Meine Fernstudien an der WBH

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Eingebung

Engel912

449 Aufrufe

Hallo zusammen,

ja, ich lebe noch!

 

Nachdem die letzten Wochen viel Aufhebens im Privatleben waren - und ich durch Zufall auch noch darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Politik dabei ist, mein Leben (wie ich es derzeit führe) zu zerstören, hatte ich wenig Muse, mich um das Studium zu kümmern.

 

Aber: gerade habe ich in einem Blogeintrag von SebastianL etwas gelesen, was ggf wieder Schwung und Motivation bringen könnte:

die Vertiefungsarbeiten - an denen es jetzt noch vor der Thesis klemmt - geben jeweils nur 4CP!!!! Argh! Wie ich das übersehen oder vergessen konnte, ist mir ein Rätsel!

Mein Notenrechner sagt, dass es eh nur an der Thesis hängt ... und ich locker mit einer schicken 1,7 oder 1,8 abschneiden könnte (das sollte auch reichen), wenn ich die 3 Vertiefungen nur mit ner 3,0 abgebe :D dafür sollte das bisschen Motivation ja wohl ausreichen :-O

 

In diesem Sinne - allen schönes Wochenende!


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11 Kommentare


Ich glaube eine 2 oder 2,3 kann man locker mit einer Vertiefungsarbeit schaffen wenn man sich an die formalen Randbedingungen hällt. Von daher Augen zu und durch.

Ich habe jetzt aktuell eine benotet bekommen die sicher auch nicht der letzte Schluss war. Aber ich wollte es einfach vom Tisch haben. Und ja du hast Recht. Die Thesis bestimmt die Note :)

 

Mein Notenrechner sagt mir auch das der Impact bei 4CP nicht groß ist. Ich habe mir auch ein paar Vertiefungsarbeiten angesehen. Viele machen sich da nicht so viel Mühe.

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Zitat

und ich durch Zufall auch noch darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Politik dabei ist, mein Leben (wie ich es derzeit führe) zu zerstören,

 

Ah, du redest von dem Vorstoß der verehrten Frau Nahles. Auch in unserem Haushalt ist das ein Thema. Es ist unfassbar, was da passiert. Ich sehe es schon kommen: Alle freiberuflichen IT-Berater werden ins Ausland oder anderweitig verschwinden und in ein paar Jahren heißt es, in Deutschland herrsche ein Mangel und man verstehe gar nicht, warum. (Am besten noch von der Schnarchnase, die dieses Gesetz verbrochen hat.)

 

Kennst du den VGSD? Der hat eine Petition gestartet und versucht noch regulierend einzuschreiten. Ob das klappen wird? :confused:

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Beetlejuicine

Geschrieben

Ich verstehe diese unterschiedliche Praxis eh nicht. Als Dozent muss man z.B. in die Rentenversicherung einbezahlen (ab einem bestimmten Gewinn). Andere Freiberufler müssen das nicht.

 

Geht es bei dem Gesetz nur um IT ler? ich versuche gerade das näher einzugrenzen, weil ich ja auch freiberuflich arbeite.

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vor 53 Minuten, Beetlejuicine sagte:

Geht es bei dem Gesetz nur um IT ler? 

 

Nein. In Grunde geht es jeden Freiberufler an, vor allem, wenn man beim Kunden vor Ort sitzt. Aber auch, wenn man hauptsächlich für zwei oder drei Kunden arbeitet, kann einem daraus ein Strick gedreht werden. Das ist ja das Problem: Die Kriterien werden so schwammig gehalten, dass quasi jeder Freiberufler darunter fallen kann. 

 

Und es ist ja nicht so, dass man diese Kriterien nicht besser formulieren könnte.

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Beetlejuicine

Geschrieben (bearbeitet)

vor 1 Stunde, TomSon sagte:

 

Nein. In Grunde geht es jeden Freiberufler an, vor allem, wenn man beim Kunden vor Ort sitzt. Aber auch, wenn man hauptsächlich für zwei oder drei Kunden arbeitet, kann einem daraus ein Strick gedreht werden. Das ist ja das Problem: Die Kriterien werden so schwammig gehalten, dass quasi jeder Freiberufler darunter fallen kann. 

 

Und es ist ja nicht so, dass man diese Kriterien nicht besser formulieren könnte.

 

Aber manche Freiberufler müssen ja eh schon Rentenversicherung zahlen. Dozenten und Krankenschwestern z.B. Wieso sollten da IT ler eine Ausnahme bilden? Ich verstehe das ohnehin nicht, dass manche das nicht müssen und empfinde eher DAS als ungerecht.

Bearbeitet von Beetlejuicine

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Es geht nicht darum, irgendwas zu bezahlen. Mit dem Vorschlag von der SPD wird 99,5% der Freiberufler die Scheinselbständigkeit unterstellt! Damit ist man kein Freiberufler mehr - sondern "darf" sich festanstellen lassen.

Die Freiheit, die man mit dem Status als Freiberufler hatte, geht verloren. Man ist nicht mehr sein eigener Chef und ist anderen weisungsgebunden. Die (vom normalen Freiberufler verhasste) Hierarchie eines Standardunternehmens wird dann unser Zuhause. Super!

Noch toller: es wird nicht die Person betrachtet (mit den Wischi-Waschi-Kriterien) sondern der einzelnen Vertrag! Wer lässt sich sowas bitte einfallen? Mal ist man dann selbständig, mal nicht? Klarheit ist anders!

 

Außerdem soll der Vorschlag - wenn er angenommen werden sollte - schon ab 2017 gelten. So schnell kann keiner, der seine Ausgaben anständig koordiniert hat, aus allen Verbindlichkeiten austreten. Geschäftswagen, Lebens-/Rentenversicherungen usw.

 

Vollständig undurchdacht. Wenn man bedenkt, dass es ursprünglich hieß, man wolle die "kleinen" Unterstützen (also de BoFrost-Fahrer u.ä. die von den Unternehmen in die Freiberuflerschaft gedrängt werden, um mit einem Minimallohn abgespeist zu werden), hilft das Gesetz überhaupt nicht weiter. Super Sache das!

 

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Beetlejuicine

Geschrieben

vor 13 Stunden, Engel912 sagte:

Es geht nicht darum, irgendwas zu bezahlen.

 

 

Huhu Engel, meine Einwände zählen noch zur derzeitigen Praxis.Und da gibt es diese Unterschiede. Manche Freiberufler müssen in die Gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, andere nicht. Das empfinde ich als ungerecht.

 

 

Mit dem Gesetz an sich musste ich mich nun erstmal belesen. Da ich ja nun auch freiberuflich arbeite, könnte es mich auch betreffen. Wobei ich mich frage, wie das in der Praxis aussehen sollte, wenn man z.B. Trainer und Dozenten den Status Arbeitnehmer verpasst, ich arbeite ja für ganz verschiedene Auftraggeber und das zum Teil nur stundenweise.

 

Mir fällt da spontan auch die VHS ein oder auch die Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes, bei dem sehr viele Honorarkräfte arbeiten. Der Staat würde sich erheblich ins eigene Fleisch schneiden. 

 

Für die IT ler wäre das natürlich eine Katastrophe und ich frage mich, wie man mit den Folgen umgehen wollen würde.

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vor 5 Stunden, Beetlejuicine sagte:

Wobei ich mich frage, wie das in der Praxis aussehen sollte, wenn man z.B. Trainer und Dozenten den Status Arbeitnehmer verpasst, ich arbeite ja für ganz verschiedene Auftraggeber und das zum Teil nur stundenweise.

 

Es gibt jedoch einige Freiberufler, die seit Jahr-/zehnten für denselben Auftraggeber arbeiten, quasi in Vollzeit. Und da könnte man sich tatsächlich fragen, ob das so in Ordnung ist. 

 

Wobei ich jetzt keine Details des Gesetzes kenne.

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Freue mich dass ich dir etwas Motivation geben konnte :-)

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Markus Jung

Geschrieben

Und, ist die erste Vertiefungsarbeit mittlerweile unterwegs ;)?

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Hallo,

 

Freiberuflichkeit ist eigentlich nichts besonderes, sondern sagt nur aus, dass es eine Selbständigkeit aber kein Gewerbe ist. Somit auch kein IHK Zwang oder Mülltonnengebür. Keine Umsatzsteuer auf der Rechnung ausweispflichtig.

 

Aber das ganze geht doch easy zum umgehen: Einfach durch Gründung einer Kapitalgesellschaft. GmbH, englsiche Limited, UG ("mini GmbH" -->würde ich eher nicht machen). Eine Kapitalgesellschaft ist immer selbständig. Punkt.

 

Du bist dann die Geschäftsführerin der GmbH. Du kannst somit deinen Job als Externe Beraterin beim Kunden weiter wahrnehmen.

 

Klar, deine Kosten steigen ein wenig durch die Buchführungspflicht. Kunden müssen zwar nun auch die Umsatzsteuer zahlen, aber die ist eh ein durchlaufender Posten.

 

Dur wirst je nach Spezialisation in deinem Studium auf das Thema kommen.

 

Ich bin seit Ende 2012  auch im Master  Innovations- und Technologiemanagement an der WHB, mit Schwerpunkt Technologiemanagement. Thesis ist zu 95% fertig geschrieben. Nur noch aufhübschen...

 

Voon Feb 2012 bis Dez 2015 habe ich keinen Handschlag mehr getan. Naja, infos für die Thesis gesammelt, etwas zusammen geschrieben.... Prokastination, aber auch bedingt durch den anstrengenden Job. Un der sinnlosigkeit des Studiums, weil keiner im Betrieb mein neues Wissen abruft.

 

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