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Ich denke gedacht zu haben

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chillie

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Ich hab es fast gedacht.

Alles liegt bereit und ich überfliege meine Unterlagen und werde von einem wahnsinnigen Demotivationsgefühl übermannt.

Puh ... so demotiviert wie jetzt im Moment war ich glaube ich im Studium bisher sehr selten. Die Prüfungsvorbereitungsdemotivation ist ja eine andere, der man aus Trotz entgegensteht... aber heute hier und jetzt sieht es ganz anders aus.

Ich hadere mit der freien Zeit - 4 Wochen (oder jetzt 3,5) ist ganz schön lange.

Zu lange um zu powern ... sonst langweile ich mich mit dem Fach, was zu Problemen vor der Klausur führt. Mache ich eine längere Pause und lasse die Zügel locker befürchte ich den Einstieg zu verpennen und vor der Klausur wird es knapp.

Der nächste Gedanke geht dann gleich an die 5 Wochen Luft zwischen STL und VWT. Das gefällt mir gar nicht... lieber hätte ich 3 Wochen zwischen den Klausuren ... wird aber nicht gehen.

Jetzt noch etwas vorzuziehen wäre a) Quark B) zu spät und c) Quark ... ich würde damit nichts gewinnen.

Somit hadere ich mit meiner Motivation, die immer da ist und mich antreibt wenn ich unter Strom stehe und mich selbst hart ins Gericht nehme aber mich abrupt verlässt wenn ich die Zügel locker halte.

OK, ich habe mir genau für diese Fälle eine kleine Ausgleichsbeschäftigung gesucht, die mir auch Spaß macht und die fernab von langfristigen Verpflichtungen wie ein Hobby die Möglichkeit bietet an etwas anderes zu denken ... aber das ist eben eine neue Situation für mich die mich leicht ins grübeln bringt.

Nächstes Semester sind es 3 Klausuren (hart) und eine (leicht) sowie die Hausarbeit. Alles... dank entzerrter HFH-Termine immer mind 3-4 Wochen (max. nächstes Semester 5! Wochen) auseinander.

Hier ist der Wunsch also wieder der mich schon letztes Jahr ereilt hat... warum gibt es kein flexibles System bei der HFH. Aber das steht nicht zur Debatte.

Ich habe mich nunmal für diese Hochschule entschieden und für keine andere.

Vollgas ist für mich die leichtere Wahl und so komisch es klingt ist es für mich leichter als Halbgas ... das hat sich mir bereits in vielen Bereichen gezeigt und das ist wohl auch meine Furcht wie es weiter gehen könnte wenn ich mich im Studium "unterfordert" fühle.

Letztes Jahr habe ich den SAP-Kurs dazwischen geschoben ... dieses Jahr lerne ich eine zusätzliche Sprache. Ist wahrscheinlich für viele nicht nachvollziehbar, die froh sind wenn sie in Ruhe studieren können - für mich ist in Ruhe studieren aktuell ein graus.

Ich glaube ich werde absichtlich in den Urlaub keine Materialien mitnehmen, nur um mir etwas mehr Druck nach dem Urlaub aufzubauen.

Klingt nach einer Meise, ich weiss... aber für mich erscheint das eine sinnvolle Lösung zu sein.


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7 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Ganz spontan: Wenn es für Dich so okay ist und Du am Ende dann auch mit der Zeit zurecht kommst, dann ist es doch super. Genieße die freie Zeit für schöne (oder sinnvolle) Dinge. Und Urlaub ohne Lernunterlagen, das ist doch echter Luxus :-)

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Hehe... ich sage mir auch grad jeden Tag "du solltest langsam mal mit STL anfangen" und dann denke ich "ach nö, ist doch noch soo lange hin und da must du auch nicht so viel auswendig lernen wie für UNF - das passt noch..." ;-) Mensch, der 2-Wochen-Rhythmus im letzten Semester war in der Hinsicht tatsächlich leichter, da hatte ich gar keine Zeit für solche Gedanken!

Aber stimmt schon: genieß erstmal deinen Urlaub, kannst bis dahin ja vielleicht schon ein bissel die Sachen zurechtlegen um dann danach richtig durchzustarten.

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Manche Menschen funktionieren unter Druck einfach am besten. Un es gibt guten und negativen Druck. Den den du dir künstlich machst kannst du ja selber beeinflussen insofern ist es sicher guter Druck *g*. Aber du hast definitv recht indem du sagst das es dann schwer ist den geeigneten Zeitpunkt zum wieder anfangen zu finden. Das ist die Kunst bei dem Spiel :) .

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Michael Knight

Geschrieben

Hier ist der Wunsch also wieder der mich schon letztes Jahr ereilt hat... warum gibt es kein flexibles System bei der HFH. Aber das steht nicht zur Debatte.

Ich habe mich nunmal für diese Hochschule entschieden und für keine andere.

Das ist eine interessante Aussage, die mich auch schon beschäftigt hat. Ich hatte ja ursprünglich auch immer betont, dass die festen Termine für mich ein Vorteil sind. Je länger ich an der HFH bin, desto mehr komme ich ins Grübeln, ob das tatsächlich so ist. Prinzipiell bleibe ich bei meinem Standpunkt, aber die Terminplanung der HFH ist im Sonderstudiengang doch manchmal mehr als unglücklich und das konnte ich im Vorfeld natürlich nicht wissen. Andererseits würde ich vermutlich ein Semester länger studieren, wenn ich meine eigene Planung gewählt hätte. Hat also alles so seine Vor- und Nachteile. Aber mir ist eh noch keine zweite Hochschule bekannt, die so etwas wie den Sonderstudiengang anbietet, so dass diese Frage mehr als überflüssig ist.

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Mir ging es ja wie Dir, es war mein Pro-Argument für die HFH das ich eine feste Planung vorgegeben bekomme.

Aber gerade das 5. Semester stößt mich schon sauer auf - 3,5 Monate bis zur erste SL die ein Witz ist und 3 Wochen nochmal drauf bis die erste PL kommt. Das ist verschenkte Zeit.

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Die festen Termine waren für mich sicherlich kein Grund zur HFH zu gehen (ich hätte es lieber flexibler gehabt). Wobei ich glaube, dass dieser Effekt erst in der "Klausurhälfte" so richtig zum Tragen kommt (zumindest bei mir), da man in der ersten Hälfte ja noch damit beschäftigt ist, die SBs zu erarbeiten. Danach könnte es ruhig etwas schneller und vor allem flexibler gehen. Gern hätte ich auch dieses Semester ein Fach vorgezogen, aber die Termine lagen eng aufeinander oder überschnitten sich sogar. Wobei - fies wird es, wenn man mal was nachschreiben und dadurch evtl. ein anderes Fach nach hinten schieben muss, weil die Klausuren auf den gleichen Tag fallen...

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Immer wenn ich bemerke, dass ich gut in der Zeit liege, bzw. schneller bin, lasse ich die Zügel locker und verspiele diesen Vorteil wieder.

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