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Über diesen Blog

Ende Januar 2012 habe ich mein Master-Fernstudium bei der IUBH begonnen. Hier erzähle ich euch, wie es mir bis dahin und in den darauffolgenden (hoffentlich nur zwei) Jahren ergeht.

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Cyrano

Stille

Liebe Blogleser,

lang ist's her, seitdem ich dieses Blog höchstmotiviert gestartet habe, Und nun ist mittlerweile das passiert, was ich eigentlich unbedingt vermeiden wollte: es ist Ruhe eingekehrt.

Nur, damit ihr's wisst: mir geht's gut und das Studium läuft prima (siehe Sidebar!). Je mehr Zeit man am Tag aber mit Pflichtprogramm verbringt, desto glücklicher ist man über die freie Zeit, die einem am Ende noch bleibt - und die geht im Moment einfach für wichtigere Dinge als die Bloggerei drauf. :-)

Ich lass das Blog auf jeden Fall online, weil ich immer mal wieder auf meine Fehlermeldestelle verweise und auch den Fortschritt rechts pflegen will, aber lange Essays gibt's hier für's erste nicht. Spätestens, wenn ich meinen Master in der Hand halte, meld ich mich aber wieder.

Bis dahin!

Cyrano

Wer kennt das nicht: gemeckert wird gerne, schnell und unbedacht - konstruktive Vorschläge, die zur Verbesserung eines Produkts oder Prozesses beitragen könnten, lassen dann aber gerne auf sich warten. Auch ich hab mich in meinem letzten Blogbeitrag bzw. den Kommentaren dazu recht weit aus dem Fenster gelehnt und angedacht, einmal die Studienbrief-Fehler-Meldestelle (im Folgenden: "SFM") meiner Träume zu skizzieren und damit vielleicht eine Alternative der bislang bei der IUBH praktizierten Meldemechanismen in den Raum zu stellen. Ein paar Tage konnte ich mich anschließend hinter meinem "Institutionenökonomik"-Skript verstecken, aber heute hat sich das Gewissen gemeldet und mir dezent gedeutet, ich sollte den großen Worten auch Taten folgen lassen. Also, ran an den Speck!

Fangen wir einmal mit einer Bestandsaufnahme der eigentlichen Bedürfnisse der Nutzer an:

Der Student…

  • …steckt, wenn er einen möglichen Fehler im Skript findet, in der Regel mitten im Lernen. Eigentlich erhofft er sich von dem Lehrbrief Unterstützung und eine klare Referenz, auf die er sich ohne Einschränkung verlassen kann. Nun taucht aber eine Situation auf, die ihn verunsichert. Er sucht Hilfe.
  • …will auf diese Hilfe nicht lange warten. Der selbst aufgestellte Lehrplan ist bei Verzögerungen in Gefahr, eine Prüfung steht vielleicht vor der Türe und von der Aussage "Fehler ja oder nein" hängt ggf. für ihn die Entscheidung ab, ob er das Studienthema bereits verstanden hat oder nicht. Eine fachliche Bewertung muss also schnell her.
  • …glaubt eigentlich nicht an Fehler im Studienbrief, sondern sucht das Problem erst einmal bei sich selber. In so einer Situation offen direkten Kontakt zum akademischen Personal zu suchen bedarf einer gewissen Entschlossenheit.
  • …will den Fehler nicht öffentlich diskutieren, sondern eine klare Antwort auf die Frage, ob ein Fehler vorliegt oder nicht. Ist er doch motivationsfreudig, dann möchte er zumindest irgendwann eine verbindliche Antwort.
  • …will nicht durch Diskussionen von Kommilitonen über angebliche Fehler, die er selbst nicht erkannt hat, verwirrt werden.
  • …will auch kleine Fehler können (wie z.B. Tippfehler, fehlende Worte im Skript) melden können, ohne als Oberlehrer darzustehen.
  • …hat ein Interesse daran, über neue Fehler zeitnah informiert zu werden.

Der Fernstudienanbieter (Philipp, korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege)…

  • …ist über Fehler zunächst einmal nicht glücklich und möchte diese gerne schnell korrigieren.
  • …ist auf die Mithilfe der Studenten angewiesen, um möglichst alle Fehler zu erkennen und zu korrigieren (hundert Augen sehen mehr als zehn).
  • …kann angebliche Fehler häufig selbst nicht beurteilen, sondern ist auf die Entscheidung der entsprechenden akademischen Kursbetreuer angewiesen.
  • …hat keine Möglichkeit, Studienbriefe sehr häufig zu aktualisieren, da hiermit auch immer Layout-Arbeiten verbunden sind.
  • …muss durchaus kämpfen, um über die hohe Anzahl der Studienbriefe den Überblick zu behalten.
  • …hat auch noch andere Dinge zu tun und möchte mit der Korrektur von Lernunterlagen nicht mehr Zeit als unbedingt nötig verbringen.
  • …möchte ungern großes Geld in teure Software für diesen Zweck investieren.
  • …möchte alternativ die Verantwortung für die Fehlerkorrektur aber vielleicht auch komplett an den akademischen Kursbetreuuer auslagern.

Der akademische Betreuuer des Kurses (wenn ich einer wäre)…

  • …freut sich über alle erkannten Fehler, die korrigiert werden können.
  • …möchte seinen Studenten Klarheit verschaffen und Probleme schnell aufklären können.
  • …kann andererseits nicht jede Anfrage eines Studenten im Detail diskutieren, wenn tatsächlich gar kein Fehler vorliegt.

Das Tolle an dieser Situation ist, dass eigentlich alle drei Seiten das gleiche Ergebnis erzielen wollen: schnelle Korrektur der Fehler mit möglichst geringem Aufwand. Interessenskonflikte gibt es vielleicht hier und da zwischen den Studenten (die gerne alle Fragen im Detail direkt mit dem Kursbetreuer klären würden) und eben diesem (der nicht zu viel Zeit aufwenden möchte, um über seine - korrekten - Skripte zu diskutieren), allerdings treten diese wohl unabhängig von der Wahl einer SFM auf, sobald der Betreuuer für die Studenten direkt erreichbar ist.

Während ich mir über dieses Thema Gedanken gemacht habe, ist mir aufgefallen, wie unglaublich viele Analogien es zwischen der Entwicklung von Studienbriefen und Software gibt: Beide werden in der Regel von eher unbedarften Benutzern eingesetzt und von einer "höheren" Stelle ausgegeben und betreut. Beide erscheinen in der Regel in Versionsschritten, die aufeinander aufbauen. Und beide strotzen insbesondere am Anfang vor Fehlern.

Insbesondere bei Open Source Software, aber auch bei proprietären Systemen, kommen hier in der IT-Welt immer häufiger sogenannte Bugtracker zum Einsatz. Hierbei handelt es sich - im einfachsten Sinne betrachtet - um eine große Datenbank von gemeldeten Fehlern. Nutzer der Software können hier - auch ohne großes Know-How - Fehler in einem einfachen Formular melden, aber auch von anderen Nutzern bereits gemeldete Fehler kommentieren. Allerdings ist ein solcher Bugtracker keine Informations-Einbahnstraße: Auch die Entwickler der Software lesen natürlich die Fehlerberichte. Sie bewerten diese (Liegt ein Fehler vor? Wie schwerwiegend ist er?) und weisen sie einem Programmierer zu, der für die Behebung zuständig ist. Außerdem geben sie bekannt, in welcher zukünftigen Version der Software der Fehler voraussichtlich behoben sein wird.

Wäre es nicht wunderbar, ein solches System auch für Studienskript-Fehler zur Verfügung zu haben?

Das ganze könnte wie folgt ablaufen:

  • Klein-Cyrano findet heute in seinem Studienbrief "Forschungsökonomik" einen Fehler in einer Selbstkontrollfrage. Diese ist im Lösungsheft seiner Meinung nach falsch beantwortet.
  • Er sucht im SFM-System nach ein paar Stichworten, um festzustellen, ob ein solcher Fehler schon gemeldet wurde. Das ist nicht der Fall.
  • Er ruft ein einfaches, übersichtliches Formular auf und macht einige Angaben zum Fehler: Um welchen Kurs geht es? Auf welcher Seite befindet sich der Fehler? Handelt es sich um einen inhaltlichen Fehler oder um einen Tipp-/Satzfehler? Dazu kommt natürlich noch eine kurze Beschreibung und ab geht die Post. Ab diesem Zeitpunkt können andere Studenten, die mit dem gleichen Skript arbeiten, sehen, dass ein möglicher Fehler gemeldet wurde. Ggf. können Sie diesen sogar kommentieren.
  • Eine zentrale Fehlerannahmestelle beim Fernstudienanbieter wird automatisch über die neue Fehlermeldung informiert. Je nach Gestaltung der internen Prozesse oder Art des Fehlers wird nun entweder der Fehler in den Quelldateien des Studienbriefes direkt korrigiert oder der Betreuuer des Kurses mit einer Prüfung beauftragt (im System). Auch darüber werden Cyrano und alle anderen interessierten Studenten informiert.
  • Der Kursbetreuuer schaut sich die Meldung an, kommentiert diese und ändert den Status der Meldung beispielsweise auf "geprüft - kein Fehler" oder auch "geprüft - wird behoben in Studienbrief Ausgabe 2". Gleichzeitig kann er direkt in der SFM eine Korrektur zur Verfügung stellen, um alle Unklarheiten bei den Studenten zu beseitigen. Dann schließt er den Vorgang.
  • Cyrano wird über diese Änderung automatisch informiert und ist glücklich mit der Antwort des Betreuers.
  • Steht nun das Layout/der Druck der nächsten Studienbriefausgabe an, müssen nur noch alle Fehlermeldungen in die Quelldateien übernommen werden. Es geht definitiv kein Fehler verloren.

Was haben wir nun von dem ganzen Aufwand?

  • Der Student bekommt eine schnelle Antwort auf den gemeldeten Fehler. Kann gerade keine Antwort gegeben werden, weiß er zumindest, wo die Meldung gerade "hängt" und kann die zuständige Stelle notfalls direkt kontaktieren. Es gibt keine überflüssigen Diskussionen und alle bereits gemeldeten Fehler können einfach durchsucht werden.
  • Die Studiengangsadministration hat stets einen Überblick über den Zustand der Skripte und muss keine Angst haben, dass ein Kursbetreuuer seinen Studienbrief vernachlässigt. Fehler bleiben nicht unbemerkt, da die Studenten durch die einfache Meldemethode zum aktiven Melden von Fehlern animiert werden.
  • Der Kursbetreuer kann sich darauf verlassen, dass alle Fehler im Skript in der SFM auflaufen und bei Kontaktaufnahme über sonstige Kanäle direkt hierauf verweisen. Auch er behält den Überblick und kann mit wenig Aufwand direkt mit vielen Studenten kommunizieren.

Zu schön, um wahr zu sein? Sicher lauern auf dem Weg zu einem solchen System sicher hier und da ein paar Gefahren, die primär in der Auswahl und Installation einer geeigneten Softwarelösung zu suchen wären. Zwar gibt es mittlerweile dutzende Bugtracking-Systeme, allerdings sind diese nach wie vor primär eben für Software und nicht für Printerzeugnisse ausgelegt. Wie aufwendig eine Anpassung wäre, und ob der Aufwand hierfür nicht sogar die Entwicklung (im Sinne von "Programmierung") einer kleinen eigenen SFM rechtfertigen würde, müsste in jedem Fall untersucht werden (ich gehe davon aus, dass für eine Eigenentwicklung ein Investment von vier bis fünf "Studenten" nötig wäre - das ginge doch noch, oder?). Letztlich steht und fällt der Erfolg einer solchen Lösung mit der Benutzerfreundlichkeit für die Endnutzer, für die die alternative Meldemethode (per E-Mail) immer nur einen Klick entfernt ist - und ist diese methodisch noch so unterlegen. Dennoch könnte ich mir insbesondere bei einem langfristig angelegten Fernstudienprojekt, das noch in den Kinderschuhen steckt, durchaus vorstellen, dass sich die Investition in ein solches System schon mittelfristig auszahlt - und das mit jedem neuen Studiengang, neuen Kurs und neuen Lehrbrief ein wenig mehr.

Beim Schreiben habe ich gemerkt, dass dieser Artikel und die darin geäußerten Wünsche sehr von meiner eigenen Arbeitsweise geprägt sind. Ich fände es daher sehr interessant, eure Meinungen dazu zu hören und zu erfahren, wie ihr mit (potentiellen) Fehlern im Lernmaterial umgeht. Ärgern sie euch? Tendiert ihr eher dazu, sie zu ignorieren, oder lasst ihr nicht locker, bis ihr ihnen auf die Schliche gekommen seid? Wie kommuniziert ihr sie an eure Hochschulen? Raus mit der Sprache, ich bin gespannt!

Cyrano

Erste Eindrücke und eine Planänderung

Fast eine Woche nach Beginn des Fernstudiums möchte ich heute mit euch meine ersten Eindrücke teilen. Anders als bei meinen bisherigen Blogbeiträgen, die recht wohlgeplant waren, werde ich mir diesmal alles so von der Seele schreiben, wie es mir gerade in den Kopf kommt - ich hoffe, die "literarische Qualität" leidet darunter nicht zu sehr. Der Grund hierfür ist übrigens weder großer Gröl,l der dringend raus müsste, noch nicht zu bändigende Freude, sondern einfach das Mittagessen das bald auf den Tisch kommt. :-)

Was hat sich also in meinen ersten sechs Tagen an Eindrücken angesammelt?

  • Es gab einen Frühstart - schon am Montag, und nicht erst am Dienstag wie vermutet - wurden die Online-Systeme CARE und Clix freigeschaltet und es war möglich, erste Kurse zu wählen. Sehr schön!
  • Hier und da gibt es im Studiengang noch Baustellen im Sinne von Kursen, bei denen noch Videovorlesungen oder Onlinetests fehlen oder auch dem Kurs "Angewandte Statistik" im Modul MMET, welcher noch gar nicht zur Verfügung steht. Obwohl das dazu gefühlt hat, dass ich meine geplante Modulreihenfolge jetzt im ersten Semester leicht umstellen musste, möchte ich mich hier nicht künstlich übertrieben aufregen. Ich denke, dass die organisatorischen Anforderungen an einen neuen Studiengang immens sind und die Vorlaufzeit bei der IUBH relativ kurz war. In diesem Sinne "erkaufe" ich mir den raschen Studienstart gerne mit der einen oder anderen Materiallücke. Rückfragen hierzu werden sehr schnell beantwortet und es herrscht die vielbeschrieene absolute Transparenz, so dass ich mit der Situation absolut glücklich bin.
  • Die Studienbriefe haben - zumindest soweit ich sie bislang gesehen hab - eine sehr hohe Qualität. Sowohl der Inhalt als auch die Optik sprechen mich sehr an und motivieren ungemein, sich damit zu beschäftigen.
  • Dennoch gibt es natürlich auch in den schönsten Studienbriefen - gerade, wenn man als "Early Adopter" dabei ist - den einen oder anderen Fehler und Unklarheiten. Auch, wenn diese bei der IUBH sicher nicht in übertriebener Zahl auftreten (ich hab bislang 2,5 in ca. 50 Seiten gefunden), sehe ich hier im Moment das Hauptproblem in meinem Studium. Die IUBH setzt momentan auf fachbezogene Wikis, um diese Fehler zu klären. Ich fürchte aber aus verschiedenen Gründen (mangelnde Aktivität, mäßige Bedienbarkeit, minimale Verlaufskontrolle), dass dieses System auf Dauer nicht effektiv funktionieren wird. Viel sinnvoller würde ich an dieser Stelle ein Ticketsystem halten, wie man es z.B. auch bei vielen IT-Helpdesks (auch bei der IUBH) findet. Das würde sicherstellen, dass keine Fehlermeldung verloren geht und vor allem auch ungeklärte Fehler nicht zu wilden Spekulationen unter den Studenten selbst führen, sondern von qualifizierter Stelle eindeutig geklärt werden. Es wäre ja durchaus möglich, alle gemeldeten Fehler öffentlich zu machen (ähnlich eines Bugtrackers). Vielleicht bin ich hier zu pessimistisch, aber ich habe nicht das Gefühl, dass die beiden von mir im Wiki gemeldeten Fehler bislang irgendjemand sonst auch nur gesehen hat.
  • Die eingesetzten Onlinesysteme sind nicht sonderlich hübsch, aber zweckmäßig, und funktionieren gut - zumindest, solang man sich an die Browserempfehlung (IE oder Firefox) hält.

Zusammenfassend bin ich bislang absolut glücklich mit meiner Wahl und vor allem darüber, dass ich jeden Morgen problemlos um sechs aus dem Bett komme und mein geplantes Lernpensum schaffe. Hoffen wir, dass es so gut weiterläuft!

Rückfragen gerne jederzeit nach hier oder ins IUBH-Forum - ich werde diese gern und zeitnah beantworten.

Ab zum Essen!

Cyrano

Der Zwei-Jahres-Plan

Langsam wird's ernst: am Dienstag startet mein Fernstudium! Im froher Hoffnung, dass nun weder auf meiner Seite noch auf der der IUBH noch etwas dazwischen kommt, hab ich heute schon einmal meinen Plan für die nächsten zwei Jahre in der Blogleiste eingestellt.

Als offenbar erster IUBH-Masterstudent mit F-I.de-Blog werd ich versuchen, euch unterwegs auch immer noch mit ein paar Basics zum Studiengang zu versorgen, so dass ihr auch wisst, wovon ich spreche. So geht's heute los mit dem Aufbau des zweijährigen Studiengangs. Als Quelle eignet sich der zugehörige Studienführer sehr gut, der alle Module und Fächer sehr übersichtlich auflistet.

Der Studiengang, den man mit einem Master of Arts abschließt, umfasst in der Vollzeitvariante 120 ECTS Credits in vier Semestern, wovon im letzten (im Idealfall) nur noch die Masterarbeit und das zugehörige Kolloquium ansteht. Die Länge der Semester ist dabei nicht festgelegt - ich gehe aber im Moment einmal ganz naiv davon aus, den Stoff wie offiziell angesetzt in jeweils sechs Monaten durcharbeiten zu können.

Ich habe das Gefühl, dass das IUBH-Studium im Vergleich zu manch anderem Studiengang insbesondere in den ersten beiden Semestern eher statisch aufgebaut ist: hier stehen für alle Studenten die gleichen sechs Module an, welche jeweils zwei oder drei Kurse umfassen und mit einer gemeinsamen Modulprüfung abgeschlossen werden. Da ich mir Leckerbissen gerne aufhebe und meine Anfangsmotivation möglichst bei den eher "trocken" eingeschätzten Fächern einsetzen möchte, plane ich momentan folgende Arbeitsreihenfolge:

1. Semester

  • MMET - Methodik
    mit den Kursen Forschungsmethodik und Angewandte Statistik
  • MVOL - Volkswirtschaftslehre
    mit den Kursen Markt und Staat und Institutionenökonomik
  • MMAN - Management
    mit den Kursen Strategisches Management und Leadership

2. Semester

  • MWIR - Wirtschaft und Gesellschaft
    mit den Kursen Wirtschaftsethik, Wirtschaft und Gesellschaft und Corporate Governance
  • MINR - Internationales Rechnungswesen und Finanzierung
    mit den Kursen Internationale Rechnungslegung und Unternehmensfinanzierung
  • MMAR - Marketingstrategie
    mit den Kursen Internationales Marketing und Marketingstrategien und Konsumentenverhalten und Marktforschung

Das dritte Semester kann dann nach diesem "Pflichtprogramm" komplett frei gestaltet werden. Hierzu stehen momentan vier Branchenspezialisierungen (Tourismus-, Hotel-, Luftverkehrs- und Servicemanagement) und fünf Funktionsspezialisierungen (Strategisches Marketing und Branding, E-Commerce, Human Resource Management, Erfolgsorientiertes Controlling und Management Consulting) zur Auswahl, wovon zwei Spezialisierungen gewählt werden müssen. Aus heutiger Sicht würde ich mich für Controlling und HR entscheiden, wobei die endgültige Wahl erst kurzfristig gefällt werden muss. Bis dahin wird sicher auch das Modulhandbuch mit genaueren Beschreibungen ergänzt, welches momentan an dieser Stelle noch nicht ganz komplett ist. Etwas mutig aber auch sehr interessant finde ich die Ankündigung der IUBH, neue Spezialisierungen zu entwickeln, sobald sich hierfür 20 interessierte Studenten finden. Ich bin gespannt, ob sich in diese Richtung im Laufe des Jahres etwas tut.

Ohne nun über die Organisation anderer Studiengänge urteilen zu wollen (dafür fehlt mir da sowohl das Detailwissen als auch die Erfahrung), halte ich die bei der IUBH praktizierte Aufteilung in einen statischen und einen flexiblen Teil persönlich für durchaus durchdacht. Zwar könnte man sicher argumentieren, dass die lange vorgeplante Studienzeit die Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung einschränkt und die Ausbildung von Spezialfeldern erschwert. Für mich überwiegt aber der Vorteil, mich nicht jetzt schon zu Beginn mit konkreter Kurswahl beschäftigen und Angst haben zu müssen, bei einer falschen Entscheidung vielleicht wichtige Themengebiete zu verpassen. Stattdessen kann mir sicher sein, in den ersten zwölf Monaten mit den nötigen Grundlagen ausgestattet zu werden, um mich dann später im dritten Semester auf Themen konzentrieren zu können, die mir besonders sinnvoll erscheinen. Mal sehen, wie ich dann darüber denke.

Noch drei Tage!

Cyrano

In meinem letzten Blogeintrag (danke für das gute Feedback!) schrieb ich von Arbeitsbedingungen, die passen müssen, um mir motiviertes (und damit erfolgreiches) Arbeiten zu ermöglichen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist für mich auch der Start in den Tag. Ich habe vor, künftig vor allem morgens vor der Arbeit zu lernen, was bedeutet, dass ich spätestens um sechs auf den Beinen und um sieben im Büro am Schreibtisch sitzen sollte. Während ich da im Sommer, wenn es draußen morgens hell und warm ist, relativ wenige Probleme sehe, kämpfe ich momentan in den dunklen Wintermonaten häufig damit, früher als unbedingt notwendig aus dem Bett zu kommen - ganz unabhängig davon, wann ich abends schlafen gehe und ob ich zuvor nur sechs oder gleich neun Stunden Schlaf bekommen habe. Um hier nicht schon vor Studienstart an meinen Ansprüchen an mich selbst zu scheitern, habe ich mich dazu entschlossen, einmal einen Lichtwecker zu testen, welcher mich morgens nicht nur mit lauten Krawall, sondern (laut Werbung) ganz angenehm mit wissenschaftlich erprobten Methoden durch Bestrahlung mit Licht aufwecken soll. Da der ein oder andere von euch morgens vielleicht mit ähnlichen Problemen kämpft, möchte ich euch an meinen Erfahrungen gern im Rahmen eines kleinen Testberichts für das Gerät Philips HF3470, für das ich mich entschieden habe, teilhaben lassen. Ich arbeite nicht für den Hersteller und bekomme auch für eine positive Bewertung hier leider nicht die (momentan z.B. bei Amazon) ca. 70€ Kaufpreis zurück, insofern werd ich offen und ehrlich sein. :-)

hf3470_01__fv_.jpg

Foto: Philips.de

Wie schaut er aus?

Der Wecker steckt in einer erfreulich pflegeleichten Verpackung (juchu, ausnahmsweise mal keine zerkratzten Hände!) und macht meiner Meinung nach einen durchaus wertigen Eindruck. Ich bin jemand, der lieber auf das eine oder andere Feature oder optische Highlight zu Gunsten einer guten Qualität verzichtet, und kann mich mit dem HF3470 prima anfreunden.

Die Form des Weckers - eine Art oben abgeschnittener Kegel mit leicher Wölbung nach außen - und das matte, weiße (bzw. zur Durchleuchtung halbtransparente) Plastik finde ich persönlich sehr gut gelungen. Die Bedienung erfolgt über Tasten, die teils auf der rechten Gehäuseseite, teils auf der Front untergebracht sind. Während die Hauptfunktionen (Lichthelligkeit und Lautstärke sowie Uhreneinstellung) über Schaltwippen oder einfache Knöpfe bedient werden, gibt es für das Aktivieren, Deaktivieren und Snoozen des Weckers einen kleinen Hebel, der sich sehr angenehm und bedienen lässt. Etwas unglücklich gelöst ist die Positionierung der Tasten auf der Front. Diese sind so in das Gehäuse eingelassen, dass sich im Dunkeln kaum der Übergang vom Gehäuse zur Taste ertasten lässt. Da hier aber nur eher selten genutzte Funktionen (z.B. Uhr- und Weckzeit-Einstellung) gesteuert werden, ist das nur ein kleines Manko. Alle anderen Bedienelemente benehmen sich prima, sind im Dunkeln gut zu nutzen und ermöglichen nach minimaler Lernphase eine recht einfache Bedienung.

Das Zeitdisplay ist angenehm bernsteinfarben, helligkeitsverstellbar und blendet im Dunkeln nicht, was mich an anderen Weckern schon häufig gestört hat. Trotzdem ist es nachts gut ablesbar.

Was kann er?

Der HF3470 bringt alle Funktionen mit, die man von einem Radiowecker erwarten würde - diese zunächst aber leider nur in recht einfacher Ausführung. So ist die Uhr nicht funkgesteuert sondern muss manuell eingestellt werden (wozu man weder nach einem nächtlichen Stromausfall noch zur Zeitumstellung vor dem geplanten Weckeinsatz Lust und Gelegenheit hat). Zwar hat der Wecker an der Unterseite ein Fach für einen 9V-Block zur Einstellungssicherung bei Stromausfall, dennoch ist es mir aber unverständlich, dass Philips bei einem doch recht hochpreisigen Gerät wie diesem auf die paar Cent für ein Funkmodul verzichtet hat. Dann wäre es auch ein Leichtes gewesen, z.B. wochentagsabhängige Weckzeiten zu ermöglichen. Stattdessen kennt der HF3470 immer nur eine Weckzeit, die einen im Zweifelsfall auch samstags aus dem Schlaf reißt, wenn man vergessen hat, den Wecker am Freitag auszuschalten.

Auch, wenn wir von der besonderen Lichtweckerfunktion einmal absehen (davon unten mehr) bietet der Wecker schon ein recht ansprechendes Weckerlebnis. Zur Auswahl steht ein glockenspielähnlicher Weckton (mein Favorit), ein leider etwas künstlich wirkendes Vogelgezwitscher und Radioton in frei auszuwählender Lautstärke. Alle drei tönen aus einem reichlich gruselig klingelndem Lautsprecher, der zwar für die morgentlichen Nachrichten ausreicht, einen dann aber recht bald aus dem Bett treibt.

Letztlich bliebe vom HF3470 also nur weckertechnische Durchschnittskost übrig, wäre da nicht…

Die Lichtweckfunktion

Und hier fängt der Spaß wirklich an! Im weißen Gehäuse des HF3470 versteckt sich eine Halogenlampe, welche genügend Leuchtkraft hat, um mein (schon recht großes) Schlafzimmer überraschend hell zu erleuchten. Die Helligkeit ist in 20 Stufen einstellbar, sowohl zum Wecken als auch dann, wenn man sie manuell als Nachttischlampe einschaltet. Zum gelegentlichen Lesen im Bett ist sie sicherlich geeignet, wobei hier bei größerem Buch- (oder Lehrbrief-)konsum ein Strahler vielleich besser geeignet wäre. Bei Amazon finden sich viele Rezensionen, die ein Brummen bei niedrigeren Helligkeitseinstellungen beschreiben, was ich aber nicht wahrnehmen kann (und auch hier bin ich durchaus empfindlich). Ist die Lichtweckfunktion aktiviert, beginnt der HF3470 eine halbe Stunde vor der gewünschten Weckzeit, das Licht langsam anzudimmen, so dass die gewünschte Maximalhelligkeit genau zur gewünschten Weckzeit erreicht wird. Mit den ersten Weckversuchen bekommt man etwas Gespür dafür, wie hell man den Wecker optimal einstellt, um nicht zu früh wachzuwerden. Bei mir reicht z.B. Stufe 7 von 20 schon vollkommen aus, um zuverlässig wachzuwerden. Erst dann, wenn man zur gewünschten Weckzeit den Wecker noch nicht ausgeschaltet oder gesnoozed hat, ertönt zusätzlich zum Licht noch der gewünschte Weckton, wobei auch dieser sehr angenehm langsam einfadet und den glücklich Geweckten nicht aus dem Bett pustet.

Subjektiv kann ich das Aufwacherlebnis mit dem Lichtwecker als durchweg angenehm beschreiben. Das erste, woran ich mich morgens immer erinnere, ist der Gedanke "Leuchtet da draußen etwas?" den ich aber ganz entspannt noch mit geschlossenen Augen zu Ende denken kann, um dann die Augen aufzumachen und richtig wach zu werden. Das langsame Eindimmen hilft mir dabei sehr gut, in diesem Moment schon recht klar im Kopf zu sein und gleichzeitig nicht von der plötzlich eingeschalteten Nachttischlampe geblendet zu werden. In der Regel bleibe ich dann noch ein paar Minuten im Bett liegen, bis der Weckton ertönt und stehe dann ohne weitere Probleme auf. Das ist eine deutliche Verbesserung zum vorherigen Zustand. Meinen Backup-Wecker auf dem Mobiltelefon, welchen ich mir aus den oben schon formulierten Sorgen (Stromausfall etc.) immer noch fünf Minuten später gesetzt habe, habe ich bislang noch nicht benötigt.

Fazit

Aus heutiger Sicht kann ich mir sehr gut vorstellen, mit dem HF3470 auch langfristig gut aus dem Bett zu kommen und empfehle ihn auch gerne weiter. Anfangs hatte ich etwas Sorgen, dass ich mich an die Leuchterei gewöhne und nicht mehr wach werde, nach zwei Wochen hat sich diese Befürchtung nun aber schon so gut wie erledigt.

Zur Zusammenfassung und für alle, die sich nicht durch meinen langen Text kämpfen möchten, nochmal die wichtigsten Argumente:

Pro:

  • Absolut angenehmes Aufwacheerlebnis
  • Gute Qualität
  • Attraktives Äußeres und einfache Bedienung

Kontra:

  • Eingeschränkte Zuverlässigkeit
  • Mäßige Multimediaqualitäten
  • Relativ teuer

Ich kann mir vorstellen, dass der Erfolg eines solchen Lichtweckers auch stark von persönlichen Schlafgewohnheiten abhängt, so dass es sicherlich nicht dumm ist, einen solchen Wecker einfach online zu bestellen und dann einmal in Ruhe eine Woche auszuprobieren. Wenn ihr auch schon Erfahrungen mit solchen Geräten gemacht habt, bin ich gespannt darauf, sie zu hören!

Cyrano

Mein bester Studiengang

Wie wohl jeder Mensch bin auch ich nicht von einem gewissen Hang zur Prokrastination verschont. Ich bin niemand, der Projekte unorganisiert angeht oder Deadlines verschläft, werde dafür aber gerne von kleineren, uninteressanten Aufgaben geplagt, die nicht überlebenswichtig sind und auch bei Nicht-Erledigung niemanden umbringen. Bestes Beispiel: Dokumente abheften. Da werden Rechnungen zwar geprüft und gezahlt, Kontoauszüge angeschaut und Versicherungspost geöffnet, dann aber in die Schreibtischablage gestopft, bis dort kein Platz mehr ist und der Stapel neben dem Schreibtisch weitergeführt wird. Gruselig! Zum Glück hab ich mittlerweile herausgefunden, dass ich mich am besten dazu bringen kann, mich auch um solche "unwichtigen" Dinge zu kümmern, indem ich dafür sorge, dass die Arbeitsbedingungen möglichst angenehm und motivierend gestaltet sind - ein ordentlich geführter, mit Register & Co. versehener Ordner füllt sich leichter und motivierter als der alte ranzige mit auseinanderfallendem Heftring.

So weit, so gut - vor diesem Blog-Eintrag hab ich jetzt mich trotzdem erfolgreich knapp zwei Wochen gedrückt, obwohl die Aufgabe, zu beschreiben, wie ich meine Wahl für eine Fern-Hochschule und den hier angebotenen Studiengang getroffen hat, eigentlich keinen Fluchtreflex auslösen sollte. Also, packen wir's!

Während ich diesen Eintrag schreibe, blick ich rechts in der Sidebar die ganze Zeit auf mein "Beiträge: 0". Im Grunde ist das recht symbolisch für meine Anmeldung in Bad Honnef bzw. Bad Reichenhall (die IUBH-Fernstudiengänge werden von der Zweigstelle in Bad Reichenhall verwaltet), denn die war nichts anderes als eine leicht kopflose Impulshandlung. Hier bei Fernstudium-Infos.de bin ich erst anschließend durch Zufall gelandet (und dennoch höchst begeistert über die tolle Gemeinschaft!).

Was hat mir damals vor ein paar Monaten also an der IUBH so den Kopf verdreht?

  • Da ich der groben Ausrichtung meiner bisherigen Ausbildung (B.A. in Luftverkehrsmanagement) nicht untreu werden wollte und mir insbesondere die Vertiefung meiner betriebswirtschaftlichen Kenntnisse wichtig war, kam nur ein Studiengang aus dem wirtschaftlichen Bereich in Betracht.
  • Als Großraum-Rheinländer bin ich vom Kölschen Mantra "Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet." sicher nicht gefeit. Ich hatte in meinem Präsenz-Bachelorstudium an der FH Bad Honnef eine tolle Zeit und weiß, dass auch, wenn ich mich damals manchmal über die eine oder andere administrative Unausgereiftheit geärgert habe, das fachliche Know-how (soweit ich es beurteilen kann) vorhanden ist und Lehre auf hohem Niveau in modernem Stil betrieben wird. Spätestens, seitdem ich in der Modulübersicht durchweg bekannte Namen als Kursverantwortliche gelesen habe, habe ich kaum noch Zweifel, dass sich diese Qualität auch im Fernstudium fortsetzen wird.
  • Ich bin überzeugter FH-Student und nach wie vor der Meinung, dass mir - zumindest mittelfristig gesehen - ein weiteres FH-Studium mehr bringt als der Wechsel zu einer Uni mit M.Sc.
  • Die IUBH bietet aufgrund der angebotenen Organisation des Fernstudiums ein für mich ideales Level an Flexibilität, welches ich aufgrund meiner beruflichen Situation benötige. Ich arbeite in einem kleinen Unternehmen und schmeiße dort im Grunde im Alleingang den Finanz- und Controllingbereich, was mir zwar viele Freiheiten bei der Gestaltung meiner Arbeitszeiten gibt, mich aber auch je nach Jahreszeit temporär auch sehr einspannen kann. Ich würde mich in einem Studiengang, indem ich ständig ein Auge auf Einreichungsfristen, Präsenzphasen und Semester-Deadlines haben müsste, nicht wohlfühlen. Bei der IUBH gibt es keine Einsendeaufgaben (lediglich die Online-Lernkontrollen müssen vor der Klausur abgeschlossen sein), keine verpflichtenden Präsenzphasen und die Studiendauer ist sehr frei skalierbar. Ich habe mich bewusst für das kurze 24-monatige "Vollzeit"-Studium entschieden und plane auch einen rechtzeitigen Abschluss, bin aber dennoch froh, dass bei unvorhergesehenen Ereignissen eine kostenlose Verlängerung möglich ist. All diese Flexibilität erfordert sicherlich viel Selbstdisziplin, aber ich bin recht zuversichtlich, dass ich das im Griff haben werde (Rechnungen-Abheften funktioniert mittlerweile ja auch ;-)).
  • Die IUBH bietet ein Prüfungszentrum hier in Frankfurt, welches ich problemlos erreichen kann und jede Modulprüfung einmal monatlich anbietet. Praktischer geht's nicht, und die Schule für Tourismus ist auch sehr hübsch.
  • Ich bin von der Gestaltung der Studienbriefe und der sonstigen Lernunterlagen der IUBH sehr angetan. Wie oben schon beschrieben brauche ich ein ordentliches, strukturiertes Arbeitsumfeld und -material, um produktiv lernen zu können, und wenn das bereits gestellt wird und nicht erst selbst aufwendig erarbeitet werden muss, halte ich das für einen großen Vorteil.
  • Die Wahlmodul-Auswahl der IUBH spricht meine Interessen sehr an - dazu in einem späteren Post mehr.

Ich muss zugeben, dass ich ein wenig gestutzt habe, als ich ein paar Tage nach meiner IUBH-Anmeldung auf diese Seite traf und von all den anderen Angeboten las. Umso beruhigter war ich aber anschließend, als ich - nach grobem Überblick über die Alternativstudiengänge - von meiner Wahl nach wie vor überzeugt war. Letztlich ist es bei Fernstudiengängen wohl ähnlich wie bei Handys: den besten Studiengang für jedermann gibt es ebenso wenig das beste Telefon. Aber ebenso wie ich trotz aller Nachteile überzeugter iPhone-Nutzer bin, hoffe ich, mich ab Februar auch überzeugter IUBH-Fernstudent nennen zu dürfen. Ich freu mich, wenn ihr mit Daumen drückt!

Cyrano

Milk and toast and honey

Einen schönen guten Morgen zusammen! Heute teste ich mit diesem Blog-Eintrag einmal, ob ich meine Gedanken schon vor der Arbeit halbwegs sammeln kann. Das könnte ab Februar häufiger notwendig werden, da ich mich so gut kenne, dass das Heimstudieren nach der Arbeit für mich wahrscheinlich nicht in Betracht kommen wird - dafür freu ich mich abends einfach zu sehr auf Ruhe und Schlaf. Ein wenig früher aufzustehen, ins Büro fahren und mich da an einen ordentlichen (aus ergonomischer und organisatorischer Sicht) Arbeitsplatz setzen und bei einer Tasse Kaffee eine oder eineinhalb Stunden arbeiten sollte aber durchaus drin sein. Hoffentlich bin ich da nicht zu naiv sehe ich das in einem Monat auch noch so - ihr werdet es erfahren!

Bevor ich mich jetzt gleich auf den Weg mache, möchte ich aber zumindest noch die Gelegenheit nutzen, euch für das Feedback auf meinen Starteintrag zu danken. Ich bin wirklich begeistert, wie viel Resonanz da in kurzer Zeit kam und werde versuchen, den Output hier auf einem sowohl qualitativ als auch quantitativ ansprechenden Level zu halten. Ich freu mich über Fragen, Vorschläge und natürlich auch Kritik und meld mich bald wieder. Bis dahin!

PS: Eine tolle Hintergrundmusik zum Schreiben (und vielleicht auch zum lernen) hab ich übrigens über die Feiertage bei Cinemix entdeckt - ein Webradio-Sender, der nur (instrumentale) Filmmusik spielt. Da kommt die richtige leidenschaftliche Stimmung auf, die bei wirtschaftlichen Fächern so wichtig ist. ;-) Lernt ihr lieber bei Stille oder auch mit musikalischer Untermalung?

Cyrano

Auld Lyng Syne

Wie war das - there's no second chance for a first impression? Schon deshalb sollte ich mir wohl bei meinem ersten Blog-Eintrag hier besonders viel Mühe geben. Dass er nun ausgerechnet irgendwo zwischen Waschmaschine-Befüllen und Abendessen-Kochen entsteht, hört (bzw. sieht) man ihm hoffentlich nicht an. :-)

Fangen wir mit den Basics an:

Name: Joshua

Alter: 24

Beruf: Alles, was mit Finanzen und IT zu tun hat bei einer tollen kleinen Tochterfirma einer großen deutschen Fluggesellschaft mit Kranich im Logo

Bisherige Hochschulerfahrungen: B.A. in Luftverkehrsmanagement mit Abschluss Anfang 2010 an der damals noch sogenannten Internationalen Fachhochschule Bad Honnef - Bonn (das "Fach-" wurde mittlerweile gestrichen und weil's sich in Englisch und kurz irgendwie moderner anhört, nennt sie sich mittlerweile oft nur noch IUBH)

Was hab ich mich damals nach meinem Kolloquium gefreut, dass die Studentenzeit vorbei ist und die große weite Arbeitswelt endlich kommen kann. Was hab ich mich dann in den folgenden Monaten gewundert, dass einem die Lernerei auch fehlen kann. Was bin ich jetzt gespannt auf Ende Januar, denn dann geht's endlich los mit meinem Fernstudium

Master of Arts in General Management bei IUBH Fernstudium

Ich kehre also - zumindest virtuell - an meine alte Schulbank zurück, was ich mit meinen Erfahrungen aus dem Bachelor-Präsenzstudium in Bad Honnef prima vereinbaren kann. Als Kritikpunkte am dortigen Angebot fallen mir nach wie vor vor allem Mensa und Parkplatznot ein, und mit einem selbstgekochten Tortellini-Auflauf im Ofen und dem Auto auf meinem eigenen Parkplatz hier vor der Wohnung werd ich die beim Fernstudium sicher schnell vergessen. :-)

Auf Details zu meinen Beweggründen zu einem Fernstudium und zu diesem Anbieter werde ich in den nächsten Tagen auf jeden Fall noch eingehen. Bis dahin danke ich schon einmal für die Aufmerksamkeit und wünsche - sollten wir uns nicht mehr hören - einen guten Rutsch ins hoffentlich für euch alle erfolgreiche Jahr 2012!

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