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500x weiter mit Bildung - Blog

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chillie

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Was wäre ein besserer Zeitpunkt für den 500sten Eintrag in meinem Blog, als der, an dem Markus einen Überblick über die Schreiberlinge und Kommentatoren hier gegeben hat.

Dazu ein Zitat aus meinem Eintrag vom 20.11.2010 (Bloggeburtstag)

Im Gegensatz zum 550sten Blogbeitrag, den ich hier nicht mehr (zum Thema HFH? ;) ) schreiben möchte, kann ich aber sicher sein, dass ich den 4. Bloggeburtstag hier noch präsentieren kann.

Somit kann ich ruhigen Gewissens mal wieder Zahlen sprechen lassen, eine Spezialität unter wenigen der 500 Einträge. Die Zahlen irritierten mich Anfangs leicht, aber was soll's... 16% aller Blogeinträge von mir, 24% aller Kommentare unter meinen Einträgen.

Rechne ich für jeden Blogeintrag nur 3 Minuten wären das alleine schon 3,125 Tage meines Lebens, die ich damit verbracht habe zu bloggen. Kommentare und das Lesen anderer Blogs gar nicht eingerechnet.

Da ist eine Frage doch ganz berechtigt: Warum nur?

Ich habe bereits bei den verschiedensten "runden" Blogeinträgen darüber philosophiert was denn so ein Blog bringt und warum ich immer wieder damit weiter mache bzw. welchen Stellenwert das ganze inzwischen eingenommen hat. Hier nochmals die Kurzzusammenfassung:

  • als Lerntagebuch ungeschlagen
  • Feedback der Leser motiviert zum weiterbloggen
  • Zielgruppe ist direkt erreichbar
  • ich will zeigen dass es machbar ist (Fernstudium ebenso wie das konsequente bloggen darüber)
  • das Blog gehört zum Studium - beides ist nicht mehr trennbar
  • es macht Spaß

Somit hätte ich die obligatorischen Inhalte durch. So einfach kommt mir aber der 500ste Beitrag hier nicht aus den Händen. Einfach ein Bildchen posten, bisschen Zahlen durch die Gegend wirbeln und den Irrsinn, 500 Blogbeiträge über so etwas wie ein Fernstudium, zu rechtfertigen ist mir zu wenig.

Was bleibt denn noch... nach 500x Motivation und Demotivation, Klagen über den Aufwand und Rückmeldung über gute Noten, Blicke in das Leben eines Fernstudenten, Ups & Downs. Eigentlich habe ich alles geschrieben. Manchmal beschleicht mich sogar das Gefühl, dass ich den ein oder anderen Eintrag doppelt geschrieben habe.

Hier baue ich aber darauf, dass sich kaum jemand findet der im Nachhinein wirklich einen Großteil der Einträge liest.

Lange Rede kurzer Sinn - was fehlt noch? Kein Seelenstriptease, keine Wiederholung sondern ... nennen wir es ein Vergrößerungsglas um ein bisschen auf das zu blicken, was zwischen den vielen vielen Zeilen der Beiträge so steht.

Mein Resümee zu 500 Blogeinträgen

Der Zeitraum und die Masse der Einträge alleine ermöglicht jede Woche einfach 1, 2 oder 3 Jahre "zurück in der Zeit" zu reisen und zu sehen was mich denn früher so bewegt hat. Für den Leser von außen zeigt sich meist nur das Bild des Studiums. Für mich persönlich finden sich zwischen den Sätzen, zwischen den Zeilen noch andere Punkte. Somit ist mein Blog für mich wohl auch eine Art Lesezeichen für ein imaginäres Tagebuch.

Also schlagen wir doch mal nach:

Job

Wer sich die Mühe macht quer zu lesen, findet einige Einträge in denen ich mich über meinen Job beklagt habe. Über mangelnde Förderung und Möglichkeiten über Frust und Unterforderung. An irgend einer Stelle schrieb ich über den Plan den Job zu wechseln.

Nach 500 Einträgen arbeite ich allerdings immer noch beim gleichen Unternehmen, aber inzwischen unter stark veränderten Bedingungen. Mehr Verantwortung, mehr Möglichkeiten und mehr Zufriedenheit.

Es wäre Schönmalerei zu behaupten, ich habe alles richtig gemacht und habe eben so lange durchgehalten bis es voran ging. Allerdings hätte ich mit mehr Geld und mehr Verantwortung auch schon vor 2 Jahren irgendwo anders unter einem miesen Umfeld leiden können. Das Studium war für mich immer der Grund bei meinem AG weiter zu machen, immerhin wohne ich 5 Minuten entfernt und habe somit mehr Freiheiten als ein Mittel- bis Langstreckenpendler.

Somit war das Blog eine Art Prellbock. Ein Beispiel an dem man sich kein Beispiel nehmen sollte. Wie gern rate ich anderen, wenn die Unzufriedenheit steigt - dann wechsle den Job. Ich persönlich habe es nicht getan. Siehe Beweis A (weiter mit Bildung Blog Eintrag 1 bis 500)

Freizeit

Ein Thema, dass in den Einträgen so gut wie nie vorkam. Eines kann ich euch versichern, die Einträge sind wohl überlegt und beschreiben genau den Abschnitt und Ausschnitt meines Lebens, den ich bereit bin hier aufzuzeigen. Sprich: nicht alles was hier nicht (!) geschrieben steht, findet auch nicht statt.

Blöd nur... dass es bei dem Thema Freizeit genau anders ist. Anfangs hatte Freizeit keinen Stellenwert für mich. Die Einträgen waren fokussiert auf das Studium. Ich habe alles versucht um mit maximaler Schnelligkeit und maximalen Leistungen voranzukommen und habe dafür beinahe alles an Freizeit geopfert.

Später folgte dann die Einsicht und wehmütige Blogs darüber, wie sehr ich es doch übertrieben habe. Allerdings - ehrlich! - waren das dennoch oft Lippenbekenntnisse. Wertvolle Freizeit kenne ich erst seit Geburt meines Sohnes, denn seitdem gestehe ich sie mir wieder zu. Am Abbau des schlechten Gewissens arbeite ich noch.

Familie

Ich bin beinahe KT zu Guttenberg (siehe Freizeit) - ich habe die Quadratur des Kreises versucht und bin natürlich daran gescheitert. Da kann meine Frau noch so verständnisvoll sein, was meine Studienbemühungen angehen. Schlußendlich trifft man nicht immer mit seinen Entscheidungen den Wunsch des Partners. Meine Frau trug und trägt das Projekt mit. Sie liest auch jeden einzelnen Blog. Zwischen den Zeilen sind für mich hier die meisten kleinen Geschichten versteckt.

Ich kann ehrlich sagen, dass es um das Thema Studium <-> Zeit schon den ein oder anderen Disput gab. Irgendwie gab und gibt es aber immer wichtigere Themen die sofort für einen Fullstopp im Studium geführt haben.

Sei es die Gesundheit oder eben Nachwuchs. Familiär hat sich innerhalb der 500 Blogs einiges getan, meiner Meinung nach zum Guten. Immerhin hat so ein kleiner Mensch einen ziemlich guten Einfluss auf einen, wenn man ihn denn lässt :) ... das schöne an der Geschichte ist, irgendwann wird der kleine Kerl mal das hier alles lesen können wenn er möchte. Ich bin gespannt... nicht nur wie viele Einträge es dann sein werden, sondern was er seinem ollen Vater dann zu sagen hat.

Und der Rest?

Der Rest bin ich. Auch wenn ich natürlich nur bestimmte Dinge hier schreibe, bestimmte Themen ins rechte Licht rücke und nur Meinungen zu ausgesuchten Themen ausbreite steckt eben immer eine Art "Signatur" in den Beiträgen und Kommentaren. Ich habe stets versucht alles so authentisch wie möglich zu halten. Auch wenn ich im echten Leben für die ganzen Gedanken sicher noch mehr Sätze benötige als im Blog, so war das Blog nie das einzige Ventil. So gut wie alles, was ich hier "verbloggt" habe, habe ich Leuten die es wissen wollten (oder auch nicht!) erzählt. Ich habe verbal real gebloggt... allerdings mit deutlich weniger Feedback.

Interessanterweise sind 3-4 Jahre durchaus ein Zeitraum, an dem man sich relativ leicht erinnert. In der Ad hoc Erinnerung treffe ich also mit 90%iger Wahrscheinlichkeit einen Zeitraum in dem ich bereits studiere. Lese ich so die Beiträge kommt es mir auf den ersten Blick nicht so vor, als hätte sich viel verändert. Aber die Fakten sprechen dagegen.

Hin und wieder stelle ich mir vor mein ... sagen wir 15.3.2008-Ich trifft auf das 25.03.2011-Ich ... was hätten die beide sich zu erzählen. Mein 1.-Blogeintrag-Ich könnte sich aber ganz sicher nicht vorstellen wie es so im Leben des 500.-Blogeintrag-Ich läuft. Das alleine macht das Projekt für mich schon so spannend.

Eines ist sicher. Neben einer kleinen Dosis des schriftlichen Exebitionismus gehört auch etwas Ego-Trip dazu. Ich blogge nicht um die Welt zu retten, hier gebe ich keine politischen Meinungen und Diskurse zum Besten und es finden sich unter den vielen Beiträgen eher wenige die jemanden konkret helfen können. Dennoch freut es mich natürlich wenn vielleicht ein kleiner Einblick Interessenten aufzeigt, dass Fernstudenten die ein Studium schaffen mehr oder weniger normal sind und mit den gleichen Problemen kämpfen wie der ganz normale Arbeitnehmer... und wenn nicht ist vielleicht der ein oder andere Beitrag wenigstens unterhaltsam.

So ... das wars... 500 Beiträge - eines ist sicher ... nochmals so viele wird es von mir hier nicht geben... aber vielleicht 50... 100... 150? ;)


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6 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch. Und danke für die vielen Einblicke, die Du uns in den 500 Beiträgen gewährt hast.

Eine beeindruckende Leistung, und ein beeindruckender Artikel zum Jubiläum.

Ergänzend sei auch noch anzumerken, dass in den Foren zusätzlich 2.955 Beiträge von Dir stammen - also können wir dann bald wieder mit einem Jubiläumsbeitrag von Dir rechnen zum 3.000. Forenbeitrag?

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Hallo Chillie,

von mir zunächst mal einen herzlichen Glückwunsch zum 500sten Blog ...

Eine tolle Leistung, die wohl in dieser Forum nicht allzu viele hinbekommen werden ...

Wie du geschrieben hast, bist du in allem, was du schreibst, Real geblieben ...

So sollte es meiner Meinung auch sein, denn die Menschen, die einen Blog lesen,

immer wieder auf neues Material warten, erhoffen sich, eine Stütze zu haben auf dem langen

( vielleicht auch kurzen Weg ??? ) in ihrem Studium oder auch allgemein ...

Ich selbst versuche hier einen kleinen, ehrlichen Einblick in meine Gedanken zu geben,

für die anderen, aber auch meiner Selbst ...

Mach bitte weiter so, sehr lesenswert, was du da in deinen Blog´s schreibst ...

Gruß 2m02cm-Mann

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Hey chillie,

ich sage jetzt nicht herzlichen Glückwunsch, sondern VIELEN DANK! Du warst, bist (und wirst es auch noch eine Weile bleiben) mein direkter Weggefährte im Fernstudium.

Meine Ups und Downs haben sich (seltsamerweise) ziemlich häufig mit Deinen gedeckt! Auch (oder gerade weil) wenn wir unterschiedliche Studienrichtungen haben und an unterschiedlichen Instituten lernen, so hattest Du sehr häufig Einfluss auf meine Motivation.

Ich habe - nachdem ich wirklich ALLE Blogbeiträge von Dir gelesen habe! - den Eindruck, Dich ein bisschen zu kennen (ich habe Deinen Blog als Mail-Info abonniert ;)). Du gewährst in dein Leben so viel Einblick, dass man sehr viel mitbekommt, von dem Schwierigkeiten, die sich auftun, wenn man es übertreibt (wie ich auch) - aber auch, wenn sich das Privatleben "schlagartig" ändert.

Vielen lieben Dank - und mach bitte so weiter. Mindestens bis Danny hier ihren Bachelor fertig hat ;) Ich brauche Dich :)

Edit: ich kann jetzt leider nicht den 250. Eintrag so schön feiern wie Du - aber den 300. dann vielleicht ;)

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Ich kann mich Danny nur anschließen. Dein Blog gehört einfach zu meinem Studium!

:)

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Wertvolle Freizeit kennst Du schon immer, nur seit der Geburt Deines Sohnes nimmst Du diese anders wahr. Es verschieben bzw. verändern sich der Blickwinkel und die Prioritäten.

Chapeau! Glückwunsch zu 500 Blogposts und zum Durchhalten bzgl. Studium.

Zippy

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HannoverKathrin

Geschrieben

Mein 1. Gedanke der hängen bliebt: 3 Minuten pro Blogbeitrag??? Ich habe gestern über 75 Minuten an Einem geschrieben. Dieser hier hat vermutlich auch "etwas" länger gedauert ;-)

Ich sage nun nicht Glückwünsch zum 500.-Blogbeitrag, sondern Glückwunsch zum aktuellen Studienstand! Hätte der 2008er-Chillie sich das Studium so vorgestellt? Hätte er Anfang 2011 mit diesem aktuellen Stand gerechnet? Ja es sind diese Überlegungen die den Blog so interessant für den Autor machen.

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      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.