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Fernstudium hautnah – Studierende berichten aus ihrem Alltag (Sponsored Post)


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Weiterbildung lohnt sich – an jedem Punkt des Lebens

 

Drei Fernstudierende nehmen uns mit auf die Reise durch ihr Studium neben dem Beruf, erzählen wie sie Job und Studium gleichzeitig meistern und zeigen ihre unterschiedlichen Motivationen für diesen Weg auf. Sie sprechen auch über Hürden, die manchmal zu überwinden sind und warum sich dies lohnt.

 

Sarah Fay absolviert an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft (HWG) in Ludwigshafen das Fernstudium Logistik – Management & Consulting (MBA) und hat uns in ihrer letzten Studienetappe zum Master of Business Administration mit auf den Weg genommen: „Im Rückblick und gerade für die Coronazeit kann ich bis heute behaupten, die richtige Entscheidung getroffen zu haben! Gut geplante Vorlesungen, alternative Wege über Online-Meetings via Zoom, die enge Zusammenarbeit mit den Lehrenden und den Lernenden, ließen neben Lernen, Schreiben der Masterthesis und dem Vollzeitjob genügend Zeit für Freizeit, Sport, Hobbies und sogar für einen kleinen Welpen. Allerdings erfordert dies eine gute Zeiteinteilung“. 

 

Sarah Fay, Fernstudierende Logistik – Management & Consulting (MBA) Foto: privatSarah Fay hat bereits ihren Bachelor-Abschluss an der HWG im Dualen Studium erworben und für sie war klar, dass sie eine Weiterbildung ebenfalls an der Hochschule in Ludwigshafen absolvieren wollte. Bei unserem Gespräch hatte Sarah Fay gerade die letzten Klausuren mit dem Themenbereich Extralogistik, hierbei explizit die Module Distributionslogistik, Verkehrswirtschaft und Supplier Relationship Management hinter sich gebracht. Mit ihrer betreuenden Professorin stimmte sie das Konzept, die Inhalte und Struktur ihrer Masterthesis online ab. 

 

Die Masterthesis – Themenfindung 

Abb.2: Fernstudium Sarah Fay Foto: privatIhre Idee war die Prozesskostenbetrachtung eines Logistikkonzeptes, bezogen auf ein bestimmtes Produkt ihres Unternehmens unter der Betrachtung des Einsatzes von Automated Guided Vehicles, zu erarbeiten. Auch die zweite Besprechung mit der Studiengangsleiterin fand aufgrund der Situation online via Zoom statt. Jetzt wurde das Thema zur Anmeldung der Thesis besprochen und eine grobe Gliederung erstellt: „Ich hatte vor, eine Prozesskostenbewertung zu erstellen, die aktuelle Prozesse mit zukünftigen Prozessen unter Einsatz neuester Technologien (selbstfahrende Transportmittel) vergleicht“, erklärt Sarah Fay „Nach der Anmeldung habe ich sechs Monate Zeit, um mich mit dem Thema detailliert auseinander zu setzen, die Inhalte zu verschriftlichen und das Ganze in die geforderte stilistische Form zu bringen. Jetzt hieß es anfangen.  Abb.3: Ayra, Sarah Fay Foto: privatNatürlich gibt es sowohl Hoch- als auch Tiefphasen, in denen der Schreibfluss mal besser und leider auch mal weniger gut gelingt, doch hat man den Endspurt mal in Sicht, gelingt die letzte Hürde auch noch“. Sarah Fay hatte ein hehres Ziel: sie wollte ihre Thesis in 10 Wochen fertigstellen – in Woche drei ist ihre Einleitung und Vorstellung des Unternehmens fertig, jetzt steht das Herz der Arbeit an: der Theorie- und der sich darauf aufbauende Praxisteil. „Es ist schwierig“, so berichtet uns Sarah Fay, „an Bücher aus den Bibliotheken zu kommen, doch Not macht erfinderisch und so finden sich Möglichkeiten, sich in den Online-Foren mit E-Books auszuhelfen oder sich das ein oder andere Buch bei Bekannten auszuleihen und relevante Seiten zu kopieren.“ Die Formalia und Richtlinien, die es beim Schreiben einzuhalten gilt, wie Formate, Schriftgrößen und Seitenanzahl findet man übersichtlich in OpenOLat, der virtuellen Plattform an der HWG, auf die eingeschriebene Studierende jederzeit zugreifen können. „Und genau so, wie die Masterarbeit von Tag zu Tag heranwächst, wächst auch die kleine "Ayra", unser American Bully, die mittlerweile schon bald 7 Monate alt ist.“

 

Endspurt Masterthesis
„Na? Wie war dein Urlaub? Die allseits bekannte Frage, die man nach dem Urlaub von den Kollegen zu hören bekommt.“ Doch der Urlaub von Sarah Fay sah diesmal anders aus: „Dass man während eines Fernstudiums nicht viel unternehmen kann und jegliche Spazierrouten der Umgebung bereits in und auswendig kennt, mag jedem bewusst sein. Steckt man allerdings in der heißen Phase, in der es darum geht die Masterthesis fertig zu stellen, lautet die Antwort auf die Frage nach dem Urlaub leider, dass man von morgens bis abends am Laptop sitzt und schreibt, schreibt, schreibt“.

Abb.4: Masterthesis, Sarah Fay Foto: privat„Mittlerweile war ich richtig gut in den Schreibfluss gekommen, sodass ich stolz behaupten konnte schon 50 % des Grundgerüstes meiner Arbeit geschrieben zu haben.“ 
Sarah Fay kann stolz und zufrieden mit ihrem Zeitmanagement sein, ist aber dennoch vorsichtig: „Den Zeitaufwand für das Anpassen der Formate, das Prüfen der Quellen und vor allem das Korrekturlesen durch Freunde und Bekannte und dem damit verbundenen Nachbessern der Thesis, sollte nicht unterschätzt werden. Deshalb habe ich hierfür einen Puffer von zwei Wochen einkalkuliert“. Es blieb weiterhin spannend, ob es gelingt, die Masterthesis in dem knapp bemessenen Zeitfenster zu realisieren, doch Sarah hat es geschafft: Nach 10 Wochen hat sie ihre Masterarbeit abgegeben!
Nun es hieß warten. Warten auf den Termin für das Kolloquium, in dem die Arbeit verteidigt wird. Hier bespricht man die Inhalte der Thesis und stellt sich den Fragen der Dozentinnen und Dozenten. Der Fokus liegt dabei meist auf der Forschungsfrage und der Art, wie die Arbeit strukturiert ist bzw. wie man die Forschungsfrage behandelt hat. 
Nach vielen Expertengesprächen, Berechnungen und Literatur heißt es nun erstmal entspannen und abwarten… 

 

Das Fernstudium Logistik – Management & Consulting (MBA) spricht sowohl Beschäftigte an, die bereits in der Logistik tätig sind, als auch Quereinsteiger, die in den Logistikbereich wechseln und sich entsprechend qualifizieren möchten. Sie erwerben aktuelles Logistik-Fachwissen, um als Führungskraft, Projektleitung oder im Beratungsbereich in Industrie, Handel, Verkehrswirtschaft, Logistikdienstleistung und Unternehmensberatung tätig zu sein.

 

Zeit für ein Fernstudium: Für ein Fernstudium oder für eine Weiterbildung gibt es nicht den einen richtigen Zeitpunkt – das Format ist gerade für eine dem ständigen Wandel ausgesetzten Gesellschaft mit wechselnden Lern-, Lebens- und Arbeitsbedingungen bestens geeignet. Beim zfh-Verbund können Studieninteressierte aus  über 100 Fernstudienangeboten an 21 staatlichen Hochschulen ihre passende Weiterbildung wählen.

 

Beruflich qualifiziert, ohne Erststudienabschluss zum MBA

Abb.5.thumb.jpg.fae1e6a40f466be3128141946708878d.jpgAndreas Zellmer war viele Jahre in einer Leitungsposition tätig – ohne Erststudium. Bei seinem Entschluss für ein berufsbegleitendes MBA-Fernstudium, ging es ihm weniger um den beruflichen Aufstieg, als um die Absicherung seiner beruflichen Stellung. „Ein MBA-Abschluss ist in vielen, insbesondere in zertifizierten und international agierenden Unternehmen die Voraussetzung, um eine Leitungsfunktion ausfüllen bzw. eine solche auch nach etwaigen Fusionen oder Firmenübernahmen halten zu können. Da ich keinen Studienabschluss hatte, aber schon seit langer Zeit in einer Leitungsfunktion tätig war, strebte ich einen MBA-Abschluss an, um meine berufliche Zukunft abzusichern und mir Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu eröffnen.“ Andreas Zellmer entschied sich für das MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz und belegte die Vertiefungsrichtung Unternehmensführung/Finanzmanagement – einen von neun Schwerpunkten, die dieses Programm zur Wahl bietet. „Zunächst habe ich die führenden MBA-Studienanbieter auf europäischer Ebene analysiert. Die Wahl fiel auf das Programm am RheinAhrCampus, zum einen aufgrund der Akkreditierung durch eine deutsche – jedoch länderübergreifend arbeitende Agentur, zum anderen, weil es sich bei der Hochschule Koblenz um eine staatliche Hochschule, also einen staatlichen Bildungsträger mit einem sehr guten Preis-Leistung-Verhältnis handelt. Hinzu kam, dass ich mein Studium in diesem MBA-Programm flexibel planen konnte und die Vorlesungen und Klausuren immer nur an Samstagen stattfanden.“

 

Die Eignungsprüfung 

Nachdem er sich für das berufsbegleitende MBA-Fernstudienprogramm entschieden hatte, galt es die Hürde der Eignungsprüfung zu überwinden, da Andreas Zellmer ein beruflich qualifizierter Studienbewerber ohne Erststudienabschluss war. „Das notwendige Motivationsschreiben, sollte man sehr strukturiert vorbereiten und Korrekturlesen lassen. Hier kann man sich durchaus von einem wissenschaftlichen Lektorat helfen lassen. Der geforderte Vortrag sollte durch eine Power Point Präsentation unterstützt werden. Hier ist es wichtig, auf die wissenschaftliche Herangehensweise zur Darstellung des Lösungsansatzes einer Problem-/Aufgabestellung zu achten. Es geht darum, wie das Problem erkannt und gelöst wurde und nicht um die Vermarktung der eigenen Person.“

 

„Die Flexibilität, die das MBA-Fernstudienprogramm bietet, ist schon klasse! Vorlesungen und Klausuren konnte ich individuell planen.“

 

Nach bestandener Eignungsprüfung, hat Zellmer das Fernstudium neben Beruf und Familie aufgenommen: „Ich habe Präsenztermine und Klausuren des ersten und zweiten Semesters in die zweite Studienhälfte, also in das dritte und vierte Semester, verlagert. Diese Flexibilität bietet das MBA-Fernstudienprogramm, das war schon klasse. Ich konnte die Vorlesungen und Klausuren also individuell planen. Da diese nur an Samstagen stattfanden, hatte ich in der Woche Zeit für Beruf und Familie und beschränkte das Lernen auf die Abende bzw. die Urlaubszeiten. Wenn es doch mal eng wurde, konnte ich mich an das MBA-Beratungsteam wenden, das immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Lerngruppen sind empfehlenswert, um z.B. Defizite in Englisch auszugleichen. Zur Erstellung der Masterthesis ist ein gutes Zeitmanagement wichtig – der Zeitaufwand sollte nicht unterschätzt werden – also frühzeitig mit dem Exposé anfangen!“
 

Zauberformel Blended Learning – Selbststudium im Wechsel mit Präsenzphasen

„Das MBA-Fernstudium ist zum Großteil ein Selbststudium. Die Studienbriefe werden von den Dozentinnen und Dozenten selbst verfasst, sodass wir exakt auf den Lernstoff zugeschnittenes Studienmaterial nutzen konnten. Die Studienbriefe haben wir sowohl in gedruckter als auch elektronischer Form, 24/7 abrufbereit auf einer Lernplattform erhalten. So war kein Extrakoffer für den Kurz- oder Jahresurlaub notwendig. Einige Dozenten stellen zusätzlich Podcasts zur Verfügung – ich habe diese immer auf längeren Autofahrten gehört und dabei gelernt.“ 

Eine Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist beim Fernstudium am RheinAhrCampus nicht verpflichtend – doch Andreas Zellmer hält sie für wichtig: „Das ist einfach empfehlenswert, weil man hier offene Fragen, mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen oder direkt mit den Dozierenden, klären kann. Manche Vorlesungen habe ich während meiner Studienzeit zwei- bis dreimal besucht, um das Thema zu verinnerlichen. Man geht dadurch besser gerüstet und auch etwas gelassener in die Klausuren und hat eine gute Chance, diese beim ersten Versuch zu bestehen!“

„Für alle, die zweifeln, ob man auch ohne Erststudium oder ohne Abitur ein MBA-Fernstudium wagen kann, habe ich die ganz persönliche Botschaft: „Traut Euch!“ Das fehlende Erststudium macht sich zwar hier und da bemerkbar – aber durch den Zusatzkurs „Wissenschaftliches Arbeiten“, die gegenseitige Unterstützung und nicht zuletzt durch einen sehr fairen und wertschätzenden Umgang der Fernstudierenden untereinander und auch von Seiten der Dozierenden, kann man diesen Sprung schaffen (übrigens: in jedem Alter)!“, resümiert Zellmer.
 

Das MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus vermittelt den Studierenden in fünf Semestern General-Management-Wissen, betriebswirtschaftliches Know-how und Führungskompetenzen. Ergänzend hierzu eignen sie sich bereits ab dem ersten Semester Spezialwissen in einer von neun frei wählbaren Vertiefungsrichtungen an: Financial Risk Management, Gesundheits- und Sozialmanagement, Leadership, Logistikmanagement, Marketingmanagement, Produktionsmanagement, Public Administration, Sportmanagement oder Unternehmensführung/Finanzmanagement. 

 

Svenja Tadje, frisch gebackene Elektrotechnik-Absolventin (M.Sc.)

An der Hochschule Darmstadt hat Svenja Tadje, als eine der immer noch wenigen Frauen in technischen Studiengängen, seit kurzem ihren Master of Science in Elektrotechnik in der Tasche. Sie gibt uns einen Einblick in die letzte Etappe ihres nebenberuflichen Fernstudiums, das sie im Studienschwerpunkt Energietechnik belegt hat. Zunächst schildert sie, was sie dazu bewegt hat, das Fernstudium aufzunehmen: „Nach meinem dualen Bachelorstudium und dem ersten Jahr im Arbeitsleben, war für mich klar, dass ich mich gerne noch flexibel, d.h. möglichst zeit- und ortsunabhängig berufsbegleitend weiterbilden und dabei das Erlernte mit dem Job verbinden und im besten Fall direkt dort einbringen möchte. Gleichzeitig war für mich aber auch das persönliche Kennenlernen der Mitstudierenden und die damit einfachere gegenseitige Unterstützung wichtig. An der Hochschule Darmstadt war beides möglich: das nach individuellen Bedürfnissen einteilbare Selbststudium der Module kombiniert mit regelmäßigen Präsenztagen vor Ort an der Hochschule.“

„In der Thesis beschäftige ich mich mit den Gründen für die Nutzung von Energiespeichern in industriellen Anwendungen. Zurzeit bin ich vor allem noch mit der Literaturrecherche und dem Sortieren der Informationen beschäftigt. Für eine Recherche nutze ich den Fernzugriff auf zahlreiche E-Books und Fachpublikationen über die Hochschulbibliothek, sodass ein direkter Zugang zur Bibliothek nicht notwendig ist.“

Neben Fachwissen in Elektrotechnik umfasst das Fernstudium an der Hochschule Darmstadt auch Module zu fachübergreifenden Schlüsselbereichen wie Kommunikationskompetenzen und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Nachdem Svenja Tadje jetzt die Noten für ihr letztes Modul (BWL, Arbeitsrecht und Haftungsrecht) aus dem fünften Semester erhalten hat, sind alle Klausuren ihres Masterstudiums geschafft und es gilt in dem letzten verbleibenden Semester die Thesis fertigzustellen. Auch hiermit hat sie bereits begonnen: „Die ersten Seiten über die Theorie von Energiespeichern sind geschrieben.“
 

Studieren – überall und jederzeit
Wie sieht das Lern- und Schreibumfeld einer Fernstudierenden aus? Svenja Tadje beschreibt es so: „Während der ersten drei Semester habe ich den Esstisch mit meinem kleinen Lernchaos eingenommen. An den Wochenenden vor den Prüfungen habe ich mich meist in die ruhigere Bibliothek zum Lernen zurückgezogen, um nicht allzu sehr abgelenkt zu werden und mich ein wenig von der Motivation der anderen Studenten anstecken zu lassen. 
Abb.6: Fernstudium auf der grünen Wiese, Svenja Tadje Foto: privatIm Zuge des Lockdowns und der Arbeit im Homeoffice bin ich ganztägig in unser Arbeitszimmer gezogen: abends bzw. am Wochenende wird nun der Arbeitslaptop beiseitegeschoben und die Lernunterlagen, der Laptop und das iPad aufgebaut. Da die Studienunterlagen im Fernstudium sowohl in Papierfassung als auch elektronisch zur Verfügung gestellt werden, konnte ich alle Lernunterlagen überall einfach dabeihaben und mir meine Lernzeiten unabhängig von Aufenthaltsorten einrichten.“

 

Kurz nach der Hälfte der festgelegten Bearbeitungszeit für die Masterthesis steht der Theorieteil und auch ein Großteil des Praxisteils an. Hier hat Svenja Tadje u.a. die Nutzungsgründe für Energiespeicher in unterschiedlichen industriellen Applikationen analysiert. Anschließend gilt es, die Berechnungen der Anwendungsfälle zu finalisieren und zu analysieren. 

 

„Ich muss ehrlich sagen, dass es nicht immer einfach ist, sich abends nach der Arbeit noch mit den Studieninhalten zu beschäftigen. Und ja, ich freue mich schon jetzt auf die Abgabe der Thesis und das Ende des Studiums, auch wenn ich noch nicht genau weiß, was ich mit der neuen Freizeit anfange.
Nach einem vollen Arbeitstag, abends und am Wochenende die Motivation zu finden, anstelle etwas mit Freunden oder der Familie zu unternehmen oder sogar sich nur mit Wohnungsputz abzulenken, ist immer mal wieder schwer. Gerade wenn im Job viel los war und der Kopf noch mit vielen Themen beschäftigt ist, hilft mir da erstmal ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft.“
 

Teilziele durch Präsenzzeiten

Wie Andreas Zellmer am RheinAhrCampus schätzt auch Svenja Tadje die an der Hochschule Darmstadt ca. alle vier Wochen stattfindenden Präsenzwochenenden. „Sie geben dem Fernstudium Teilziele, bis wohin man mit dem ersten Lesen des Modulbriefes fertig sein und das erste grobe Verständnis für das Thema aufgebaut haben sollte. Außerdem hilft mir auch immer der direkte Kontakt zu meinen Kommilitonen zwecks gegenseitiger Motivation und Austausch des Wissens, aufgrund der unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen. 
Resümierend ist sich Svenja Tadje sicher: „Auch wenn es schwierigere Zeiten sind, bereue ich es nicht, das Masterstudium als Fernstudium gewählt zu haben. Denn das Kennenlernen neuer Inhalte, das Vertiefen von Wissen, neben dem gleichzeitigen Aufbau von Berufserfahrung und der direkten Anwendung des neuerworbenen Wissens im Beruf, hat sich aus meiner Sicht gelohnt.“

 

Endspurt – die letzte Etappe

„Mitten in der Urlaubszeit neigt sich nun die Bearbeitungszeit meiner Masterarbeit und damit auch mein sechssemestriges Fernstudium dem Ende zu. Ungefähr einen Monat vor dem finalen Abgabedatum ist der Inhalt soweit fertig, dass ich die Arbeit Kollegen und Freunden geben kann, die sich bereiterklärt haben, Korrektur zu lesen. Für mich geht es in den verbleibenden Wochen ans Quellenprüfen und Einarbeiten finaler Korrekturen. Außerdem steht mir zum Schluss noch, der von allen Studenten befürchtete Kampf bevor: Word vs. gewollte Formatierung.“  
Schließlich ist es geschafft: „Mit der Abgabe meiner Masterthesis und dem anschließenden Kolloquium habe ich mein Masterstudium erfolgreich abgeschlossen.“

 

Abb.7: Masterthesis, Svenja Tadje Foto: privat„Die letzten Tage, bis zur druckfertigen Datei waren noch einmal nervenaufreibend. Gleich nach dem Kolloquium, das aufgrund der aktuellen Situation online stattfand, erhielt ich meine Noten – das Studium war bestanden!
Mit dem Abschluss ist natürlich eine große Last abgefallen. Für mich heißt es jetzt erstmal entspannen und die freien Nachmittage und Wochenenden genießen. Durch das Fernstudium habe ich viel fachliches Wissen dazugewonnen, das ich zum einen für meine tägliche Arbeit einsetze. Darüber hinaus habe ich einen Blick über den Tellerrand bekommen und andere interessante Gebiete kennengelernt. Also ich kann jedem, der auf der Suche nach einem Studium neben dem Beruf ist, das Fernstudium an der Hochschule Darmstadt empfehlen!“

 

Das Fernstudium Master of Science Elektrotechnik (M.Sc.) richtet sich an Studieninteressierte, die neue Impulse und Perspektiven für ihren Job suchen, Aufgaben in einem neuen technischen Bereich übernehmen oder technisches Wissen vertiefen möchten. Neben aktuellen technischen Inhalten erwerben sie wirtschaftswissenschaftliches Know-how sowie Soft Skills – beides insbesondere für die Übernahme von Führungsaufgaben unentbehrlich. Das Studium ist auf sechs Semester angelegt. Im zweiten Semester stehen vier zukunftsorientierte Vertiefungsrichtungen zur Wahl: Automatisierung, Energietechnik, Medizintechnik und Mikroelektronik. 
 

Weiterführende Links:

Bildnachweise:

  • Abb.1: Sarah Fay, Fernstudierende Logistik – Management & Consulting (MBA) - Foto: privat
  • Abb.2: Fernstudium Sarah Fay - Foto: privat
  • Abb.3: Ayra, Sarah Fay - Foto: privat
  • Abb.4: Masterthesis, Sarah Fay - Foto: privat
  • Abb.5: Andreas Zellmer, Absolvent des MBA-Fernstudienprogramms - Foto: privat
  • Abb.6: Fernstudium auf der grünen Wiese, Svenja Tadje - Foto: privat
  • Abb.7: Masterthesis, Svenja Tadje - Foto: privat
Bearbeitet von Markus Jung
Aktualisierung
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