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Clary

Es ist Samstag. Bei recht kühlen Temperaturen und wenig Ablenkungen eigentlich ein perfekter Lerntag.

Nachdem ich mich die letzten Tage hauptsächlich mit Kulturelle Vielfalt und Forschungsmethoden beschäftigt habe und dort gut voran gekommen bin war ich gut gelaunt und motiviert.

Bereits gestern Abend habe ich mich mit den Paradigmen der Psychologie beschäftigt und schnell gemerkt, dass es einfach nicht mein Thema ist.

Nach zwei Lernstunden oder eher Kampfstunden bin ich genervt und demotiviert. Der Tag ist zwar noch nicht vorbei, doch wirklich effektiv war ich bisher nicht. Ich frage mich wirklich, wie ich das bis September alles können soll. Bei den Paradigmen handelt es sich um reines Auswendiglernen, was mir so gar nicht liegt, da ich lieber auf Verständnis lerne.

Für heute habe ich genug gemeckert ;) Jetzt wird erstmal eine Pause gemacht und später geht der Kampf weiter.

Clary

Schwierigkeiten

Es wird in diesem Forum sicherlich häufig vorkommen, dass viele Studieninteressierte sich voller Eifer und hochmotiviert auf das Fernstudium stürzen, anfangen Blogs zu schreiben und nach ein paar Monaten nie wieder gesehen werden. Viele davon wird sicherlich die Realität eingeholt haben und es wurde recht schnell deutlich, dass man ein Studium nicht mal eben schnell nebenbei machen kann.

Bevor ich mein Studium in Hagen angetreten habe, ist eine lange Zeit verstrichen, in der ich mich informiert und die Vor- und Nachteile gründlich abgewägt habe. Doch zu wissen, dass es schwer wird und es am eigenen Leib zu erfahren sind zwei grundverschiedene Dinge. Auch ich habe dies erst erfahren bzw. lernen müssen.

Damit ich mich nicht in einem endlosen Text verlieren werde, komme ich lieber kurz und knapp zum Punkt:

- das 1. Semester ist gründlich schief gelaufen

- die Gründe waren zahlreich (Umgewöhnung, private Probleme, Unterschätzung der Studieninhalte/Lernaufwand etc., es fehlte an Motivation und Durchhaltevermögen)

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, meine Studiumsmotivation und die Gründe hinterfragt. Ich habe an mir selbst gezweifelt, den Mut verloren und mich selbst in eine Krise hinein manövriert. Mir ist der Studienstart sehr schwer gefallen, weil man komplett auf sich alleine gestellt ist und mir der "Druck" gefehlt hat.

Dennoch bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich nicht aufgeben werde! Das Studium mit seinen Inhalten macht mir Spaß und ist genau das, was mich interessiert. Ich werde das 1. Semester als Erfahrung abhaken und versuchen so viel wie möglich daraus zu lernen. Nachdem ich lange genug Zeit hatte, habe ich meine Lernmethode überdacht und optimiert. Als zusätzliche Motivation habe ich mir vorgenommen öfter zu bloggen und meine Hochs und Tiefs zu teilen.

Schlussendlich ist der Text doch recht lange geworden ;)

Clary

Die ersten zwei Wochen sind vorbei

Seit zwei Wochen befinde ich mich nun in der Bearbeitungsphase. Der offzielle Betreuungsbeginn war am Montag und ich finde mich so langsam in das Fernstudentenleben ein. Bisher lese und markiere ich ein Kapitel und schreibe anschließend eine Zusammenfassung. Das klappt ziemlich gut und die Zusammenfassungen sind meist nicht mehr als 1-2 Seiten pro Kapitel. Für meine Verhältnisse ist das ein ziemlich guter Schnitt, da ich immer Angst habe, wichtige Informationen zu vergessen und so viel zu viel auf meine Zusammenfassung schreibe.

Im Schnitt hangel ich aktuell bei 15 Stunden Bearbeitungszeit herum. Hierzu zählen nur Dinge die ich "aktiv" fürs Studium aufwende. Surfen in Moodle, Recherche nach Fachliteratur etc. zählen nicht. Das klingt bisher ziemlich wenig und ich versuche kontinuierlich noch mehr Zeit aufzuwenden, doch bisher ist es mir leider noch nicht gelungen. Die angegebenen 40 Std. der Fernuni für ein Vollzeitstudium beziehen sich nicht nur auf die "reine" Bearbeitungszeit sondern auf das ganze Drumherum. Doch wie viel Zeit ist realistisch bzw. notwendig? Da ich bisher noch keinen Maßstab habe und schlecht einschätzen kann, wie viel Arbeit/Zeitaufwand für mich nötig ist, um gut durch das 1. Semester zu kommen, fühle ich mich in diesem Punkt noch ein wenig verloren.

Ein zweites Thema, welches mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet ist die Aktivität in Moodle. Es wird immer wieder daraufhin gewiesen, wie wichtig doch die aktive Beteiligung in Moodle für das Studium ist. Allerdings nutze ich Moodle bisher nicht sonderlich gerne, da doch viel "Panikmache" unter den Studenten herrscht und durch das Lesen der Beiträge sehr viel Lernzeit verloren geht.

Zum ersten Mal bietet Hagen den Kurs "Kulturelle Vielfalt" im Studiengang an. Leider ist jedoch einiges schief gelaufen. Eigentlich hätte das Skript am 14.10. als PDF Datei zur Verfügung gestellt werden sollen. Der Termin hat sich nun voraussichtlich auf den 25.10.13 verschoben. Eine Betreuung hat bisher durch verschiedene Gründe auch nicht stattgefunden. Es herrscht einige Unzufriedenheit, auch hinsichtlich der 40€ die für eine PDF Datei gezahlt werden sollen.

Solche Diskussionen vertreiben mich eher aus dem Forum, da man an der Tatsache nun mal nichts ändern kann und es schließlich genug Skripte, Pflichtlektüre etc. zu anderen Themen gibt die noch bearbeitet werden wollen.

Ansonsten gibt es natürlich noch viele offene Fragen und Unsicherheiten von meiner Seite. Aktuell kämpfe ich ein wenig mit dem Thema "Pflichtlektüre". Außerdem wurde der früher angebotene Englisch-Kurs abgeschafft und es wurde leider keine Alternative angeboten. Auch zu diesem Thema werde ich mich noch auf die Suche nach Zusatzliteratur machen.

Aber ansonsten läuft es bisher ganz gut. Es wäre doch langweilig, wenn man als Erstsemestler keine Panikanfälle bekommen würde :rolleyes:

Clary

Der erste Einstieg ist geschafft

Meine Unterlagen sind da! Was war es für eine Erleichterung, sie endlich in den Händen halten zu können :rolleyes:

Am 1. Oktober habe ich mich noch "beschwert", gehofft und ungeduldig gewartet. Am nächsten Tag war es endlich soweit und der Postbote schaute bei mir vorbei. Da ich gerne plane, organisiere und strukturiere, habe ich mich mit Feuereifer auf alle Informationen gestürzt, die ich finden konnte. Ganz langsam und mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand bin ich jetzt an einem Punkt angekommen, an dem die "erste Panik" dem sinnvollen Arbeiten gewichen ist. Mir fällt es schwer, mich auf etwas zu konzentrieren, solange ich das Gefühl habe planlos und unvorbereitet zu sein.

Nun habe ich mir für M2 eine Semesterübersicht mit den einzelnen Kursen und den jeweiligen Kapiteln erstellt, die ich mir ausgedruckt neben meinem Schreibtisch (aber nicht im direkten Sichtfeld) aufgehängt habe, um einen guten Überblick zu behalten. Sobald ich ein Kapitel bearbeitet (also gelesen, markiert und zusammengefasst) habe, markiere ich es auf der Übersicht in grün, damit bezwecke ich auch gleich einen motivierenden Effekt, um zu verdeutlichen, dass ein weiterer Schritt zum Endziel Klausur geschafft ist.

Mit moodle habe ich mich so langsam auch angefreundet. Anfangs ist es mir ziemlich schwer gefallen, mich zurecht zu finden und orientieren zu können.

Gestern habe ich mir den Lück (Pflichtliteratur) bestellt und mir ein Übungsbuch für Statistik aus der Stadtbibliothek ausgeliehen. Aktuell versuche ich die Skripte möglichst parallel zu bearbeiten und die optimale Lernmethode für mich heraus zu finden.

Ich spiele auch mit dem Gedanken mir einen Stunden- bzw. Wochenplan zu erstellen, in dem festgehalten wird, welche Skripte ich mit welchen Kapiteln bis zum Zeitpunkt xy bearbeiten möchte. Für M1 stellt die Fernuni einen groben Plan zur Verfügung, für M2 nicht - ist wahrscheinlich bei Statistik etc. auch nicht sonderlich sinnvoll.

Über diesen Punkt werde ich mir auf jeden Fall noch Gedanken machen. Bei mir besteht jedoch die Gefahr, dass ich mich gerne "zu Tode" organisiere und dabei das Lernen vergesse. Von daher sollte ich meine Energie besser auf die Skripte verwenden. Über Tipps bezüglich Lernmethoden oder Lernorganisation würde ich mich sehr freuen :)

Clary

Theoretisch kann es losgehen!

Heute ist es soweit! Mein Psychologie Studium hat heute offiziell angefangen. Leider lassen die Unterlagen noch immer auf sich warten. So langsam bin ich ein wenig beunruhigt, wieso die Skripte für die Kurse noch nicht angekommen sind. Ein Teil startet erst am 15.10.13 daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass diese noch nicht verschickt wurden - doch die restlichen? Ich werde mich noch ein klein wenig in Geduld üben, bevor ich einen Hilfeschrei in Richtung Hagen versende. Als wäre das nicht schon genug, habe ich mir eine dicke Erkältung eingefangen, die mich nachts nicht schlafen lässt und tagsüber ziemlich runter zieht. Aber auch diese Phase ist hoffentlich schnell wieder vorbei.

Doch es gibt auch positive Dinge zu berichten. Mein Arbeitsplatz/Schreibtisch ist fertig eingerichtet und ordentlich sortiert. Auf moodle wurden die ersten Kurse frei geschaltet und ich habe sogleich das Stöbern angefangen. Es ist unglaublich, wie viel Zeit für solche "Kleinigkeiten" drauf gehen können.

Aktuell lese ich noch an "Keine Panik vor Statistik". Ich bin mit der Lektüre sehr zufrieden und empfinde sie als äußerst hilfreich. Die Einführungsveranstaltung habe ich aus wichtigen, privaten Gründen leider verpasst. Als kleinen Ersatz habe ich mir die Veranstaltung aus Hagen vom Sommersemester angesehen, die die Fernuni freundlicherweise online zur Verfügung stellt. Viele Neuigkeiten waren für mich allerdings nicht dabei und die Lerntipps hätte ich mir eigentlich sparen können. Leider habe ich nicht wirklich etwas Neues erfahren können.

Jetzt heißt es abwarten, Tee trinken, Erkältung bekämpfen und sich weiterhin möglichst gut vorbereiten.

Clary

Vorbereitungen

Wie bereits erwähnt, habe ich bisher lediglich die Unterlagen zur "Empirischen Sozialforschung" erhalten. Der Rest lässt leider noch auf sich warten aber ich hoffe sehr, dass die restlichen Skripte nächste Woche ankommen werden.

Aktuell versuche ich mich möglichst gut vorzubereiten. Da eines meiner größten Hindernisse im Studium sicherlich die Statistik sein wird habe ich mir das Buch "Keine Panik vor Statistik" besorgt, welches ich aktuell am durchlesen bin. Bisher gefällt es mir richtig gut. Wenn die Skripte nur ebenfalls so anschaulich und verständlich geschrieben wäre, hätte ich sicherlich keine Probleme ;)

Mein größtes Problem ist es, die richtige Lernmethode für mich zu finden. Ich habe zu diesem Thema schon einige Tipps und Tricks gelesen, doch welche im Endeffekt für mich die Richtigen sein werden, wird sich hoffentlich bald zeigen.

Bisher kaue ich noch ziemlich am Anfang vom ersten Skript herum. An die Ausdrucksweise und Formulierungen muss ich mich erst noch gewöhnen. Es ist doch ein großer Unterschied, ob man Unterhaltungslektüre zur reinen Freude oder Fachliteratur liest. Daher schweifen meine Gedanken noch viel zu häufig ab. Ich lese zwar, "realisiere" den Text aber nicht. Daher bin ich dazu übergegangen, erst ein Kapitel zu lesen und anschließend die wichtigen Textstellen zu markieren. Anschließend versuche ich Stichwörter und möglichst kurze! Anmerkungen an den Rand zu schreiben.

Mit dieser Methode komme ich ganz gut zurecht, jedoch benötige ich sehr lange für eine Seite und komme daher nicht wirklich vorwärts.

Auch an das Lernen muss ich mich wieder gewöhnen, da meine Konzentration leider viel zu schnell wieder nachlässt und ich unaufmerksam werde.

So sieht mein aktueller Stand aus. Ich versuche mich auf Statistik vorzubereiten, meine optimale Lernmethode zu finden und natürlich auf die restlichen Unterlagen zu warten!

Clary

Es kann losgehen!

An erster Stelle möchte ich ein freundliches "Hallo" in die Runde werfen. Ich habe mich seit 2010 immer wieder mit dem Thema "Weiterbildung" und "Fernstudium" beschäftigt und bin daher schon vor einiger Zeit über dieses Forum gestolpert. Nachdem mir die vielen Beiträge sehr weitergeholfen haben und mich die verschiedenen Blogs immer wieder motivieren können ist es nun auch für mich an der Zeit mit meinem eigenen "virtuellen Tagebuch" zu starten.

Nun zu meiner Geschichte. Ich habe nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht. Der Gedanke Abitur zu machen schwebte zu diesem Zeitpunkt recht häufig in meinen Gedanken herum, doch ich war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht reif genug, um die Ernsthaftigkeit und den Fleiß für solch ein Projekt aufbringen zu können. Nachdem ich meine Ausbildung erfolgreich beendet hatte arbeitete ich in Vollzeit als Bürokauffrau. Doch diese Tätigkeit sollte mich auch in den nächsten drei Jahren nicht glücklich machen. Trotz Firmen- und Aufgabenwechsel blieb der Wunsch nach "mehr".

Um das System "Fernlernen" für mich zu testen habe ich einen 2-monatigen Wirtschaftskurs beim AKAD Kolleg und eine Weiterbildung bei der SGD begonnen, die ich jedoch aus damaligen Zeitgründen nicht beenden konnte. Wie sich recht schnell herausstellte, lag mir das Prinzip des Fernlernens, doch die Thematik stimmte für mich einfach nicht.

Ich wollte etwas völlig neues wagen und nun werde ich meinem Traum vom Psychologie Studium in die Tat umsetzen. Nach 6 Jahren Berufsleben, habe ich dem Büro den Rücken zugekehrt und wage mich an das Experiment "Studentenleben" heran. Es wird eine große Umstellung sein, doch ich freue mich schon sehr auf die Veränderungen.

Mit einer großen Portion Motivation aber auch einem gesunden Maß an Realismus werde ich die Sache angehen. Mir ist bewusst, dass die nächsten drei Jahre sicherlich kein Spaziergang werden, doch ich erhoffe mir genug Durchhaltevermögen, um den Marathon bis zum Ende durchzustehen.

Nach diesem Wortschwall kann ich nur hoffen, dass der ein oder andere wirklich bis zum Ende durchgehalten hat. Ich freue mich auf einen regen Austausch und werde mich sicher bald wieder melden.

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