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Arbeitszeugnis eingetrudelt


Vica

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Manche Arbeitgeber beklagen sich, wenn im Bewerbungsprozess keine Arbeitszeugnisse mitgeliefert werden. In der PT1 und PT2 sind an manchen Kliniken üblicherweise kein Arbeitszeugnis vorgesehen, zumal wir Zertifikate mit Leistungsbescheinigungen bekommen. Das wiederum verstehen aber einige Arbeitgeber nicht, bzw. können damit nichts anfangen - und davon abgesehen gibt es bei mir tatsächlich einige Punkte (Führung eines kleinen Teams, Öffentlichkeitsarbeit mit Vorträgen, freiwillige Übernahme mehrerer Stationen, Gründung eigener Konzepte etc.), die man lobend in ein Zeugnis packen könnte 😄. Beantragt habe ich das Zeugnis natürlich schon im letzten Herbst zu meinem Austritt (für alle Fälle!). Leider gab's ja keinen Chefarzt mehr, der mir was bestätigen könnte, und der unterschriftsführende Ersatz hatte damals die Verantwortung an die Personalabteilung abgetreten. Da war mir schon etwas unwohl mit, denn die Perso kennt mich ja nicht. Vorsichtshalber hatte ich da nochmal Aufgabenprofil und sämtliche Anschriften für Rückfragen hingeschickt. 

Gekommen ist das Zeugnis Anfang März 😅 Und zwar nur 3 Tage, nachdem ich nochmal etwas deutlicher nachgefragt habe. Der Inhalt war ein Späßchen. Mein  Nachname war schon falsch geschrieben. Es stand weder die Station noch der Klinikbereich, noch das spezifische Aufgabenprofil drin, nur generelle Bereiche, die Psychologen oder Therapeuten so machen. Dann war allerdings die Rede von folgenden Dingen:
 

  • durch ihre struk­tu­rier­te, sorg­fäl­ti­ge und ziel­ori­en­tier­te Ar­beits­wei­se konn­te er die meist sehr kurz­fris­ti­gen Wün­sche un­se­rer Kundinnen und Kun­den stets kor­rekt und ter­min­ge­recht er­fül­len. 
    ->
    Von Kundinnen und Kunden auf einer Sucht-Wahn-Station zu sprechen, ist schon sehr ungünstig. Dass meine Kunden dann aber auch kurzfristige Wünsche hatten und ich diese termingericht erfüllt habe, ist mir auch mal was ganz Neues 😅 
     
  • Mitwirkung bei der Planung und Ermittlung von Personaleinsatz und -bedarf 
    -> Neeee, wirklich nicht 😄
     
  • XX identifizierte sich voll mit ihren Aufgaben und den Grundwerten unserer Seniorenresidenz. XX verfügt über gutes Fachwissen, das sie jederzeit mit großer Kompetenz einsetzt. 
    -> Nicht schlecht, die Klinik ist also eine Seniorenresidenz? Okay, aber dann auch nur gutes Fachwissen 😅 Finde ich dann aber doch noch lobenswert dafür, dass ich dort keinen Senior je gesehen habe. 
     
  • Außerdem befanden sich im Zeugnis einige Rechtschreibfehler. Beispielsweise ging es nach einem Punkt klein weiter. also so. Oder einfach reingeworfene Stichworte mitten im Fließtext, an welchen Veranstaltungen ich teilgenommen hätte. Keine davon stimmte btw. 

 

Das sind aber nur kleine Ausschnitte für das, was mit dem Zeugnis nicht stimmte. Witzig ist, dass man fast alle diese Beschreibungen 1:1 in irgendwelchen Zeugnisgeneratoren ergooglen kann. Teilweise wurde da wohl etwas zu viel Copy&Paste betrieben. 
 Ich habe dann so gut es geht Belege zusammengesucht für die Dinge, die ich wirklich geleistet hatte (z.B. für die Öffentlichkeitsarbeit, die Gründung eigener Bereiche, für die ich auch Dinge in den Druck gegeben hatte) und zudem nochmal mein Aufgabenprofil komplett erläutert. Das Ganze wurde sehr dick 😄 

Daraufhin hörte ich erstmal wieder wochenlang nichts, bis auf Nachhaken eine Entschuldigung kam: Man hatte versehentlich das Zeugnis einer ausgeschiedenen Bürokraft irgendwie mit reinkopiert. Man werde sich jetzt um ein neues Zeugnis bemühen, jedoch gestalte sich das schwierig: Keiner der Verantwortlichen von damals, die dazu etwas sagen könnten, arbeite noch für die Klinik. Sie sind längst über alle Berge.

Ohaaaa. Tja. 😄

Ich weiß ohnehin nicht, warum manche Arbeitgeber solche Arbeitszeugnisse haben wollen, da sie insgesamt doch sehr gestellt und zudem begrenzt aussagefähig sind, zumal es ja rechtlich geregelte Mindestbewertungen geben muss. Aber in einem Fall bestand die neue Stelle darauf. Da ja kein vorzeigbares Arbeitszeugnis vorlag war die Idee der Personalerin, sich mit der Klinik persönlich auszutauschen. Da stimmt ich zwar zu, aber es ist natürlich kein Wunder, dass der Kontakt nie zustande kam. 😁 Und wer sollte dazu auch noch etwas sagen können?
Dadurch musste ich leider sagen: ,,Ist leider nicht, lieber potentieller neuer AG!" 

Wie  das ausging, könnt ihr bald erfahren. 

Bleibt gesund & haltet zusammen,

LG

Feature Foto: Leelo_Thefirst/pexel

Bearbeitet von Vica

16 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Es ist durchaus normal, dass die Chefs, die für einen Mitarbeiter im Unternehmen - in einer oder mehreren Abteilungen - zuständig waren, nicht mehr im Unternehmen sind, wenn für diesen Mitarbeiter ein Zeugnis erstellt werden muss. Das sollte im Normalfall kein Problem sein, denn die entscheidenden Angaben über Aufgaben und Leistungen sind ja in der Personalakte vermerkt. Oder sollten dort vermerkt sein.

 

Und genau dort liegt ein Problem: Personalakten sind ganz oft nicht sorgfältig geführt. Dann liegt es am Mitarbeiter, seine berufliche Vergangenheit im Unternehmen der zeugniserstellenden Personalabteilung so aufzubereiten, dass daraus ein Zeugnis wird. Natürlich ist das eigentlich nicht sein Job, aber  was will man machen? Man braucht das Zeugnis als Nachweis, dass das, was man von sich im Lebenslauf darstellt, einen realen Hintergrund hat.

 

Dass eine rechtlich geregelte Mindestbewertung im Zeugnis enthalten sein muss, stimmt so nicht. Man kann als Arbeitgeber eine schlechte Leistung durchaus eine schlechte Leistung nennen. Und wenn jemand Firmeneigentum geklaut hat, gibt es Formulierungen, die rechtlich abgesichert sind und die der Arbeitgeber auch nutzen darf.

 

Zudem ist auch bei einem eingeklagten Zeugnis der Arbeitgeber in der Schlussformulierung nicht verpflichtet, sich für eine gute Zusammenarbeit zu bedanken und "weiterhin viel Erfolg" zu wünschen. Wenn das fehlt, dann ist jedem halbwegs kundigen Leser klar, dass in diesem Arbeitsverhältnis der Arbeitgeber mit den Leistungen nicht zufrieden war.

 

Dazu gibt es noch eine Menge von Feinheiten, die ein Zeugnis aussagefähig machen. Die alle aufzuführen führt hier allerdings zu weit.

Bearbeitet von KanzlerCoaching
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vor 40 Minuten schrieb KanzlerCoaching:

Es ist durchaus normal, dass die Chefs, die für einen Mitarbeiter im Unternehmen - in einer oder mehreren Abteilungen - zuständig waren, nicht mehr im Unternehmen sind, wenn für diesen Mitarbeiter ein Zeugnis erstellt werden muss. Das sollte im Normalfall kein Problem sein, denn die entscheidenden Angaben über Aufgaben und Leistungen sind ja in der Personalakte vermerkt. Oder sollten dort vermerkt sein.

 

Und genau dort liegt ein Problem: Personalakten sind ganz oft nicht sorgfältig geführt. Dann liegt es am Mitarbeiter, seine berufliche Vergangenheit im Unternehmen der zeugniserstellenden Personalabteilung so aufzubereiten, dass daraus ein Zeugnis wird. Natürlich ist das eigentlich nicht sein Job, aber  was will man machen? Man braucht das Zeugnis als Nachweis, dass das, was man von sich im Lebenslauf darstellt, einen realen Hintergrund hat.

 


Mal sehen, ob meine Nachweise ausreichen, wenn die Korrektur so um Weihnachten herum eintrudelt :-)
 

Zitat

Zudem ist auch bei einem eingeklagten Zeugnis der Arbeitgeber in der Schlussformulierung nicht verpflichtet, sich für eine gute Zusammenarbeit zu bedanken und "weiterhin viel Erfolg" zu wünschen. Wenn das fehlt, dann ist jedem halbwegs kundigen Leser klar, dass in diesem Arbeitsverhältnis der Arbeitgeber mit den Leistungen nicht zufrieden war.


Puh, da hab ich ja Glück gehabt, das zumindest das drin stand 😁

Zu Diebstählen in Bewertungen etc. kann ich Ihnen leider nichts sagen, damit kenne ich mich nicht aus. Ich gestehe, darüber nachgedacht zu haben, häufiger mal unseren Oberarzt zu klauen, da er mir immer noch bessere medizinische Tipps als mein Hausarzt geben konnte :11_blush: . 
Fände es krass, wenn das in Arbeitszeugnissen steht, die ja eine ,,wohlwollende" Bewertung haben sollen. Vermutlich dann nur durch die Blume gesagt und entsprechend nett formuliert, wie diese Seite vorschlägt
 

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schlage doch vor, es selbst zu verfassen und zur Unterschrift vorzulegen, vielleicht sind sie darüber gar nicht so unglücklich...

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vor 1 Minute schrieb Pauline:

schlage doch vor, es selbst zu verfassen und zur Unterschrift vorzulegen, vielleicht sind sie darüber gar nicht so unglücklich...

Ja, das glaube ich auch. Ich habe so eine Version mit eingereicht.  Mal sehen, was sie daraus machen:-)

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Eine wichtige Aussage von Zeugnissen ist die Betriebszugehörigkeit. Die Daten sollten also auf alle Fälle korrekt genannt sein.

Wer sich eine Weile mit dem Thema befasst, stellt fest, dass viele Zeugnisersteller überhaupt keine Ahnung haben von dem, was sie da tun, was die Aussagekraft eines Zeugnisses leider schmälert.

Fehler wie die genannten dürfen aber nicht passieren.

Ob ein selbstformuliertes Zeugnis das aussagt, was man damit sagen möchte, das würde ich von jemandem prüfen lassen, der/die sich damit auskennt.

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Ich habe auch schon selbst formulierte Zeugnisse gesehen, denen man aus meilenweiter Entfernung ansah, dass sie der Arbeitnehmer selbst formuliert hatte.

 

Zeugnisse selbst zu formulieren ohne das entsprechende Hintergrundwissen ist in aller Regel keine gute Idee!

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Vica

Geschrieben (bearbeitet)

Ach, kein Übel ist so schlimm wie die Angst davor, etwas nicht perfekt zu machen. :11_blush:

Schlimmer als das oben genannte Exemplar kann es ja nicht werden. 
Wenn es hinterher nicht perfekt ist und irgendwelche Arbeitgeber tatsächlich ALLES von diesem Zeugnis abhängig machen und einen gar nicht erst einladen, weil sie denken, ist selbst geschrieben: Ist dann leider (?) so. 

Wie man sieht, ist auf Arbeitgeberseite ja auch nicht jeder in sowas geschult und allein die Tatsache, dass nicht nur das Internet voll davon ist, sondern es auch Bücher, Anwälte etc. gibt, die sich auf die Entschlüsselung von Standardphrasen aus diesen Zeugnissen spezialisieren, zeigt ja, dass es keine Raketenwissenschaft ist :-). 

Wie gesagt lege ich ja keinen großen Wert auf Arbeitgeberzeugnisse 🙂. Von mir aus kann da drin stehen, ich sei die Prinzessin des Pluto. Wichtig wären mir nur: Name richtig schreiben, Geschlechtspronomina dürften auch stimmen oder zumindest einheitlich bleiben, Rechtschreibung zumindest im Fließtext okay, Station/Einsatzbereiche, Anforderungen + 1-2 Sachen, die ich aber klar genannt habe. :-) Der Rest ist mir ziemlich latte, auch wenn da stünde, dass ich mich den ganzen Tag nur an der Lampe hin- und her geschwungen hätte wie Tarzan. Bewerten kann es eh kaum einer, man hat uns ja als komplette Station gemieden wie der Teufel das Weihwasser. 

Aber der Hinweis mit der Personalakte ist echt gut! :thumbup:
Ich denke, dass dort nichts drin ist, außer meinem Arbeitsvertrag. Dass sie eventuell gar nicht geführt wurde ist nachvollziehbar bei 2 Personalerinnen, von der eine auch noch 1 Jahr krank war. Ich nehme daraus für mich mit, dass man öfter selbst mal dafür sorgen sollte, dass diese auch gut geführt wird bzw. nachhaken sollte, ob Ereignis X und Sondereinsatzbereich Y auch wirklich irgendwie vermerkt wurden :-). 

LG 

Bearbeitet von Vica
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Zeugnisse haben nicht mehr den Stellenwert wie noch vor einigen Jahren, da haben Sie recht. Dass Ihnen Zeugnisse wumpe sind, könnte Ihnen allerdings irgendwann mal auf die Füße fallen. Denn Sie wissen nicht, was in 10 Jahren ist. Und wenn Sie dann merken, dass ein fehlerhaftes Zeugnis oder eines, in dem Dinge stehen, von denen Sie gar nicht wussten, dass sie drin stehen, Ihre Chancen nicht nur bei einem Arbeitgeber schmälern, sondern bei vielen, dann ist es zu spät für eine Korrektur.

 

Sagen Sie nicht, dass das übertrieben ist oder Schwarzmalerei ist. Alles schon erlebt. Rechtzeitiges Kümmern ist einfach vernünftig. Wenn man die Zeugnisse in der Zukunft dann nicht braucht, um so besser. Nur verlassen sollte man sich nicht drauf.

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Das mag alles genau so sein. Aber paradoxerweise geht es ja hier genau darum, dass ein Arbeitszeugnis reklamiert wurde, da es fehlerhaft war. 😁

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denke auch, es geht ja v.a. darum, dass dokumentiert ist, welche Tätigkeiten du durchgeführt hast und bestenfalls noch sehr gut! In der Regel gibt es Tools dafür, durfte auch schon einmal in die Verlegenheit kommen, so ein Tool auszufüllen. Und wenn sie nichts mehr von dir haben, hilft es sicherlich, zumindest ein Tätigkeitsprofil zu erstellen, das sie als Grundlage nehmen können... aber eine Sauerei ist es schon! 🤪

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vor 12 Stunden schrieb Muddlehead:

Lass doch Chat-GPT das Zeugnis erstellen und nur noch unterschreiben?

 

Für mich sind Arbeitszeugnisse als Bewerbungsempfänger für Ablage P. Das Papier nicht wert.


Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen! 😀
Schade, dass es zu spät ist. 
Ich habe das gerade mal ausprobiert (mit den entsprechenden Parametern) und bin ganz begeistert. Das wäre vielleicht auch etwas für das ein- oder andere Unternehmen, zumindest da, wo Zeit und Fachpersonal für solche Zeugnisse fehlt. Wenn irgendwas nicht passt, kann man es am Ende noch feilen. 
Laut unserem Oberarzt nutzt die Klinik für die Formulierungen normalerweise einen Zeugnisgenerator aus dem Internet - besser ist der definitiv nicht. 

LG

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Vica

Geschrieben (bearbeitet)

vor 14 Stunden schrieb Muddlehead:

@Vica Das zeigt dir auch noch mal wie sinnfrei die Zeugnisse sind. Wer danach entscheidet, wer eingeladen oder eingestellt wird, hat die Kontrolle über das Leben verloren. :-D ;-)

 

Daraus lässt sich absolut nicht's ableiten. Entweder Empfehlungsschreiben mit Angebot der Kontaktaufnahme vom Schreiberling des Papiers oder Mülltonne.


An ein Empfehlungsschreiben habe ich gar nicht gedacht, obwohl ich mir in der Vergangenheit schon welche hatte geben lassen. 
Das ist eine echt gute Idee und ich will mal sehen, ob ich noch jemanden "griffbereit" bekomme, der mir eins ausstellt. 

Ja, mit den Zeugnissen gebe ich dir Recht. Das ist der Grund, warum ich von den Dingern nichts halte. In der Theorie ist das sicher gut gedacht, als es noch Personal gab, welches darauf spezialisiert war, sowas zu erstellen - das ist bei uns definitiv nicht der Fall. Mit aus dem Leierkasten erstellten Standardformulierungen können auch Personaler nichts anfangen - ein Qualitätsmerkmal ist das schon gar nicht. Bezeugt sind die Tätigkeiten ansonsten in den PT1/2 Formularen.
Immerhin muss ich sagen, wollte auch im Bewerbungsprozess niemand welche haben, bis auf die eine Stelle. Die haben jetzt allerdings alles, was sie wissen wollten, einfach ergooglet. 

LG

Bearbeitet von Vica
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Ein Zeugnis allein gibt sicher nicht den Ausschlag dafür oder dagegen, jemanden einzuladen. Trotzdem kann das Zeugnis als solches nix dafür, wenn Menschen es schlampig ausstellen.

Übrigens schadet es selbst einem Profi nicht, ein über sich selbst geschriebenes Zeugnis mal von einem anderen Profi Korrektur lesen zu lassen. Man ist ja doch ein wenig betriebsblind.

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