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Von Licht und Bandwürmern

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chillie

32 Aufrufe

Es werde Licht - nachdem ich die ganze Zeit unter einer kleinen Schreibtischlampe gelitten habe die leider nur eine E14-Fassung hat und somit keine hellen Birnen schluckt ist mir am Wochenende endlich eine "große" Lampe zum halbwegs guten Preis untergekommen.

Heute lieferte mein Haus-und-Hof-Lieferant (Amazon) prompt an und ich bin begeistert. Ich weiss zwar noch nicht ganz wie ich das Ding linkshänderfreundlich (also rechts) unterbringe, aber selbst das Deckenlicht ist nicht so hell. Macht richtig Spaß vor einem sauber ausgeleuchteten Studienbrief zu sitzen und das sehr unangenehme Deckenlicht bleibt aus.

Aber in einem Fall bringt auch die tolle Lampe kein Licht ins Dunkle. Ich sitze aktuell an Steuerlehre und am Studienbrief für Körperschaftssteuer - alles kein schwieriges Thema... aber gerade ist wohl meine Frustschwelle ziemlich niedrig (muss ich deswegen gleich wegbloggen ;) ).

Der Grund für meinen Frust ist ein Satz (ja tatsächlich nur einer), den ich gerne denjenigen der ihn geschrieben hat auswendig lernen lassen würde:

Festzuhalten ist, dass es Sinn und Zweck der Regelung zur verdeckten Einlage ist, die richtigen Besteuerungsfolgen Platz greifen zu lassen, mithin diejenigen steuerlichen Konsequenzen auszulösen, die sich eingestellt hätten, wenn die jeweiligen Rechtsverhältnisse einzeln abgewickelt worden wären und am Ende der betreffende Betrag der verdeckten Einlage offen in die Kapitalgesellschaft eingelegt worden wäre

Wer so etwas als didaktisch sinnvoll und übersichtlich bezeichnet wird von mir ab sofort gesteinigt. Anspruch in akademischen Texten schön und gut, aber einen derartigen Satz zu schreiben gehört bestraft, denn allein schon ihn zu verstehen erfordert mehrere Minuten :mad:

So... nun habe ich mich genug aufgeregt und ich muss weiterlernen, wehe dem es folgen noch mehr solcher Sätze!!!


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11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hallo chillie, für was für ein Produkt hast Du Dich denn entschieden? - Ich habe vor kurzem ein Daylight erworben und bin damit nicht so recht glücklich. Allerdings soll es auch primär meinen PC-Arbeitsplatz "belichten" und scheint dafür einfach nicht geeignet zu sein.

Im Grunde bin ich mit meiner aktuellen Beleuchtung von der Decke her sehr zufrieden. Wenn die nur nicht 6x 40 Watt (240 Watt) verbrauchen würde (Halogen). Ich verbrauche pro Monat soviel Strom wie eine durchschnittliche drei-köpfige Familie (sicher nicht nur wegen der Lampe, sondern auch wegen der rund um die Uhr laufenden Rechner etc.)...

Viele Grüße

Markus

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Ich habe mich für diese hier entschieden - 100 EUR ist zwar immer noch viel Geld, allerdings studiere ich nunmal meistens Nachts und das noch sicher 2 Jahre, somit muss auch das Licht stimmen.

Leider ist sie aus Plastik, aber die Lampen aus hochwertigerem Material kosten nochmals 50% mehr.

Gerade die Deckenbeleuchtung + Schreibtisch (insg.170 Watt) kann den Arbeitsplatz nicht so angenehm ausleuchten wie diese Lampe.

Wenn ich kein Licht zum arbeiten sondern nur Beleuchtung für das "Ambiente" brauche habe ich hier auch ein Philips Living Colors stehen - das genügt mir dann meist auch, aber ist nur eine Spielerei und nicht mehr.

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Dein Frustsatz ist ja wirklich keine leichte Kost... Mit drei Gläsern Rotwein absolut keine Chance :rolleyes:

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Markus Jung

Geschrieben

@chillie: Puh, das ist wirklich ein Batzen Geld. Aber ich stimme Dir zu, das eine gescheite Beleuchtung schon eine Investition wert ist. Da ich ja eigentlich mit der Qualität der Beleuchtung zufrieden bin, werde ich wohl die 100 Euro erstmal "verbrennen" bzw. weiter versuchen, mit meinem Daylight (diesem hier) doch noch eine Lösung zu finden.

Die Helligkeit ist schon okay, nur habe ich entweder halb in die Lampe geschaut, oder Reflektionen entweder auf dem Monitor oder sonstigen Geräten.

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Michael Knight

Geschrieben

Mir gefällt die Formulierung ;-) Als Steuerignorant habe ich allerdings auch ohne Rotwein keine Chance das zu verstehen. Besonders schön finde ich: "Platz greifen zu lassen". Das kannte ich noch gar nicht. Ich hoffe, es alsbald verwenden zu können :-)

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Michael, hast Du Dich bei Deinem BWL Studium wohl durch die entsprechende Prüfung gemogelt ;)

Dummerweise wird so ein Satz ja nicht zu gutem Deutsch, nur weil man geschliffene Ausdrücke verwendet. Wahrscheinlich hat aber der Lektor hier selbst nicht verstanden worum es geht. Anders kann ich es mir nicht vorstellen, dass der Rest des SB eigentlich sehr verständlich geschrieben ist ;)

Gehabet euch wohl :-)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ähm... ja... klingt nett... ich freu mich ja riesig auf das Thema... *Ironie*

Richtiger Moment nochmal meinen Wunsch zuäußern, einfach nur BWL-Fächer zu haben :D

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Michael Knight

Geschrieben

Michael, hast Du Dich bei Deinem BWL Studium wohl durch die entsprechende Prüfung gemogelt

Wie gesagt, Steuerignorant. Alles was mit Steuern zu tun hatte, habe ich nicht belegt. Dazu sei gesagt, dass wir viel mehr Wahlmöglichkeiten hatten, als Ihr es habt.

Mittlerweile ärgere ich mich, dass ich die Steuerfächer nicht mehr in meinem Studienplan habe Platz greifen lassen. Kann ganz praktisch sein, darüber bescheid zu wissen.

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Es bleibt somit Festzuhalten, dass es Sinn und Zweck des Fächerkanons Steuerlehre ist, den Studenten auf das Leben, insbesondere auf die Herausforderungen der fiskalischen Geldbeschaffung, ausdrücklich sei hierbei das Einkommensteuerrecht als solches genannt, vorzubereiten um tiefergehende Kenntnise Platz greifen zu lassen um alltägliche Vorgänge in Politik und privatem Umfeld entsprechend mit Fachkenntnis beurteilen zu können.

...

Steuerkenntnisse sind lt. Autor übrigens ziemlich banal ... den Steuerlaien erkennt man nämlich daran das er das "s" bei den Steuerarten nicht weglässt. Einkommenssteuer <-> Einkommensteuer :D

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Bei solchen Sätzen ist man endgültig im Studentenleben angekommen.

Wie muss die Wirkung erst sein, wenn einem solch ein Satz in einer Vorlesung vor den Latz geknallt wird?

Auf der anderen Seite kann man mit solchen Sätzen missliebige Kollegen mundtot machen!!!!

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Ärgerlich für mich, aber vllt. interessant für andere. Die Leuchte gibt es aktuell bei Plus für deutlich weniger als ich bezahlt habt ( :-( )

Klick mich

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
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      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls