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Doping

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chillie

56 Aufrufe

Manchmal wäre es so einfach, wenn man das passende Dopingmittelchen hat und wie die Mannen der Tour-de-France jegliche noch so unmenschliche Belastung mit Spitzenleistung abschließen kann. Das ist aber zum einen ungesund und zum anderen unethisch.

Dennoch bediene ich mich hier einer besonderen Form des Dopings. Sozusagen Soft-Doping. Mein Frustlevel ist wieder hoch genug um mit einem Motzblog gegenzusteuern.

Heute schreiben wir den 1. Oktober - nur noch 17 Tage bis zur Abgabe der BUF-Hausarbeit. Dieser Fakt alleine ist noch nicht motzwürdig... allerdings bin ich inzwischen so genervt von der Schreiberei, dass ich am liebsten alles stehen und liegen lassen würde.

Jeder Versuch zu schreiben ist aktuell eine Qual ... in 1 Stunde schaffe ich 3-4 Sätze... und danach ist meine Laune rund um das Thema erstmal kräftig verdorben.

Auch wenn ich sicher rein objektiv die größten Hürden bereits überwunden habe, subjektiv steht mir das Studium bis zur Oberkante. Ich habe keine Lust mehr... und... ich habe keinen Spaß mehr an der Quälerei.

Noch 17 Tage ... dann muss BUF fertig sein ... und direkt im Anschluss geht die Schreiberei schon wieder von vorne los.

Ich muss ganz ehrlich sagen, auch die BUF Hausarbeit ist für mich kein Spaß ... das was bei BSP irgendwie locker und interessant war geht mir bei den beiden bisherigen anderen HA kräftig auf die Nerven.

Ich habe sehr viel Spaß an dem Thema und an der Auseinandersetzung - aber die Schreiberei ist so schrecklich unbefriedigend. Sicher hängt das stark mit meiner Arbeitsweise zusammen, die ist aber eben durch mein Zeitbudget so vorgegeben.

Das Thema, weswegen ich so frustriert bin ist sicher nicht mal BUF sondern der Ausblick, dass ich diese freudlose Quälerei noch bis nächstes Jahr mit mir mitschleifen werde...

P.S.: signs28x22.gif => kotzi32x19.gif


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13 Kommentare


Wirklich motivierende Worte fallen mir jetzt ja keine ein ... für die DA kann ich nur empfehlen, dass du dir ein Thema suchst, dass dich wirklich interessiert. Sonst gibst du irgendwann auf!

Ich seh das ja bei mir ... die Recherche war super spannend, das Verfassen der Arbeit ging mir weitestgehend gut von der Hand. Aber jetzt - so zum Schluß - naja ;) ich quäle mich aktuell durch die Korrektur ... der Spaß ist weg. Aber was muss, das muss - und jetzt einfach "aufzuhören" gilt nicht.

Auch wenns nicht hilft: Reiss dich zusammen und mach! :sneaky2:

Wäre doch schade um die viele tolle Vorarbeit, wenn du dir mit dem ENdspurt schnell noch die geniale Note versaust?

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Wäre doch schade um die viele tolle Vorarbeit, wenn du dir mit dem ENdspurt schnell noch die geniale Note versaust?

Ich habe mich schon gefragt, ob das noch eine vernünftige Motivationsbasis wäre. Eine neue für den Rest ausdenken ist ja kaum drin und die Hauptmotivation (besserer Job und mehr Geld) ist erstmal gut belegt.

Allerdings bin ich nicht wirklich zu einem positiven Ergebnis gekommen. Die Möglichkeit mit 1,1 abzuschliessen ist in guten Phasen wirklich verlockend.

Ich bin mir sicher, dass selbst mein Entwurf der HA schon sehr gut ist und (wenn fertig) ohne Änderungen abgegeben 2,x erreichen könnte.

Aber gerade die Hausarbeit und die Diplomarbeit sind eben so schlecht steuerbar, dass das ganze Motivation fördert. Meinen HA-Betreuer kenne ich nicht, habe ich mir vorschlagen lassen und von 4 eMails habe ich keine Einschätzung.

Für die DA brauche ich zwei Betreuer wobei der Mittelwert aus den Noten gebildet wird ... selbst wenn ich einen Plan habe (kein Thema, keine Zusage, kein Betreuer) kann ich nur durch wenige Dinge auf eine gute Note hinarbeiten.

Es heisst...schreiben, abgeben, warten ... im Gegensatz zur Klausurvorbereitung fehlt mir beim Schreiben eben das Instantfeedback. Ob mein Text gut oder schlecht ist, kann ich zwar selbst beurteilen... die Note macht aber jemand anders und im Gegensatz zu Klausuren nach einer nicht wirklich nachvollziehbaren Bewertungsgrundlage.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Geht die Motivation den ausschließlich über die Note? Ich habe meine letzte Hausarbeit während des Aufbaustudiums als Möglichkeit gesehen, mich mti einem Thema grundlegend zu beschäftigen, auf das ich Lust hatte.

Gut, so was kann man im Grunde immer. Aber wann setzt man sich schon mal hin, sucht Literatur, recherchiert etc. und schreibt dann zum Schluss auch noch alles auf? Die Leute würden einen für bekloppt erklären.

Vielleicht sind Hausarbeit und Diplomarbeit für lange Zeit das letzte Mal, dass Sie sich so grundlegend mit einem Thema beschäftigen. Wäre das kein Grund, das noch mal so richtig zu genießen? :blushing:

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Nein ganz sicher nicht, aber wo ich meine Motivation suchen muss ist mir nicht ganz klar.

Das Thema allein ist sicher super interessant ... aber allein daraus ziehe ich aktuell nicht sehr viel. Der Raum mit dem Wissen etwas anzufangen ist aktuell sehr begrenzt.

Sprich: Ich verspüre aus der Arbeit für mich aktuell keinen Gewinn... über den Wissenszuwachs hinaus.

Die Leute würden einen für bekloppt erklären.

Ich erklären mich seit einiger Zeit auch für bekloppt ... anders kann man so ein Fernstudium ja auch nicht aushalten. ;)

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Nein ganz sicher nicht, aber wo ich meine Motivation suchen muss ist mir nicht ganz klar.

Bei mir schon - sonst hätte ich die Arbeit schon in den Druck gegeben, für "bestanden" reicht sie mit Sicherheit schon.

Das Wissen habe ich mir bereits angeeignet. Dieses "Wir machen es hübsch" und brauche dafür 4-5h/Arbeitstag und 8-9h/Wochenend-Tag zu rechtfertigen ist wirklich schwierig. Das einzige, womit ich mich selbst kriege, ist mein Ehrgeiz, die bestmögliche Note zu bekommen. Mag vielleicht ein kleines (oder großes) etwas KRANK sein - hilft aber ungemein :blink::lol:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nein ganz sicher nicht, aber wo ich meine Motivation suchen muss ist mir nicht ganz klar.

Das Thema allein ist sicher super interessant ... aber allein daraus ziehe ich aktuell nicht sehr viel. Der Raum mit dem Wissen etwas anzufangen ist aktuell sehr begrenzt.

Sprich: Ich verspüre aus der Arbeit für mich aktuell keinen Gewinn... über den Wissenszuwachs hinaus.

Das hört sich jetzt sehr nach erhobenem Zeigefinger oder nach "Als Omma noch jung war" an, aaaaber es ist natürlich nicht so gemeint....

Ich hab ne ganze Menge Themen in meinem Berufsleben behandelt, deren Relevanz für den Arbeitsalltag sich erst eine ganze Weile später heraus gestellt hat. Und ob es nicht kurzfristig doch Relevanz hat, das kann man in der Regel gar nicht beurteilen. Denn der Blick auf Abläufe, Fragestellunen, Probleme verändert sich ja dadurch, dass man sich einem Thema widmet.

Das ist ja auch wohl bei Ihnen im Job während Ihrer Fernstudienzeit so gelaufen. Jedenfalls bechreiben Sie Ihre berufliche Entwicklung immer wieder mal so.

Und ansonsten wäre ja der Ansatz "Wer weiß, wofür es langfristig gut ist?!" Denn das Thema ist ja spannend, wie Sie schreiben. Vielleicht müssten Sie Ihren Blick nur von der kurzfristigen Nützlichkeit weg bekommen?

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auch hier kann ich dich verstehen, chilie: ich habe ein Thema, dass mich interessiert. Das auch beruflich relevant für mich ist - wenn ich entgegen einer früheren Zusage auch nicht dabei mitarbeiten darf. Die Recherche ist auch sehr interessant und ich denke, dass ich einiges dabei gelernt habe. Aber es ist schrecklich anstrengend, das alles niederzuschreiben...und irgendwann will man nur noch fertig werden.....dazu wiederum müsste ich (schneller) weiterschreiben....wozu mir aktuell irgendwie Lust und Motivation fehlen.....:confused: ich bin mir zwar sicher, dass das alles noch wird, aber Spass ist momentan was anderes.

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Ich bin mir sicher, dass nicht alles für jetzt sein muss ... wobei die Lösung meines Problems wohl daran liegt die HA ohne Änderung an Strategie und Motivation zu schreiben und das ganze für die DA nochmals anders anzugehen.

Einfach die Persepktive ändern hilft mir in den nächsten 2 Wochen nichts mehr, in den nächsten 8 Monaten ist das sicher eine Alternative.

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Ich kann verstehen, dass es dich - auf deutsch gesagt - ankotzt. Aber vllt hilft einfach ein "ich mach' das jetzt fertig und dann hab ich's endlich hinter mir!" ?! Auch wenn es danach von vorn losgeht, aber vllt kannst du diesen Gedanken ersteinmal verdrängen nach dem Motto "eins nach dem anderen".

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich bin mir sicher, dass nicht alles für jetzt sein muss ... wobei die Lösung meines Problems wohl daran liegt die HA ohne Änderung an Strategie und Motivation zu schreiben und das ganze für die DA nochmals anders anzugehen.

Und wenn wir eine Belohnung versprechen? Irgendeine Überraschung? Oder so was?

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Irgend welche Vorschläge.

Meine Frau hat mir schon vorgeschlagen, dass ich mir den Kaffeevollautomaten, den ich für die neue Wohnung kaufen wollte, doch als Belohnung quasi nach der Hausarbeit ansehen könnte.

Allerdings hat mich der Gedanke etwas zu kaufen, was ich eh 2 Monate später kaufen würde, nicht sonderlich motiviert ...zumal ich ihn so oder so selbst bezahlen werde ;-)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Irgend welche Vorschläge.

Meine Frau hat mir schon vorgeschlagen, dass ich mir den Kaffeevollautomaten, den ich für die neue Wohnung kaufen wollte, doch als Belohnung quasi nach der Hausarbeit ansehen könnte.

Allerdings hat mich der Gedanke etwas zu kaufen, was ich eh 2 Monate später kaufen würde, nicht sonderlich motiviert ...zumal ich ihn so oder so selbst bezahlen werde ;-)

Sie trinken gerne Kaffee? Oder Espresso? Ja, dann hab ich was Leckeres für Sie!!!!

Und das wirkt auch als Doping....!!! :) Brauch ich bloß noch Ihre Adresse!

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Ich kann dich voll und ganz verstehe, irgendwann muckt der Körper immer mal! Aber wenn ich deine ganzen Beiträge so in Erinnerung Rufe kannst du stolz auf dich sein, und das solltest du als Motivator nutzen.. Den Stolz :)

Und vlt Kanzlers Aufmerksamkeit ;-)

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    • mamawuschel
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls