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chillie

52 Aufrufe

Ich wollte beinahe schreiben unabhängig vom aktuellen Fortschritt der Hausarbeit, mache ich mir Gedanken wie es weiter gehen wird. Allerdings ist es eher ein "wegen".

Aktuell schreibe ich an der BUF-Hausarbeit mit Abgabetermin 18.10.2011. Durch Endtermin für den Dipl-Kaufmann (FH) 30.06.2012 und der Bearbeitungszeit (6 Monate) plus 6 Wochen Bearbeitungszeit für den Themenvorschlag muss (!) meine Hausarbeit heisst das Anmeldung bis 19.11.2011.

Somit genau 1 Monat Zeit zwischen Abgabe und Anmeldung. Da der Betreuer 4 Wochen Zeit hat die Arbeit zu betreuen, wird es wohl knapp. Das birgt u.a. eine Unsicherheit.

Unsicherheit A

Mein Diplomarbeitsthema ist nur von mir umrissen. Ich habe noch keine konkreten Schritte, keine konrete Literatur, keine Idee des Aufbaus und während der Schreibphase keine Zeit darauf zu gucken.

Unsicherheit B

Ich habe aktuell keinen Betreuer. Ob ich mit dem BUF-Betreuer gut liege kann ich ohne Bewertung nicht sagen. Mein UNL-Betreuer passt nicht zum Thema. Somit liegt eine große Unsicherheit vor - ich überlege ggf. einen Betreuer zu nehmen, den ich aus den Präsenzen kenne. Das kostet Zeit, Überzeugungskraft und Energie.

Unsicherheit C

Die Entwicklungen der letzten Wochen verursachen etwas Bauchgrummeln. Mein Fortschritt während Arbeitswochen ist minimal, wenn nicht sogar nicht vorhanden. Jetzt im Urlaub passiert wieder etwas. Unterm Strich bin ich mit meiner verfügbaren Energie am Ende. Ich kann nur noch jonglieren und kann nicht mehr abrufen. Mein Urlaub ist nur teil-erholsam, der nächste Urlaub steht im Dezember an und für nächstes Jahr habe ich noch keine Ahnung wie ich am besten planen kann. (Urlaub mit wegfahren während der Schreibzeit? ... Danach geht es kaum, da meine Frau dann wieder arbeitet ... aber gar kein Urlaub richtiger wird mich killen...).

Unsicherheit D

Das ist die Folge aus den o.g. Punkten. Ich sehe mich aktuell im Hamsterrad mit einer extrem hohen Dauerbelastung in den nächsten 6-8 Monaten. Obwohl ich eigentlich recht stressresistent bin, schlägt mir das aufs Gemüt.

Was bleibt also unterm Strich. Aktuell bin ich nicht auf Hochspannung wie üblich, wenn es um eine Studienleistung geht ... sondern ich bin gestresst. Der Zeitdruck in 4 Wochen ein tragfähiges DA-Konzept hinzukriegen und anzumelden während im Job weiterhin viel passiert gefällt mir nicht.

Ich kann nur versuchen mit meinen Vorgesetzten zu reden und um Verständnis zu bitten, dass ich etwas runter fahren muss. Die Frage ist nur wie uns was...

Ansonsten bleibt nur den Urlaub für die DA zu "verfeuern" ... :blink:


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12 Kommentare


Ansonsten bleibt nur den Urlaub für die DA zu "verfeuern" ...
ich hab auch gerade meinen "Jahresurlaub" ... ich denke, das ist normal :blink:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich glaube, ich würde an Ihrer Stelle erst die Sache mit dem Betreuer klären, bevor ich mir über den Rest Gedanken mache. Die Situation im Job können Sie nur bedingt kontrollieren, die Zeit für die Literaturrecherche auch nicht, wenn Sie mit dem Betreuer inhaltliche Divergenzen haben.

Ich denke, ein guter und damit unterstützender Betreuer ist der Dreh- und Angelpunkt.

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Michael Knight

Geschrieben

ich hab auch gerade meinen "Jahresurlaub" ... ich denke, das ist normal

Denke ich auch. Würde ich an Deiner Stelle auch machen, chillie. Ist ja eine mehr oder weniger einmalige Sache. Du hast noch mind. 30 Arbeitsjahre vor Dir, in denen Du Deinen Urlaub für Urlaub nutzen kannst.

Ich denke, ein guter und damit unterstützender Betreuer ist der Dreh- und Angelpunkt.

Ehrlich gesagt würde ich nicht zu viel auf die Unterstützung des Betreuers setzen, bzw. hier nicht zu viel erwarten. 99% der Dozenten an der HFH machen das nebenberuflich, d.h. die Zeit ist äußerst knapp und die Bezahlung für die Betreuung einer HA/DA - aus meiner Sicht - miserabel.

Insofern würde ich nicht viel mehr erwarten als eine Abstimmung der Gliederung und die Klärung 1 oder 2 inhaltlicher Fragen. Keiner der mir bekannten HFH-Kommilitonen wurde über dieses hinaus betreut.

Ich bin jetzt vielleicht nicht so ganz auf dem Laufenden, aber viel wichtiger wäre aus meiner Sicht eine Unterstützung Deines Arbeitgebers. Schreibst Du die DA für das Unternehmen? Kannst Du das während Deiner Arbeitszeit machen?

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zunächst mal würde ich versuchen, das Thema klarer zu formulieren eventl. in Abstimmung mit dem AG - wenn du über ein Thema schreibst, dass für deine Tätigkeit relevant ist, wird das Praxisbeispiel wesentlich weniger Aufwand bedeuten.

dann würde ich versuchen, einen Betreuer zu erwischen, mit dem du gut auskommst und nicht in der Halbzeit der DA nochmals Stress durch Nachforderungen verursacht. Da du inhaltlich wahrscheinlich weniger Unterstützung erwarten kannst, würde ich weniger einen Betreuer danach aussuchen, ob er fachlich zu deinem Thema passt sondern eher danach, dass du gut mit ihm arbeiten kannst.

Dann würde ich mit deinem AG sprechen:

-ob du vielleicht ein bissel vom Gas gehen darfst für die Dauer der DA, -dass du vielleicht über Dinge, die für den Job auch relevant sind, während der Arbeitszeit recherchieren/schreiben darfst

-eventl. auch kurzfristige Reduzierung der Arbeitszeit (wenn finanziell machbar)

-sonst wirst du wohl den Urlaub für die DA verfeuern müssen: da du aber während deines gesamten Lebens wohl nicht soooo viele DAs schreiben wirst, halte ich das für weniger tragisch

ich drück dir die Daumen!!

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Was passiert eigentlich wenn der Fall eintreten sollte und du nicht bist zum 30.06.2012 fertig wirst ?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Dann muss chillie sich hier öffentlich schämen - als allererstes schon mal. Und das wird für ihn ganz fürchterlich werden!!!!

Dann ruft er vielleicht vorher doch noch mal die Fee. Obwohl, die hat er ja ganz schön schräg angequatscht, von wegen "Marketing" und so....

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Ob die Sache mit dem Urlaub so normal ist, kann ich nicht beurteilen. Allerdings habe ich gerade das Gefühl, dass mir ohne richtigen (!) Urlaub bis zum 30.06.2012 richtig fies die Puste ausgehen wird.

Natürlich kann ich den Job nur bedingt kontrollieren. Allerdings habe ich die nette Ausgangslage, dass ich aktuell 2 Stellen inne habe. Wenigstens in der Planung 2012 ist eine Halbtagskraft vorgesehen, die ggf. abgerufen werden kann. Das entscheide ich sicherlich nicht nach Fernstudiumslage, allerdings gibt es eine Vereinbarung, die klar darlegt, dass jemand kommen kann, wenn es zeitlich nicht mehr klappt. Mehr Aufträge und inzwischen viele viele neue Aufgaben deuten da in die richtige Richtung. Also kann ich mit etwas Unsicherheit hier Luft schaffen und auch die Arbeitszeiten wieder senken (vor allem die inzwischen regelmässigen Home-Office-Einsätze bis spät in die Nacht).

Die logischen Schritte währen nun:

- Thema konkretisieren

- Betreuer finden

- Mögliche Unterstützung mit AG aushandeln (wird ein AG-relevantes Thema)

Wie ich das nun terminiere wird sich zeigen. Aktuell stecke ich mit der BUF-Hausarbeit noch im Theorieteil fest, d.h. es geht trotz hohem Zeitaufwand nur wenig voran. Wenn ich den Part aber bis Sonntag durch kriege, kann ich den Praxisteil (der auch absolut Praxisrelevant ist) schneller fertig stellen und noch vor dem Endtermin weiter an der DA arbeiten (teilweise hab ich schon Literatur gekauft, die für beide Arbeiten sinnvoll ist).

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Was passiert eigentlich wenn der Fall eintreten sollte und du nicht bist zum 30.06.2012 fertig wirst ?

Dann muss ich mich fürchterlich schämen und die Fee um Hilfe bitten :blushing:

Und ich muss 650 EUR Diplomprüfungsgebühr und 550 EUR Gebühr für die zusätzlichen Prüfungen in den Wind schießen, kann meine Diplomarbeit um 20 Seiten kürzen, kriege einen Bachelor und 2 Zertifikate für die Prüfungen die es im Bachelor nicht gegeben hätte und habe eine Hausarbeit für die Katz' verfasst ... zudem würde ich mich bis ans Ende meines Lebens in den Allerwertesten beißen!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Die letzte Geschichte, die mit dem Beißen in den Allerwertesten...da erwarten wir dann doch alle, dass es davon ein Video gibt, das Sie dann bei youtube einstellen.

Und dann bin ich jetzt dafür, dass Sie den Termin versemmeln. Um die finanziellen Verluste zu minimieren, würde ich mich glatt zu einer Spende bereit erklären. Für so ein Video!!!!!

:001_tt2:

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Sie wollen mich wohl herausfordern? Nix da! ... Ich schreibe die DA, kriege mein DiplFH, fahre nach Hamburg zur Abschlussfeier und esse ein Fischbrötchen und alles wird gut!

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gibt's auf der Abschlussfeier nur Fischbrötchen? ich habe mindestens mit Lachshäppchen gerechnet.....:ohmy::angry: für soviel Arbeit und Schufterei, für die ganze Quälerei mit Alt-Klausurdiskussionen erwarte ich ein ordentliches Buffet, gepflegte Getränke und eine 6köpfige Band.....und keine Bismarckheringe, die ich auch in der Nordsee bekomme und ein paar Sonntagsreden - das soll sich ja am Ende gelohnt haben :)

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Ich warte immer noch auf einen fundierten Erfahrungsbericht dazu.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link