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Zielmapping

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chillie

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Um mir selbst Lernstoff besser auf- und vorzubereiten nutze ich Mindmapping schon seit einiger Zeit.

Vor kurzem habe ich auch das DIN A3 Papier samt handgemalten Maps für mich entdeckt.

Bei der Analyse der aktuellen Situation und der entsprechenden Verbesserung ist mir vor allem eines aufgefallen, allein auf einen Zettel oder in mein Büchlein zu schreiben ist für Ziele, Visionen und ähnliche Ideen der falsche Ort.

Schließlich kann man daraus neue Anregungen gewinnen und sehen in welche Richtung man geht, man gehen könnte ... zum anderen ist ein Überblick über die Ziele auch eine Möglichkeit um Motivation zu tanken.

So etwas sollte an einem sinnvollen und zentralen Ort zusammengetragen werden, damit man schnell und regelmässig einen Blick darauf werfen war somit das Ziel.

Realisiert habe ich es nun über eine Mindmanager Map, welche ich in Kategorien wie Privat, Beruflich, Studium, Ideensammlung und persönlich unterteilt habe um darunter in konkrete Ziele und in Gedanken zu unterteilen.

Machbar ist das sinnvollerweise nur virtuell, denn selbst auf A3 wäre der Ausdruck etwas unübersichtlich.

Mit dieser Lösung tüftele ich nun schon 1-2 Wochen herum und bin nun eigentlich ziemlich zufrieden damit. Jedes mal wenn ich nun einen neuen Einfall o.ä. habe, habe ich Zugriff auf meine bisherigen Ideen um diese jederzeit neu beurteilen zu können und auch um mich daran zu inspirieren.

Hierbei hat sich der Mindmanager wirklich bewährt, denn so flexibel kann natürlich kein Blatt Papier sein.

Nun bleibt abzuwarten wie sich meine Gedanken nun in dem Map-Monstrum weiter entwickeln, vor allem wie sich die mittel- und langfristigen Ziele entwickeln, denn dafür ist das Teil schließlich auch gedacht.


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13 Kommentare


Klingt sehr interessant, bin gespannt auf deine weiteren Einschätzungen dazu : )

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Hast Du hier keine Bedenken, dass Du Dich in Deinen Ideen, Zielen, Notizen usw. verzettelst? Map-Monstrum klingt so unendlich, d.h . es ist viel Platz, um VIEL zu notieren. Alleine schon der Name würde mich abschrecken. Ich bin auf Deine weiteren Ausführungen gespannt.

Viele Grüsse

Zippy

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Hilft euch das eigentlich wirklich? Also solche Dinge wie "Zielmapps" oder Listen mit Zielen usw. aufzustellen? Ich hab zwar auch Ziele - aber nicht in der Masse.

Im Büro ist es einfach: Ziel ist ein zufriedener Kunde (ok, scheint nicht bei jedem so zu sein ... :D)

Studium ist auch klar: Ziel ist, die Klausuren für das 3./4. Semester wirklich auch in einem Jahr durchzustehen ... Feinplanung steht da im Endeffekt auch

Der Rest meines Lebens besteht nicht aus Zielen (außer vielleicht der Woche Urlaub Ende April, die jetzt schon fest gebucht ist). Da will ich meine Ruhe - will eben auch mal ziellos auf der Couch rumhängen oder (auch ohne Ziel) aufm Rad durch die Gegend strampeln.

Mehr würde mir da durchaus auf die Nerven gehen - vor allem weil ich mir da schon Ziele setzen würde, die ich aus eigener Kraft so nicht erreichen könnte.

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Ích denke genau dafür ist ein Mindmapping-Programm schließlich gut.

Was ich bisher nie genutzt habe, ist die Möglichkeit die Arme ein- und auszublenden, da ich bisher immer nur so gearbeitet habe um einen guten Ausdruck zu bekommen.

Nun soll das Teil ausschließlich am Rechner bleiben. Je nach dem mit welchem Ast ich mich beschäftige sind dann die anderen reduziert. Auch die Unterpunkte die mich in dem Fall nicht interessieren sind zusammengeklappt.

Das ganze ist auch wirklich nur als übersichtliches Chaos gedacht - wenn ich davon etwas aufgreifen möchte oder umsetzen, werde ich es anders aufgreifen.

Wobei ich eigentlich sogar zwischen verschiedenen Zielen noch Verbindungen ziehen müsste um das Chaos zu perfektionieren, nur dann wäre ein Netz besser als eine Mindmap - ob es so ein flexibles Tool überhaupt gibt weiß ich aber nicht ;)

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Hilft euch das eigentlich wirklich? Also solche Dinge wie "Zielmapps" oder Listen mit Zielen usw. aufzustellen? Ich hab zwar auch Ziele - aber nicht in der Masse.

Logisch - denn neben solchen Sachen basiert meine eigene Organisation auch darauf alles möglichst simpel zu halten. Das unter einen Hut bringen ist nicht immer ganz einfach, aber ich nutze die einfachste Form der Organisation um das zu realisieren und dazu gehört auch zu wissen was das Ziel ist - und damit meine ich nicht nur Oberziele.

Meine eigene Motivation ist wohl digital - sprich an oder aus. Wenn ich mir selbst eine zu lange Leine lasse verfalle ich relativ schnell in eine "wird schon werden"-Stimmung.

Auch wenn es sich vielleicht anders liest. Mein Zeit- und Selbstmanagement ist direkt in mein Leben integriert und kostet mich in der ganzen Wochen vielleicht 45 Minuten mehr - dafür ernte ich daraus Motivation und ein gutes Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein.

Seitdem ich mich etwas mehr mit meiner eigenen Motivation beschäftige kann ich mit Fug und Recht behaupten das vor allem im Job aber auch Privat und im Studium meine Zufriedenheit angestiegen ist.

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Ich denke, man muss so eine gewisse Balance zwischen "frei nach Schnauze planen" und "feste Ziele haben" finden. Der eine schreibt/mal sie sich auf, der andere hat es im Kopf, usw. Ich persönlich habe auch schon mal eine MindMap benutzt, um mir über meine Ziele und Wünsche klar zu werden und das hat mir geholfen. Trotzdem benutze ich das Ding jetzt nicht im Leben als eine Art Erinnerungsstütze an meine Ziele, o.ä. Dafür brauche ich auch mehr kreative Freiheit und so eine MindMap würde mich dann nur einschränken. Aber es tut hin und wieder gut, einfach mal drauf zu schauen um herauszufinden, was ich damals eigentlich wollte und ob das immer noch stimmig ist.

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Ich bin eher so der typische Chaot à la "wird schon werden". Zumindest im Privatleben. Im Job gehöre ich zu den Glücklichen, denen das was sie tun sowieso Spass macht - irgendwie läufts da die letzte Zeit von selbst.

Und im Studium bin ich sowieso davon überrascht, wie toll alles geht :D also die Motivation zum Lernen, der Ehrgeiz etc.

Mir würde ein "Plan" da nur störend ins Gehege kommen :D grob reicht vollends ;)

Ich finde aber toll, dass bei euch teilweise genau diese Planung die Motivation und Zufriedenheit hebt!

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Hm .. das einzige was ich plane ist der Termin zur Klausur ..wie ich dann das Ziel erreiche geht völlig ungeplant von statten. Bis jetzt klappt es so ganz gut. ;-)

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Michael Knight

Geschrieben

Als vollkommen Planloser bin ich von Euren Planungsmaßnahmen (ZTD; GPX und wie das alles heisst) ja immer wieder erstaunt. Ich kann mir das irgendwie überhaupt nicht vorstellen. Ich sehe das eher wie Engel912 ... was bringt es, das alles aufzuschreiben? Motivation? Ok, das könnte ich nachvollziehen. Aber hast Du so viele Ziele, dass Du dafür eine Mindmap brauchst? Mir ist schon klar, dass Du das hier nicht veröffentlichen möchtest, aber könntest Du mal (gerne auch entfremdete) Beispiele nennen? Ich hab echt null Plan, was man da so hinschreibt. Sind das langfristige Ziele? Kurzfristige? Ist "Freitag, 16h Kiste Bier kaufen" auch ein Ziel? Für mich wäre es das, aber was bringt es, das in einer Mindmap zu verankern? Ist "Klausur am 1. Juli gut schaffen" ein Ziel? Für mich wäre es das. Hier das Gleiche, was bringt es, das in einer MindMap niederzulegen? Muss man diese Zen-Ebooks lesen um das zu verstehen?

Der von Dir erwähnte Begriff "Selbstmanagement" ist mir auch ziemlich unklar. Nennt man Terminplanung auch Selbstmanagement? Du schreibst, dass Du dafür 45min/Woche aufwendest. Was kann man sich darunter vorstellen? Ich verwende ca. 1min pro Woche für Terminplanung, mir gehts aber auch noch ganz gut ;-) Was verpasse ich, wenn ich mich nicht selbst manage??

Über eine kurze Erhellung meines gerade sehr schläfrigen Geistes wäre ich sehr dankbar.

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Tjo das ist wirklich schwierig zu beschreiben, aber ich versuche es mal:

Aber hast Du so viele Ziele, dass Du dafür eine Mindmap brauchst?

Dabei geht es mir weniger um das nachhalten konkreter Ziele, das geschieht auf andere Art und Weise. Was ich damit bezwecke ist die Visualisierung und die Sammlung von Ideen, Wünschen und Zielen.

könntest Du mal (gerne auch entfremdete) Beispiele nennen?

Beispiele könnten z.B. unter privates ganz trivial die Urlaubsplanung sein, wie lange, wohin, was darf es kosten, oder auch Ziele Kosten zu sparen unterteilt in Kategorien Haushalt, Auto usw. usw.

Im Arm Studium könnte man sich z.B. vorstellen Themen für eine Hausarbeit zu sammeln oder für die Abschlussarbeit ebenso Dinge wie man die Vorbereitung verbessern kann.

Im persönlichen Arm kannst Du Dir Dinge vorstellen wie Ziele des Selbstmanagement selbst, was man damit erreichen möchte usw.

Sind das langfristige Ziele? Kurzfristige?

Mittel- und langfristige ... für kurzfristige Ziele müsste ich ständig damit arbeiten, das wäre pure Zielverfehlung, dafür gibt es RTM.

Muss man diese Zen-Ebooks lesen um das zu verstehen?

Nein, das denke ich nicht das die Lektüre allein ausreicht um das nachzuvollziehen, man muss sich dafür interessieren und vor allem einen eigenen Vorteil daraus gezogen haben. Bevor ich es versucht habe, hätte ich auch nie gedacht das es funktioniert. Über meinen ehemaligen Chef hab ich immer gelacht ... nun mache ich manche Sachen selbst.

Nennt man Terminplanung auch Selbstmanagement?

Hmm ... es ist wohl ein Teil davon, aber Terminplanung muss jeder machen. Selbstmanagement ist in meinen Augen das Bemühen die eigene Energien zu aktivieren und möglichst so optimal einzusetzen um einen maximalen Nutzen daraus zu ziehen.

Im Job kann das natürlich entbehrlich sein, wenn man viel unter Zeitdruck arbeitet.

Da ich seit einiger Zeit aber in einem Bereich arbeite in dem ich sowohl die Arbeitsintensität als auch die Einteilung der einzelnen Bereiche selbst bestimme musste ich eben eine Möglichkeit finden auch die Motivation und Energie zu mobilisieren dafür selbst die Verantwortung zu übernehmen. Gleiches gilt natürlich für das Studium, somit betreibt jeder Fernstudent auch Selbstmanagement und lernt lieber anstatt vorm TV zu sitzen.

45min/Woche aufwendest. Was kann man sich darunter vorstellen?

Pflege von RTM, ausmachen von Tageszielen, Feedback zu Verbesserungen, Zielabgleich, Priorisierung von Aufgaben und ähnliches

Was verpasse ich, wenn ich mich nicht selbst manage??

Das kannst Du nur selbst herausfinden ;)

Ob das natürlich jetzt wirklich transparent ist (oder überhaupt sein kann) bezweifele ich ja - wie immer gilt aber, erlaubt ist was Spaß macht.

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Michael Knight

Geschrieben

Ok, erstmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Die Ziele sind also doch "trivialer" als ich angenommen habe. Es ist ja nicht so, dass ich keine Ziele habe (2 wichtige habe ich ja oben genannt :-)), aber ich sehe noch keinen Nutzen, das aufzuschreiben. Ich habe eben nicht so viele Ziele, dass ich diese nicht im Kopf behalten kann. Was ich z.B. nicht habe sind Tagesziele. Ist z.B. "Auftrag XY abschliessen" ein Tagesziel? Du nennst "Urlaub" als Ziel - klar, das Ziel habe ich auch. Wenn Du nun im Urlaub warst, dann machst Du dahinter einen Haken und freust Dich oder wie? Sorry für meine blöden Fragen, aber da Ihr Euch damit ja echt viel Mühe macht, würde ich das gerne zumindest verstehen.

RTM nutze ich auch, aber das ist irgendwie was anderes (und hat auch ein bisschen mit meinem Faible für technische Spielereien zu tun, denn im Prinzip bräuchte ich das nicht).

wie immer gilt aber, erlaubt ist was Spaß macht.

Da hast Du natürlich vollkommen recht.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Okay Mr. Hasselhoff :) hat mir schon viel vorweggenommen.

Ich habe mich ja selbst gerade erst mit dem Ebook befasst und werde nun das Ein oder Andere in mein Selbstmanagment einarbeiten. Aber diese MindMaps scheinen bei dir ja nun wirklich "auszuarten". Die Idee mit den Kosten sparen finde ich gut. Dafür ist sowas wirklich praktisch. Bei einer Urlaubsplanung wüsste ich nicht was ich da weiter entwickeln könnte. Ziel, Dauer, Kosten, Ansprüche ans Hotel und dann? Da hilft der Urlaubsfinder von Holidaycheck und Co. wunderbar, alle möglichen Varianten stehen zur Auswahl. Aber wenn ich weiß was ich will, dann weiß ich was ich will.

Das Argument mit mit der Veranschaulichung kann ich wiederrum gut verstehen. Manchmal ist es wirklich interessant/lustig zu sehen, was man doch vor 2 Jahren oder so im Kopf hatte. Aber ich stufe diese MindMaps nun eher als "Optisches Tagesbuch" ein. Einen weiteren Nutzen kann ich da leider aktuell nicht ziehen.

45 Minuten die Wochen. Naja zuerst klingt es viel. Aber letztendlich sind es nur 6 Minuten am Tag. Okay, Sonntag bissl mehr :-P

Das ist denke ich, ein guter vertretbarer Wert.

Langfristige Ziele im MindMap. Hm... wenn man den Weg dorthin skiziert macht es Sinn. Aber sonst würde ich eher einen DinA4-Ausdruck machen mit dem einen Ziel im Mittelpunkt. Bei mir z. B. "Ich werde Bachelor of Arts". Dass zeigt mir klar wo ich hin will und warum ich den ganzen "Scheiß" eigentlich mache. Der Weg dorthin wird mit dem Kalender geplant, nicht über MindMaps.

Aber jeder so wie er mag. Wenn man das Mapszeichen auch so lieb gewonnen hat, macht es sicherlich Spaß es auf andere Dinge zu erweitern. Einfach dem Erstellen wegen.

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Aber ich stufe diese MindMaps nun eher als "Optisches Tagesbuch" ein. Einen weiteren Nutzen kann ich da leider aktuell nicht ziehen.

Ich weiss nicht ob es nun richtig ankam oder nicht, aber genau das ist der Hauptzweck. Eine möglichst übersichtliche Sammlung von Gedanken und eben auch Zielen.

Diese ganzen Dinge kommen aus meinem Notizbuch, daraus trage ich alle Aufgaben die kurzfristig zu erledigen sind in RTM ein.

Ideen, Inspirationen, Ziele usw. bleiben aber im Büchlein zurück ohne einen Überlick zu haben, ohne Zusammenhänge herstellen zu können.

Darum ist die Map die Lösung und zwar nur im Rechner da das Teil eben lebt.

Das mit dem Urlaub war natürlich das simpelste Punkt der mir eingefallen ist. Schlußendlich sind das aber alles Punkte die in meinem Notizbuch standen.

Der absolute Pro-Punkt ist eben zu wissen wo sich alles befindet und sich nicht alles merken zu müssen.

Klar gibt es ungefähr 1.423.782 Plätze in der Welt und im Internet an dem sich Informationen usw. auch befinden können ... allerdings spare ich ne Menge Zeit und vor allem vergesse ich wichtige Dinge weniger seitdem ich Infos an wenigen Orten sammele.

Dazu gehören meine private und meine berufliche Inbox, mein Notizbuch, RTM, Evernote, meine 2 Mailprogramm (beruflich & privat) und nun eben die langfristige Übersicht.

Einigen wir uns also darauf das Ziele eher das Ergebnis aus den Notizen sind und somit der Blogpost eher Notemapping heissen sollte ;)

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      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!