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Endlich Studentin! Woche 1 und etwas leidige Vorgeschichte

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Anchen

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Hallelujah! Oder so ähnlich. Heute schimpfe ich mich nun genau eine Woche "Studentin", habe sogar einen Studentenausweis mit einer Matrikelnummer (der mich übrigens dazu berechtigt, ermäßigten Eintritt in meinem Lieblings-Pub zu bekommen, aber das ist eine ganz andere Geschichte)... Alles wie bei den Großen! Der einzige Unterschied: den Campus habe ich im Browser, mein Vorlesungsraum ist das Wohnzimmer und die Profs und Tutoren sprechen aus den Seiten der zugeschickten Studienheften zu mir.

Aber noch mal von vorne. Mein Wunsch, ein Studium zu beginnen, ging in Erfüllung. Okay, mit ziemlicher Verspätung: der Gedanke kam mir schon im Sommer'14, dort traf ich die ersten Vorbereitungen - und scheiterte an bürokratischen Vorgängen seitens Arbeitgeber. Dieser sicherte mir eine Beteiligung an Studiengebühren zu (318€ monatlich kann sich nicht jeder kleine Facharbeiter leisten... schief...) und ließ sich dementsprechend Zeit mit der Vorbereitung und Schaffung von rechtlichen Grundlagen.

Sei's drum. Stattliche 6 Monate nach der Idee schickte ich endlich meine Anmeldung los. Und schon wenige Tage später kam ein großes Paket Studienhefte, inklusive Stehordner, Taschenrechner, Block mit WBH-Wappen und sogar ein Kugelschreiber. Quasi mit allem, was man braucht, um sofort loszulegen. Den Samstag ließ ich noch gemütlich bei einem Bierchen mit Freunden ausklingen (wer weiß, ob das nicht das letzte Bierchen war, was ich mir die nächsten 3,5 Jahre gönnen kann :sleep:) und letzte Woche Sonntag (nachdem die Kopfschmerzen abgeklungen waren) stürzte ich mich vollen Elan in das neue Studentenleben.

Heute - eine Woche später - habe ich mich zusätzlich dazu entschlossen, einen Blog darüber zu führen, wie es einem Fernstudenten so ergeht. Denn die Woche lieferte ordentlich Stoff zum Nachdenken. Damit meine ich nicht nur den Lernstoff - obwohl dieser recht voluminös ist. Es ist auch die Integration des Fernstudiums in den Alltag, die mich einige Male schon ins Grübeln gebracht hat. Somit weiter im Text.

Direkt den ersten Tag als Student habe ich bereut,mich nicht rechtzeitig um einen Schreibtisch bzw. ordentlichen Büroplatz gekümmert zu haben. In der kleinen Zweizimmerwohnung blieb nur noch das Ausweichen auf den Esstisch übrig - nicht besonders bequem, aber als Zwischenlösung ganz in Ordnung. Und da ich leicht zu Reizüberflutung neige, war das größte Problem - womit zum Teufel fange ich an? Zuerst die beiliegende Infolektüre durchgeblättert, dann das Studienbegleiterheft, StudyOnline angeschaut, das Linux-Magazin durchgeblättert - und immer noch nicht schlauer geworden. Die Entscheidungsschwierigkeiten wurden immer größer, also musste das Ausschlussprinzip her.

Mit den beiliegenden DVD'S kann ich zur Zeit nichts anfangen, da mein alter Laptop leider ein kaputtes optisches Laufwerk hat - Neuanschaffung ist bereits geplant, denn auch bei der Einführungsveranstaltung (und anderen Präsenzphasen) ist eine zuverlässige Maschine wohl nicht verkehrt. Aus diesen Gründen habe ich BSI01A und BSI02A zunächst hinten angestellt, einfach aus dem Grund, weil ich dabei ganz gerne die von der WBH bereitgestellte Linux-Distribution als Hands-On nutzen möchte (Asche auf mein Haupt - in den guten 4 Jahren meiner IT Karriere hatte ich mich nie mit Linux beschäftigt. Außer einer ziemlich verstörenden Erfahrung in meiner Ausbildung, aber das gehört hier glaube ich nicht rein). Mathe ist so ziemlich das, was mir die meisten Sorgen bereitet - und ich wollte die erste Erfahrung nicht gleich mit völliger Frustration versauen. Also entschied ich mich für das DSI01 Heft.

Und das hatte ich fix innerhalb von drei Tagen durch. Es ist sehr gut geschrieben, ich bin nun ein heimlicher Fan vom Prof. Dr. Guido Walz. Die lockeren Beschreibungen und Beispiele aus dem Alltäglichen entlockten mir des öfteren ein lautes Lachen, besonders gelungene Stellen las ich sogar laut meinem Freund vor - damit er auch was vom Studium hat. Ich meine, abgesehen von staubigen Regalen, nicht gewaschener Wäsche und kein regelmäßiges frisch gekochtes Essen mehr.

An dieser Stelle muss ich das StudyOnline erwähnen. Als die Einsendeaufgabe zu DSI01 fertig war, war ich erst ein mal verwirrt. Sollte das auf den Postweg? Kann man das im Portal hochladen? Und wenn ja, soll ein Scan der Aufgabe an sich dabei sein? Bevor ich mich in Panik reinreite, habe ich einfach die Lösung als Word-Dokument eingeschickt. Und siehe da, das muss geklappt haben. Ein Tag später war schon die korrigierte Aufgabe wieder bei mir eingetroffen. Spitze!

Ich werde mir übrigens zu Herzen nehmen müssen, Lösungswege aufzuschreiben und selbst die offensichtliche Sachen ganz genau darlegen. Hat mir ärgerlicherweise ein paar Punkte gekostet. Aber dafür sind die ESA ja schließlich auch da.

Nachdem das erledigt war, habe ich mich doch Mathe gewidmet. Aus dem einfachen Grund: Ich habe mich bereits zur Klausur in Juni'15 angemeldet. Wollte das etwas früher erledigen, weil ich hoffe, einige Klausuren an einem externen Standort hier in der Nähe zu schreiben. Deswegen sind die Anmeldungen zu "Grundlagen der Informatik" und "Mathematik I" raus - na hoffentlich klappt das alles so.

Leider komme ich in Mathe nicht so schnell voran, wie ich geglaubt habe. Mein Ziel war es, das MAI01A heute abzuschließen. Leider fehlt das letzte Drittel "Vollständige Induktion", das muss nun nächste Woche bearbeitet werden. Ich merke auch, dass mein Lernverhalten nicht optimal ist. Ich habe bis jetzt Kapitel für Kapitel durchgelesen, wichtige Stellen markiert und Definitionen, sowie Kapitelzusammenfassungen, händisch aufgeschrieben. So kann ich mir das am besten merken, nur merke ich blöderweise, dass meine Schulzeit etwas länger hin ist - mein Arm tut weh! Und zwar auf eine widerliche Art und Weise, die sich über die Schulter in den Nacken ausbreitet. So kann das nichts werden... Entweder muss ich einen Doc bemühen oder weniger schreiben. Sonst gehe ich noch als Invalide aus dem Studium raus :P

Insgesamt die Bilanz der ersten Woche:

DSI01 + ESA - ERLEDIGT

Anmeldung Infoveranstaltung - ERLEDIGT (Termin: 23.03 - 25.03.15)

Erste Klausurtermine ausmachen - ERLEDIGT (Termin: 13.06.15)

Nächste Woche geplant:

MAI01A zu Ende bearbeiten + ESA

MAI01B anfangen und abschließen

GPI01 anfangen.

Ach ja, und neuen Laptop besorgen. Ich höre mein Konto jetzt schon weinen...

Viele Grüße

Anchen


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10 Kommentare


Na dann herzlich willkommen im Studierendenleben ^^

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Hallo und herzliche Willkommen hier auf FI und natürlich auch im Kreise der WBH! :-)

Fürs erste hört sich doch dein Fortschritt schon mal sehr gut an, lass dich nicht unterkriegen das wird schon mit der Zeit

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Markus Jung

Geschrieben

Herzlich Willkommen! Du hast einen angenehmen Schreibstil. Ich freue mich, mehr von dir zu lesen.

318 Euro monatlich kostet das Studium mittlerweile? - Das ist viel.

Was das Schreiben angeht sehe ich mehrere Möglichkeiten:

- weniger Schreiben

- mehr am PC schreiben

- ärztliche Hilfe suchen

- Schreibtechnik ändern (vielleicht gibt es Haltungen etc., die weniger belastend sind)

Mir fällt es auch immer schwerer, längere handschriftliche Texte zu schreiben, weil es nur noch sehr selten vorkommt. Wenn ich sehr viel am PC getippt habe, zeigen sich allerdings auch schon mal Beschwerden bei mir.

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Vielen Dank an alle für die Willkommensgrüße :-)

grandmaster, ich hoffe doch sehr, dass es sich mit der Zeit einpendeln wird. Rückwirkend betrachtet hätte ich gerne mehr geschafft in einer Woche, aber insgesamt bin ich mit dem Fortschritt nicht unzufrieden. Bleibt abzuwarten, ob die Motivationskurve nicht doch noch irgendwann abknickt.

Markus, danke für die lieben Worte. Ich habe mir vorgenommen, immer am Ende der Woche ein Rückblick zu verfassen.

Das mit dem Schreiben ist so eine Sache. Dummerweise verinnerliche ich den Stoff am besten, wenn ich ihn mir selbst aufschreibe. Dabei entstehen schon mal verwunderliche Verknüpfungen, die am PC so einfach nicht zu realisieren sind. Es wird auf ärztliche Hilfe hinauslaufen, denn ich bin da schon vorbelastet. Allerdings habe ich noch die Hoffnung, dass es am ergonomisch geformten Tintenkuller liegt - eventuell ist der für mich viel zu "gesund und ergonomisch" und lässt sich mit meiner Schreibhaltung nicht vereinbaren. Der fliegt demnächst in die Tonne :-)

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Auch von herzlich Willkommen.

Bei Mathe haben mir die Lernvideos im OnlineCampus sehr geholfen.

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Schöner Beitrag :-) Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Studium!

Aber eine Frage habe ich noch: Wie umfangreich sind denn so die Studienbriefe, wenn du da so schnell durch bist?

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Schöner Beitrag :-) Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Studium!

Aber eine Frage habe ich noch: Wie umfangreich sind denn so die Studienbriefe, wenn du da so schnell durch bist?

Dankeschön :-)

Was ich bislang bearbeitet habe, konnte man nicht wirklich umfangreich nennen. Das Datentypen-Heft DSI01 hatte irgendwas an die 60, das erste Matheheft etwas über 100 Seiten - Lösungswege zu den Übungsaufgaben und ESA nicht mit eingerechnet. Für das recht gute Vorankommen ist aber im großen Umfang die Tatsache verantwortlich, dass für mich bislang wenig neues dabei war, im Moment ist das noch Wiederholung von Inhalten, die ich in der oder ähnlichen Form bereits im Abi hatte. So kann's bleiben :blushing:

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Wichtig ist nicht immer der Umfang des Heftes, sondern die Komplexität. DSI01 zb empfand ich auch als kinderleicht. Der gleiche Umfang (Seitenzahl) bei DSI06 hat mich allerdings locker vier mal soviel Zeit gekostet ^^

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      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls