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Auf die Plätze......fertig....... (fast) los!

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Sandra82

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Bald ist es soweit, am Montag ist offizieller Bearbeitungsbeginn und ich freue mich drauf.

Am Mittwoch kamen die Skripte (allerdings kein Türschild und kein Enten-Gutschein wie es Marie-Berlin bekommen hat - vielleicht kriegen das nur die Wirtschaftler?)

Jedenfalls finde ich die Briefe für das Modul 1 vom Umfang her ok, ich denke, dass müsste ich schaffen in der Zeit, die der Plan von Prof. Renner dafür vorsieht. Dann bleiben immerhin noch ca. 4 Wochen für die Prüfungsvorbereitung.

Momentan bin ich noch beim Lück. Ich habe den erst komplett durchgelesen, was ich mir auch hätte ersparen können, denn erst jetzt, beim Zusammenfassen, kann ich die Infos richtig verarbeiten. Vorher ist der Sinn irgendwie an mir vorbeigeflogen:blink:

Gestern habe ich mir die Einführungsveranstaltung angesehen, und im Anschluss habe ich mir überlegt, einen Zeitplan für jede Woche zu erstellen. Das hab ich dann auch angefangen, dann aber wieder verworfen, weil ich wegen dem Baby gar nicht planen kann. Er hat z.B. keine festen Zeiten zum Essen, weil er immer noch gestillt wird, seine Schlafenszeiten sind auch noch sehr variabel... na ja. Dafür habe ich mein Notebook gestern ins Wohnzimmer verfrachtet, und wenn Baby nun auf seiner Krabbeldecke herumrollt, kann ich derweil lernen.

Was meinen armen Garten angeht, der ja auch schonmal Thema hier war - der verwahrlost so langsam vor sich hin. Ein tränendes Herz ist mir erfroren, weil ich abends vergessen habe, es abzudecken, und meine anderen Blumen müssten mal dringend gegossen werden. Das Gemüse gehört mal endlich ins Beet usw. Aber man kann auch nicht alles schaffen, ich bin ganz ehrlich, da geht mir das Lernen jetzt einfach vor.

Noch etwas anderes: falls einer von euch eine kreative Ader hat, möchte er vielleicht überlegen, wie ich und ein paar andere fleißige Studenten unsere Gruppe in Moodle nennen können.

Rosalie und ich haben uns bisher als unkreativ entpuppt :lol:

So, und jetzt roll ich mal das Baby zurück:001_wub:


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12 Kommentare


Guten Morgen,

komisch, dass du das Türschild mit den Karten usw. nicht erhalten hast. Das Zeugs kam nicht mit den Skripten, sondern ein paar Tage vorher mit einem Begrüßungsschreiben des Rektors zusammen in einem Brief. Und da ich auch nur in Psy. eingeschrieben bin, muss ich deine Theorie leider widerlegen. :blushing:

Mit Kreativität für unseren Gruppennamen kann ich bisher leider auch noch nicht dienen, ich denke aber schon seit gestern abend darüber nach...

Liebe Grüße,

Manu

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Komisch, ich habe zwar vorher einen Brief bekommen, aber da war bloß die Hochschulzeitung drin. Hmmm.... sie mögen mich nicht *heul* :(

Was unseren Gruppennamen angeht, so sind wir dann eben "die Unkreativen" - obwohl das auch wieder sehr einfallslos ist:rolleyes:

Alles nicht so leicht...

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Ich habe auch nix bekommen, nur die Zeitung...*schnief*

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hm, ich schätze, beim Zusammenfassen fällt dir der Lück gerade deshalb leichter WEIL du ihn vorher im ganzen gelesen hast. Rate ich dir auch sehr sehr dringend für die Skripte, erst lesen, dann nochmal lesen und zusammefassen.

Vergiss nicht, dass du auch noch Pflichtliteratur hast, was genau, das siehst du dann, wenn du in Moodle kannst.

Ich wünsche dir aber viel Spass, und hoffe, dass du nicht vielleicht doch noch entnervt wirst, so in der Mitte des Semesters ;-) Aber wenn doch, es geht den meisten so.

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Lustig, ich sitze hier grad mit erdigen Fingernägeln weil ich grad den Salat gepflanzt habe... schliesslich habe ich gestern meine Arbeit eingesandt, also heute mal nichts lernen.

Ich mache das übrigens auch so ähnlich wie du: Ich bearbeite meinen Kursteil (unserer enthält "Actions", wo man auch zwischendurch Fragen bearbeitet) relativ zügig. Dann studiere ich die Prüfungsaufgaben (ist bei uns immer eine schriftliche Arbeit) und beim Bearbeiten dieser Themen arbeite ich dann den Kursteil noch einmal vertieft durch. Erfahrungsgemäss (naja, nach 3 Teilen ist das noch relativ...) verstehe ich es erst dann so richtig.

Und Zeitplan habe ich auch keinen genauen ausser der Abgabetermine für die Arbeiten, was ca. 2 Monate ist. Mit Kinder geht das einfach fast nicht. Es gibt Nachmittage mit ihnen daheim, da kann ich keine Seite lesen. An anderen geht richtig was vorwärts...

Weiterhin viel Spass, auch ohne Ente!

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@Rosalie: da bin ich ja zufrieden, ich fühlte mich schon als Außenseiter:) Ich werde wohl aus Trotz auch nichts im Online Shop kaufen. Keine Ente, keine Bestellung. Ätsch.

@Fernabi: DAS kann natürlich sein. Obwohl ich manchmal das Gefühl habe, es zum ersten mal zu lesen. Aber vielleicht ist es irgendwo gespeichert.

@Rumpelstilz: ich habe Angst vor Frost - wie gesagt, mein tränendes Herz ist eingegangen. Außerdem frage ich mich, wann zum Teufel meine Rosen erwachen? Da tut sich noch nichts - vielleicht zu spät beschnitten?

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Marie Berlin

Geschrieben

Hey, also ich find das erstmal Lesen super. Klar bleibt da nicht viel hängen. Aber ein bisschen eben doch und dann ist es beim intensiven Erarbeiten nicht mehr ganz neu. ABer jeder lernt ja auch anders.

Ich bin ja sehr neidisch, dass du deine Unterlagen hast. Ich warte leider immer noch :(

Wegen dem Gruppennamen werd ich auch mal überlegen. Aber ist ja letzlich auch wurscht :)

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Ja, wahrscheinlich ist das erstemal lesen doch ganz gut, um zumindest den Überblick zu bekommen, um was es eigentlich genau geht. Nur schade, dass es so lange dauert. Oder würde auch überfliegen reichen? Mal sehen, ich muss meine Methode noch finden, wie gesagt, ich bin echt lange aus dem Lernen raus.

Welcher Tip mir geholfen hat: verschiedene Farben zu nehmen. So streich ich die Personen jetzt grün, die Theorien pink und den Rest gelb an.

Marie, der Name ist wirklich wurscht, aber irgendeinen brauche ich halt. Es muss wirklich nichts außergewöhnliches sein.

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Marie Berlin

Geschrieben

Das einfach lesen mache ich meist dort/ dann, wenn wirklich gute Konzentration sowieso nicht geht: in der Bahn, abends im Bett wenn ich nicht schlafen kann, wenn ich erledigt bin von der Arbeit. Somit verliere ich dadurch auch keine wertvolle Lernzeit zu meinen besten Konzentrationszeiten.

Wie wärs mit FiDe-Gruppe? Passt zumindet zu unserem "Kennenlernen" :)

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Das ist eine gute Methode, ich hätte auch oft solche Zeiten, denn einfach nur mal so lesen kann man ja öfter am Tag. Die Frage ist nur, ob da tatsächlich was hängen bleibt.

Manchmal überlege ich schon BEIM lesen, ob ich das, was ich lese, verstehe. Dann krieg ich aber vom eigentlichen Inhalt gar nichts mehr mit:blink:

FiDe? Du meinst, wie das Forum hier?

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Marie Berlin

Geschrieben

Jupps, wie das Foum hier :-)

Ich verstehe beim Lesen auch nicht alles. Vor allem sind bei BWL und VWL unheimlich viele FOrmeln dabei, die ich beim lesen mehr oder weniger überspringe. Aber es bleibt doch erstaunlich viel hängen. Einzelne Begriffe, Zusammenhänge etc. Und beim durcharbeiten ist es dann irgendwie doch schon bekannt. In meinem einen Studienheft war zum Beispiel auch ein Wort, welches ich nicht kannte (infinitesimal), hab das erstmal einfach überlesen, später hab ichs dann aus Neugier mal nachgeschaut und nun weiß ich es. Wenn ich also wieder an die Stelle komme, ist es jetzt ein bereits bekanntes Wort :thumbup:

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Oh, erst zu spät gelesen, deinen Blog!

Aber zur weiteren Beruhigung: Auch ICH habe keine Ente und kein Türschild bekommen :confused:

Ich unterstreiche momentan bei ersten Lesen immer schon einiges mit Bleistift, das ist noch nicht so knallig wie mit Textmarker. Das klappt bei mir beim ersten Lesen auch schon recht gut. Danach gehts dann an die Zusammenfassung, vielleicht auch an die Lernkarten (hab mit sowas bisher noch nicht gearbeitet, einen Versuch wärs wert)...

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.