Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    22
  • Kommentare
    164
  • Aufrufe
    4.903

Das Monstrum, dass sie Bürokratie nannten

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Thom

68 Aufrufe

Als Godzilla Tokyo angegriffen hatte, überlegten viele Menschen was eigentlich das Problem von dem Vieh war.

Die Experten spekulierten über viele mögliche Gründe für die Wutausbrüche der Eidechse, aber keiner kannte das dunkle Geheimniss...

Nein, es war kein Dorn im Fuße des grünen Aggroreptils, welcher zu der grauenvollen Zerstörung führte, sondern eine Übung im Zuge einer Weiterbildungsmaßnahme.

Was nämlich keiner wusste war die Tatsache, dass Godzilla nur ein kleiner Fernstudent war. Um den Bachelor of Evil Science zu erlangen musste Godzilla sich an der FH BBB einschreiben - geführt mit strengen Formularen (von Formular 17b bis Passierschein A39) vom übermächtigen Bürokratiemonstrum der Firma BBB.

Wie ich schon (gefühlt) anno 1823 vermutet hatte (siehe meinen letzten Blog Eintrag) ist unser Bürokratiemonstrum leider unersättlich. Nicht einmal das Verschlingen von Godzilla (welcher übrigends niemals den Abschluss erlangte - Amateur) befriedigte das Monstrum, selbst meinen mickrigen Antrag auf die Finanzierung meines Fernstudiums wurde von dem blöden Vieh mit Genuß und einem schwachen Rülpser verdrückt.

Was ich mit diesem kleinen Ausflug in die Historie des Kellermonsters meines Arbeitgebers ausdrücken wollte:

Es ist irgendwie schon traurig, dass eine milliardenschwere Firma mehr als 2 Monate für ein simples "Ja" oder "Nein" benötigt.

Ich weiß nicht, ob meine Anfrage einen Pitstop über Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, den Phillipinen, kurz ins Pentagon, dann via Polen um nach P für Personalabteilung zu gelangen, einlegen musste, aber ich wäre aus purer Neugierde froh, wenn es Intern Poststempel geben würde.

Wie dem auch sei, man soll ja nicht immer nur meckern. Ich habe das offizielle GO des oberen Managements um mich nun in die Qualen des Fernstudiums zu stürzen.

Mich hatte eine Dame der Personalabteilung angerufen und mitgeteilt, dass ich die 12054,00€ + 675€ (und keinen Cent mehr ;o)) für die Abschlussprüfung als sogenannten Darlehensvertrag erhalte.

Ich muss mich nun selber bei der WBH anmelden und darauffolgend immer die Rechnungen an die Personalabteilung weiterleiten. Ich bekäme das Geld dann Netto auf mein Konto.

Ich hatte bei der Dame angefragt, ob das steuerrechtlich in Ordnung wäre (also nicht, dass ich da noch für die 295€ oder wieviel das sind im Monat noch Steuern abdrücken muss), und sie meinte, dass dies alles so üblich sei. Ich darf dieses Geld halt nicht in meiner Steuererklärung angeben um es abzusetzen. Weitere Kosten wie Fahrtkosten, Studienmaterial und Co. darf ich jedoch steuerlich geltend machen.

Hat hier vielleicht jemand einen ähnlichen Vertrag und kann das bestätigen?

Weiterhin gibt es in meinem Darlehensvertrag einen kleinen ekligen Passus der mir nicht so passt.

Wie bereits mal erwähnt wird das Geld nach Beendigung meines Studiums auf 3 Jahre abgeschrieben. D.h. ich bin an die Firma also effektiv mindestens 3,5 Jahre (für das Studium) + 3 Jahre darauffolgend (in welchen die Gebühren abgeschrieben werden) gebunden.

Soweit so gut.

Ein Passus im Vertrag lautet jedoch: "Sollte das Arbeitsverhältniss beendet worden sein, so übernimmt der Arbeitnehmer eventuelle noch vorhandene Schulden des Darlehensvertrages".

Das heißt also, wenn ich nach einem Jahr kündige muss ich noch 2/3 des Gesamtbetrages aus eigener Tasche bezahlen (oder die Firma, die mich übernimmt).

Das ist meiner Ansicht nach auch noch völlig in Ordnung - eine Firma muss sich ja auch ein wenig absichern.

Was mich jedoch stört: Es bezieht sich hier auch auf die Kündigung Seitens des Arbeitgebers. Das heißt also, wenn ich noch keinen anderen Job habe und die möchten auf mich verzichten, stehe ich nicht nur ohne Job da, sondern habe auch noch einen Haufen Schulden an der Backe.

Die Dame der Personalabteilung (ist auch relativ Vertrauenswürdig, eine sehr nette Dame) meinte zwar das sei in ihren 20 Jahren in der Firma eigentlich noch nie vorgekommen (wurde bisher immer erlassen), aber bei mir klingeln trotzdem die Alarmglocken.

Was meint Ihr dazu? Ist das unnötige Panik, weil das rechtlich eh Quatsch ist (komische Verträge gabs schon immer in meiner Firma) oder sollte ich da auf eine Vertragsänderung beharren? Unterschrieben habe ich noch nichts.

Wie auch immer, ich werde mich trotzdem so schnell wie möglich anmelden. Egal wie es mit dem Vertrag aussieht möchte ich nun loslegen (hab das den Mathe Brückenkurs endlich fertig, auch wenn meine Motivation durch das Bürokratiemonstrum ein wenig gelitten hatte - ich glaube die Hälfte habe ich wieder vergessen :( ).

Was mich noch ein wenig daran hindert: Ich habe in der ersten Septemberwoche einen bereits gebuchten Urlaub. Ich würde zwar gerne sofort loslegen in den nächsten Tagen, aber es gibt in der WBH anscheinend ein Einführungsprojekt... was mache ich, wenn der Termin dessen auf die erste Woche fällt? Meinen Urlaub verschieben kann ich ohne Verlust leider nicht mehr. (vielleicht wäre das auch eher eine Frage fürs Forum... mhm)

Endlich kann es losgehen - ich bin schon ganz hibbelig ;)

Gruß

-Thom


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


11 Kommentare


Was nämlich keiner wusste war die Tatsache, dass Godzilla nur ein kleiner Fernstudent war.

siehe meine Signatur

Wie bereits mal erwähnt wird das Geld nach Beendigung meines Studiums auf 3 Jahre abgeschrieben. D.h. ich bin an die Firma also effektiv mindestens 3,5 Jahre (für das Studium) + 3 Jahre darauffolgend (in welchen die Gebühren abgeschrieben werden) gebunden.

Bei mir ist die Ausgangssituation die Gleiche: d.h. AG finaziert die Hälfte des Studiums, ich bin im Gegenzug aber eine gewisse Zeit an den AG gebunden. Allerdings wurde mir erzählt, dass die Höchstgrenze der Bindung bei 24 Monaten liegt. Und so läuft das bei allen Koms die einen Teil der Gebühren duch den AG finanziert bekommen. Du kannst dich hier http://www.juraforum.de/lexikon/R%C3%BCckzahlungsklausel%20-%20Weiterbildungskosten

weiterführend informieren

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Wenn sich der Passus nur auf die Übernahme der Darlehensschuld bezieht dürfte es ja OK sein, sonst müsste dir der AG ja bei einer Kündigung weiterhin das Geld bezahlen.

Betrifft der Passus allerdings die Rückzahungsregelung nach dem Studium ist dies meines Wissens, arbeitsrechtlich nur erlaubt wenn eine personenbedingte Kündigung vorliegt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hi, für das Einführungsseminar gibt es normalerweise jeden Monat einen Termin, den Du dann beliebig aussuchen kannst. Da musst keinen Urlaub verschieben oder absagen.

Gruß

Schneemaus

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hi,

ich würde mich erst nach dem Urlaub immatrikulieren lassen :) ich hab das damals so "göttlich" gelegt, dass ich am 15.12. immatrikuliert wurde - kurz vor Weihnachten also :D dann hab ich erst mal den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, Weihnachten und Neujahr ordentlich gefeiert und praktisch vor dem Einführungsseminar im Januar (war vom 7-9) quasi nix gemacht. Somit hab ich den ersten Monat eigentlich verpennt :(

Wie Schneemaus aber schreibt, Einführungsseminare gibts genug, du "bremst" dich auch nicht im Studienfluss, wenn du das 2 Monate später machst. Mit mir haben welche das Seminar besucht, die schon 9 Monate immatrikuliert waren.

Zu den Vertragsfragen kann ich leider nichts sagen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Was sagt denn Dein Tarifvertrag zu dieser Regelung? Normaler Weise gilt eine 2 Jahres Regelung für die Rückzahlung von Weiterbildungskosten.

Wenn der Arbeitgeber die Kosten übernimmt, fallen 50 % per se weg, nach dem ersten Jahr weitere 25 % und im zweiten Jahr der Rest. Wobei es bei Dir anders sein kann, da hier von einem Darlehen gesprochen wird.

Fallen Zinsen an? Und wenn es sich um ein Darlehen handelt, muss es auch zurückgezahlt werden. Dann kannst Du die Raten, steuerlich geltend machen. Also nach dem Studium die gezahlten Beträge an den Arbeitgeber. Solltest Du keine Rückzahlung leisten müssen, dann ist es eine Kostenübernahme und kein Darlehen. Wegen der Steuern würde ich den Steuerberater aufsuchen. Er weiß am besten, was man damit alles machen kann.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Wir wissen nun dass BBB milliardenschwer ist und ich kenne es selbst dass da verdammt viele Regelungen entstehen und einige auch etwas "abstrakt" wirken können.

Ich würde diese Formulierung als normal einstufen und mir keinen Kopf darüber machen. In Monsterunternehmen wie BBB (ich bin ja schon etwas neugierig geworden wer sich dahinter verbirgt) gelten meißt nette Manteltarifverträge und ein starke BR. Somit gibts bei euch bestimmt nur personenbedingte Kündigungen. Mein Tipp, bau keinen Mist, dann musst du auch nichts zahlen ;)

Die Zahlungsraten für das Studium wirst du nicht selbst absetzen können, das macht schliesslich das Unternehmen. Die Ausgaben für Fahrt und Zusatzmaterial sind aber deine privaten Ausgaben, somit kannst du dich in deiner eigenen Steuererklärung geltend machen.

Wie das mit der Nettobuchung auf dein Konto ohne Steuerbelastung aussieht weiß ich nicht genau. Aber meine Abrechnung hat nach den Steuerabzügen eine Zeile in der andere Zu- und Abgänge vermerkt werden, da könnte gut eine Studiumsponserung stehen und meine Sozialabgaben würden davon nicht berührt werden. Würd ich also auch als unbendenklich einstufen.

PS: Wurde nicht Passierschein A38 gebenötigt und dafür A39 erfunden? Kein Wunder dass sich die Personaler so schwer taten :)

PPS: I love your style.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Die Zahlungsraten für das Studium wirst du nicht selbst absetzen können, das macht schliesslich das Unternehmen.

Wäre im übrigen auch ein Grund kräftig Ärger mit dem Finanzamt zu bekommen ... also gar nicht erst versuchen ;)

Den dass Fiese Fürchterliche Finanzamt (FFF) ist sicherlich nochmal schlimmer.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
In Monsterunternehmen wie BBB (ich bin ja schon etwas neugierig geworden wer sich dahinter verbirgt) gelten meißt[/i'] nette Manteltarifverträge und ein starke BR. Somit gibts bei euch bestimmt nur personenbedingte Kündigungen. Mein Tipp, bau keinen Mist, dann musst du auch nichts zahlen ;)

*hust* Betonung auf "meißt".

Ich könnte ja mal verraten, dass das zweite B in BBB für "Bad" steht...

Ich hab den Vertrag noch nicht vor Augen, also sehen wir mal später was da tatsächlich für Klauseln (des Grauens?) drin sind.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Kinder kinder ... ich hoffe doch, dass die Betonung auf "meist" und nicht auf "meißt" liegt ;)

*klugscheissmodeoff*

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Verdammt, das Problem hatte ich schon in der Schule... immer beim Falschen abgeschrieben :(

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
immer beim Falschen abgeschrieben :(

:D;)

bei mir hättest Du während der SChulzeit garnciht abgeschrieben ... ich bin immer allein gesetzt worden :cool:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker