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Confused

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Amazing Grace

58 Aufrufe

Wie der Titel schon sagt, bin ich verwirrt. Es beschleichen mich hin und wieder Zweifel, ob ich wirklich das Richtige für mich vor habe und ob das Abitur nicht der "falsche" Weg zu meinem persönlichen Glück ist.

Wofür benötige ich das Abitur?

Um meinen Traum vom Studium zu erfüllen

In Deutschland benötigt man nicht zwingend das Abitur, um studieren zu können. Warum also Zeit für das Abitur verschwenden?

Ich erfülle bisher nicht die nötigen Voraussetzungen, um ohne Abitur studieren zu können (fehlende Berufserfahrung)

Wieso nicht lieber die verbleibende Zeit bis zum Studium andersweitig nutzen? Sprich durch weiterbildende Kurse, die auch für den aktuellen Job sinnvoll wären?

Gute Frage!

Und genau diese letzte Frage schwirrt schon seit einiger Zeit in meinem Kopf herum. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Abitur und dem Thema "Studieren ohne Abitur" auseinander gesetzt. Nachdem ich mir einige Bücher zur Abiturvorbereitung besorgt habe und diese ein wenig durchgearbeitet habe, sind mir die ersten Zweifel gekommen. Vieles an Themen, was im Abitur durchgenommen wird, werde ich für mein Studium nicht benötigen können. Andererseits erwerbe ich somit ein größeres Allgemeinwissen, doch sind dafür wirklich 3 Jahre nötig?

Vielleicht könnt ihr mir bei meiner Entscheidung ein wenig weiter helfen. Ist das Abitur den noch "zeitgemäß"? Benötige ich es wirklich für mein Studium?

Wie anerkannt sind die Wirtschafts- und Sprachkurse, die das AKAD Kolleg anbietet?

Ist es nicht sinnvoller die Zeit bis zum Studium durch Weiterbildungskurse zu überbrücken?

Ich würde mich sehr über Kommentare, Meinungen und Kritik freuen. Es ist eine schwierige Entscheidung und ich möchte eine gute und sinnvolle Wahl für meine Zukunft treffen.

Einen schönen und lernreichen Sonntag an alle fleißigen Fernstudenten da draußen :)


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11 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Das Beste an einer breiten schulischen Bildung (ich hab vor gefühlten 1000 Jahren Abitur in Bayern an einem neusprachlichen Gymnasium gemacht mit großem Latinum und Mathe bis zum Vorabitur in der 12. Klasse) fand ich immer, dass ich mich mit Themen beschäftigen musste, auf die ich damals eigentlich überhaupt keine Lust hatte. Ich habe das immer als Basis und als Ideengeber fürs gesamte weitere Leben empfunden.

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Ich habe kein Abitur, hatte noch nie das Gefühl mich vor dem "geballten" Wissen eines Abiturienten verstecken zu müssen. Argumentiere nicht besser oder schlechter, kann mit Zahlen umgehen, kenne die notwendigen naturwissenschaftlichen Zusammenhänge und selbst die lateinische Herkunft mancher Wörter ist mir bekannt.

Allgemeinwissen hat nichts mit dem Abitur zu tun, ob man es dann überhaupt im Fernabitur erwerben kann ... kann ich mir schwer vorstellen - unterm Strich lernt man die ganze Zeit einzig für die Externenprüfung.

Ich befürworte das Abitur nicht - allerdings rein subjektiv betrachtet.

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Zwar erfüllte ich die beruflichen Voraussetzungen, doch dennoch machte ich mir ähnliche Gedanken, als ich mich entschied das Fernabitur abzubrechen und dafür mich als Studentin einzuschreiben.

Heute stehe ich kurz vor dem Abschluss meines Bachelors in Mathematik (postgraduale Kurse habe ich auch bereits belegt und strebe nun einen Master an) und wenn ich zurück schaue, dann erkenne ich, dass ich mich weniger über die für das Projekt Abitur investierte Zeit ärgere, sondern mehr darüber, dass ich für - meiner Meinung nach (!) - schlechte Betreuung, miserable Unterlagen und einem in meinem Augen antiquiertes System viel Geld ausgegeben habe.

Es gibt eine Studie (leider hab ich diese nun nicht auf die schnelle gefunden), in der aufgezeigt wird, dass man andere nicht motivieren kann - man kann sich nur selbst motivieren. Daraus schließe ich auch, dass man für Allgemeinbildung als Erwachsener keinen Lehrer benötigt, denn motivieren kann man sich nur selbst und somit geht es auch darum sich selbst eigenverantwortlich weiterbilden.

Ich lese sehr gerne populärwissenschaftliche Bücher und wenn mich etwas mehr interessiert, dann gehe ich in eine Bibliothek und frage dort, ob man mir ein Buch über jenes Thema empfehlen kann. Genauso habe ich aber auch letztes Weihnachten Schillers Glocke gelesen, einfach weil ich es nie in der Schule behandelt hatte und es mich interessiert hat.

Auf der anderen Seite muss man auch klar sagen, dass man, als Student ohne Abitur, doch auch auf Vorurteile und Angst trifft.

Auch stellt sich für mich die Frage, ob ein Abitur noch "zeitgemäß" ist, nicht. Meiner Meinung nach hat das Abitur und das Studieren ohne Abitur beides eine Existenzberechtigung und die Entscheidung sollte jeder für sich selbst treffen können. Wenn sich jemand sicherer fühlt, weil er /sie ein Abitur vor dem Studium absolviert hat, dann ist dies OK. Genauso ist es meines Erachtens in Ordnung, wenn sich jemand für den Weg direkt zur Universität entscheidet. Denn es zählt im Endeffekt nicht der Weg sondern das Ziel!

Vor vier Jahren (wie die Zeit vergeht), als ich mich noch für ein Studium an der Fernuni Hagen interessierte, musste man die Berufserfahrung erst vorweisen, wenn man sich dann als ordentlicher Student einschreiben konnte (nachdem man die Zulassungsprüfung bestanden hatte). D.h. man konnte als Akademiestudent die jeweiligen Kurse, die man für die Zulassungsprüfung benötigte, absolvieren und wenn man dann auch die Berufserfahrung (darunter fällt auch Wehrdienst, Elternzeit, Pflege von Angehörigen) zusammen hatte, dann konnte man sich frühestens ordentlich einschreiben.

Hast Du Dich dies bezüglich mal erkundigt?

Ich wünsche Dir auch einen schönen Sonntag. :)

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Ich habe dein Blog nachgelesen und mir zwei Dinge überlegt:

- Du schreibst, du fühlst dich noch nicht reif für ein Studium. Wie äussert sich die fehlende Reife? In mangelndem Allgemeinwissen? In mangelnder Erfahrung mit Lernen? In mangelnder Lebenserfahrung? In Unsicherheit bezüglich deiner Ziele?

Ich denke, je nachdem wie sich das äussert, macht es Sinn oder eben nicht, Abitur zu machen. Vielleicht willst du dir erst sicher sein, dass du alleine Lernen kannst? Vielleicht willst du zuerst herausfinden, ob die eingeschlagene Richtung wirklich die deine ist? Dann würde ich eher auf berufliche Erfahrung setzen. Vielleicht möchtest du auch jetzt erst mal eine Weile lang "nichts" machen und das Leben verstärkt geniessen und erst dann ein Studium in Angriff nehmen?

- Du schreibst, du willst Abitur machen, weil du von einem Studium träumst. Wovon genau träumst du? Einen akademischen Abschluss zu besitzen, es jemandem zu beweisen? Dich sehr vertieft mit Themen auseinanderzusetzen und zu erfahren, was man darüber weiss, zu verstehen und anzuwenden? Vom Leben als Studentin? Von einer bestimmten Tätigkeit, die ein bestimmtes Studium voraussetzt?

Du hast das hier im Blog noch nicht genauer beschrieben. Auch hier gilt, je nachdem wäre das Abituer eher sinnvoll oder nicht.

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Ach, ich denke Bildung bleibt immer zeitgemäß!

Allerdings habe ich kein Abitur und bin auch froh mich nicht mehr mit breit angelegten Themen beschäftigen zu müssen. Ich darf als beruflich Qualifizierte meinen Interessen im Studium nachgehen. Das bringt vor allem Zeitgewinn.

Deshalb würde ich immer abwägen, was bringt es mir persönlich? Wo will ich hin?

Gruß Raaaabi

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Letztendlich reduziert sich das doch auf die Frage "Kann man etwas vermissen, was man nicht kennt?" Von daher ist ja ein Rat, der auf der eigenen Lerngeschichte basiert, nur bedingt anwendbar.

Frage wäre vielmehr: Was versprechen Sie sich von einem Abitur? Was erhoffen Sie sich dadurch?

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HannoverKathrin

Geschrieben

So wie ich das nun verstehe, wäre das Abitur nur ein Mittel zum Zweck, richtig? Wäre die nötige Berufserfahrung da, würdest du direkt ins Studium einsteigen und das Abi ignorieren.

Somit erstmal die Fragen: wieviel Berufserfahrung fehlt und welches Studium soll es sein?

Es gibt durchaus Menschen die nach einem Fernabitur noch ein Fernstudium gemeistert haben, aber ich persönlich kann mir das nicht vorstellen. Nach dem Abitur würde ich froh sein endlich fertig zu sein und würde viel lieber meine Freizeit wieder genießen wollen anstelle ins nächste Projekt einzusteigen. So gehts mir im Moment zum Beispiel bei der Thematik "Master machen?".

In welcher beruflichen Richtung bewegen wir uns denn? Würde es fachliche Fortbildungen geben die dich wirklich weiterbringen? Evtl. wäre es wirklich sinnvoller einfach etwas fachliches so zwischendurch zu machen und nach der ausreichenden Berufserfahrung das Studium zu starten.

Natürlich bräuchtest du eine gewisse Gewissheit dass du die nötige Berufserfahrung auch wirklich sammeln kannst.

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Ich habe kein Abitutr gemacht und nach der Schule eine Ausbildung angefangen. Nach der Ausbildung habe ich eine Weiterbildung gemacht, bei der ich nebenbei auch das Fachabitur erlange. Jetzt studiere ich seit kurzem, obwohl meine Weiterbildung noch nicht vorbei ist. Letztendlich hätte ich das gleich nach der Ausbildung machen sollen. Man braucht eben heutzutage kein Abitur. Die meisten Unis/FHs lassen einen auch ohne studieren (maximal muss man dann eine zusätzliche Prüfung ablegen).

Naja, es ist letztendlich deine Entscheidung. Ich würde dir raten gleich das Studium anzufangen, sofern es deine Berufserfahrung erlaubt. Sollte sie noch nicht ausreichen, dann entweder durch Fachliteratur oder Lehrgängen mit Themen, die dich interessieren, die Zeit überbrücken.

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Letztendlich reduziert sich das doch auf die Frage "Kann man etwas vermissen, was man nicht kennt?" Von daher ist ja ein Rat, der auf der eigenen Lerngeschichte basiert, nur bedingt anwendbar.

Meiner Meinung nach ist die Entscheidung Abitur oder nicht Abitur nicht so einfach auf eine Frage herunter zu brechen. Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab, z.B.

  • Ist das Abitur eine Voraussetzung beim angestrebten Arbeitgeber?
    (ein nicht vorhandenes Abitur kann bei Bewerbungen beim Staat problematisch sein)

  • Ist der angestrebte Studiengang auch für Studenten ohne Abitur machbar?
    (hier spiele Erfahrungsberichte sehr wohl eine Rolle)?

  • Traut man es sich selbst zu Wissenslücken selbstständig füllen zu können?

  • Welche Regelungen gilt es zu beachten?
    (z.B. kann das Abitur nur einmal wiederholt werden, an der Hochschule kann man ggfs. nach einer gewissen Anzahl an nicht bestandenen Prüfungen in einem Pflichtmodul exmatrikuliert werden usw.)

  • etc.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich bin bei dieser Aussage von dem ausgegangen, was die Threaderöffnerin schrieb: Abitur ist für das gewählte Studienfach nicht nötig, nur die einschlägige Berufserfahrung in einem gewissen Umfang.

Wenn das Abi also nicht notwendig ist, dann sind es eher individuelle Gründe, die dafür oder dagegen sprechen. Und einer könnte sein, dass man sich durch das vorgeschaltete Abitur eine bessere Ausgangsbasis, leichteres Lernen und bessere Noten fürs Studium verspricht, oder?

Dazu gab es vorletzten Samstag übrigens einen interessanten Artikel in der FAZ!

http://www.faz.net/artikel/C30901/vorbereitungsjahr-an-der-universitaet-trainieren-kommt-vor-studieren-30683395.html

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Hm, so ein ähnliches Dilemma hatte ich ja auch....mir fehlen 1,5 Jahre Berufserfahrung, und aus gesundheitlichen Gründen ist es nicht so schnell aufholbar, wie ich es dachte. Ich habe bereits ein paar Semester an der Fernuni Hagen sehr erfolgreich bestanden....und warte nun, dass ich als richtige Studentin weitermachen kann (1 Modul kann ich noch ohne Abi machen, mehr aber nicht mehr *seufz*).

Also, die Abivorbereitungen helfen mir sogar für die Uni, da ich Statistik haben werde, und ohne Abi sieht man da etwas schlecht aus.

Andersherum haben mri die paar geschafften Semester bereits für die Abivorbereitungen geholfen....z.Bsp. Geschichte.

Da es leider so teuer ist und noch länger dauert, bin ich gerade dabei, etwas anzuleiern, was für mich Horror ist, aber da dafür was tolles winkt....ich versuche gerade, durchzuboxen, dass ich eine Tz-Aufstiegsfortbildung zur Wirtschaftsfachwirtin machen kann. Dann hätte ich im Oktober 2012 die Wirtschaftsfachwirtin, und als Fachwirt kann man ja an der FU Hagen (und überall) sofort als richtige Studentin einsteigen, oder als Probestudentin? WEiß gerade nicht genau, jedenfalls kann ich weitere Semester machen. Da ich aber nicht weiß, ob ich Wirtschaftsfachwirtin packe und durchhalte, läuft das Abi weiter...außerdem merke ich, nach fast 1 Jahr ist es eine liebe Herausforderung. Ich kenne einige Leute, bei denen man nie denken würde, dass die das Abi haben...und dann werde ich das ja wohl auch schaffen? Ich bin zwar teils tierisch vom Stoff angenervt...und davon, dass ich schon ein paar Unimodule bestanden habe und mich dann anmeckern lassen muss wegen Abisachen von den Betreuern....und von der Art, wie man Inhalte wiedergeben muss (ganz anders als an der Uni), aber so langsam ist es eine Herausforderung für mich, die ich gerne beenden würde, egal ob ich vielleicht Wirtschaftsfachwirtin bin oder nicht, oder doch noch die Berufserfahrung ansammeln kann..

Wegen zeitgemäss: Naja, ich merke es bei meinen Nachhilfeschülern: Ohne Abi fehlt einem schon so einiges. Allein schon in Deutsch....die ganzen Lektüren usw...aber auch Mathe, usw...andererseits, bisher kam ich auch gut durch, und denke nicht, dass ich wegen Dummheit aufgefallen bin. Es muss nicht jeder das Abi haben. Man ist trotzdem gleichviel Wert.

Hm, mir fällt aber ein, die Abileute können oft besser formulieren.

Dass man ohne Abi studieren kann, das resultiert ja vor allem auch daraus, dass Fachkräfte fehlen. Aber wenn man die Voraussetzungen dafür hat...dann ist es doch ok, wenn man es wagt. Arbeitgeber werden es später vielleicht sogar total toll finden, wenn man ohne Abitur den BA oder den MA geschafft hat...

Du musst in dich hineinhören....willst du ein breites Spektrum an Fächern haben...auch ungeliebtes lernen müssen....dafür das Abi haben...kannst du es dir auf Dauer leisten...kannst du alleine lernen...Oder ist so eine Aufstiegsfortbildung doch eher etwas für dich. Kostet natürlich auch einen Haufen, aber dafür gibts ja mit Glück Meisterbafög. Wirst du Statistik oder Englisch in deinem Wunschstudiengang haben?

Ich kann von mir sagen: Man kommt mit dem am Besten voran und weiter, woran man sein Herz gehängt hat, wofür man sich am Besten motivieren kann, was man wirklich von innen her möchte. Nicht immer ist der Verstand der beste Ratgeber.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link