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Confused

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Amazing Grace

67 Aufrufe

Wie der Titel schon sagt, bin ich verwirrt. Es beschleichen mich hin und wieder Zweifel, ob ich wirklich das Richtige für mich vor habe und ob das Abitur nicht der "falsche" Weg zu meinem persönlichen Glück ist.

Wofür benötige ich das Abitur?

Um meinen Traum vom Studium zu erfüllen

In Deutschland benötigt man nicht zwingend das Abitur, um studieren zu können. Warum also Zeit für das Abitur verschwenden?

Ich erfülle bisher nicht die nötigen Voraussetzungen, um ohne Abitur studieren zu können (fehlende Berufserfahrung)

Wieso nicht lieber die verbleibende Zeit bis zum Studium andersweitig nutzen? Sprich durch weiterbildende Kurse, die auch für den aktuellen Job sinnvoll wären?

Gute Frage!

Und genau diese letzte Frage schwirrt schon seit einiger Zeit in meinem Kopf herum. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Abitur und dem Thema "Studieren ohne Abitur" auseinander gesetzt. Nachdem ich mir einige Bücher zur Abiturvorbereitung besorgt habe und diese ein wenig durchgearbeitet habe, sind mir die ersten Zweifel gekommen. Vieles an Themen, was im Abitur durchgenommen wird, werde ich für mein Studium nicht benötigen können. Andererseits erwerbe ich somit ein größeres Allgemeinwissen, doch sind dafür wirklich 3 Jahre nötig?

Vielleicht könnt ihr mir bei meiner Entscheidung ein wenig weiter helfen. Ist das Abitur den noch "zeitgemäß"? Benötige ich es wirklich für mein Studium?

Wie anerkannt sind die Wirtschafts- und Sprachkurse, die das AKAD Kolleg anbietet?

Ist es nicht sinnvoller die Zeit bis zum Studium durch Weiterbildungskurse zu überbrücken?

Ich würde mich sehr über Kommentare, Meinungen und Kritik freuen. Es ist eine schwierige Entscheidung und ich möchte eine gute und sinnvolle Wahl für meine Zukunft treffen.

Einen schönen und lernreichen Sonntag an alle fleißigen Fernstudenten da draußen :)


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11 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Das Beste an einer breiten schulischen Bildung (ich hab vor gefühlten 1000 Jahren Abitur in Bayern an einem neusprachlichen Gymnasium gemacht mit großem Latinum und Mathe bis zum Vorabitur in der 12. Klasse) fand ich immer, dass ich mich mit Themen beschäftigen musste, auf die ich damals eigentlich überhaupt keine Lust hatte. Ich habe das immer als Basis und als Ideengeber fürs gesamte weitere Leben empfunden.

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Ich habe kein Abitur, hatte noch nie das Gefühl mich vor dem "geballten" Wissen eines Abiturienten verstecken zu müssen. Argumentiere nicht besser oder schlechter, kann mit Zahlen umgehen, kenne die notwendigen naturwissenschaftlichen Zusammenhänge und selbst die lateinische Herkunft mancher Wörter ist mir bekannt.

Allgemeinwissen hat nichts mit dem Abitur zu tun, ob man es dann überhaupt im Fernabitur erwerben kann ... kann ich mir schwer vorstellen - unterm Strich lernt man die ganze Zeit einzig für die Externenprüfung.

Ich befürworte das Abitur nicht - allerdings rein subjektiv betrachtet.

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Zwar erfüllte ich die beruflichen Voraussetzungen, doch dennoch machte ich mir ähnliche Gedanken, als ich mich entschied das Fernabitur abzubrechen und dafür mich als Studentin einzuschreiben.

Heute stehe ich kurz vor dem Abschluss meines Bachelors in Mathematik (postgraduale Kurse habe ich auch bereits belegt und strebe nun einen Master an) und wenn ich zurück schaue, dann erkenne ich, dass ich mich weniger über die für das Projekt Abitur investierte Zeit ärgere, sondern mehr darüber, dass ich für - meiner Meinung nach (!) - schlechte Betreuung, miserable Unterlagen und einem in meinem Augen antiquiertes System viel Geld ausgegeben habe.

Es gibt eine Studie (leider hab ich diese nun nicht auf die schnelle gefunden), in der aufgezeigt wird, dass man andere nicht motivieren kann - man kann sich nur selbst motivieren. Daraus schließe ich auch, dass man für Allgemeinbildung als Erwachsener keinen Lehrer benötigt, denn motivieren kann man sich nur selbst und somit geht es auch darum sich selbst eigenverantwortlich weiterbilden.

Ich lese sehr gerne populärwissenschaftliche Bücher und wenn mich etwas mehr interessiert, dann gehe ich in eine Bibliothek und frage dort, ob man mir ein Buch über jenes Thema empfehlen kann. Genauso habe ich aber auch letztes Weihnachten Schillers Glocke gelesen, einfach weil ich es nie in der Schule behandelt hatte und es mich interessiert hat.

Auf der anderen Seite muss man auch klar sagen, dass man, als Student ohne Abitur, doch auch auf Vorurteile und Angst trifft.

Auch stellt sich für mich die Frage, ob ein Abitur noch "zeitgemäß" ist, nicht. Meiner Meinung nach hat das Abitur und das Studieren ohne Abitur beides eine Existenzberechtigung und die Entscheidung sollte jeder für sich selbst treffen können. Wenn sich jemand sicherer fühlt, weil er /sie ein Abitur vor dem Studium absolviert hat, dann ist dies OK. Genauso ist es meines Erachtens in Ordnung, wenn sich jemand für den Weg direkt zur Universität entscheidet. Denn es zählt im Endeffekt nicht der Weg sondern das Ziel!

Vor vier Jahren (wie die Zeit vergeht), als ich mich noch für ein Studium an der Fernuni Hagen interessierte, musste man die Berufserfahrung erst vorweisen, wenn man sich dann als ordentlicher Student einschreiben konnte (nachdem man die Zulassungsprüfung bestanden hatte). D.h. man konnte als Akademiestudent die jeweiligen Kurse, die man für die Zulassungsprüfung benötigte, absolvieren und wenn man dann auch die Berufserfahrung (darunter fällt auch Wehrdienst, Elternzeit, Pflege von Angehörigen) zusammen hatte, dann konnte man sich frühestens ordentlich einschreiben.

Hast Du Dich dies bezüglich mal erkundigt?

Ich wünsche Dir auch einen schönen Sonntag. :)

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Ich habe dein Blog nachgelesen und mir zwei Dinge überlegt:

- Du schreibst, du fühlst dich noch nicht reif für ein Studium. Wie äussert sich die fehlende Reife? In mangelndem Allgemeinwissen? In mangelnder Erfahrung mit Lernen? In mangelnder Lebenserfahrung? In Unsicherheit bezüglich deiner Ziele?

Ich denke, je nachdem wie sich das äussert, macht es Sinn oder eben nicht, Abitur zu machen. Vielleicht willst du dir erst sicher sein, dass du alleine Lernen kannst? Vielleicht willst du zuerst herausfinden, ob die eingeschlagene Richtung wirklich die deine ist? Dann würde ich eher auf berufliche Erfahrung setzen. Vielleicht möchtest du auch jetzt erst mal eine Weile lang "nichts" machen und das Leben verstärkt geniessen und erst dann ein Studium in Angriff nehmen?

- Du schreibst, du willst Abitur machen, weil du von einem Studium träumst. Wovon genau träumst du? Einen akademischen Abschluss zu besitzen, es jemandem zu beweisen? Dich sehr vertieft mit Themen auseinanderzusetzen und zu erfahren, was man darüber weiss, zu verstehen und anzuwenden? Vom Leben als Studentin? Von einer bestimmten Tätigkeit, die ein bestimmtes Studium voraussetzt?

Du hast das hier im Blog noch nicht genauer beschrieben. Auch hier gilt, je nachdem wäre das Abituer eher sinnvoll oder nicht.

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Ach, ich denke Bildung bleibt immer zeitgemäß!

Allerdings habe ich kein Abitur und bin auch froh mich nicht mehr mit breit angelegten Themen beschäftigen zu müssen. Ich darf als beruflich Qualifizierte meinen Interessen im Studium nachgehen. Das bringt vor allem Zeitgewinn.

Deshalb würde ich immer abwägen, was bringt es mir persönlich? Wo will ich hin?

Gruß Raaaabi

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Letztendlich reduziert sich das doch auf die Frage "Kann man etwas vermissen, was man nicht kennt?" Von daher ist ja ein Rat, der auf der eigenen Lerngeschichte basiert, nur bedingt anwendbar.

Frage wäre vielmehr: Was versprechen Sie sich von einem Abitur? Was erhoffen Sie sich dadurch?

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HannoverKathrin

Geschrieben

So wie ich das nun verstehe, wäre das Abitur nur ein Mittel zum Zweck, richtig? Wäre die nötige Berufserfahrung da, würdest du direkt ins Studium einsteigen und das Abi ignorieren.

Somit erstmal die Fragen: wieviel Berufserfahrung fehlt und welches Studium soll es sein?

Es gibt durchaus Menschen die nach einem Fernabitur noch ein Fernstudium gemeistert haben, aber ich persönlich kann mir das nicht vorstellen. Nach dem Abitur würde ich froh sein endlich fertig zu sein und würde viel lieber meine Freizeit wieder genießen wollen anstelle ins nächste Projekt einzusteigen. So gehts mir im Moment zum Beispiel bei der Thematik "Master machen?".

In welcher beruflichen Richtung bewegen wir uns denn? Würde es fachliche Fortbildungen geben die dich wirklich weiterbringen? Evtl. wäre es wirklich sinnvoller einfach etwas fachliches so zwischendurch zu machen und nach der ausreichenden Berufserfahrung das Studium zu starten.

Natürlich bräuchtest du eine gewisse Gewissheit dass du die nötige Berufserfahrung auch wirklich sammeln kannst.

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Ich habe kein Abitutr gemacht und nach der Schule eine Ausbildung angefangen. Nach der Ausbildung habe ich eine Weiterbildung gemacht, bei der ich nebenbei auch das Fachabitur erlange. Jetzt studiere ich seit kurzem, obwohl meine Weiterbildung noch nicht vorbei ist. Letztendlich hätte ich das gleich nach der Ausbildung machen sollen. Man braucht eben heutzutage kein Abitur. Die meisten Unis/FHs lassen einen auch ohne studieren (maximal muss man dann eine zusätzliche Prüfung ablegen).

Naja, es ist letztendlich deine Entscheidung. Ich würde dir raten gleich das Studium anzufangen, sofern es deine Berufserfahrung erlaubt. Sollte sie noch nicht ausreichen, dann entweder durch Fachliteratur oder Lehrgängen mit Themen, die dich interessieren, die Zeit überbrücken.

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Letztendlich reduziert sich das doch auf die Frage "Kann man etwas vermissen, was man nicht kennt?" Von daher ist ja ein Rat, der auf der eigenen Lerngeschichte basiert, nur bedingt anwendbar.

Meiner Meinung nach ist die Entscheidung Abitur oder nicht Abitur nicht so einfach auf eine Frage herunter zu brechen. Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab, z.B.

  • Ist das Abitur eine Voraussetzung beim angestrebten Arbeitgeber?
    (ein nicht vorhandenes Abitur kann bei Bewerbungen beim Staat problematisch sein)

  • Ist der angestrebte Studiengang auch für Studenten ohne Abitur machbar?
    (hier spiele Erfahrungsberichte sehr wohl eine Rolle)?

  • Traut man es sich selbst zu Wissenslücken selbstständig füllen zu können?

  • Welche Regelungen gilt es zu beachten?
    (z.B. kann das Abitur nur einmal wiederholt werden, an der Hochschule kann man ggfs. nach einer gewissen Anzahl an nicht bestandenen Prüfungen in einem Pflichtmodul exmatrikuliert werden usw.)

  • etc.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich bin bei dieser Aussage von dem ausgegangen, was die Threaderöffnerin schrieb: Abitur ist für das gewählte Studienfach nicht nötig, nur die einschlägige Berufserfahrung in einem gewissen Umfang.

Wenn das Abi also nicht notwendig ist, dann sind es eher individuelle Gründe, die dafür oder dagegen sprechen. Und einer könnte sein, dass man sich durch das vorgeschaltete Abitur eine bessere Ausgangsbasis, leichteres Lernen und bessere Noten fürs Studium verspricht, oder?

Dazu gab es vorletzten Samstag übrigens einen interessanten Artikel in der FAZ!

http://www.faz.net/artikel/C30901/vorbereitungsjahr-an-der-universitaet-trainieren-kommt-vor-studieren-30683395.html

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Hm, so ein ähnliches Dilemma hatte ich ja auch....mir fehlen 1,5 Jahre Berufserfahrung, und aus gesundheitlichen Gründen ist es nicht so schnell aufholbar, wie ich es dachte. Ich habe bereits ein paar Semester an der Fernuni Hagen sehr erfolgreich bestanden....und warte nun, dass ich als richtige Studentin weitermachen kann (1 Modul kann ich noch ohne Abi machen, mehr aber nicht mehr *seufz*).

Also, die Abivorbereitungen helfen mir sogar für die Uni, da ich Statistik haben werde, und ohne Abi sieht man da etwas schlecht aus.

Andersherum haben mri die paar geschafften Semester bereits für die Abivorbereitungen geholfen....z.Bsp. Geschichte.

Da es leider so teuer ist und noch länger dauert, bin ich gerade dabei, etwas anzuleiern, was für mich Horror ist, aber da dafür was tolles winkt....ich versuche gerade, durchzuboxen, dass ich eine Tz-Aufstiegsfortbildung zur Wirtschaftsfachwirtin machen kann. Dann hätte ich im Oktober 2012 die Wirtschaftsfachwirtin, und als Fachwirt kann man ja an der FU Hagen (und überall) sofort als richtige Studentin einsteigen, oder als Probestudentin? WEiß gerade nicht genau, jedenfalls kann ich weitere Semester machen. Da ich aber nicht weiß, ob ich Wirtschaftsfachwirtin packe und durchhalte, läuft das Abi weiter...außerdem merke ich, nach fast 1 Jahr ist es eine liebe Herausforderung. Ich kenne einige Leute, bei denen man nie denken würde, dass die das Abi haben...und dann werde ich das ja wohl auch schaffen? Ich bin zwar teils tierisch vom Stoff angenervt...und davon, dass ich schon ein paar Unimodule bestanden habe und mich dann anmeckern lassen muss wegen Abisachen von den Betreuern....und von der Art, wie man Inhalte wiedergeben muss (ganz anders als an der Uni), aber so langsam ist es eine Herausforderung für mich, die ich gerne beenden würde, egal ob ich vielleicht Wirtschaftsfachwirtin bin oder nicht, oder doch noch die Berufserfahrung ansammeln kann..

Wegen zeitgemäss: Naja, ich merke es bei meinen Nachhilfeschülern: Ohne Abi fehlt einem schon so einiges. Allein schon in Deutsch....die ganzen Lektüren usw...aber auch Mathe, usw...andererseits, bisher kam ich auch gut durch, und denke nicht, dass ich wegen Dummheit aufgefallen bin. Es muss nicht jeder das Abi haben. Man ist trotzdem gleichviel Wert.

Hm, mir fällt aber ein, die Abileute können oft besser formulieren.

Dass man ohne Abi studieren kann, das resultiert ja vor allem auch daraus, dass Fachkräfte fehlen. Aber wenn man die Voraussetzungen dafür hat...dann ist es doch ok, wenn man es wagt. Arbeitgeber werden es später vielleicht sogar total toll finden, wenn man ohne Abitur den BA oder den MA geschafft hat...

Du musst in dich hineinhören....willst du ein breites Spektrum an Fächern haben...auch ungeliebtes lernen müssen....dafür das Abi haben...kannst du es dir auf Dauer leisten...kannst du alleine lernen...Oder ist so eine Aufstiegsfortbildung doch eher etwas für dich. Kostet natürlich auch einen Haufen, aber dafür gibts ja mit Glück Meisterbafög. Wirst du Statistik oder Englisch in deinem Wunschstudiengang haben?

Ich kann von mir sagen: Man kommt mit dem am Besten voran und weiter, woran man sein Herz gehängt hat, wofür man sich am Besten motivieren kann, was man wirklich von innen her möchte. Nicht immer ist der Verstand der beste Ratgeber.

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      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?