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Master of Laws nach Ingenieurstudium


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Hallo zusammen,

 

kurz zu meiner Person.

Nach meinem Fernabi an der ILS habe ich in Vollzeit den Bachelor of science in der Verfahrenstechnik absolviert.

Nun arbeite ich beim TÜV als Sachverständiger für Anlagensicherheit.

Da ich in diesem Bereich viel mit Technik aber auch mit Regelwerke und Gesetzen zu tun habe, möchte ich nun nebenbei den LL.M. machen.

Das würde an der Uni Saarland im Fernmodus klappen.

Jetzt würde ich aber gerne mal von euch wissen, wie ihr die beruflichen Weiterentwicklungschancen nach einem technischen Bachelor und dem Master of Laws seht.

Ist diese Kombi sinnvoll oder Quatsch?

 

Vielen Dank schon mal!

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Ich habe den LL.B. gemacht vor einigen Monaten an der HFH.

Meinst du die Arbeitgeber rollen einem den roten Teppich aus, nur weil du Studium X oder Y hast?

Ich erzähle es kaum in der Firma weiter, es wissen nur wenige. Das Studium habe ich gemacht um eine "Art der rechtlichen Selbstverteidigung zu erlernen". Wollte mich gegen arbeitsrechtlicher Willkür schützen und im Kaufrecht  etc mehr wissen; rausgekommen ist mein Abschluss als LL.B.

Jedoch nicht um täglich darinnen zu arbeiten und Anwälten zuzuarbeiten oder ähnliches.

Die Einsatzmöglichkeiten des LL.M oder LL.B. sind in der Vertragsprüfung, Teamleitung, überall wo es auf wirtschaftliche und vor allem rechtliche Themen ankommt.

Gebrauchen kann ich es beruflich als Projektleiter (

Ich habe den LL.B. gemacht vor einigen Monaten an der HFH.

Habe Ingenieur studiert + Master Wirtschaftsingenieur.

 

Meinst du die Arbeitgeber rollen einem den roten Teppich aus, nur weil du Studium X oder Y hast?

Ich erzähle es kaum in der Firma weiter, es wissen nur wenige, denn manche verschreckt es eher...

 

Das Studium habe ich gemacht um eine "Art der rechtlichen Selbstverteidigung zu erlernen". Jedoch nicht um täglich darinnen zu arbeiten und Anwälten zuzuarbeiten oder ähnliches. 

Die Einsatzmöglichkeiten des LL.M oder LL.B. sind in der Vertragsprüfung, Teamleitung, überall wo es auf wirtschaftliche und rechtliche Themen ankommt.

Gebrauchen kann ich es beruflich als Projektleiter (mit wirtschaftlicher Gesamtverantwortung) in der Autoindustrie bei einem Zulieferer teilweise

  • in der Vertragsprüfung (Letter Of Nomination) und
  • bei handelsrechtlichen Gepflogenheiten,
  • einbringen von Verständnis für Validierungsthemen dem Team gegenüber um Haftung zu minimieren,
  • Kaufrecht &  Mängelrecht bei Lieferanten, Sachenrecht, 
  • Arbeitsrecht, Steuerrecht etc.

Beruflich am wichtigsten hilft mir nun, dass ich die Haftungsfallen kenne wie Schadenersatz, Produkt-und Produzentenhaftung und somit meine Arbeit dahingehend lenken kann und positiv beeinflussen.

Das ist jedoch nur ein netter Zusatz, meinen Job machen andere Kollegen natürlich ohne den LL.B. genauso gut. Brauchen tue ich es nicht wirklich für meine Aufgaben. Wir haben ja auch Juristen bei uns in der Firma, da könnte ich ja ebenso anklopfen.

Der Zusatztitel führt nicht automatisch zu mehr Geld. Bei XING sind einige die den LL.M. gemacht haben und deren Job seit dem sich nicht geändert hat.

Somit muss jeder genau planen, inwieweit das rechtliche Fachwissen zum bereits vorhandenem (technischen) Studium zu einer anderen Laufbahn oder höheren Position ermöglicht.

 

 

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