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Digital Learning und Fernstudium in Corona-Zeiten gefragt (Sponsored Post)


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Die Corona-Pandemie begleitet uns schon eine ganze Zeit und hat das Leben in vielerlei Hinsicht verändert. An der Krise selbst können wir nichts ändern, nur an der Art und Weise wie man damit umgeht. Aufgrund von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie dem Wegfall einiger Freizeitangebote, verbringen die Menschen viel mehr Zeit zu Hause und denken darüber nach wie sie diese Phase produktiv nutzen können – etwa zur persönlichen oder fachlichen Weiterentwicklung. Für Berufstätige bietet sich eine berufsbegleitende Weiterqualifizierung an. Digital Learning erweist sich als geeignetes Format, für alle, die sich neben dem Job und anderen Verpflichtungen flexibel weiterbilden möchten. Gestiegene Studierendenzahlen an den Hochschulen des zfh-Verbunds haben gezeigt, dass Arbeitnehmer/innen die Freiräume des Corona-Lockdowns zur persönlichen Weiterqualifizierung nutzen, in dem sie zu Hause digital und sicher studieren. Dank diverser Onlinetools wie einer Lernplattform, Webmeetings, Videochats, Online-Lehrveranstaltungen in Form von OpenMeetings, Foren und Online-Coachings, die in den Fernstudiengängen des zfh-Verbunds zum Einsatz kommen, bleiben sie weiterhin mit Dozentinnen und Dozenten, Studiengangteams, Kommilitoninnen und Kommilitonen digital verbunden.

 

Beim zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund finden Interessierte digitale Lernformate der Hochschulen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland, die seit über 20 Jahren internetgestützte Studiengänge durchführen und kontinuierlich weiterentwickelt haben. 

 

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Abb. 1 

 

Steigende Studierendenzahlen im zfh-Verbund

Die Studiengangsleitung des MBA-Fernstudienprogramms am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz sieht in den gestiegenen Anmeldezahlen ein Indiz dafür, dass die Wichtigkeit der beruflichen Qualifikation und akademischen Weiterbildung in Krisenzeiten an Bedeutung gewinnt. Das Studienprogramm verzeichnet auch im dritten Corona-Semester einen Studierendenzuwachs. Doch auch hier musste das Studienkonzept auf die veränderten Bedingungen zugeschnitten werden: „Im Fokus standen dabei die Transformation von Präsenzvorlesungen in virtuelle Lernveranstaltungen, die Erstellung und Weiterentwicklung digitaler Studienmaterialien und die Anpassung der abzulegenden Prüfungsleistungen. Dies alles erforderte ein umsichtiges und vielschichtiges Planen, weil wir dabei unbedingt die Bedürfnisse unserer berufstätigen Studierenden berücksichtigen wollten.“, erklärt Prof. Dr. Uwe Hansen, Studiengangsleiter im MBA-Fernstudienprogramm. Das MBA-Studium am RheinAhrCampus richtet sich an Interessierte, die eine Führungsposition im mittleren und gehobenen Management anstreben. Sie erwerben neben Management-Kompetenzen Spezialwissen in einer von neun MBA-Vertiefungsrichtungen wie etwa Financial Risk Management, Gesundheits- und Sozialwirtschaft und Produktionsmanagement.

 

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Abb. 2 RheinAhrCampus, Remagen – Sitz des MBA-Fernstudienprogramms

 

Digitale Lernformate

Digitale Weiterbildungsformate zeichnen sich vor allem durch eine hohe Flexibilität aus. Die Studiengänge im zfh-Verbund setzen sich aus ca. 75 %Selbststudienphasen und ca. 25% Präsenzphasen zusammen. Während des zeit- und ortsungebunden Selbststudiums greifen die Studierenden jederzeit und von überall auf Studienbriefe und E-Learning-Anwendungen mit virtueller Lernbegleitung auf einer Lernplattform zurück. In virtuellen Laboren oder auch speziell aufbereiteten Podcasts werden Inhalte in einer didaktischen Form vermittelt, die auf die besondere Lebens- und Arbeitssituation der Teilnehmenden in Fernstudienprogrammen adaptiert ist. Die digitale Ausrichtung war schon immer ein Schwerpunkt im Fernstudium – doch während der Corona-Pandemie galt es auch die Präsenzphasen zu digitalisieren.

Die Präsenzveranstaltungen vor Ort an den Hochschulen stellten für die Studierenden einen wichtigen Teil des Studiums dar. Sie dienten neben der Vertiefung der Studieninhalte und Klärung offener Fragen auch dem Networking und dem persönlichen Austausch – eine Absage dieser Veranstaltungen war also keine Option. Stattdessen finden die Termine jetzt online über verschiedene Plattformen und Videokonferenzsysteme wie etwa Zoom und Go-To-Meeting statt. „Ich war beeindruckt, wie schnell hier reagiert wurde. Ohne jede Verzögerung wurden aus den Präsenzterminen digitale Lehrveranstaltungen in hoher Qualität und mit motivierten Lehrkräften“, berichtet Claudia Fischer, die das Fernstudium „Innovations-Management MBA“ an der Hochschule Kaiserslautern belegt. Auch Max Penner, Fernstudierender in „Motorsport-Management MBA“ in Kaiserslautern äußert sich positiv: „Meine Erfahrungen waren sehr gut. Die Online-Vorlesungen und -Tutorien funktionierten einwandfrei und die Möglichkeit, sogar einen Mitschnitt davon zu bekommen, war für die Prüfungsvorbereitung sehr nützlich.“ Was ihm etwas fehlte, waren direkte Lösungshilfen, die die Dozenten sonst gleich vor Ort geben konnten.

 

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Abb. 3 Digital Learning im zfh-Verbund

 

Komplettumstieg in die digitale Welt

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Lehren und Lernen auf Distanz anhand virtueller Lösungen eine hervorragende Möglichkeit bietet, der Krise zu begegnen – die Pandemie hat die digitale Transformation in diesem Bereich beschleunigt. Das Beispiel an der Hochschule Kaiserlautern zeigt, dass die Fernstudiengänge den Komplettumstieg in die digitale Welt mittels neuer Tools schnell gemeistert haben: Präsenzen, Kolloquien und sonstige Veranstaltungen wurden online durchgeführt und Workshops wurden mittels neuer Lösungen für agile Gruppenarbeiten wie Trello oder Miro ebenfalls virtuell abgebildet. Selbst Semesterprüfungen, die Eignungsprüfung für beruflich qualifizierte Studienbewerber und das Out-of-Campus-Event, in Form der Teilnahme an einer internationalen Fachkonferenz fanden über digitale Medien statt. MBA-Studiengangsleiterin Prof. Dr. Bettina Reuter an der Hochschule Kaiserslautern meint, dass viele der neuen Formate auch in Zukunft einen großen Teil des MBA-Studiums ausmachen werden: „So werden wir beispielsweise zukünftig verstärkt Online-Sprechstunden mit den Studiengangsleitungen anbieten und die Möglichkeit, während der Online-Vorlesungen hochklassige Gastvorträge zuzuschalten, nutzen.“

 

Digital Learning: Bei Arbeitgebern hoch im Kurs

Wer sich berufsbegleitend weiterbildet, steht bei Arbeitgebern hoch im Kurs. Insbesondere Fernstudierenden wird eine hohe Eigenmotivation, Zielstrebigkeit sowie gutes Zeitmanagement und Flexibilität zugeschrieben. Die neu erworbenen Kenntnisse fließen schon während des Studiums in Aufgabenstellungen am Arbeitsplatz ein. Gerade in der aktuellen Situation bieten Fernstudiengänge und digitale Weiterbildungsformate für Unternehmen die Chance, auf Veränderungen zu reagieren und sie als Instrument moderner Personalentwicklung einzusetzen: Sie fördern ihre Mitarbeiter/innen und ermöglichen ihnen im Homeoffice neue gefragte Kompetenzen zu erwerben. Die Weiterbildung von Mitarbeitern ist eine entscheidende Strategie zur Fachkräftesicherung und -bindung. Für Fernstudieninteressierte lohnt es sich oftmals bereits vor Studienaufnahme mit dem Arbeitgeber über eine Beteiligung am Studium zu verhandeln, sei es in Form einer anteiligen Finanzierung der Studiengebühren oder auch in Form von Freistellung zur Vorbereitung auf Prüfungen.

 

Neues Fernstudienangebot: Intelligent Enterprise MBA

Das Angebot des zfh- Fernstudiennetzwerks umfasst mittlerweile über 100 Möglichkeiten vom Modul- und Zertifikatsstudium bis hin zu kompletten Studiengängen mit Bachelor- und Masterabschluss. Die Hochschule Kaiserslautern hat gerade ein ganz neues Angebot entwickelt, das sich auch inhaltlich mit Digitalisierung und der Digitalen Transformation befasst. Es soll zum kommenden Wintersemester 2021/22 erstmals an den Start gehen:

Digitalisierung und die Digitale Transformation stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen verbunden mit der Frage, wie Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse in Zukunft aussehen werden. Welche Aufgaben werden künftig nicht mehr durch menschliche Arbeitskraft erledigt und welche Konsequenzen zieht dies für Arbeitsweisen, Organisations- und Führungsstrukturen und für Geschäftsmodelle nach sich? „Unternehmen aber auch der einzelne Mensch stehen vor einem durch technologische Entwicklungen bedingten Transformationsprozess, der weitreichende strategische und organisatorische Veränderungen mit sich bringt“, so StudiengangsleiterinProf. Dr. Christine Arend-Fuchs, die das Studienangebot an der Hochschule Kaiserslautern konzipiert hat.

 

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Abb. 4

 

Digitalisierung - Sustainability - New Work

Kernziel des viersemestrigen MBA-Fernstudiums ist eine praxisorientierte und berufsqualifizierende betriebswirtschaftliche Weiterbildung auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. In den ersten beiden Semestern erfolgt die systematische Vermittlung von Grundlagen und Methoden aller praxisrelevanten Managementfunktionen. Das dritte und vierte Semester fokussiert sich inhaltlich auf die strategische Ausrichtung des Zusammenspiels von Digitalisierung, Sustainability Management und neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen. Diese Studieninhalte stellen die Basis für die Transformation zu einem intelligenten Unternehmen dar, das in der Lage ist, in der VUCA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) erfolgreich zu agieren. Wesentliche Bausteine der Spezialisierung im dritten Semester stellen interaktive Teamarbeiten dar, in denen die gelernten Methoden zur Entwicklung von New Work Modellen und innovativen Geschäftsmodellen als Ansätze intelligenter Unternehmen Anwendung finden. 

 
 

Fördermöglichkeiten

Bei der Entscheidung für ein geeignetes Weiterbildungsangebot spielen passende individuelle Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten eine wichtige Rolle. Hier lohnt es sich für alle, die eine Weiterqualifizierung planen, einen Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten zu werfen. Einige Förderprogramme sehen beispielsweise vor, dass die Finanzierung oder Förderung schon vor der Anmeldung zum Studium bzw. vor der Aufnahme des Studiums beantragt wird.

Das zfh hat einige Fördermöglichkeiten zusammengetragen unter www.zfh.de/foerderung

In welchen Fällen es möglich ist, eine Bildungsfreistellung zu beantragen und wie es für die Fernstudiengänge im zfh-Verbund funktioniert finden Interessierte unter www.zfh.de/bildungsfreistellung

 

Darüber hinaus steht die Broschüre „Fördermöglichkeiten in der Weiterbildung“ auf den Seiten des zfh zum Download bereit. (https://www.zfh.de/beratung/foerdermoeglichkeiten/) - sie gibt einen umfassenden Überblick über mögliche Förderprogramme.

 

Auf Überbrückungshilfen für Studierende, die pandemiebedingt in einer Notlage sind, weist das BMBF hin: https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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