WiIng an der HFH

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Wie lerne ich wieder auswendig lernen?

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Meike B

128 Aufrufe

Wie habe ich es bloß als Kind in der Theater AG geschafft meinen Text zu lernen? :confused:

Ich sitze über den Buchhaltungs SBs und kann mir die ganzen Begriffe einfach nicht merken. Beim Durcharbeiten ist ja alles klar und logisch, aber wen ich eine klare Definition formulieren will, kann ich zwar alles umschreiben, aber ich bekomme die ganzen Fachausdrücke einfach nicht in meinen Schädel. :cursing:

Mathe ist nicht das Problem, da bringt das meiste die Übung und somit die ständige Wiederholung. OK, ein paar kleine Zettelchen mit diversen Formeln liegen doch immer noch auf dem Schreibtisch. Die Logik ist klar, aber gewisse Sachverhalte auf den ersten Blick erkennen, weil man die Formel im Kopf hat ist noch ein Problem.

Am meisten ärgert mich, daß mein Auswahlgespräch für das Aufstiegsstipendium genau an dem Tag ist, an dem auch die erste Präsenz für Werkstofftechnik und Mathe ist. Hoffentlich finde ich den Freitag davor noch einen netten "Mitscheiber" der mir hinterher seine/ihre Aufzeichnungen zur Verfügung stellt.

Die nächste Woche wird auch wieder hart: zwei Tage Weiterbildung und anschließend für einen Tag nach Hamburg fliegen. Wieder drei Tage in denen ich nichts wirklich lernen kann. Mal schaun, die zwei Wochen danach bin ich wieder im Hotel, da habe ich dann vieeeeeel Zeit. :rolleyes:


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10 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Mir fällt das pure auswendig lernen auch schwer und bei mir hilft da nur stures pauken, zum Beispiel mit einem (ggf. elektronischem) Karteikarten-System oder aber auch, in dem ich die Definitionen etc. immer wieder abschreibe (bei mir prägt es sich durch das handschriftliche Schreiben meist recht gut ein).

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Michael Knight

Geschrieben

dem ich die Definitionen etc. immer wieder abschreibe

Das ging bei mir auch ganz gut. Habe damit unendlich viele Rückseiten von Altpapier vollgekrickelt. Aber das Auswendiglernen geht an der HFH noch weiter, nicht nur Text sondern auch Zeichnungen/Graphen wollen gelernt werden, die dann so wie im SB 1:1 in der Klausur wiedergegeben werden müssen. Das habe ich nur hinbekommen, indem ich sie immer wieder hingemalt habe.

PS: Sei vorsichtig mit den Mitschriften. Üblicherweise bringt das wenig bis gar nix für die Klausur, da der zu lernende Stoff eben durch die SBs definiert wird und nicht durch das, was ein Dozent an die Tafel kritzelt.

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Markus Jung

Geschrieben

Zeichnungen/Graphen wollen gelernt werden, die dann so wie im SB 1:1 in der Klausur wiedergegeben werden müssen.

Und worin liegt da der Sinn?

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Und worin liegt da der Sinn?

Ist doch toll wenn man ein EKD freihändig zeichnen kann :D

Und wegen der Mitschriften: Ich habe einfach gerne meine Unterlagen vollständig :D

Manchmal hilft es für das Verständnis wenn man einen Sachverhalt etwas anders erklärt bekommt. Das für die Klausuren nur die SBs ausschlaggebend sind, ist schon klar.

Auf die Idee alles einfach nur aufzuschreiben um es immer wieder zu wiederholen bin ich noch nicht gekommen. Habe meine Zusammenfassung geschrieben und gut ist.

Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

Vielleicht werde ich mir auch ein paar Sachen mal aufsprechen und dann nebenbei hören. In der Schule konnte ich die Texte der anderen auch immer besser als meinen eigenen. Und mir wurde mal gesagt das Gehörte würde sich besser einprägen, wenn man nicht versucht es bewußt zu hören, sondern wenn man sich immer wieder nebenbei damit berieseln läßt.

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nicht nur Text sondern auch Zeichnungen/Graphen wollen gelernt werden, die dann so wie im SB 1:1 in der Klausur wiedergegeben werden müssen.
Das gibts bei uns auch ab und zu.

Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die Formulierungen nach 2mal lesen gut wiedergeben können. Trainieren kann man das durch viiiiiele Karteikarten und dann halt langes Üben. Wobei sich das im Laufe des Studiums bei mir alles wesentlich verbessert hat. Auch hier macht es die Übung. Lernen üben quasi :thumbup:

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Michael Knight

Geschrieben

Und worin liegt da der Sinn?

Worin liegt der Sinn im Extremauswendiglernen von unendlich vielen Spiegelstrichen? --> Frage bitte an die HFH richten.

Auf die Idee alles einfach nur aufzuschreiben um es immer wieder zu wiederholen

Das ist bei mir so eine Art Steno. Ich verfolge damit nicht das Ziel, das nochmal zu lesen. Zu Uni-Zeiten habe ich auf diese Weise Herleitungen auswendiggelernt. Sowas ist an der HFH allerdings nicht gefordert.

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Vielleicht hilft Dir ein Diktiergerät oder die guten alten Karteikarten.

LG Inés

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Ich werde auch nie verstehen warum man teilweise in Betriebswirtschaftlichenfächern 1 zu1 Auswendiglernen muss , lernen ist das meiner Meinung nach nicht.

Welches Schema du da anwenden muust, musst du selbst herausfinden, ich lese es mir 1-2 mal durch und gut ist es, Spickzettelschreiben soll auch gute Lernmethode sein.

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Ja, die Spickzettelmethode hat bei mir auch immer gut funktioniert. Nach dem Schreiben braucht man sie ja dann nicht mehr. ;)

Ich glaube das größte Problem habe ich damit, daß mein Unterbewußtsein sich noch gegen gewisse Informationen sperrt.

Aufgrund meines bisherigen (nicht ganz kurzen) Berufsleben weiß ich, daß ich z.B. den ganzen Mathekram in dieser Form nach den Studium nicht mehr brauchen werden. (Bei dem was ich so mache und auch später machen werde). Da ist es schon schwer sich selber davon zu überzeugen, daß diese Themen JETZT aber super wichtig sind und somit der Speicherplatz bitteschön auch zur Verfügung gestellt werden muß. wand2.gif

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Ich schreibe mir alles auf Karteikarten und lese es mir immer wieder vor dem Schlafen durch. Dann spreche ich alles auf CD und höre es beim Auto fahren. Bilder/Grafiken hänge ich ins Bad und schaue es mir z.B. beim Zähne putzen oder in der Badewanne an.

So habe ich z.B. in meiner Ausbildung erfolgreich Anatomie gelernt.

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.