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chillie

58 Aufrufe

Ich wollte beinahe schreiben unabhängig vom aktuellen Fortschritt der Hausarbeit, mache ich mir Gedanken wie es weiter gehen wird. Allerdings ist es eher ein "wegen".

Aktuell schreibe ich an der BUF-Hausarbeit mit Abgabetermin 18.10.2011. Durch Endtermin für den Dipl-Kaufmann (FH) 30.06.2012 und der Bearbeitungszeit (6 Monate) plus 6 Wochen Bearbeitungszeit für den Themenvorschlag muss (!) meine Hausarbeit heisst das Anmeldung bis 19.11.2011.

Somit genau 1 Monat Zeit zwischen Abgabe und Anmeldung. Da der Betreuer 4 Wochen Zeit hat die Arbeit zu betreuen, wird es wohl knapp. Das birgt u.a. eine Unsicherheit.

Unsicherheit A

Mein Diplomarbeitsthema ist nur von mir umrissen. Ich habe noch keine konkreten Schritte, keine konrete Literatur, keine Idee des Aufbaus und während der Schreibphase keine Zeit darauf zu gucken.

Unsicherheit B

Ich habe aktuell keinen Betreuer. Ob ich mit dem BUF-Betreuer gut liege kann ich ohne Bewertung nicht sagen. Mein UNL-Betreuer passt nicht zum Thema. Somit liegt eine große Unsicherheit vor - ich überlege ggf. einen Betreuer zu nehmen, den ich aus den Präsenzen kenne. Das kostet Zeit, Überzeugungskraft und Energie.

Unsicherheit C

Die Entwicklungen der letzten Wochen verursachen etwas Bauchgrummeln. Mein Fortschritt während Arbeitswochen ist minimal, wenn nicht sogar nicht vorhanden. Jetzt im Urlaub passiert wieder etwas. Unterm Strich bin ich mit meiner verfügbaren Energie am Ende. Ich kann nur noch jonglieren und kann nicht mehr abrufen. Mein Urlaub ist nur teil-erholsam, der nächste Urlaub steht im Dezember an und für nächstes Jahr habe ich noch keine Ahnung wie ich am besten planen kann. (Urlaub mit wegfahren während der Schreibzeit? ... Danach geht es kaum, da meine Frau dann wieder arbeitet ... aber gar kein Urlaub richtiger wird mich killen...).

Unsicherheit D

Das ist die Folge aus den o.g. Punkten. Ich sehe mich aktuell im Hamsterrad mit einer extrem hohen Dauerbelastung in den nächsten 6-8 Monaten. Obwohl ich eigentlich recht stressresistent bin, schlägt mir das aufs Gemüt.

Was bleibt also unterm Strich. Aktuell bin ich nicht auf Hochspannung wie üblich, wenn es um eine Studienleistung geht ... sondern ich bin gestresst. Der Zeitdruck in 4 Wochen ein tragfähiges DA-Konzept hinzukriegen und anzumelden während im Job weiterhin viel passiert gefällt mir nicht.

Ich kann nur versuchen mit meinen Vorgesetzten zu reden und um Verständnis zu bitten, dass ich etwas runter fahren muss. Die Frage ist nur wie uns was...

Ansonsten bleibt nur den Urlaub für die DA zu "verfeuern" ... :blink:


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12 Kommentare


Ansonsten bleibt nur den Urlaub für die DA zu "verfeuern" ...
ich hab auch gerade meinen "Jahresurlaub" ... ich denke, das ist normal :blink:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich glaube, ich würde an Ihrer Stelle erst die Sache mit dem Betreuer klären, bevor ich mir über den Rest Gedanken mache. Die Situation im Job können Sie nur bedingt kontrollieren, die Zeit für die Literaturrecherche auch nicht, wenn Sie mit dem Betreuer inhaltliche Divergenzen haben.

Ich denke, ein guter und damit unterstützender Betreuer ist der Dreh- und Angelpunkt.

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Michael Knight

Geschrieben

ich hab auch gerade meinen "Jahresurlaub" ... ich denke, das ist normal

Denke ich auch. Würde ich an Deiner Stelle auch machen, chillie. Ist ja eine mehr oder weniger einmalige Sache. Du hast noch mind. 30 Arbeitsjahre vor Dir, in denen Du Deinen Urlaub für Urlaub nutzen kannst.

Ich denke, ein guter und damit unterstützender Betreuer ist der Dreh- und Angelpunkt.

Ehrlich gesagt würde ich nicht zu viel auf die Unterstützung des Betreuers setzen, bzw. hier nicht zu viel erwarten. 99% der Dozenten an der HFH machen das nebenberuflich, d.h. die Zeit ist äußerst knapp und die Bezahlung für die Betreuung einer HA/DA - aus meiner Sicht - miserabel.

Insofern würde ich nicht viel mehr erwarten als eine Abstimmung der Gliederung und die Klärung 1 oder 2 inhaltlicher Fragen. Keiner der mir bekannten HFH-Kommilitonen wurde über dieses hinaus betreut.

Ich bin jetzt vielleicht nicht so ganz auf dem Laufenden, aber viel wichtiger wäre aus meiner Sicht eine Unterstützung Deines Arbeitgebers. Schreibst Du die DA für das Unternehmen? Kannst Du das während Deiner Arbeitszeit machen?

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zunächst mal würde ich versuchen, das Thema klarer zu formulieren eventl. in Abstimmung mit dem AG - wenn du über ein Thema schreibst, dass für deine Tätigkeit relevant ist, wird das Praxisbeispiel wesentlich weniger Aufwand bedeuten.

dann würde ich versuchen, einen Betreuer zu erwischen, mit dem du gut auskommst und nicht in der Halbzeit der DA nochmals Stress durch Nachforderungen verursacht. Da du inhaltlich wahrscheinlich weniger Unterstützung erwarten kannst, würde ich weniger einen Betreuer danach aussuchen, ob er fachlich zu deinem Thema passt sondern eher danach, dass du gut mit ihm arbeiten kannst.

Dann würde ich mit deinem AG sprechen:

-ob du vielleicht ein bissel vom Gas gehen darfst für die Dauer der DA, -dass du vielleicht über Dinge, die für den Job auch relevant sind, während der Arbeitszeit recherchieren/schreiben darfst

-eventl. auch kurzfristige Reduzierung der Arbeitszeit (wenn finanziell machbar)

-sonst wirst du wohl den Urlaub für die DA verfeuern müssen: da du aber während deines gesamten Lebens wohl nicht soooo viele DAs schreiben wirst, halte ich das für weniger tragisch

ich drück dir die Daumen!!

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Was passiert eigentlich wenn der Fall eintreten sollte und du nicht bist zum 30.06.2012 fertig wirst ?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Dann muss chillie sich hier öffentlich schämen - als allererstes schon mal. Und das wird für ihn ganz fürchterlich werden!!!!

Dann ruft er vielleicht vorher doch noch mal die Fee. Obwohl, die hat er ja ganz schön schräg angequatscht, von wegen "Marketing" und so....

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Ob die Sache mit dem Urlaub so normal ist, kann ich nicht beurteilen. Allerdings habe ich gerade das Gefühl, dass mir ohne richtigen (!) Urlaub bis zum 30.06.2012 richtig fies die Puste ausgehen wird.

Natürlich kann ich den Job nur bedingt kontrollieren. Allerdings habe ich die nette Ausgangslage, dass ich aktuell 2 Stellen inne habe. Wenigstens in der Planung 2012 ist eine Halbtagskraft vorgesehen, die ggf. abgerufen werden kann. Das entscheide ich sicherlich nicht nach Fernstudiumslage, allerdings gibt es eine Vereinbarung, die klar darlegt, dass jemand kommen kann, wenn es zeitlich nicht mehr klappt. Mehr Aufträge und inzwischen viele viele neue Aufgaben deuten da in die richtige Richtung. Also kann ich mit etwas Unsicherheit hier Luft schaffen und auch die Arbeitszeiten wieder senken (vor allem die inzwischen regelmässigen Home-Office-Einsätze bis spät in die Nacht).

Die logischen Schritte währen nun:

- Thema konkretisieren

- Betreuer finden

- Mögliche Unterstützung mit AG aushandeln (wird ein AG-relevantes Thema)

Wie ich das nun terminiere wird sich zeigen. Aktuell stecke ich mit der BUF-Hausarbeit noch im Theorieteil fest, d.h. es geht trotz hohem Zeitaufwand nur wenig voran. Wenn ich den Part aber bis Sonntag durch kriege, kann ich den Praxisteil (der auch absolut Praxisrelevant ist) schneller fertig stellen und noch vor dem Endtermin weiter an der DA arbeiten (teilweise hab ich schon Literatur gekauft, die für beide Arbeiten sinnvoll ist).

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Was passiert eigentlich wenn der Fall eintreten sollte und du nicht bist zum 30.06.2012 fertig wirst ?

Dann muss ich mich fürchterlich schämen und die Fee um Hilfe bitten :blushing:

Und ich muss 650 EUR Diplomprüfungsgebühr und 550 EUR Gebühr für die zusätzlichen Prüfungen in den Wind schießen, kann meine Diplomarbeit um 20 Seiten kürzen, kriege einen Bachelor und 2 Zertifikate für die Prüfungen die es im Bachelor nicht gegeben hätte und habe eine Hausarbeit für die Katz' verfasst ... zudem würde ich mich bis ans Ende meines Lebens in den Allerwertesten beißen!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Die letzte Geschichte, die mit dem Beißen in den Allerwertesten...da erwarten wir dann doch alle, dass es davon ein Video gibt, das Sie dann bei youtube einstellen.

Und dann bin ich jetzt dafür, dass Sie den Termin versemmeln. Um die finanziellen Verluste zu minimieren, würde ich mich glatt zu einer Spende bereit erklären. Für so ein Video!!!!!

:001_tt2:

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Sie wollen mich wohl herausfordern? Nix da! ... Ich schreibe die DA, kriege mein DiplFH, fahre nach Hamburg zur Abschlussfeier und esse ein Fischbrötchen und alles wird gut!

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gibt's auf der Abschlussfeier nur Fischbrötchen? ich habe mindestens mit Lachshäppchen gerechnet.....:ohmy::angry: für soviel Arbeit und Schufterei, für die ganze Quälerei mit Alt-Klausurdiskussionen erwarte ich ein ordentliches Buffet, gepflegte Getränke und eine 6köpfige Band.....und keine Bismarckheringe, die ich auch in der Nordsee bekomme und ein paar Sonntagsreden - das soll sich ja am Ende gelohnt haben :)

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Ich warte immer noch auf einen fundierten Erfahrungsbericht dazu.

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)