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Eigentlich habe ich gar keine Zeit für ein Hochschulstudium - Zwischenüberlegungen


psychodelix

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Ich lese gerne in anderen Blogs zu Psychologie an der FU Hagen (nicht nur hier auf fernstudium-infos) und bin heute wieder über die Einträge von @Markus Jung gestolpert.

Mir geht es ähnlich: Ich bin zu alt, um mir noch groß berufliche Chancen selbst mit einem Master zu erhoffen und ich habe viel zu wenig Zeit, bzw. bin müde und kaputt und unkonzentriert durch meine reine Nachtarbeit.

 

Ich bin schon froh, dass die Klausuren erst um 14 Uhr beginnen, brauche trotzdem gut eine Woche, um wieder annährend in einen Tagesrhythmus zu kommen. Zudem bin ich eh mehr der Typ Nachteule. So richtig wach werde ich erst ab 18 Uhr. :wink:

Mein Vorteil ist, dass ich nachts während der Arbeit (nennt sich Bereitschaft und ich kann machen was ich will, solange ich zügig arbeite, wenn etwas ins Labor kommt) doch das eine oder andere lesen kann - oder wie aktuell meine restlichen Versuchspersonenstunden ableisten kann. Inzwischen funktioniert das öffentliche WLAN auch gut, so dass ich neben einem Buch und einem Studienbrief immer ein Laptop dabei habe.

Ein weiterer Vorteil: ich kann in kurzer Zeit sehr viel Stoff aufnehmen (wenn auch nur kurzfristig bis kurz nach der Klausur). Aber gerade die Details, die in Hagen abgefragt werden, vergessen andere Studenten auch im Laufe der folgenden Semester. Den groben Überblick und das Verständnis habe ich (außer in Statistik). Zumal mich auch die philosophischen, geschichtlichen und soziologischen Hintergründe interessieren.

 

Ich hatte schon mehrfach geschrieben, dass es mit einem Abschluss von 2,49 oder besser eher schlecht aussieht.

Aber da ich nicht auf den Master in Psychologie angewiesen bin und auch schon ein abgeschlossenes Bachelorstudium mit besser als 2,0 habe, habe ich da nicht den Druck, mir oder anderen etwas beweisen zu müssen. 

Natürlich wäre es schön, sich Psychologin nennen zu dürfen, was nur mit dem Bachelor aktuell nicht möglich ist.

Aber es gibt noch Plan B und Plan C und sogar einen Plan D und ich werde das Studium auf jeden Fall abschliessen. :91_thumbsup:

 

Edit:

Gerade gefunden, wäre dann Plan E. :wink:

http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/studiengaenge/fag/blick.html

 

Der Vorteil bei mir ist, dass ich ein Studium (B. Sc.) abgeschlossen habe, welches sowohl medizinische, wie auch betriebswirtschaftliche Inhalte hatte - da steht mir einiges an Mastern und anderen Studiengängen offen.

 

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12 Kommentare


Empfohlene Kommentare

psychodelix

Geschrieben (bearbeitet)

Ach, das andere Studium war berufsbegleitend an einer privaten FH mit 5 Tagen Präsenz am Stück im Monat und gemischten Prüfungsformen - also schriftlich, mündlich und Präsentationen.

 

Reine MC-Klausuren bis ins kleinste Detail gab es dort nicht.

 

Das alles mit Nachtjob, alleinerziehend mit zwei Teenagern, Haus mit kleinem Garten und Hunden und Katzen ging irgendwie - aber ein Hochschulstudium in Hagen ist doch noch eine ganz andere Hausnummer.....

Bearbeitet von psychodelix
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Forensiker

Geschrieben

vor einer Stunde, psychodelix schrieb:

Hochschulstudium in Hagen ist doch noch eine ganz andere Hausnummer.....

 

Vielleicht liegt es auch einfach am Fach? :blink:

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psychodelix

Geschrieben

vor 2 Minuten, Forensiker schrieb:

 

Vielleicht liegt es auch einfach am Fach? :blink:

 

Eher an den reinen MC-Klausuren. Die sind so gar nicht mein Fall. :sad:

 

Meinst du, in anderen Fächern ist es anders?

 

Also, ich mag Psychologie durchaus. :91_thumbsup:

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psychodelix

Geschrieben

*seufz*

Ein Leben ist definitiv zu wenig für all das, was ich gerne studieren würde. B)

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Silberpfeil

Geschrieben

vor 18 Minuten, psychodelix schrieb:

*seufz*

Ein Leben ist definitiv zu wenig für all das, was ich gerne studieren würde. B)

Das solltest Du nicht bereuen, sondern Dich dazu beglückwünschen. ;)

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Bei den MC-Klausuren kann ich gut mitfühlen. Zum Glück gibt es die bei mir in Rechtswissenschaft (bis jetzt) nicht. Dafür habe ich die dauernd im Präsenzstudium. Zwar keine reinen, aber anstrengend genug.

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vor 9 Stunden, psychodelix schrieb:

*seufz*

Ein Leben ist definitiv zu wenig für all das, was ich gerne studieren würde. B)

Das geht mir allerdings auch so. Ich bin immer beruhigt, dass es noch mehr Leute mit diesem Problem gibt.

 

Mir geht's genauso. Karriere kann ich durch das Studium nicht erwarten, eigentlich hab ich da auch keine Zeit für... aber es fetzt halt irgendwie. ;-)

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Muddlehead

Geschrieben

Weiß nicht, also wenn ich bereits ein akademischen Grad besitze, mir nicht's mehr beweisen will, es keinerlei beruflichen Sinn ergibt. Irgendwie gibt es da wahrlich Besseres mit der Zeit anzufangen, die extrem wertvoll und unwiderbringlich ist, als sie mit Skript lesen etc. zu verbringen. Das Leben bietet soviele Facetten als das. Und Wissen lässt sich auch auf anderen praktischen Wegen aneignen ohne durch "formale Wege" gequält zu werden.

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vor 1 Stunde, Muddlehead schrieb:

Weiß nicht, also wenn ich bereits ein akademischen Grad besitze, mir nicht's mehr beweisen will, es keinerlei beruflichen Sinn ergibt. Irgendwie gibt es da wahrlich Besseres mit der Zeit anzufangen, die extrem wertvoll und unwiderbringlich ist, Das Leben bietet soviele Facetten als das. Und Wissen lässt sich auch auf anderen praktischen Wegen aneignen ohne durch "formale Wege" gequält zu werden.

 

...interessant, aber so gar nicht meine Sichtweise. Ich glaube nicht, dass ich jemals etwas tun musste, um mir (oder anderen) etwas zu beweisen. Da wüsste ich wahrlich besseres mit meiner wertvollen Zeit anzufangen...

 

Wenn studieren für dich nicht die richtige Freizeitbeschäftigung ist, ist es okay, wenn du es als facettenarm und formal empfindest, ist es dein Empfinden. Für jemand anderen kann es aber total toll sein und die facettenreichste Beschäftigung der Welt.

 

Es gibt Leute, die Studieren gern, es gibt Leute, die hängen den ganzen Nachmittag vor dem Fernseher, es gibt Leute, die gehen joggen, es gibt Leute, die reisen viel, es gibt Leute, die sind lieber zu Hause in ihrem Garten, Leute, die Puzzles, die malen, die lesen, die Computerspiele spielen... und?

 

Es gibt so unendlich viele Dinge, die man mit seiner Zeit anstellen kann, und wenn man etwas tut, was einen in diesem Moment - und vielleicht auch insgesamt - glücklich macht, dann gibt es meiner Meinung nach nichts Wertvolleres, was man mit dieser Zeit hätte tun können. 

 

Und es ist dann auch wirklich vollkommen egal, was das ist und ob andere es als wertvoll empfinden oder nicht.

 

 

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Muddlehead

Geschrieben (bearbeitet)

Alles Gut :-).

Bearbeitet von Muddlehead
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