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Fernstudium hat ein Fluch?

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DolStudent

84 Aufrufe

Nachdem ich nochmal mit der vollstaendige Induktion intensiv befasse. Jetzt da kapiere ich und ich kann die Uebungsaufgabe nochmal bearbeiten und alle problemlos loesen.

Komisch an die Sache ist: Erst gestern bekam ich wieder Bauchschmerz und sogar heftig. Aber da ich zurzeit in der Dienstreise befinde, moechte ich mich nicht krankschreiben lassen. Also kam ich zur Arbeit unter quale Bedingung.

Und heute litt ich darunter noch. Deshalb habe ich echt kein Bock weiter zu studieren, da es meine Konzentration stark in Mitleid gezogen wird. Zweitens hemmt das Bauchschmerz meine Aufmerksamkeit.

Ich werde sehr froh sein, wenn ich wieder im Hotel bin und ich mich wieder hinlegen kann und chinesische Tee trinken.

Seit ich 16 Juni 2012 immatrikuliert wurde, began alles:

- Unregelmaessigkeit mit der Bank, deshalb gewechselt. Etwas Aufwand war drin. Vorher war es nicht so.

- In Krankenhaus eingeliefert und ich musste dort 4 Tage bleiben. (Rotavirus, deshalb Meldepflicht bei der Gesundheitsamt).

- Ein Meerschweichen ist gestorben (vor 3 Wochen)

- und jetzt das Bauchschmerz

Was wird mich noch kommende Tage erwarten? Hoffentlich tendenziert es sich mehr nach positiv. Puh...


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10 Kommentare


Free Spirit

Geschrieben

Ich würde nicht von Fluch sprechen, sondern nur von einer Verkettung unglücklicher Umstände, die leider manchmal vorkommen können. (Auch ohne Studium!)

Aber: es geht immer wieder auch bergauf, man muss nur daran glauben! Und: es gibt immer einen Weg, das zu erreichen, was man will. Manches Mal sind nur die Umstände etwas schwieriger.

Deshalb: nicht den Kopf hängen lassen, es wird wieder besser, glaub mir! :thumbup:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Sie ziehen jetzt aber nicht den Schluss "Weil ich ein Fernstudium angefangen habe, passiert mir das alles!"?

Wann steht denn Statistik auf dem Lehrplan, um diese Erfahrungen zu relativieren?

;-)

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Ich gebe Free Spirit vollkommen recht. Soetwas kann auch ohne Studium vorkommen. Bei mir sah es in den letzten Monaten auch nicht anders aus. Und das ohne Studium.

- Ostern starb mein heiß geliebter Hamster

- Danach Ärger mit JobCenter wegen Vermittlungsmaßnahme

- Arbeit aufgenommen, wurde nach 4 Tagen wegen schlechter Auftragslage wieder gekündigt

- wieder Ärger mit JobCenter wegen ALG-Fortzahlung

- JobCenter will mir keine Bewerbungskosten erstatten

- Arbeitsstelle schickt mir den Gehaltsauszug und meine Papiere nicht zurück

Du siehst, manchmal ist es im Leben einfach so. Man kann das nicht vorhersehen. Solche Phasen gehen auch wieder vorbei. Da glaube ich ganz fest dran. :)

Allerdings muss ich sagen, wenn die Doppelbelastung nun deine Gesundheit angreift ist das schon was anderes. Ich habe vorletztes Jahr versucht am Abendgymnasium mein Abitur nachzuholen. Tagsüber hieß es Arbeiten. Mo-Fr 8 Std./Tag. Danach kurz Luft holen und um 18 Uhr in der Schule sein. Die lag nicht gerade um die Ecke. Gegen 23 Uhr oder noch später (je nachdem wie die Straßenbahnen fuhren) war ich wieder zu Hause. Dann Duschen, essen und Brote für den nächsten Tag fertig machen, schlafen. Das war mein Tag. Und da hatte ich noch nichtmal die Hausaufgaben fertig. Ich habe ganze 6 Wochen durchgehalten. Danach ging einfach nichts mehr. Ich wurde richtig krank. Das fing ungefähr in Woche 4 an mit Bauchweh, Kopfweh und Konzentrationsproblemen und endete in Woche 6 kurz vor einem Burn out. Ich wollte nicht aufgeben, aber mein Arzt riet mir dazu. Ich hatte ein langes Gespräch mit meiner Klassenlehrerin und die meinte, die meisten hörena us diesem Grund früh wieder auf. Das tröstete mich in dem Moment schon etwas. Am Abendgymnasium ist es leider nicht möglich die "Studienleistung" zu reduzieren. Wenn der Lehrer sagt es geht weiter, dann muss mann weitermachen. Egal ob es gerade passt oder nicht.

Vielleicht kannst du aber bei deinem Fernstudium einfach die Stoffmenge reduzieren. Konzentrier dich auf deiner Dienstreise (wenn du da überhaupt etwas lernen möchtest) auf ein Fach und mehr nicht. Erwarte nicht so viel von dir. Vielleicht liegt es auch einfach nur an dem Fach selbst. Ich kann mir gut vorstellen, dass dir ein anderes viel leichter fällt. Oder wäre es vielleicht eine Option für dich Mathe auf der Dienstreise liegen zu lassen und ein anderes Modul anzufangen? Etwas, was du erstmal "nur" lesen musst?

Gleich aufgeben würde ich nicht. Du hast gerade erst angefangen. Erfahrungsgemäß ist das erste Semester das schwerste. Der Kopf, und damit auch der Rest des Körpers, muss sich ja erstmal wieder auf Lernen einstellen. Das kann etwas dauern. Lass es einfach langsam angehen.

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Markus Jung

Geschrieben

Einen Fluch hat das Fernstudium natürlich nicht. Bestimmt gab es auch vorher in Deinem Leben manchmal Ereignisse, die nicht schön waren. Aber die Frage wäre schon, wie sehr Dich das Studium zusätzlich belastet und ob dadurch ggf. Dein Immunsystem geschwächt ist. Da würde es dann ggf. helfen, etwas kürzer zu treten. Oder hängt der Stress vielleicht auch mit den Wechseln zwischen den Arbeitsplätzen in China und Deutschland zusammen? Du machst da ja zwei ganz verschiedene Tätigkeiten.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Aber die Frage wäre schon, wie sehr Dich das Studium zusätzlich belastet und ob dadurch ggf. Dein Immunsystem geschwächt ist. Da würde es dann ggf. helfen, etwas kürzer zu treten. .

Der Hamster hat ja nicht studiert, also kann sein Immunsystem ja nicht geschwächt gewesen sein deswegen. Und Probleme mit der Bank, die einen Wechsel verursacht haben, resultieren ja auch nicht daraus.

Der Rest ... Bei einer Viruserkrankung hat es einen Virus gegeben, und ob Dol dem aus dem Weg hätte gehen können ohne das Studium?

Bleiben die Bauchschmerzen - da muss man sehen, wie die sich entwickeln.

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Markus Jung

Geschrieben

Der Hamster hat ja nicht studiert, also kann sein Immunsystem ja nicht geschwächt gewesen sein deswegen. Und Probleme mit der Bank, die einen Wechsel verursacht haben, resultieren ja auch nicht daraus.

;-)

Der Rest ... Bei einer Viruserkrankung hat es einen Virus gegeben, und ob Dol dem aus dem Weg hätte gehen können ohne das Studium?

Ein starkes Immunsystem hätte den Virus evtl. abgewehrt, ohne dass es zu einer Erkrankung gekommen wäre.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich hab grade mal zum Rotavirus nachgelesen und gefunden, dass der hochansteckend sei und man ihm kaum entgehen könne. Und wie bei allen Durchfallerkrankungen ist es dann wohl eher eine Frage, wie oft am Tag man sich die Hände wäscht und wie oft man diesem Virus begegnet.

Ich würde also an Dol's Stelle mich nicht verrückt machen, nicht an einen Fluch glauben, sondern einfach akzeptieren, dass ein gesetzter Zeitrahmen nicht immer einzuhalten ist.

Und mich ansonsten über jeden Fortschritt freuen. Wie z.B. über den, dass in Mathe ja wohl ein Lichtlein aufgegangen ist. Das Erfolgserlebnis hat ja noch lange nicht jeder - wenn ich da an meine Matheerfahrungen aus der eigenen Schulzeit denke!

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Markus Jung

Geschrieben

Ich hab grade mal zum Rotavirus nachgelesen und gefunden, dass der hochansteckend sei und man ihm kaum entgehen könne.

Mein Sohn hatte den als Kind auch mal und ist ebenfalls damit im Krankenhaus gelandet. Seine Mutter hat es dann auch erwischt, mich nicht.

Ich will ja auch gar nicht sagen, dass das Studium bzw. das Immunsystem damit in Verbindung stehen muss. Ich will aber deutlich machen, dass es sicher kein Fluch ist, aber bei solchen gesundheitlichen Beeinträchtigungen (gerade jetzt die Bauchschmerzen) zumindest mal überlegt werden kann, ob es da irgendwie einen Zusammenhang gibt.

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Die brühmte selbsterfüllende Prophezeiung.

Versuch Dir doch lieber vorzustellen, dass mit dem Studium vieles besser wird. Du bist besser in Mathe, du kannst im Zeitplan gut Deine Hefte durcharbeiten und Dir macht das ganze noch Spaß.

Dann fallen wir auch schneller weitere positive Beispiele ein. Es ist sooo einfach sich auch mal was gutes einzureden, leider tun wir alle das so selten.

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Bei der Stuhlgang koennte ich sehen. Es scheint mehr nach Lebensmittelvergiftung oder verdorbene Lebensmittel aus. Beweisen kann ich es nicht, solange ich in China bin. Auch wenn ich taeglich Haende gewascht habe bevor ich essen.

Natuerlich laesst es wegen sowas mich nicht aus der Band werfen. Ich denke noch gar nichts an Kuendigung. Sondern ich will ihr auch erreichen, weil ich gefuehlt habe, dass es einfach mehr Spass macht. Ja je mehr Stoffe ich verstehe, desto denkt mein Gehirn "Aha, interessant. Gut, dass jemand frueher daran intensiv geforscht hat".

Achja, gestern und heute habe ich nichts gelernt. Habe echt keine Konzentration. Heute bei der Kantine hatte ich chinesische Kochpersonal gebittet mir Salz zu geben, was die auch getan hat, aber der wundert sich wieso.

Egal, braucht die auch nicht zu wissen. Ich gebe dutzende Salz in heisse Suppe rein. Es schmeckt salzig. Jetzt fuehle ich mich wieder besser nach 3 Stunde und die Beschwerden nehmen ab. Hoffentlich bin ich ab morgen wieder kerngesund! Notfalls abendessen werde ich Hotelpersonal hinweisen, eine kleine Tasse mit Salz extra zu servieren!!!

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link