Springe zum Inhalt

Aimi McKay

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    36
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

74 Sehr gut

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    ILS
  • Studiengang
    Abitur 3. Einstieg
  • Wohnort
    Duisburg
  • Geschlecht
    w

Letzte Besucher des Profils

209 Profilaufrufe
  1. Zugegeben, das höre ich zum ersten Mal und ich würde eigentlich behaupten, dass ich mich damals sehr viel über die Möglichkeiten informiert habe, bevor ich mich für das Fernstudium entschieden habe Wahrscheinlich hätte ich es dann anders gemacht. Andererseits denke ich, dass der Weg, so wie ich ihn jetzt gegangen bin, in Ordnung war. Das Problem war unterm Strich eigentlich auch nur Latein, Religion hat mir immer Spaß gemacht, deswegen fand ich das Prüfungsergebnis ja auch so seltsam. Ich denke ich habe daraus aber auch viel für mich gezogen Ich habe gelernt alleine konsequent zu lernen und mich selbstständig zu organisieren und ich bin nebenbei die ganze Zeit arbeiten gegangen und konnte sparen und mir auch den ein oder anderen kleinen Traum erfüllen. Insgesamt war es also wahrscheinlich besser, dass ich die Alternative mit dem Bachelor-Studium als Abi-Ersatz nicht kannte
  2. Hallöchen Nachdem ich jetzt viel Zeit hatte alles sacken zu lassen, will ich euch natürlich nicht das Ende meiner Abitur-Geschichte verwehren. Dadurch, dass ich freiwillig in die mündlichen Nachprüfungen gegangen bin, hatten sich die eigentlichen mündlichen Prüfungen ja auf den September verschoben. Ich wusste bis etwa eine Woche vorher nicht, wann genau diese stattfinden werden. Schließlich kam dann die E-Mail mit den Terminen: 12.09. Latein (12:30 Uhr) und Religion (15:00 Uhr) 19.09. Chemie (13:00 Uhr) und Biologie (15:30 Uhr) Dank meiner wundervollen Chefin (ich schleime jetzt, auch wenn sie das hier niemals lesen wird ) war ich wieder von der Arbeit freigestellt und konnte mich intensiv vorbereiten. Ich muss wahrscheinlich nicht erwähnen, wie meine Tage aussahen? Ich machs trotzdem: Lernen, schlafen, lernen, essen, lernen, essen vergessen, lernen, eventuell schlafen, lernen. Vor der Freistellung sah es auch nicht wirklich anders aus, nur dass man in die Aufzählung noch ab und zu ein "arbeiten" einschieben muss . In Religion und Biologie habe ich mich super sicher gefühlt, Chemie war Tagesform-abhängig und Latein war definitiv mein schwächstes Fach. Ich finde die Sprache total spannend, aber irgendwie kriege ich keinen Bezug dazu. Am 12.09. hat mich meine Mutter zu der Prüfschule gefahren. Meine Leidensgenossin ist an diesem Tag krank geworden und musste ihre Prüfungen absagen (die Ärmste musste dann am 19.09. drei Prüfungen über sich ergehen lassen! ). Meine erste Prüfung war dann Latein. In der Vorbereitungszeit gab es einen Text von 50 Wörtern, der übersetzt werden sollte und eine Verständnisfrage dazu. Als Autor hatte ich bei den Beratungsterminen Cicero gewählt, da ich auf ein eher politisch angehauchtes Thema gehofft habe. Der Text von ihm war eine Rede gegen den ehemaligen Stadthalter von Sizilien, der die Bevölkerung ausgeraubt hatte (lustig, ich konnte die ganze Biografie von Cicero runternbeten, aber jetzt fallen mir keinerlei Namen mehr ein, mein Gehirn kann unnötiges Wissen echt super rausschmeißen ). Die Übersetzung gelang mir halbwegs, ich konnte zumindest sinngemäß den Text übersetzen, aber grammatikalisch habe ich vieles nicht erkannt, obwohl ich die Regeln theoretisch kenne. Ich weiß nicht, warum mir das nicht gelungen ist, aber das Problem hatte ich schon von Anfang an mit dieser Sprache, von daher hat es mich nicht gewundert. In der Prüfung sollte ich dann in den ersten 15min meine Ergebnisse vorstellen, die Prüfer haben mir dann mit kleinen Hilfen noch versucht den ein oder anderen richtigeren Satz rauszukitzeln und dann ging es in den 2. Teil. Dort wurden mir alle möglichen Fragen zu Ciceros Biografie gestellt und da würde ich behaupten, dass ich das verdammt gut gemacht habe. Ich konnte alles erklären und wusste sogar noch den Namen der Anwälte, die die Gegner von Cicero vertreten haben. Umso seltsamer in meinen Augen das Ergebnis: 5+ Ich habe hinterher alles nochmal nachgelesen, sofern mir mein Gehirn nicht etwas vorgaukelt, habe ich keinen Quatsch erzählt (außer in NRW lernt man zu Cicero eine andere Biografie als in Hamburg? Kann sowas sein? ) Soweit ich weiß, zählen die beiden Prüfungsteile 50:50, vielleicht wird der erste Teil noch etwas stärker gewichtet, aber selbst dann war das in meinen Augen keine 5+. Da man die Ergebnisse wieder vom Direktor bekommen hat, hatte ich danach leider keine Chance die Lehrer nochmal zu fragen, was ich falsch gemacht habe. Wir werden es nie erfahren. 1 1/2 Stunden später stand dann Religion an. Es gab einen Text von jemandem, der zu Feuerbachs Religionskritik Stellung bezogen hat. Man sollte die Kernaussage und die Argumentation herausarbeiten, Feuerbachs Kritik erklären und selbst Stellung dazu beziehen. Ich hatte insgesamt ein sehr gutes Gefühl und konnte den ersten Prüfungsteil gut mit meinen Ergebnissen füllen. Im zweiten Prüfungsteil hat der Prüfer mich dann querbeet alles mögliche zu irgendwelchen Theorien, die in der Religion bestehen, abgefragt und z.B. auch ein Gleichnis erklärt bekommen und generell die Frage beantwortet bekommen, wozu Gleichnisse eigentlich gut sein sollen, etc. Ich konnte alles beantworten. Und wieder ein seltsames Ergebnis: 3 Diesmal konnte ich den Lehrer danach abfangen und habe ihn gefragt, was genau mein Fehler war. Seine Antwort: "Sie sind super clever und haben das alles ganz toll durchschaut, aber es fehlte der Blick auf das große Ganze". Als ich ihn fragte, was denn eine Antwort im Sinne des großen Ganzen gewesen wäre, blockte er ab, mit der Aussage, dass er das jetzt so nicht mehr wiedergeben kann. Daraufhin nannte ich ihm diverse Fragen, die er mir stellte und meine Antworten darauf (z.B. hatte er mich zur Auferstehung Jesu explizit nach 2 Theorien gefragt, die ich ihm nennen konnte, erklärt habe, miteinander verglichen habe und selbst dazu Stellung bezogen habe mit Pro- und Contra-Argumenten). Was da das große Ganze gewesen wäre, wollte er mir daraufhin nicht sagen und behauptete nur, dass er in die nächste Prüfung müsse und weg war er. Ich bin nach wie vor ein bisschen ratlos über diese Situation. Man kann sich vermutlich vorstellen, wie es mir danach ging. Das zerstört einfach das komplette Selbstvertrauen, wenn man sich vorher so sicher war und dann bekommt man solche Ergebnisse und keiner erklärt einem mal, was man überhaupt falsch gemacht hat. Dementsprechend schwer ist es mir danach gefallen mich noch auf Chemie und Biologie vorzubereiten. Die Luft war einfach raus und ehrlich gesagt habe ich innerlich auch ein bisschen aufgegeben. In meinem Kopf waren schon Gedanken wie "Was solls, dieses Jahr kann ich nicht mehr studieren und mit diesem Schnitt werde ich es nächstes Jahr wahrscheinlich auch nicht schaffen". Ehrlich gesagt kamen auch Zweifel auf, ob ich überhaupt studieren sollte, was verrückt ist, denn das Bio-Studium war immer mein großer Traum, von Kindesbeinen an. Am 19.09. standen dann die beiden letzten Prüfungen an. Ich war nicht mal mehr wirklich nervös, weil ich einfach zu geknickt war. In Chemie bestand der erste Teil aus Aufgaben zu Säuren und Basen. Diese waren sogar ganz cool gemacht, weil das Aufgabenbeispiel sehr schön gestaltet war (In einer Cola-Fabrik wurden die Flaschen ohne Etikett abgefüllt und man musste dann anhand des Säuregehalts bestimmen, um welche Cola-Sorte es sich handelte, etc.). Ich habe mich aber nicht besonders gut vorbereitet gefühlt und an einigen Stellen auch improvisiert. Im zweiten Aufgabenteil wurden mir dann Fragen zu Farbstoffen gestellt. Z.B. sollte ich bei einem Molekül beurteilen, ob es ein Farbstoff ist und an welchen Eigenschaften man dies erkennt. Da gab es dann sogar einen kleinen Lacher, weil der Prüfer wissen wollte, um welchen Farbstoff es sich genau handelte und meine Antwort war "Da das in NRW ein Schwerpunkt ist, behaupte ich mal ein Azo-Farbstoff, aber keine Ahnung woran ich das erkenne". Das Ergebnis war dann ebenso überraschend wie erfreulich: Eine 2-. Damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet und der Prüfer (der gleichzeitig der Direktor ist) hat mich nachträglich nochmal dafür gelobt. Ich finde zwar nicht, dass eine 2- ein solches Lob verdient hat, aber der Mann schien an dem Tag schon deutlich schlechtere Noten verkündet zu haben. Danach stand noch Biologie an. Im ersten Aufgagenteil ging es um Diabetes und dessen verschiedene Typen. Man sollte die Informationen aus dem Text über die Krankheit wiedergeben und danach zu einem bestimmten Typ eine Stammbaumanalyse vornehmen und auch begründen, warum ein anderer Erbgang nicht infrage kommt (z.B. warum rezessiv und nicht dominant, etc.). Stammbaumanalysen haben mir in der Schule immer super viel Spaß gemacht, weshalb das tatsächlich die erste Prüfung war, in der ich so etwas wie Freude empfunden habe. Danach sollte man noch aus der Gensequenz mit der Gensonne (Heißt die so?) beurteilen, welche Mutation in der DNA da stattgefunden hat und wie das die Proteinbiosynthese beeinflussen kann. Im zweiten Prüfungsteil ging es dann um Ökosysteme, mein Lieblingsthema und es ist mir auch insgesamt leicht gefallen, wobei ich zwischendurch so ein blödes Beispiel mit einer Feldmaus gemacht habe, weil mir nichts besseres eingefallen ist und der Prüfer hat diese blöde Feldmaus dann für alle weiteren Fragen verwendet und irgendwie hat mich das an manchen Stellen aus dem Konzept gebracht. Nach der Prüfung habe ich dann zusammen mit meiner neu gewonnenen Freundin und einem weiteren Mädchen auf die Ergebnisse gewartet. Insgesamt fast 1 1/2h. Wir drei waren die letzten Prüflinge und hatten alle die Biologie Prüfung zuletzt gehabt. Normalerweise bekommt jeder Prüfling eigene Aufgaben, aber in Bio hat der Prüfer es sich scheinbar leicht gemacht. Wir hatten alle die komplett gleichen Aufgaben und selbst die Überleitung in den zweiten Aufgabenteil hat er bei jeder gleich angesagt mit so einem bescheuerten Spruch Ich habe den anderen beiden in erster Linie nur zugehört, weil es mir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr besonders gut ging, hatte aus deren Erzählungen heraus aber den Eindruck, dass wir alles eigentlich ziemlich ähnlich beantwortet haben. Das Ergebnis war dann aber völlig entgegen meines Eindrucks: Die beiden hatten jeweils ein Defizit, während ich eine 2- bekam. Ich bin mir nicht so ganz sicher, wie ich diese Note finde. Einerseits freue ich mich, dass sie gut ist, vor allem vor dem Hintergrund was die anderen für Noten bekommen haben, andererseits finde ich es aber dafür, dass Biologie mein Lieblingsfach ist, irgendwie eine schwache Leistung. Vor allem, weil ich in Chemie, wo ich mich viel schlechter vorbereitet gefühlt habe, die gleiche Note bekommen habe wie nun in meinem eigentlich stärksten Fach. Der Schuldirektor und die vertretende Schuldirektorin haben mir dann noch zum bestandenen Abitur gratuliert und zu der Tatsache, dass ich mit dem besten Notenschnitt abgeschlossen habe. Ich konnte es mir dann nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass meine nun erreichte 3,0 nicht wirklich wie eine Note wirkt, die "die Beste" haben sollte. Daraufhin erklärte mir die Direktorin, dass dies völlig normal sei, besser seien die Schüler eigentlich nie und dass in diesem Jahr überhaupt zum aller ersten Mal Autodidakten die Prüfung geschafft haben. Insgesamt haben von über 30, ich glaube sogar fast 40, Leuten nur 6 bestanden, davon einer mit dem Fachabitur und von zwei Stück weiß ich, dass sie es nur ganz knapp mit einer 3,9 geschafft haben. Insgesamt eine Quote, auf die man definitiv nicht stolz sein kann, wenn ihr mich fragt. Ich bin noch am selbsten Abend krank geworden und habe daraufhin nun 1 1/2 Wochen mit einer Grippe flach gelegen. Nach dem ganzen Stress hat mein Körper mir einfach den Stecker gezogen. Zumindest hat man im Bett viel Zeit darüber nachzudenken, wie man mit der ganzen Sache nun umgehen will und wie es weitergehen soll. Dank meinem Freund gibt es nun sogar einen kleinen Plan: Er hat in Mainz eine Universität gefunden, die als einzige Uni Biologie schon zum Sommersemester anbietet und in diesem Jahr einen NC von 3,0 und davor 3,1 hatte. Zusammen mit meinem bis dahin entstandenen Wartesemester könnte ich es also vielleicht sogar rein schaffen. Das wäre absolut großartig, denn sobald man die Kurse aus dem ersten Semester geschafft hat, kann man sich quasi an jede andere Uni zum zweiten Semester bewerben, welches keinen NC mehr hat. Dadurch wäre meine Sorge, dass ich es durch die schlechte Note nun auch zum WiSe 2020 nirgends reinschaffe, auch beseitigt. Ob das klappt hängt nun neben der Annahme natürlich noch von ein paar anderen Faktoren ab. Ich habe mich schon auf sämtliche Studentenwohnheime dort beworben, ohne eine Wohnung werde ich es nämlich nicht machen können, Mainz ist fast 5h von meinem Wohnort entfernt. Ob ich eine Wohnung bekomme, erfahre ich aber erst im Februar, wenn auch die Zulassungsbescheide rausgehen. Außerdem ist das Finanzielle natürlich auch so eine Sache. Ab November gehe ich mit meinen Stunden hoch und muss dann radikal sparen, damit ich mir das leisten kann. Da meine Schwester bereits Bafög bezieht, kann ich zumindest schon ungefähr einschätzen, wie viel das für mich sein wird. Mir macht es ein bisschen Angst, dann eventuell so weit wegzuziehen, aber vielleicht tut mir das auch ganz gut. Ich hatte zu Beginn dieses Blogs mal erwähnt, dass es daheim bei meinen Eltern nicht ganz rund läuft und ich gerne raus möchte und das wäre defintiv eine tolle Chance. Und ich glaube, dass es auch mir persönlich eine tolle Weiterentwicklung bieten kann. Nur für meine Beziehung wird es schwierig, das ist schon eine ordentliche Entfernung, aber mein Freund ist guter Dinge, dass wir das hinkriegen, also will ich ihm das mal glauben Ihr könnt mir also gerne die Daumen drücken, damit Mainz mich annimmt und ich eine Wohnung bekomme So, und das war's nun. Ein ziemlich langer letzter Blog-Eintrag hier zum Schluss Ich möchte mich auf jeden Fall nochmal für die vielen lieben Kommentare bedanken und das Interesse an meinem Weg zum Abitur 💕 Ich bin stolz, dass ich es geschafft habe, egal was das Ergebnis nun ist und freue mich darauf jetzt neue Wege zu gehen. Wiederholen würde ich es aber nicht Ich hatte tatsächlich aber schon den ein oder anderen Moment, in dem ich nicht so recht wusste, was ich jetzt mit mir anfangen soll, weil die innere Routine noch so auf "Du musst jetzt lernen" eingeschossen war, haha. Es ist auf jeden Fall großartig, nun so viel Freizeit wieder zu haben. Falls Interesse daran besteht und ich daran denke, gebe ich aber gerne Anfang nächsten Jahres noch ein kleines Update, ob das mit Mainz geklappt hat Bis dahin wünsche ich euch allen alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei euren eigenen Plänen! Wir lesen uns sicherlich ab und zu mal unter dem ein oder anderen Blogeintrag, sobald ich das ganze Thema Fernstudium im Kopf abgeschlossen habe
  3. Ja, da hast du wahrscheinlich recht Zumindest werde ich in Biologie Mathe nochmal brauchen und Geschichte nicht. Nein, dadurch, dass ich die Nachprüfungen gemacht habe, haben sich die richtigen mündlichen auf September verschoben. Da ich mir sicher bin, dass ich dieses Jahr eh keinen Platz bekomme, hab ich mir gedacht dann kann ich auch die Bewerbungsfrist dieses Jahr sausen lassen.
  4. Das sollte ja eigentlich ein Scherz sein, als ich im letzten Blogeintrag sagte, dass ich mich bei zu schlechten Noten nicht mehr melden würde. Upsi. Nagut, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich warne schonmal vor: Das wird in gewisser Weise ein Jammer-Post. Am 03.06. ging es zeitig zur Prüfschule, um die Noten in Empfang zu nehmen. Die andere Schülerin, mit der ich recht viel Kontakt pflege (ich könnte sie wohl mittlerweile als Freundin bezeichnen) und ich waren fast eine Stunde zu früh da und haben dementsprechend die Reaktionen der anderen Schüler mitbekommen, die aus dem Büro der Schulleiter kamen. Man wurde immer einzeln ins Büro gerufen, hat seine Noten erhalten und unter Umständen eine kurze Beratung, wie es nun weiter geht. Ich kann euch sagen, es ist NICHT beruhigend, wenn so ziemlich jeder da weinend rauskommt! Soweit wir das mitbekamen, ist jeder durchgefallen und muss in mindestens eine Nachprüfung. Dann war meine Freundin dran und kam nicht weniger enttäuscht raus: durchgefallen. Direkt nach ihr musste ich dann rein und wurde empfangen mit den Worten "Ah, Frau McKay, mein heutiger Lichtblick!" Ich muss nicht erwähnen, wie die Hoffnung in mir gewachsen ist, oder? Das war kein Funke, das war ein Meteoriteneinschlag. Und dann legt dieser breit grinsende Mensch dir ein Blatt Papier vor die Nase, auf dem deine Noten stehen und du weißt ganz genau: Da passiert gerade irgendwas in meinem Gesicht und ich hab keine Ahnung wie das aussieht. Erwartung, Erleichterung, Enttäuschung. Zunächst habe ich wegen den vorangegangenen Worten was tolles erwartet. Dann war ich erleichtert, denn ich habe den Satz "schriftlicher Teil bestanden" angekreuzt bekommen. Und bei dem Blick auf die Noten kam dann die Enttäuschung: Das habe ich mir besser vorgestellt. Deutsch LK 9 Punkte (3+) Geschichte LK 5 Punkte (4) Mathe 4 Punkte (4-) Englisch 12 Punkte (2+) Mit Mathe habe ich gerechnet, von daher war das kein allzu großer Schock. Zu meiner Erleichterung musste ich in keine Nachprüfung, da ich alle Bedingungen erfüllt habe, um den schriftlichen Teil zu bestehen (Insgesamt mindestens 220 Punkte, kein Fach mit 0 Punkten, in beiden LK Fächern zusammengerechnet mindestens 130 Punkte, höchstens 2 Fächer mit weniger als 5 Punkten - kurz zur Erklärung: Die Punktzahl in LKs wird x13 und in GKs x9 gerechnet). Was mich in Mathe allerdings ein wenig wundert, ist der Unterschied in der Notenvergabe zwischen mir und meiner Freundin. Sie hat in Mathe 0 Punkte erreicht, mit der Begründung des Schulleiters, dass Mathe in diesem Jahr von einer zweiten Schule korrigiert wurde und die keine Teilpunkte für Ansätze in den Aufgaben gegeben hat. Wer meinen vorherigen Post gelesen hat, weiß aber, dass ich auch oftmals nur Ansätze hingeschrieben habe und auf Teilpunkte hoffte. Insgesamt irgendwie nicht ganz nachvollziehbar, aber was will man machen. In 10 Jahren darf ich die Klausur dann einsehen, haha. Englisch war mein Highlight, einerseits aus der Genugtuung heraus, dass diese Englischlehrerin sich in Autodidakten getäuscht hat und andererseits, hey, 2+! Deutsch sind wirklich gemischte Gefühle. Irgendwie habe ich mit etwas besserem gerechnet. Wenn ich wenigstens eine Vermutung hätte, woran es lag, aber ich hab keine. Klar, eine 3+ ist jetzt nicht schlecht, aber dafür, dass ich in Deutsch 1en und 2en gewohnt bin... Meh. Und Geschichte war ein Schock. Ich wusste, dass es nicht so Bombe war, aber bei einer 3 habe ich mich schon gesehen. Der Schulleiter versuchte dann mich aufzumuntern, hat mir erzählt, dass ich als einzige mit einer anderen überhaupt den schriftlichen Teil bestanden habe und dass das an dieser Schule noch nie einem Autodidakten gelungen ist (ob man da als Lehrer stolz drauf sein kann?). Mir jedenfalls ist es sehr schwer gefallen, mich zu freuen. Ich habe dann unterschrieben, dass ich die Noten zur Kenntnis genommen habe und meine mündlichen Prüfungen noch vor den Sommerferien absolvieren möchte (alternativ kann man auch nach den Sommerferien im September, da hat man die freie Wahl, außer man muss in eine Nachprüfung, dann rutschen die mündlichen automatisch auf nach den Ferien). Die Tage darauf waren dann echt frustrierend. Ich habe eigentlich nur heulend im Bett gelegen und bedauert, dass ich nicht nach Hamburg bin. Keine Ahnung wieso ich glaube, dass meine Noten dort besser gewesen wären. Vielleicht weil die Lehrer dort auf Autodidakten eingestellt sind. Aus dem Umfeld kamen dann immer Sätze wie "Aber du hast doch bestanden" und "Sei mal stolz auf deine Leistung!" aber man (oder ich) kann halt nicht stolz sein, wenn man im Kopf schon ausgerechnet hat, dass man jetzt in jedem mündlichen Fach 15 Punkte brauch, um noch auf eine 2,5 zu kommen, mit der ich in diesem Jahr zu 99% nicht angenommen werde an der Uni, weil dort der NC für Biologie deutlich höher liegt. Gegen Ende der Woche kam dann langsam der Entschluss: Wenn ich dieses Jahr sowieso nicht studieren kann, dann kann ich genausogut noch versuchen die Noten etwas zu verbessern, um nächstes Jahr mit den Wartesemestern bessere Chancen zu haben. Also habe ich bei der Prüfschule angerufen und mich für eine freiwillige mündliche Nachprüfung in den Fächern Mathe und Geschichte angemeldet. In Englisch bin ich zufrieden und in Deutsch hatte ich den Verdacht, dass es sehr schwer werden wird dort eine bessere Note rauszuhauen. Die Matheprüfung fand dann am 27.06.19 statt. Ich hab mich diesmal deutlich besser vorbereitet gefühlt und mit einer guten 3 gerechnet. Die Prüfer waren supernett (beruhigend, da ich den einen noch in meiner Lateinprüfung haben werde). Zunächst hatte ich eine halbe Stunde Zeit um einen schriftlichen Aufgabenteil zu bearbeiten. Dieser hatte als Thema Analysis mit einer e-Funktion. Nach der halben Stunde ging es dann in einen Prüfungsraum und dort sollte ich meine Berechnungen vorstellen, dafür waren bis zu 15min eingeplant, ich war nach 12 Minuten fertig und konnte noch 2 Fragen der Prüfer zu den Aufgaben beantworten. Danach ging es in den freien Teil. Ich bekam drei Punkte in einem dreidimensionalen Koordinatensystem genannt, sollte deren Besonderheiten erklären, welche Form sie ergeben und den Flächeninhalt dieser berechnen, Ebenen bilden, weitere Punkte hinzufügen, Abstände berechnen, Schnittpunkte von Geraden, etc. Also alles zur analytischen Geometrie. Die Prüfer dürfen einem danach keine Notentendenz nennen, die Ergebnisse werden dem Schulleiter mitgeteilt und dieser nennt sie einem dann im Büro. Aber beim Rausgehen hat mir einer der Prüfer die Tür aufgehalten und leise gesagt "Sie haben das ganz, ganz toll gemacht". Ich glaube, das werde ich mein Leben lang nicht vergessen. ICH wurde in MATHE gelobt! Nach über einer Stunde warten dann das Ergebnis: 14 Punkte! Beim Externenabitur werden die alte und die neue Punktzahl bei einer mündlichen Nachprüfung zusammengerechnet und dann durch 2 geteilt. Das ergibt dann die neue Punktzahl. Damit habe ich mich von einer 4- auf eine 3+ verbessert! Das macht in der Gesamtwertung 45 Punkte mehr! Danach hatte ich echt das Gefühl alles ist möglich. Ich war super glücklich und pötzlich war auch ein 1,9 Abitur noch möglich wenn alles perfekt lief. Am 01.07.19 sollte dann Geschichte stattfinden, ich war super motiviert, konnte alles im Schlaf, habe mich mit einer Freundin, die Geschichte studiert, noch stundenlang unterhalten, ich dachte echt das wird leicht. Und am Morgen vor der Prüfung ging es mir plötzlich total schlecht. Mir war übel, ich hatte Kopfschmerzen und plötzlich war ich total unsicher. Und in der Prüfung habe ich dann ein komplettes Blackout gehabt. Es ging gar nichts mehr. Wenn die Prüferin mich in dem Moment gebeten hätte meinen Namen zu buchstabieren, wäre ich gescheitert. Ich weiß nicht, woher das so plötzlich kam, vielleicht habe ich mir die Tage davor zu viel Druck gemacht. Mit jedem "Back kleine Brötchen" "Denk nicht an die 1 davor sondern nur daran dich zu verbessern" war ich noch verbissener es zu versuchen die 1 davor noch zu schaffen. Am Ende reichte es für 1 Gnadenpunkt, womit sich meine Geschichtsnote von 5 Punkten auf 3 verschlechterte und ich (LK x13) 26 Punkte von meinen durch Mathe gewonnenen 45 Punkten wieder verloren habe. Wenn ich in Geschichte gleich geblieben wäre, wäre jetzt zumindest bei Bestleistung eine 2,3 (von ursprünglich 2,5) als Abinote dank Mathe möglich gewesen, nun bin ich auf eine 2,4 gerutscht. Unterm Strich kann ich nun sagen, dass ich es zumindest versucht habe und immerhin eine Verbesserung von 0,1 erreicht habe. Ob mir das bei meiner Bewerbung fürs Studium nächstes Jahr allerdings wirklich helfen wird, sei mal so dahin gestellt, vor allem weil ja von 2,4 bis 3,3 noch alles möglich ist, je nachdem wie meine Mündlichen ausfallen werden. Ich habe jetzt ein paar Tage gebraucht, um die Enttäuschung zu verdauen Ich weiß, dass ich trotzdem stolz sein kann und das bin ich ein Stück weit auch, aber ich komme nicht drumherum mich auch ein bisschen wie ein Versager zu fühlen. So war das ganze nicht geplant. Naja, ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr. Ich genieße jetzt die letzten Tage Urlaub noch und versuche in der Sonne neue Energie zu tanken und dann wird noch das bestmögliche aus den Mündlichen im September rausgeholt!
  5. Bevor ich von den schriftlichen Prüfungen erzähle, möchte ich ganz gerne vorher noch auf Markus‘ Kommentar eingehen, weil er noch ein paar ganz interessante Fragen aufgeworfen hat. Zu meiner Vorbereitung lässt sich sagen, dass ich mich ausgiebig mit den Kernlehrplänen (KLP) beschäftigen musste, die man auch im Internet auf den Bildungsservern des Bundeslandes findet. Aus denen musste ich mir nämlich alle Kompetenzen zusammenwurschteln, die in die Studienberichte gehörten. Das war zwar super aufwendig und lästig, andererseits aber auch sehr hilfreich, weil man einen guten Überblick bekommt, welche Themen alle gefordert sind. Zusätzlich gibt es auf den Bildungsservern eigentlich immer auch Merkblätter, in denen die Schwerpunkte des Faches in dem jeweiligen Jahr vermerkt sind. Die Unterschiede zwischen Hamburg und NRW lagen dann natürlich in diesen Schwerpunkten. Im ersten Moment hat mich das schon ziemlich abgeschreckt, aber so schlimm ist es eigentlich nicht. Die Schwerpunkte basieren auch nur auf den Grundlagen, die man (eigentlich) überall lernt und dementsprechend hat man von allem schon gehört und muss sich das Thema nur nochmal vertiefend zur Brust nehmen. Theoretisch (wenn man fleißig war bis dato) hat man, zumindest in NRW, zwischen den Beratungsgesprächen und den eigentlichen Prüfungen ja auch noch fast ein halbes Jahr Zeit. Dementsprechend reicht das meines Erachtens schon, um sich noch an die anderen Schwerpunkte zu gewöhnen. Zum Lernen habe ich dann verschiedenste Quellen genutzt: YouTube Videos; Lehrbücher von Freunden meiner Schwester, die gerade ihr Abitur machen; Internetseiten, usw. „War es das aus deiner Sicht rückblickend wert, im Vergleich dazu nach Hamburg zu fahren?“ Ein zögerliches Ja. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es jemand anderem empfehlen würde, weil mit dieser Entscheidung schon viel Stress verbunden war. Man ist deutlich „allein gelassener“ als man sich als Fernschüler ohnehin schon fühlt. Vieles wird einem in Hamburg abgenommen (Ich nenne als Beispiel gerne nochmal meine verhassten Studienberichte – von denen kriege ich in 10 Jahren noch Albträume) und in der Regel hat man auch Ansprechpartner. Das ist zumindest hier in NRW schon anders. Zwar haben wir auch Kontaktdaten bekommen, allerdings nur von der Schulleitung und auch mit dem indirekten Hinweis, dass man alle Fragen doch bitte in den Beratungsgesprächen schon klären soll, da eine spätere Kontaktaufnahme eher weniger gerne gesehen ist. Ich hätte bei nachträglichen Fragen kaum eine Chance gehabt einen Lehrer von dem entsprechenden Fach zu erreichen. Vielleicht ist es auch nur mein persönliches Empfinden, aber für meinen Geschmack gab es auch zu wenig Informationen über die Prüfungsabläufe. Allein schon, dass uns morgen erst die genauen Termine für die mündlichen Prüfungen genannt werden, die in 2 ½ Wochen schon anfangen sollen (halt irgendwann ab dem 19.06.) finde ich persönlich etwas knapp bemessen. Ich habe selbst zum Glück eine sehr engagierte Vorgesetzte, die mir für den kompletten Zeitraum eine Freistellung ermöglicht hat, aber dieses Glück hat ja bei weitem nicht jeder. Man wird oft „ins kalte Wasser geworfen“, mehr noch als man es als Fernschüler ohnehin schon wird. Ich will natürlich niemandem davon abraten oder jemandem Angst machen, auf keinen Fall. Worauf ich im Endeffekt hinaus will, ist die Tatsache, dass man dafür die Nerven braucht. Wenn man von sich selbst schon sagt „Ich bin eigentlich nicht so der selbstständige Typ“, dann kann das eine echte Zerreißprobe sein. Das meine ich nicht negativ! Ich selbst bin eher ein unsicherer Typ und gehe gar nicht gerne in Situationen, die ich vorab nicht einschätzen kann. Für mich war die ganze Sache wirklich purer Stress und ich bin meinem Opa furchtbar dankbar, dass er mich zu jeder einzelnen Prüfung gefahren hat, sodass ich nicht nochmal mit dem Zug dahin musste und Händchen gehalten hat. Ansonsten hätte ich mich vermutlich jeden Morgen vor den Prüfungen übergeben. Trotzdem lässt sich unterm Strich sagen, dass es sich für mich persönlich gelohnt hat. Dadurch, dass es in NRW keine Prüfungsgebühren gibt und ich mir Anreise und Übernachtung sparen konnte, habe ich grob überschlagen 1.500€ gespart. Ich musste mich nicht alleine in einer fremden Stadt aufhalten und konnte nach den Prüfungen immer nach Hause zurück in meine gewohnte Umgebung. Außerdem gibt es in NRW keine Vorprüfungen, weshalb ich nicht noch mehr Freistellungen oder Urlaub benötigt habe. So, das war jetzt schon ganz schön viel Text, aber ich berichte jetzt trotzdem noch von den schriftlichen Prüfungen, ein eigener Eintrag lohnt sich dafür nicht. Deutsch Leistungskurs Deutsch war meine erste Prüfung und ich muss zugeben, dass ich mich ziemlich lange von dem Satz „Für Deutsch kann man nicht lernen“ habe mitreißen lassen. Das ist vermutlich auch darauf geschuldet, dass ich früher in der Schule nie für Deutsch gelernt habe und trotzdem immer 1 und 2 geschrieben habe. Ich habe dann die letzten 2 Wochen vor der Prüfung aber doch noch intensiver dafür gelernt, Zusammenfassungen und Interpretationen der Lektüren gepaukt und (ganz wichtig!) mir nochmal den Aufbau von allen möglichen Textarten wie Analyse, Erörterung, etc. angesehen. Im LK hatten wir drei Klausuren zur Auswahl und nachdem ich mir die ersten beiden angesehen habe, bin ich echt ins Schwitzen geraten. Die erste war ein Sachtext zum Thema Spracherwerb, ein Thema das mir überhaupt nicht liegt und welches ich deshalb auch nur sehr grob gelernt habe. Die zweite Klausur waren zwei Gedichte aus der Epoche des Expressionismus (Schwerpunkt in NRW). Gedichtsanalyse ist insgesamt auch nicht gerade meine Stärke und der Expressionismus war für mich eine eher langweilige Epoche, daher lag alle meine Hoffnung auf dem dritten Klausurvorschlag. Dieser war die Kurzgeschichte „Die ganze Nacht“ von Peter Stamm, welche analysiert und interpretiert wurde mit besonderem Augenmerk auf die Darstellung der Personen und im Nachhinein sollte der männliche Protagonist mit dem Protagonisten aus „Das Haus in der Dorotheenstraße“ verglichen werden. Insgesamt war ich zufrieden mit meiner Leistung, ich habe die fast 5h nahezu durchgeschrieben und, meiner Meinung nach, eine ganz gute Interpretation fabriziert. (Ein kleiner Tipp am Rande: übt schon vorher VIEL zu schreiben. Ich schreibe eigentlich sehr viel von Hand und hatte am Ende der Klausur trotzdem das Gefühl, dass sich die Sehne in meiner Hand entzünden wird) Als ich aus der Prüfung rausgekommen bin, teilte mir eine Mitschülerin dann prompt mit, dass ihre Interpretation völlig anders ist als meine und hat damit meine Zuversicht zerschlagen. Also: Falls ihr ab morgen nichts mehr von mir hört/lest, dann schäme ich mich zu sehr meine schlechte Note zu veröffentlichen. Im Übrigen habe ich es mir stur verkniffen irgendwelche Interpretationen im Internet zu lesen, um mich nicht vollkommen bekloppt zu machen. Mathe Grundkurs Ich könnte jetzt erzählen, dass mich die Mathe Klausur vollkommen überrascht hat und ich mit etwas viel Besserem gerechnet habe… Das wäre aber dreist gelogen. Ich bin kein Genie in Mathe, ich bin sogar so ziemlich das genaue Gegenteil. Während ich mich ansonsten als einen recht intelligenten Menschen bezeichnen würde, sinkt mein IQ in Gegenwart einer Matheklausur auf den eines Toastbrotes. Ich habe leider ziemlich spät die Lernhefte von StudyHelp entdeckt (Falls jemand den Youtuber „Mathe by Daniel Jung“ kennt, von dem sind die Hefte. Wirklich sehr zu empfehlen!) und konnte damit eher Schadensbegrenzung betreiben als mich „gut vorbereiten“. Insgesamt hatte ich den Tag vor der Klausur dann zumindest das Gefühl, dass ich das bestehen kann. Am nächsten Morgen dann das Erwachen: Der Teil ohne Hilfsmittel war noch ganz in Ordnung. Dieser ist eine Mischung aus Analysis, Linearer Algebra, Analytischer Geometrie und Stochastik gewesen. Es lief zwar nicht perfekt, aber ich hatte den Eindruck mindestens die Hälfte ganz gut bearbeitet zu haben. Weiter ging es dann mit zwei Aufgabenteilen mit Hilfsmitteln. Wäre ich nicht so im Stress gewesen, hätte ich vermutlich geheult. Der eine Teil war Analysis, das ging noch so leidlich. Der zweite Teil war dann Stochastik, ausgerechnet das Inhaltsfeld, dass ich am wenigsten gelernt habe. Ich konnte mich an die Grundformel erinnern und das wars. Damit habe ich dann versucht aus jeder Aufgabe irgendwie etwas abzuleiten und habe mein Bestes gegeben immer zumindest einen Ansatz hinzuschreiben, in der Hoffnung, dass mich die Teilpunkte retten werden. Aus der Matheprüfung bin ich dann völlig niedergeschlagen raus und habe nur noch gehofft, dass es irgendwie ganz knapp für die 4 reicht, damit ich nicht in eine mündliche Nachprüfung muss. Das Thema bereitet mir für morgen auch die meisten Bauchschmerzen. Englisch Grundkurs Englisch war die einzige Prüfung, aus der ich wirklich mit einem guten Gefühl rausgegangen bin. Ich weiß leider nicht mehr so richtig, was die anderen Auswahlklausuren waren (ich glaube eine von beiden war eine Rede), ich habe mich jedenfalls für den Romanausschnitt entschieden. Dieser sollte natürlich wieder analysiert und interpretiert werden. Es ging um einen indischen Jungen aus ärmlichen Verhältnissen, der sich in der Oxford University beworben hat und entgegen aller Erwartungen angenommen wurde. Im zweiten Aufgabenteil konnte man dann wählen zwischen einer Erörterung zu der Frage, ob sein Gedanke, dass er nie wieder arm sein wird, gerechtfertigt ist, und zwischen einen Brief, den man aus seiner Sicht an seinen Cousin schreiben sollte, in dem man sich überlegt, ob er an Oxford passt oder nicht. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich die Erörterung nehmen würde, habe dann aber beim Aufstellen einer Pro-Contra-Liste festgestellt, dass sich das in einem Brief besser machen würde und mich dann doch noch dazu umentschieden. In der dritten Aufgabe sollte man einer indischen Freundin auf Englisch von einem deutschen Interview zum Thema Integration von Migranten an deutschen Universitäten berichten, also eine typische Mediation-Aufgabe. Ich bin ziemlich schlecht im selbst einschätzen, aber ich würde sagen, dass Englisch meine beste Prüfung war, zumindest vom Gefühl her. Daher empfinde ich aktuell auch noch eine gewisse Genugtuung, da es die Englischlehrerin war, mit der ich mich in die Wolle bekommen habe über das Thema, ob das Abitur für Autodidakten überhaupt machbar ist. Hoffentlich werde ich morgen nicht enttäuscht! Geschichte Leistungskurs Die letzte Klausur und auch die, auf die ich am wenigsten Lust hatte. Ich weiß nicht, ob ich das schonmal in einem früheren Blogeintrag thematisiert habe, falls ja tut’s mir leid für die Wiederholung, aber ich bin zu faul jetzt nachzulesen. Geschichte ist in NRW ein Pflichtfach und in den Bedingungen für die Fächerwahl war das so ungünstig formuliert, dass es so klang, als sei dieses Fach schriftlich Pflicht (darauf ist soweit ich weiß auch jeder Autodidakt reingefallen). Ich stand also vor dem Problem: LK oder GK? Ich bin insgesamt zwar sicher in Englisch, habe mich allerdings so viele Jahre schon nur noch beim Zocken umgangssprachlich auf Englisch unterhalten, sodass ich mir da den Leistungskurs nicht wirklich zugetraut habe und mündlich wollte ich das Fach auch nicht nehmen, da ich anfange in Fremdsprachen zu stottern, wenn ich nervös bin. Mathe als LK oder mündlich ist vermutlich selbsterklärend, warum ich das nicht genommen habe? Also blieb mir nicht viel anderes übrig und ich habe Geschichte als LK genommen, wofür ich dann alles nachholen musste. Insgesamt bin ich Geschichte ja auch nicht abgeneigt, es gibt schon viel interessantes in der Weltgeschichte. Leider habe ich mich etwas zu sehr auf den Gedanken verlassen, dass die Weimarer Republik dieses Jahr 100-jähriges hat und das deshalb GANZ BESTIMMT ein Thema sein wird und ja… Leider nicht so. Während der Prüfung fiel mir dann siedend heiß ein, dass der Mauerfall sich dieses Jahr ja auch jährt… Blöd gelaufen. Das war nicht wirklich mein Thema. Ich habe mich dann für einen Ausschnitt aus einem Buch entschieden, in dem der Autor die Frage nach dem deutschen Nationalismus behandelt hat. Konkret ging es darum, ob der Nationalsozialismus schon im früheren deutschen Nationalismus begründet lag oder ein „Einbruch“ in der deutschen Geschichte darstellt. Analysieren, Interpretieren, Stellung nehmen, das übliche. Ich kann euch sagen, dass eine hohe Gefahr für Schreibfehler entsteht, wenn man zum gefühlt hundertsten Mal „Nationalsozialismus“ und „deutscher Nationalismus“ in einem Satz schreibt. Ich bin eher unzufrieden aus der Klausur rausgegangen. Nicht, dass ich nicht sau viel geschrieben habe, ich weiß nur leider nicht, ob ich die richtigen Stichworte genannt habe. Mir fehlten leider viele konkrete Zahlen aus der Zeit vor 1900, weil ich eher mit einem Thema danach gerechnet habe. Mit einem Vergleich zwischen diesen beiden Zeitspannen habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich bin morgen jedenfalls nicht allzu verwundert, wenn dabei keine so gute Note herumgekommen ist. So, es ist schon ordentlich spät, aber zumindest habe ich mir jetzt einiges an Nervosität von der Seele getippt. Wir lesen uns dann wahrscheinlich morgen Abend, oder auch gar nicht, falls mir die Ergebnisse zu peinlich sind.
  6. Wenn dieser Blog ein Buch wäre, dann müsste ich jetzt erstmal eine dicke Staubschicht entfernen und wahrscheinlich würde einem das ein oder andere dieser winzigen Krabbelviecher begegnen, die sich gerne in alten Büchern einnisten (Weiß jemand, wie die heißen? Und tun die was? Ich haue immer mit einem Taschentuch drauf.). Mein letzter Eintrag ist schon über ein Jahr her und bis auf das letzte halbe Jahr gab es auch nicht wirklich was spannendes zu erzählen. Und immer nur jammern, wie anstrengend und mühselig alles ist, will man ja auch nicht. Bis August 2018 ist also alles ziemlich gleich geblieben: Ich habe gelernt, die Studienhefte durchgearbeitet, gearbeitet, nebenbei noch irgendwie gelebt und mich gefragt warum zum Geier ich mir das alles eigentlich antue, um mich dann daran zu erinnern "Achja, Biologie, da war ja was.". Mitte Juli kam dann langsam der Gedanke auf, dass das mit Hamburg doch alles ziemlich teuer wird und die Zeiten so blöd sind und eine fremde Stadt und und und. Ganz viel mimimi. Daraufhin habe ich dann doch mal angefangen mich zu erkundigen, wie es mit dem Externenabitur in Nordrhein-Westfalen aussehen würde und was da so die Bedingungen sind. Ich kann euch im Nachhinein sagen: Überlegt euch sowas früher!! Die Liste an Dingen, die man zur Anmeldung vorzeigen muss, ist nämlich verflucht lang. Ich muss vermutlich nicht erwähnen (ich mach's trotzdem), dass die Frauen im Sekretariat der alten Schule nicht besonders gerne am letzten Schultag noch eine beglaubigte Kopie des Abgangszeugnisses erstellen. Da die mich wahrscheinlich erschießen würden, wenn ich da jemals wieder aufkreuze, werde ich sowas in Zukunft beim Bürgeramt machen lassen. Ich habe nämlich im Nachhinein erfahren, dass das da auch geht, Gratulation an mich. Was mich aber wirklich fertig gemacht hat, waren diese verdammten Studienberichte, die man zu jedem einzelnen Fach schreiben sollte. Kurzer Vergleich: Wenn man sich über eine Abendschule z.B. dafür anmeldet, dann machen das die Lehrer meistens für einen und die haben schon Monate vorher Zeit dafür. Ich habe damit Ende Juli angefangen und der 1. September war Abgabeschluss. In den Berichten ging es darum tabellarisch darzustellen, was die Anforderungen und Schwerpunkte für die Prüfungen sind, welche Kompetenzen erwartet werden, welche Themen man selbst bearbeitet hat und welche Kompetenzen man dazu erlangen konnte und natürlich Angaben welches Lernmaterial genutzt wurde. Letztlich hat alles noch geklappt und ich habe dann Anfang November die Rückmeldung bekommen, dass ich zu den Beratungsgesprächen Anfang Dezember eingeladen bin. Die Beratungsgespräche finden an der Schule statt, die einem auch als Prüfschule zugewiesen wurden - in meinem Fall eine Schule in Oberhausen. Ich war über eine Stunde zu früh da, weil ich der Bahn nicht zugetraut habe pünktlich zu sein (Wer kennt's noch? Dann nimmt man extra einen früheren Zug und plötzlich passt alles perfekt und man ist zu früh da? Me, everytime). In jedem Fach hat man die Lehrer kennengelernt, die das Fach prüfen und wurde darüber informiert, wie die Prüfungen ablaufen werden. Und damit meine ich auch, dass in jedem Fach, das man mündlich hat, nochmal ausführlich erklärt wurde, dass man 30min Vorbereitungszeit und dann nochmal 30min Prüfzeit hat. Außerdem wurde nochmal auf die Studienberichte eingegangen und entschieden, ob alles so in Ordnung ist oder ob noch mal etwas nachgebessert werden muss. Wenn etwas nicht passte, gab es entweder die Möglichkeit nur den Studienbericht noch einmal nachzureichen oder man musste sogar noch zu einem zweiten Termin kommen, bei dem dann auch entschieden werden konnte, dass man zur Prüfung nicht zugelassen wird (dann scheiterts unter Umständen an einem Fach, toll oder?) Mir sind an dem Tag vor allem zwei Dinge echt sauer aufgestoßen: Erstens wurden wir Schüler in den BERATUNGS-Gesprächen schon Dinge zu den Prüfungen abgefragt - was, wenn man es ganz genau nimmt, nicht erlaubt ist - und zweitens gab es durchaus Lehrer, die klar gezeigt haben, dass sie Autodidakten ziemlich kacke finden (kurz zur Erklärung: Diese Schule bereitet selbst auf das Externenabitur vor, wie eine Abendschule, und hat dementsprechend auch eigene Schüler und zusätzlich gab es Schüler von Abendschulen, die gemeinsam mit ihren Lehrern zu den Gesprächen kamen. Autodidakten waren wir, wenn ich mich jetzt nicht irre, mit mir insgesamt 4 und geschätzt waren an diesem Tag über 30 Schüler anwesend). Besonders mit einer Lehrerin habe ich mich am Ende fast in die Wolle bekommen, weil sie mehrfach betonte, dass sie es nur "normalen" Schülern zutraut das Abitur zu schaffen und sich nicht sicher ist, ob sie mir die Zulassung geben soll. Am Ende wollte sie mich scheinbar dann aber doch nicht wiedersehen (gleichfalls) und hat nur eine Überarbeitung des Berichts gefordert. Damit bin ich dann ganz gut davon gekommen und Mitte Januar diesen Jahres kam der Brief, dass ich zu den Prüfungen zugelassen bin! Meine Prüfungstermine waren dann die folgenden: 30.04.19 Deutsch LK 03.05.19 Mathe GK 08.05.19 Englisch GK 09.05.19 Geschichte LK Ich werde zu den einzelnen Klausuren dann in einzelnen Blogeinträgen berichten. Ich habe nächsten Montag (03.06.19) wieder einen Termin in dieser Schule, bei dem mir meine Noten aus den schriftlichen Prüfungen mitgeteilt werden und auch die Prüfungstermine für die mündlichen, für die wir bisher nur einen groben Zeitraum angegeben bekommen haben (19.06.-05.07.) Aktuell bin ich ziemlich unsicher. Bei den schriftlichen bin ich überhaupt nicht sicher, was für Noten dabei herum kommen, weil ich meine eigene Leistung nicht einschätzen kann. Ich habe in jedem Fach mein Bestes gegeben (wie gesagt, genaueres folgt die nächsten Einträge), aber man weiß halt nie, ob das auch reicht. Ich weiß nicht, wie andere da so sind, aber ich persönlich gehöre zu den Leuten, die vor den Prüfungen auf dem Zahnfleisch gehen, nicht mehr schlafen können und quasi nur noch an den Lernstoff denken und am Ende der Prüfung da raus gehen und sich denken "Ich hätte noch mehr machen müssen!". Am Montag wird sich dann zeigen, was ich da fabriziert habe, drückt die Daumen!
  7. ... melde ich mich zurück Schon wieder viel zu lange her alles. Ich schäme mich richtig zugeben zu müssen, dass ich kaum voran gekommen bin. Nachdem der neue Job anfing, ging erstmal alles drunter und drüber. Während der 4 Wochen Schulung war sowieso nicht an lernen zu denken, mein Kopf war schlichtweg voll am Ende des Tages. Ende November gings dann in mein richtiges Team und ich muss zugeben: So schlimm ist es gar nicht! Die Leute sind supernett, alle sind zufrieden mit mir, ich werde viel gelobt und der Kontakt zu den Kunden macht mir sogar Spaß (Vielleicht weil ich ihnen nicht persönlich gegenüber stehen muss Offenbar habe ich eine sehr beruhigende Stimme, haha). Ab da ging es mit dem Lernen allerdings erstmal noch nicht weiter. Ich habs versucht, aber irgendwie konnte ich mich nicht so recht aufraffen und überhaupt war der neue Job (und alles andere) ja so viel spannender Darauf folgte die Weihnachtszeit mit einer Woche Urlaub in Ägypten und dann die Feiertage, bis ich mir dann Anfang letzter Woche gesagt habe: "SO! Reicht jetzt! Krieg den Arsch hoch!" und seitdem klappt es wieder besser mit dem Lernen Nicht direkt 100%, aber es steigert sich allmählich wieder. Ich konnte dann endlich die verhasste StiO 1 EA neu schreiben und absenden, bin mit RelO 1 durch und mache morgen die Einsendeaufgabe und habe mit LitO 1a angefangen... Also es wird Außerdem habe ich meine Organisation ein bisschen umgeworfen. Bisher habe ich mir immer in den Kalender geschrieben, welches Heft ich bis wann fertig haben möchte. Das war aber doch etwas schwer zu realisieren, einfach weil man immer unterschiedlich lange braucht und dann setzt man sich unnötig unter Druck und arbeitet womöglich nicht mehr ordentlich. Also habe ich stattdessen nun jeden Sonntagabend meine 15min "Wochenplan aufstellen", in denen ich mir in einen vorgefertigten Stundenplan meine Arbeitszeiten eintrage (das ist der Nachteil - ständig unterschiedliche Schichten, aber ich durfte mir meine Präferenzzeiten von 8-15 Uhr festlegen, immerhin), eventuell anstehende Termine und Lernzeiten + Pausen festlege. Bisher fahre ich ziemlich gut damit, ich bleibe viel besser motiviert, wenn es heißt "noch 30min" statt "noch 50 Seiten" Am schönsten ist natürlich mein freier Tag in der Woche, den ich zusätzlich zum Wochenende habe. Lange ausschlafen, gemütlich in den Tag starten und dann entspannt lernen, herrlich Also, es lässt sich sagen: ich bin wieder da und ich bin motiviert und ich ziehe das jetzt durch!! 2018 wird super!
  8. (Achtung, es folgt viel - mit dem Fernstudium selbst wenig zu tun habendes - Rumgebrabbel ) Also eigentlich ist es ja schon 1 Jahr und etwas über 2 Monate . Aber das ging ziemlich unbemerkt an mir vorbei. Richtig bewusst wurde es mir erst letzten Freitag, als mein Freund und ich unser Einjähriges gefeiert haben. Da dachte ich dann plötzlich "Irre, das ist schon über ein Jahr her, dass ich angefangen habe" Ich muss sagen, das war ein turbulentes Jahr. Viele Höhen, viele Tiefen und vor allem viele Momente, in denen ich verdammt stark an mir selbst gezweifelt habe. Nicht, dass ich es nicht schaffen könnte, das steht für mich außer Frage. Eher das ganze Drumherum. Man wird wirklich oft mit Aussagen wie "Wie Du machst jetzt erst dein Abitur?" etc konfrontiert. Das geht manchmal schon an die Substanz. Ich gebe zu, allmählich baut sich auch bei mir eine Art biologischer und gesellschaftlicher Zeitdruck auf. Wenn alles geklappt hätte, wäre ich jetzt fast mit meinem Bachelor fertig (oder wäre es schon, wenn wirklich ALLES geklappt hätte), das Thema Ausziehen wäre aktueller (oder ich wäre es schon), ich hätte - vielleicht - einen Job, der mehr mit dem zu tun hat, was ich machen will und weniger damit irgendwie über die Runden zu kommen. Bei letzterem kommt vielleicht auch ein bisschen die Unlust auf meinen neuen Job ab nächster Woche durch . Ich bin wirklich froh, dass ich den Job bekommen habe, nicht jeder kann behaupten so viel Glück gehabt zu haben nie einen wirklich Leerlauf gehabt zu haben, in dem man "arbeitslos" war. Kam bei mir nie vor, nicht mal einen Monat. Trotzdem nervt es mich auch, dass ich diesen Job jetzt machen muss, in den ich eigentlich, wenn ich einfach mal ehrlich bin, so gar nicht reinpasse. Viel reden und extrovertiert sein ist einfach nicht meine Stärke. Außerdem bin ich sozial ziemlich inkompetent. Nagut, da muss ich mich durchbeißen, irgendwie werde ich das schon lernen. Und es sind ja nur 4 Wochen in Vollzeit, danach muss ich mich nur noch 18h die Woche damit beschäftigen, das ist wirklich ein Witz. Zurück zum Thema: Eigentlich mache ich mich selbst verrückt. Ich habe hier schon so viele alte Blogs gelesen von erfolgreichen Fernstudenten (Nicht nur beim Abi), denen es danach gut ging und wo (augenscheinlich) später kein Hahn mehr nach gekräht hat (und die sind fast alle älter als ich) und ich sollte wirklich meine Konzentration und Energie darauf verwenden nun sauber durchzukommen, statt zu jammern. Ich schätze, ich bin nach diesem Wochenende jetzt einfach ein bisschen emotionaler, ich hatte noch nie eine so gut funktionierende Beziehung und dann kommen natürlich plötzlich so fiese Gedanken wie "Wie sieht da eigentlich die Zukunft aus?" Wenn ich mit dem Studium (sprich Bachelor + Master) in Regelstudienzeit durch bin, bin ich 29. Dann will man noch einen Job finden und etwas arbeiten und irgendwann will man ja auch noch Kinder kriegen, was ich mit 35 schon - für mich persönlich - ziemlich spät finde. Aber nur 1 Jahr arbeiten und dann Mutterschutz ist ja auch käse. Solche Gedanken habe ich derzeit, es ist zum verrückt werden Über sowas muss ich doch noch gar nicht nachdenken, ich bin 22! Trotzdem lässt sich auch nach einem Jahr sagen: Ich habe es wirklich nicht bereut. Es macht mir immer noch Spaß, ich lerne wirklich gerne und freue mich über die Erfolge, wenn ich anhand von EA's sehe, dass ich etwas gut verstanden und umgesetzt habe. Ich merke auch, dass ich mich dadurch weiterentwickelt habe, was die Selbstständigkeit betrifft sich Dinge alleine zu erarbeiten und sich zu organisieren. Während ich mich am Anfang in meinen Planungen noch regelmäßig über-/unterschätzt habe, weiß ich mittlerweile ziemlich genau, was ich mir zutrauen kann und wie lange ich "Vollgas" geben kann, ohne danach wie ein Zombie rumzulaufen. Also, man sieht durchaus einen Fortschritt, auch wenn ich viel rumjammer So ein Blog verleitet einfach dazu, sich auszukotzen, schließlich kann niemand einen mit hochgezogenen Augenbrauen ansehen und fragen "Echt jetzt?" Aber ich bin echt froh, dass ich in der Hinsicht über fi.de gestolpert bin, es hat mir wirklich oft geholfen meine Gedanken hier aufzuschreiben und Feedback zu bekommen In der Hinsicht also auch Danke an alle Mitleser!
  9. ... hat man in den Fingern? Ich weiß es nicht. Eigentlich sehe ich den Fehler auch nicht so ganz bei mir, irgendwie hat mein PC es geschafft die Datei von meiner Deutsch Einsendeaufgabe (StiO 1) zu beschädigen und komplett unbrauchbar zu machen Ich kriege die KRISE! Die EA war so schon langatmig genug und jetzt darf ich den ganzen Murks nochmal neu schreiben, grr! Egal, erledige ich dann heute oder morgen, nebenbei bin ich an SoKu 7 dran. Aktuell klappt es allerdings nicht so gut, von meinem Sturz habe ich ja bereits berichtet, jetzt bin ich gestern auch noch die Treppe bei uns im Hausflur runtergerasselt. Zu den geprellten Handgelenken kommen jetzt also auch noch ein verstauchter Fuß, geprellte Ellebogen und mein Hintern tut auch weh Der Arzt meinte durch den Nacken kanns auch auf den Gleichgewichtssinn "drücken". So langsam bin ich wirklich versucht ihm das zu glauben. 8 Jahre Kampfsport für die Katz, meine eigenen Füße zwingen mich in die Knie, meh. Derzeit lerne ich also halb-liegend auf dem Sofa, wobei ich den Eindruck habe das wirkt sich auch positiver auf den Nacken aus.. Nur macht diese Position deutich schneller müde Ich knirsche ein bisschen mit den Zähnen, wenn ich so auf meine bisherigen Lernmaterialien zurückblicke. Also, "chaotische Zettelwirtschaft" trifft es vielleicht besser. Ich denke, es wird wirklich mal Zeit den ganzen alten Kram aufzuarbeiten und in "ansehnlichere" Zustände zu bringen, mit denen es sich dann auch gut auf die Prüfungen hin lernen lässt. Da werde ich dann vermutlich nächste Woche mit beginnen, jeden Tag eine halbe Stunde sollte machbar sein. Diese Woche bin ich froh wenn ich SoKu 7 fertig schaffe, mehr wird nicht drin sein, heute Abend gehts mit meiner Mutter zu einem Kochkurs und morgen haben mein Freund und ich unser einjähriges. Schon irre, da wird mir erst richtig bewusst wie lange ich dieses Fernabitur nun schon mache. Euch noch eine schöne Restwoche
  10. Schwierig, ich habe noch so den typischen Aufbau eines "Teenagerzimmers", sprich Bett, Schrank, Schreibtisch, Fernseher, alles in einem Raum. Der Schreibtisch ist nicht so optimal, ziemlich klein und man muss immer schauen wie man sich damit arrangieren kann. Vielleicht würde es für den Anfang mal ein neuer Schreibtischstuhl tun, meiner ruckelt nämlich im 5 Minuten Takt immer wieder mal einen cm nach unten Wenn ich mein erstes Gehalt nächsten Monat bekomme, werde ich mir vermutlich einen neuen zulegen.
  11. Ich kann mich derzeit nicht beklagen, das Lernen geht gut voran und ich schaffe meine gesetzten Ziele (meistens). In der Korrektur befinden sich derzeit StiO 1 (Deutsch) und SoKu 6 (PGW). Ja, richtig, ich launisches Etwas habe zurück zu PGW gewechselt und Geographie erstmal an den Nagel gehangen . Nachdem GeoF1 so gar nicht meins war (und auch nicht sonderlich gut zurück kam) habe ich mich mit GeoF 2 echt schwer getan. Und vor allem auch in der letzten Zeit mit den Wahlen etc konnte ich bei mir immer häufiger ein Interesse an Politik feststellen und ich fing auch privat an mich darüber schlau zu machen. Testweise habe ich dann GeoF 2 zur Seite gelegt und stattdessen SoKu 5 bearbeitet (was mit einer 2+ zurück kam!) und es fiel mir SO viel leichter Auch SoKu 6 ging mir gut von der Hand. Gut, ich denke, solche Erfahrungen muss man einfach machen. Diese Woche werde ich vermutlich meine Fächerwahl dann abschicken, mittlerweile habe ich oft genug hin und her gewechselt und konnte mich überall ausprobieren und jetzt sollte ich meine 8 Fächer für mich zusammen haben. Es werden also: Englisch Deutsch Mathe Biologie Chemie PGW Religion Latein Dann werde ich vermutlich im Verlauf vom 6. oder 7. Paket meine LK's wählen (voraussichtlich Deutsch und Biologie). Man hat schon so ein bisschen das Gefühl, dass es langsam ans "richtige Lernen" geht, die Prüfungen wirken nicht mehr so irre weit weg, die Fächer stehen fest, ist schon irgendwie was anderes. Manchmal, wenn ich so Blogs von anderen Fernabiturienten lese, habe ich das Gefühl ich mache zu wenig. Obwohl mir Zuhause alle sagen ich würde so viel lernen und solle mal einen Gang zurückschrauben. Ich weiß nicht. Ich bin zumindest immer noch im zeitlich vorgesehenen Rahmen, vielleicht ein Monat hinterher dank dem vergangenen Tief, aber so insgesamt denke ich eigentlich passt das so. Vielleicht liegt es auch einfach daran, weil ich weiß, dass ich die nächste Zeit erstmal wieder weniger zum Lernen kommen werde. Heute trudelte mein neuer Arbeitsvertrag ein, ich beginne am 23.10. und muss die ersten 4 Wochen in Vollzeit dort hin, weil ich erstmal eingearbeitet werde. Danach wirds eine 18h Woche, also wieder ähnlich wie damals, als ich noch für den Shop gearbeitet habe, nur kürzerer Arbeitsweg, besserer Stundenlohn und für mich günstiger verteilte Arbeitstage (3 Tage die Woche statt 5 ). Aber die 4 Wochen wird dann einfach nichts laufen, bzw nur sehr wenig. Ich werde dort ja auch erstmal einiges neues lernen, ob man dann abends noch den Kopf zum Lernen hat... Naja, mal sehen Und dazu kommt, dass ich unglaublich geschickter Mensch gestern auf einem nassen Gitter am Boden in der Stadt ausgerutscht bin (die Dinger sind ja gemeingefährlich?!) und mir dabei beide Handgelenke und einige Finger geprellt hab - wobei es wohl zu meinem Glück die linke Hand schlimmer erwischt hat als die rechte. Was mir auffällt, ist, dass ich immer häufiger Probleme mit Nackenschmerzen habe und mir das auf die Ohren geht. Vor einiger Zeit hatte ich ja erst links den entzündeten Muskel, was ins Ohr zog, jetzt hab ich auf der rechten Seite die Muskulatur so verhärtet, dass ich regelmäßig abends meinen Puls im Ohr hören kann, vorzugsweise wenn ich schlafen will. Nicht so optimal und das, wo ich eigentlich ziemlich sportlich bin. In Zukunft dann vielleicht doch mal mehr Dehnübungen für den Nacken, meh. Nagut, das wars erstmal wieder von mir, bis demnächst
  12. Den Master wollte ich so oder so machen Für mich gehört zu einem Studium irgendwie einfach ein Master dazu, ich mag keine halben Sachen Der Onlineshop gefällt mir tatsächlich eigentlich überhaupt nicht. Er war eine gute Möglichkeit um Geld zu verdienen ohne irgendwo zu einem Arbeitsplatz erst hinfahren zu müssen etc, aber mehr eigentlich auch nicht. Vielleicht lags auch am Produkt, Reinigungsmittel sind sehr sperrig und aufwendig zu verpacken. Wenn ich irgendwann mal eine Idee habe für etwas kleines, wo ich vielleicht auch meine eigene Kreativität mit einbringen kann, dann wäre ein Onlineshop nochmal bestimmt etwas nettes. Tatsächlich hatte ich heute morgen ein Gespräch mit einer Bekannten meiner Mutter, die solche Beratungsgespräche für Schüler anbietet, die noch nicht wissen was sie mit ihrem Leben nach dem Abschluss anfangen sollen. Dabei auch etwas realistischer und kreativer als das Arbeitsamt. Sie sagte zu mir, dass ich im Endeffekt zwei Möglichkeiten habe, entweder ich beiße mich durch und ziehe das mit dem Biostudium durch, gehe also das Risiko ein, oder ich überlege mir, ob ich nicht auch andere Stärken habe. Sie meinte, dass manchmal die Leidenschaft lauter ist als die Talente und man diese deshalb übersieht. Tatsächlich ist mir nach einigem Überlegen was eingefallen: Lektorin. Ich schreibe unheimlich gerne, lese viel (und sehr sehr schnell) und bin ein totaler Bücherfan. Und ich habe schon früher für andere irgendwelche Texte gegengelesen und korrigiert. Tatsächlich kann ich mir diesen Beruf wirklich gut für mich vorstellen. Und man hätte immer noch die Möglichkeit sich im naturwissenschaftlichen Bereich weiterzubilden, sodass man auch Fachliteratur bearbeiten darf. Ich kann jetzt natürlich noch nicht sagen, wofür ich mich letztlich entscheide (habe ja zum Glück auch noch etwas Zeit) aber ich bin jetzt zumindest seeehr viel beruhigter, dass ich überhaupt etwas gefunden habe, was mir auch Spaß machen würde und das sogar recht schnell
  13. Danke für den lieben Zuspruch Ich schätze das habe ich jetzt ein bisschen gebraucht. Manchmal ist es wirklich das schwierigste am Fernstudium: Alleine auch die (Selbst-)Zweifel zu bewältigen. Man ist furchtbar schnell verunsichert. Aber ich wäre vermutlich auch ziemlich bescheuert den Traum jetzt an den Nagel zu hängen, schließlich mache ich das alles hier ja nur für dieses Studium Danke jedenfalls
  14. Ja es klappt zum Glück trotzdem ganz gut alles Ein neues Paket fühlt sich immer ein bisschen wie Weihnachten an Erstmal auspacken, alles durchstöbern, freue ich mich auch jedes Mal drauf Ja das ist total gewöhnungsbedürftig Aber ich schätze man fuchst sich da mit der Zeit rein? Waren ja erst 2 Hefte bei mir
  15. Ja, so lässt es sich vermutlich am besten ausdrücken. Ich war zwei Wochen im Urlaub und EIGENTLICH ist man danach ja hochmotiviert und voll entspannt und mit seinem Leben wieder im Reinen. Eigentlich. Wenn die Eltern des Partners nicht im Urlaub dabei gewesen wären, haha. Tatsächlich bin ich wirklich hochmotiviert: Es ist unfassbar entspannend nach diesen zwei Wochen sich wieder hinter Lernheften zu verkriechen und sich nicht irgendwelchen was-hat-sich-unser-Sohn-da-bloß-ausgesucht-Blicken und "Na? Finden wir Heute wieder ein paar Gesprächsmöglichkeiten mit denen wir sie quälen können?"-Gedanken stellen muss. Man mag schon das ein oder andere mal in die Tischkante beißen wenn solch oberflächliche, engstirnige Menschen glauben, sie könnten einen mit Füßen treten nur weil man ein Fernabitur macht und nicht mit 17 schon das Studium begonnen hat. Aber egal, mit denen bin ich ja (glücklicherweise) nicht zusammen und Schatz lässt sich nicht beeinflussen. Und er zieht ja - Gott seis gedankt - nächstes Jahr aus. Abgesehen davon bin ich beruflich momentan wieder etwas am stolpern. Die Sache mit dem Onlineshop und der Selbstständigkeit war ja eigentlich super und hat gut funktioniert, nur dass sich jetzt der REWE-Gigant da draufsetzen will und klein-Aimi ihren Shop dann schließen darf, meh. Aber ich habe ja wahrscheinlich schon eine Alternative, also bereitet mir das nicht allzu viel Kummer. Momentan ist es mir eigentlich nur wichtig am Ende des Monats meinen Lohn auf dem Konto zu haben und gut ist. Anspruchsvoll darf ich nach dem Studium sein. Aber halt! Darf ich das wirklich? Da sind wir schon beim nächsten Thema. Von klein auf war der Wunsch: Biologie. Es gab nie etwas anderes, wirklich nicht. Und ich bin nicht einmal wirklich kompliziert dabei, denn aus der Biologie interessiert mich so ziemlich alles. Aber je mehr ich mich auf dieses Studium freue und je näher ich diesem komme, desto größer werden die Zweifel: Klappt das wirklich? Egal wo man nachliest, überall steht vor allem ein Ratschlag: Studiert nicht Biologie. Schlechte Jobchancen, schlechter Lohn, grausige Arbeitszeiten, unmögliche Familienplanung, Arbeitslosigkeit, Arbeitslosigkeit, Arbeitslosigkeit. Ich bin verunsichert. Und nun sitze ich hier tatsächlich und überlege, ob es nicht vielleicht doch IRGENDWAS gibt, was ich machen könnte, wo ich nach dem Studium nicht mit meinem Leben da stehe und nichts mit mir anzufangen weiß. Verdammt bescheiden wenn die Interessen nicht zum modernen Arbeitsmarkt passen. Klar, man soll das machen, was einem Spaß macht und ohne eine gewisse Freude wird man in keinem Beruf richtig was, aber naja.. Das bereitet schon Bauchschmerzen. Aber zurück zu dem, worum es in diesem Blog eigentlich geht: Das Abitur. Ich habe das 4. Lernpaket abgeschlossen und wollte hier mal meine Notenübersicht reinstellen: Deutsch: LitM 5 (1,0) LitM 6 (2,3) Deutsch ist so ein Fach in dem man einfach bemüht sein muss, ehrlich. An keinem Fach merkt man mehr meine Laune während der EA. Gute Laune: 1,0. Miese Laune und ich-würde-jetzt-lieber-was-anderes-machen: 2,3 mit den Bemerkungen "Zu knapp!" haha. Naja, zumindest weiß ich, dass ich es eigentlich kann und mir nur selber etwas mehr in den Hintern treten müsste die EA's etwas ernster zu nehmen Mathe: MatS 17 (0,7) MatS 18 (1,0) MatS 19 (1,0) Vor Mathe gruselt es mich. Diese Noten können nicht meine sein, ich suche ernsthaft nach dem Haken. Wo ist er?! Irgendwie klappt es derzeit. Wobei ich es auch mittlerweile etwas lockerer betrachte. Vorher habe ich mir wirklich mühsam alles reingekloppt, mittlerweile lese ich die Beweisführung zwar durch, aber versuche nicht mehr alles nachzurechnen. Man braucht es nicht für die Prüfungen und ich will kein Mathe studieren, ich muss den Kram nur anwenden können. Englisch: EngA 10b (1,7) Ich bin so froh Englisch schriftlich zu haben, das lässt mich hoffen, dass das alles klappt. Wobei ich jetzt schon Panik schiebe, wenn ich daran denke, dass im 5. Lernpaket (glaube ich) auch mündliche Aufgaben drankommen, urghs. Wobei ich gehört habe, dass die freiwillig sind. Wenn es also gar nicht geht- nicht, dass ich nicht theoretisch Englisch sprechen kann, ich stottere im englischen bloß furchtbar sobald ich nervös werde - werde ich das also einfach mal "übersehen". Biologie: BioE 1 (2,3) BioE 2 (2,3) Irgendwie traurig, dass Biologie derzeit nicht gerade mein bestes Fach ist. Ich muss mich noch daran gewöhnen, dass die Fernlehrerin hier etwas andere Erwartungen hat und viel mehr verlangt als in den Aufgabenstellungen steht (wer gerade da dran ist: Wenn da steht "Benennen sie die Bestandteile von..." dann heißt das eigentlich "Beschreiben sie jede Funktion von jedem noch winzigen Krümel in diesem verdammten Ding!!"). In der Schule wars einfach... anders. Aber das kriege ich noch hin, im nächsten Paket ist dieses Fach ja leider erstmal nicht dran. Geographie: GeoF 1 (3,0) Uh, ja. Das lief nicht so optimal. Ich war bei der EA erstmal vollkommen verwirrt, als das ganze Heft vom Aufbau der Erde handelte, Plattentektonik, Isostasie, und ganz viele andere komplizierte Begriffe und dann steht in der Einsendeaufgabe: "Beschreiben Sie wie sich der Verlauf des Rheins in den Jahren x bis x verändert hat" Öhm. Ja. Hab mir dann was aus den Fingern gesaugt mit dem Ergebnis "Gute Ansätze und Gedanken, aber viel zu knapp! Bitte ausführlicher!" Ich schätze da ist eine 3,0 sogar noch ein ganz akzeptables Ergebnis. Vielleicht beim nächsten mal. Also insgesamt bin ich zufrieden mit diesem Paket. Es fehlen natürlich die Lateinhefte, derzeit komme ich da irgendwie nicht so richtig voran. Ich lerne brav Vokabeln und habe meine Karteikarten für alle möglichen Deklinationen etc immer dabei, aber ich setze mich irgendwie nie ans nächste Heft. Und das wo das erste so super war, ich war richtig stolz auf meine 1, haha. Ich sollte mir vielleicht speziell für dieses Fach einen gesonderten Wochenplan erstellen, die Lateinhefte lassen sich einfach nicht in einem Rutsch bearbeiten. Das 5. Paket enthält die folgenden Hefte: Deutsch: StiO 1 LitO 1a Englisch: (hierzu gabs diesmal auch noch CD's, ohje...) EngM1 EngM 2 EngM 3 Mathe: MatA 1 MatA 2 Chemie: CheS 4b Geographie: GeoF 2 Religion: RelO 1 Endlich wieder Chemie!! Aber erstmal nehme ich StiO 1 in Angriff. Habt noch eine tolle Woche!
×
×
  • Neu erstellen...