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Falsch Vorbereitet oder ein geänderter Klausurtyp - dumm gelaufen

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XPectIT

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Der Titel des Blogeintrages sollte eigentlich lauten:

"Viele falsch vorbereitete Studenten, oder: Welche Auswirkungen eine Änderung des Klausurtyps so hat."

Aber mal der Reihe nach:

Es fing damit an, dass sich in der Newsgroup einige Studenten beschwerten, man würde in der Klausur so viele Datenstrukturen zeichnen müssen und das würde unter Klausurbedingungen zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Weiter ging es damit, dass sich wohl einige Studenten nicht damit zufrieden geben wollten, die Algorithmen des Kurses "nur" anzuwenden. Bzw. die Kursbetreuung von dieser Schiene sich entfernen wollte.

Tja, und so reagierte die Kursbetreuung auf die "Kritik" und änderte den Klausurtyp radikal.

Früher: (Altklausuren von 2007 - 2010 mit Haupt- und Nachklausur sind inoffiziell verfügbar)

Es hat zum Fastbestehen (ca. 40-60%) genügt die Datenstrukturen aufbauen bzw. anwenden zu können. Also eine Zahlenfolge nach Heapsort zu sortieren oder Namen mittels Radixsort, einen AVL- oder B-Baum aufbauen, den Dijkstra anwenden...

Daneben gab es auch einige Punkte für Faktenwissen (wie ist die worst-case-Laufzeit von Algorithmus XY). Und eben auch ein Anteil an Kreativen Aufgaben in denen es um die Angabe eines neuen Algorithmus oder die Änderung eines im Kurstext vorgestellten ging. Mal eine Laufzeitanalyse eines Codes. Natürlich gab es immer mal Änderungen von Jahr zu Jahr.

Jetzt: (Klausurtermin war am 06.08.2011)

Das Anwenden wurde auf ca. 10-15% der Punkte reduziert. Und der Löwenanteil war die kreative Erstellung/Änderung von Algorithmen sowie die Beschreibung von Vorgängen. Es musste viel geschrieben und nur sehr wenig gezeichnet werden. Gerade wenn man etwas anderes erwartet und dann etwas selbst konstruieren soll, muss man Nachdenken. Diese Zeit fehlte vielen beim Schreiben.

Vom Anspruch her war die Klausur (wie ich finde) nicht zu hoch, allerdings kam sie für mich doch recht unerwartet und ich gebe es zu:

Trotz der Hinweise der Kursbetreuung, dass es weniger zu Zeichnen gibt und die Altklausuren nicht offiziell vom Lehrgebiet bereitgestellt werden und schon garnicht zur Klausurvorbereitung gedacht sind, habe ich mich verleiten lassen. Es traf auch mich, zwar nicht un- aber schlecht vorbereitet.

Die Quittung? Mal sehen obs reicht.

Die Kritik in der Newsgroup (das hat man ja bei solch gravierenden Änderungen im Design auch erwarten können) kann ich noch nachvollziehen, der Kursbetreuung vorzuwerfen es wäre eine unfaire Klausur gewesen jedoch nicht. Unfair wäre es Dinge abzufragen die nicht behandelt wurden, das war aber nicht der Fall. Es wurde im Vorfeld keine Einschränkung getroffen und nur weil es bisher so gemacht wurde hat man schliesslich keinen Anspruch darauf, es auch dieses mal so machen zu können.

Am Nachtermin kann ich aus familiären Gründen nicht teilnehmen, sollte es also nicht reichen, werde ich Modul 1661 in ca. einem Jahr erneut belegen.

Verdammt ärgerlich!


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9 Kommentare


Na dann drück ich mal die Daumen, dass es gereicht hat!

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Markus Jung

Geschrieben

Ich schließe mich Servus mit Daumen drücken an.

Eine Frage noch: Was hat es denn mit dem Nachtermin auf sich? Kann man dabei schon im gleichen Semester eine nicht bestandene Klausur wiederholen?

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Danke für die Daumen.

@Markus

Ja kann man. Bei den "Massenmodulen" werden oftmals zwei Termine im Semester angeboten. Bei ungünstiger Modulwahl finden ggf. zwei Klausuren zur gleichen Zeit statt, so kann man in beiden Fächern schreiben.

Fällt man durch die erste Klausur durch, kann man es beim zweiten Termin nochmal versuchen.

Wie sich das auf Kurse auswirkt, bei denen es eine Begrenzung der Fehlversuche gibt, kann ich dir aber nicht sagen.

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Markus Jung

Geschrieben

Danke. Werde mich gelegentlich mal informieren, ob es eine solche Regelung auch bei den Psychologen gibt.

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Ich habe bisher bei Psychologie leider nichts dementsprechendes gefunden. Aber falls es so eine Möglichkeit doch gibt, würde es mich sehr freuen, davon zu erfahren.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Schön zu hören dass dieses Jammern wohl kein HFH-Problem (bzw. verwöhnte Privat-FH-Studenten) ist, sondern auch bei staatlichen "echten" Unistudenten auftaucht.

Wobei es natürlich sehr schade ist dass du so hart betroffen bist. Nun heißt es abwarten und hoffen. Ich drück dir die Daumen!

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Zumindest die unverbindliche Bestanden-Liste enthält auch meine Matrikelnummer. :)

Ich denke das jammern kennt keine Organisationsgrenzen. ...das sollten wir uns mal von Chillie (als Chef-Jammerer) erklären lassen. ;)

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Ich denke das jammern kennt keine Organisationsgrenzen. ...das sollten wir uns mal von Chillie (als Chef-Jammerer) erklären lassen.

Die Jammerforschung hat erwiesen, dass es darauf ankommt wo man jammert und nicht worüber. Fernstudium-Infos.de gilt hier als sog. Jammer-Katalysator und dient dazu die im Jammern enthaltene Energie auf das notwendige Ziel umzuleiten.

Es gilt folgende Formel:

1,0 = J*b^2

J = jammern

b = bloggen

mfg

chillie, CMO (chief moaning officer)

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Markus Jung

Geschrieben

1,0 = J*b^2

J = jammern

b = bloggen

Also exakt 1x jammern und 1x bloggen, damit es klappt? - Ich denke mal, dass J und b Elemente der natürlichen Zahlen sein müssen. Sonst macht es ja keinen Sinn, da man weder z. B. halb bloggen noch halb jammern kann.

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