Blogsinn Fernstudium

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    294
  • Kommentare
    1.442
  • Aufrufe
    4.603

Zehn kleine Helferlein - Schneller sauber

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
m.e.l.l.a

59 Aufrufe

Wer schneller putzt kann länger lernen - ein Helferlein einer Frau

:D

Vor ein paar Wochen habe ich mir ein Swiffer-Sauber-Komplettset bestellt und ich war auf Anhieb sehr zufrieden. Bisher habe ich mit Microfaser-Tüchern staubgewischt und mit einem normalen Wischmopp gewischt. Nun mache ich das mit dem Staubmagnet von Swiffer und wische mit Nass- und Trockentüchern. Ich hätte nicht wirklich gedacht, dass mir das mal Spaß macht, aber Staubwischen mit dem Staubmagnet geht schnell und vor allem gründlich.

Und was hat man davon, wenn man schneller mit Putzen fertig ist?

Richtig, man hat mehr Zeit zum Lernen.:thumbup:


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


18 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Die trockenen Swiffer-Tücher nehme ich auch schon sehr lange zum Staub-Putzen und für den Laminat-Boden, wenn es mal schnell gehen muss. Ansonsten finde ich da saugen doch noch gründlicher, weil der Staub intensiver aufgenommen wird als bei den Tüchern, die in am Boden doch auch zum Teil durch die Gegend schieben.

Aber die feuchten Tücher, die habe ich bisher noch nicht verwendet, sondern nutze ein normales Wisch-System.

Frage dazu: Kann man die Feuchttücher mit dem normalen Swiffer-"Besen" für die trockenen Tücher verwenden, oder muss das ein spezieller sein?

Im Internet (Amazon) kosten 10 Feuchttücher 4,50 Euro. Das scheint mir recht viel. Gibt es die in der Drogerie ggf. günstiger?

Viele Grüße

Markus

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Frage dazu: Kann man die Feuchttücher mit dem normalen Swiffer-"Besen" für die trockenen Tücher verwenden, oder muss das ein spezieller sein?

Ja, kannst du mit dem normalen "Besen" nutzen. Die waren bei meinem Starterset zum Probieren auch dabei.

Den Handbesen und den normalen nutze ich auch gerne (habe hier nur Fließen). Die Feuchttücher haben bei mir mehr verklebt als geputzt - da bin cih dann direkt wieder auf meinen Dampfreiniger umgestiegen ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

an die Feuchttücher habe ich auch schonmal gedacht. Werde ich vielleicht mal ausprobieren.

Probieren kann ja zumindest schonmal nicht schaden!

danke für den Anreiz!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Die hatte ich einmal gekauft, die Schachtel hielt dann 3 Jahre :D

Zuletzt hatte ich sie für die Hausflurtreppe entdeckt, da man so nicht immer Mop und Eimer rumschleppen muss, aber in der Wohnung machen die (Fliesen) nicht so richtig sauber.

Statt Swiffer nutzen wir seit kurzem übrigens Dyson - wobei ich erschrocken bin wo der Dreck mit dem alten Staubsauger hingegangen ist ... jetzt ist er auf jedem Fall in diesem witzigen Behälter drin :)

Deswegen putze ich nun aber auch nicht lieber als vorher ... darum gibts bei mir kein Haushaltshelferlein zu erwarten :D

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Hm, also sind die feuchten Dinger wohl nur was für zwischendurch, wenn es mal schnell gehen soll. Aber testen werde ich es wohl mal.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Die feuchten Tücher habe ich nur ein mal für mein Laminat genutzt!

Sie machen Streifen und stinken! Da sind irgendwelche Lösungsmittel drin. Danach flogen sie gleich in die Mülltonne.

Der gute alte Staubsauger oder kurz feucht wischen mit Laminatpflege gehen schneller und sind gründlicher.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Statt Swiffer nutzen wir seit kurzem übrigens Dyson -

so einen hab ich auch ;) Kleiner Krachmacher - aber was der noch an Staub und Dreck (gerade aus Matrazen!) rausholt :thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Also ich sauge und nehme den trockenen Swiffer ca. 1 Mal im Monat.

Markus, du wirst staunen wie schwarz dein Tuch ist obwohl du gerade erst gesaugt hast. Evtl. nicht für Wollmäuse geeignet, aber grundsätzlich ist der Swiffer gründlicher als der Staubsauger.

Zum Preis, die Feuchtücher nutze ich nicht, weil sie mir zu feucht für das Laminat sind. Aber ich sehe sie immer in den Werbeprospekten, 10 Feuchte kosten soviel wie 20 Trockene.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Also einmal im Monat reinige ich den Laminat feucht mit einem speziellen Laminat-Reiniger. Dazu 1-2x pro Woche saugen mit dem Siemens Parkett-Spezialisten und halt manchmal zwischendurch mit dem Swiffer drüber.

Was den Preisvergleich angeht: Für die trockenen nehme ich immer die aus dem Aldi. Sind nicht ständig im Angebot. Aber wenn, dann hole ich gleich mehrere Pakte auf Vorrat.

Die feuchten möchte ich bei den Fliesen ausprobieren. Sind nur zwei kleine Räume (Küche, Bad) und es nervt mich immer, dafür den Aufwand mit Eimer, Wischbezug etc. zu betreiben.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Die feuchten möchte ich bei den Fliesen ausprobieren. Sind nur zwei kleine Räume (Küche, Bad) und es nervt mich immer, dafür den Aufwand mit Eimer, Wischbezug etc. zu betreiben.

Gerade heute ist mir aufgefallen, dass ich auch mal wieder feucht wischen sollte. Kommt aus dem von dir genannten Grund bei mir auch immer zu kurz...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Eigentlich ist das ja ein perfektes Thema für Fernstudenten, denn was macht der Fernstudent wenn er nicht lernen möchte? ... klar -> alles andere :)

Wie oft hab ich schon in den Blogs gelesen das lieber geputzt oder gebügelt wird anstatt zu lernen.

Tja liebe Marketing-Leute - voila hier ist die neu Werbezielgruppe für Swiffer, Dyson & Co. :cool::laugh:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

ja, ist schon erstaunlich, wie Fernstudenten es schaffen, sich in einem Blog-Beitrag und 11 (jetzt 12) Kommentaren intensiv, ernst und sachlich mit dem Thema Hausputz auseinander zu setzen ;-)

Also, wenn demnächst die Banner von AKAD, ILS und Co. durch Produkte aus den Häusern P&G, Henkel und wie sie alle heißen ersetzt wurden, dann wisst Ihr warum ;-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Man muss das mal von der Seite betrachten:

ein Fernstudent will halt schnell und effektiv den Haushalt schmeissen (ob nu putzen oder bügeln o.ä.) - da sind zusätzliche Helfer immer gern gesehen ;)

Demnächst setze ich ein Bild meiner Putzfrau hier rein *lach*

(OK, ich hab keine)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Wow, soviele Beiträge zum Thema Putzen : )

Aaalso, hab am Wochenende erst gesaugt und dann mit dem Swiffer nass gewischt und es war unglaublich, wie dreckig das Swiffer-Tuch noch wurde. Wenn ich vor dem Nass-Wischen mit dem trockenen Swiffer wische, ist das nicht so arg. Ob die feuchten Tücher gut oder schlecht riechen, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall nicht zu "überriechen".

Da ich gerade erst gestartet bin, bin ich noch auf der Suche, wo das ganze Zeugs am billigsten herzubekommen ist...

Auf alle Fälle geht das mit dem Swiffer echt schneller und nicht schlechter. Der ganzen Aufwand Staubsauger holen und die Treppe hochschleppen entfällt, genauso wie der Wassereimer : )

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Heute hatten die Wet-Tücher ihren ersten Einsatz und ich bin sehr zufrieden. Zeitersparnis mindestens 50 Prozent und alles sauber :-)

Einzig der Besen ist entweder schon etwas altersschwach oder einfach nicht stabil genug. Wenn ich mal an fleckigen Stellen etwas mit Druck "rubbeln" musste, hat der sich ganz schön durchgebogen.

Geruch: Ja, riecht nach Putzmittel. Tut es sonst aber nach dem Wischen auch - trotz Öko-Reiniger ;-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Heute hatten die Wet-Tücher ihren ersten Einsatz und ich bin sehr zufrieden. Zeitersparnis mindestens 50 Prozent und alles sauber :-)

Einzig der Besen ist entweder schon etwas altersschwach oder einfach nicht stabil genug. Wenn ich mal an fleckigen Stellen etwas mit Druck "rubbeln" musste, hat der sich ganz schön durchgebogen.

Geruch: Ja, riecht nach Putzmittel. Tut es sonst aber nach dem Wischen auch - trotz Öko-Reiniger ;-)

Ja, für mich stellt das einen echten Mehrwert dar, einfach praktisch so zu wischen!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Markus dann liegts an deinem alten Besen. Oder du bist einfach zum Hulk mutiert :lol: sonst kann man eigentlich nicht so viel Druck ausüben dass sich das Ding biegt (oder ich bin einfach viiiiiiiiieeeeel zu schwach)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

... ich war zwar diese Woche ganz erfolgreiche beim Kieser-Training, aber zum Kraftpaket bin ich trotzdem nicht mutiert ;-) Werde mir mal ein neues Gerät besorgen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
      im Folgenden möchte ich gerne versuchen, meine Erfahrungen, welche sich während des Studiums angesammelt haben, kurz darzustellen. Ich hoffe, dies motiviert noch-Unentschlossene, sowie derzeit Studierende gleichermaßen.
       
      Warum ein Fernstudium?
       
      Ich habe bereits mehrere Jahre lang als Fertigungsmitarbeiter gearbeitet und habe gemerkt, dass ich diese Arbeit nicht mein Leben lang machen möchte. Schichtdienst, geringer Lohn und auf Dauer ziemlich anspruchslose Tätigkeiten.
      Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.
       
      Meine Wenigkeit
       
      Ich bin gelernter Mikrotechnologe und arbeite seit (Stand: Nov 2016) 9 Jahren in der gleichen Firma (Bereich: Nachrichtentechnik, Entwickeln optoelektronischer Bauelemente) als Fertigungsmitarbeiter (mittlerweile als Techniker). Ich habe es für richtig gehalten, die Hefte modulweise durchzuarbeiten. Also zuerst alle Hefte, die bspw. Mathe1 betreffen (dann ggf. die Klausur dazu schreiben) und dann alle Hefte von BWL durcharbeiten. Diese freiwilligen Einsendeaufgaben habe ich nur von den mir wichtigsten Themen gemacht. Diese waren die Grundlagen der Mathematik, Elektrotechnik und Physik. Wenn ich diese Themen grundsätzlich verstehen würde, dann würde ich später die höheren Schwierigkeitsgrade ebenso verstehen. Das war mein Gedanke dahinter.
      Zu Beginn des Studiums hatte ich alle Prüfungen mit einer 1,x schaffen wollen. Irgendwann habe ich’s eingesehen, dass man dafür entweder sehr, sehr viel mehr Zeit benötigen würde (die ich nicht verballern wollte), oder dass man ein Überflieger sein muss (was ich ebenfalls nicht bin). So bin ich nach 80/20 verfahren. Mit 80 % schafft man schon fast alles und der Rest ist das i- Tüpfelchen, wenn man noch etwas Zeitreserven hat. Eines habe ich allerdings nie aus den Augen verloren: Ich wollte das Studium mit einer Gesamtnote <2,4 abschließen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe eine 2,14 erlangt (alle Noten samt deren Gewichtung. Dafür empfehle ich www.gradeview.de).
      Man kann das Studium nur mit einem klaren Ziel schaffen. Ansonsten fehlt einem der Ansporn. Mein Ziel war von Anfang an klar: Raus aus der Schicht. Besseres Gehalt. Anspruchsvollere Tätigkeiten. Und dies bitte noch, bevor ich 50 bin (habe mit 26 angefangen zu studieren). Es gab bei mir persönlich im Laufe des Studium zwei ganz große negative Ereignisse, die mich in ein großes Loch haben fallen lassen. Mein Fehler war, dass ich dennoch zwei Klausuren geschrieben hatte (beide eine 4,0), die mir den Schnitt versaut haben. Aber trotzdem kam es mir niemals in den Sinn, das Studium zu schmeißen. Ich hätte mich ein Leben lang darüber geärgert.
       
      Motivation, wo bist du?
       
      Es ist so schön, wenn man es geschafft hat ein weiteres Heft abgearbeitet zu haben. Umso schlimmer ist es, wenn wieder eine neue Lieferung voller Hefte kommt. Die den Heftstapel gefühlt exponentiell in die Höhe schnellen lässt.
      Die Hefte selbst sind nicht wirklich gleichermaßen gut. Die einen sind gefüllt mit komplexen, undurchsichtigen Sätzen, die anderen weisen ganze Rechenfehler auf, auf die (laut Forum bei Study online) bereits vor Jahren von Studenten entdeckt, aber nachweislich noch nicht korrigiert wurden.
      Es ist so wichtig, differenzieren zu lernen. Man muss unterscheiden können, ob man an dem einen Tag einfach nicht durch ein Heft kommt, weil das Gehirn partout nicht will, oder weil einem die Lust dazu fehlt. Für Ersteres muss ich sagen: „Pack’ das Heft beiseite und lass es für heute sein! Es ist furchtbar demotivierend, wenn man es verzweifelt zu verstehen versucht.“. Für Letzteres sag ich: „Heute lässt man es sausen, weil man keine Lust hat. Morgen lässt man es sausen, weil es auf der Arbeit doof war, übermorgen lässt man es sausen, weil die unwichtige Serie im Fernsehen, die man ja eigentlich nicht interessant findet, sehen muss...“. Es gibt so viele Gründe, die man sich sucht. Nur, um sich nicht durch so manch total uninteressanten Module (bei mir waren es die BWL- und Unternehmensführung-Themen) durchquälen zu müssen.
      Es ist sehr faszinierend, dass man immer wieder Phasen erlebt, an denen man einfach nur unmotiviert und lustlos ist. Deshalb hatte ich mir das Lernen als einen Termin gemacht. Wenn ich lediglich sagen würde, täglich nach der Arbeit etwas zu lernen, dann (ich kenn mich) würde ich es ziemlich schleifen lassen. Deshalb hatte ich mir gesagt, dass ich um x-Uhr mit dem Lernen beginne. Das Ende ließ ich offen. Wenn es nicht so ganz gut lief, dann hatte ich schon nach einer Stunde aufgehört, wenn es sehr gut lief, dann wurden es auch schon mal 9 Stunden. (Essen nicht vergessen). Hinzufügen muss ich noch, dass ich im Schichtdienst gearbeitet hatte. In der Spätschicht konnte ich viel besser lernen als in der Frühschicht, da ich früh aufgestanden bin, von 9-13 Uhr gelernt hatte und dann (zum Entspannen lach) zur Arbeit gegangen bin. Man muss lernen, sich zu organisieren. Zeitmanagement, Disziplin und Durchhaltevermögen sind drei absolut wichtige Dinge, die man beherrschen muss. 
      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.