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Schreibblockade

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mamawuschel

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Nachdem ich mich ja nun gegen Französisch entschieden habe und für Latein, steht jede Menge Arbeit an. Laut Lehrplan sind in den ersten beiden Paketen 5 Lateinhefte zu bearbeiten. Puhhhh

Innerlich mache ich mir schon wieder den totalen Lernstress in dem ich immer wieder denke „ Ich muss schneller und mehr in kürzerer Zeit machen“

Hier möchte ich mal erwähnen das mein 3 Lernpaket erst Anfang Dezember kommt also liege ich gut in der Zeit.

Gestern habe ich zunächst die ESA zu Englisch weggeschickt, heute folgt die Mündliche und somit kann ich dieses Heft wieder auf den Stapel der erledigten Hefte legen.

Deutsch macht mir echt sorgen, ich habe alles im Kopf wie ich dieses Gedicht interpretiere, welche Strophenform vorliegt, aber ich bekomme es einfach nicht auf Papier. Die Synapsen welche meinem Gehirn befehlen das Gedachte an die Hand weiterzuleiten sind einfach eingefroren.

Natürlich könnte man nun sagen „ Egal mach was anderes“ aber so bin ich nicht. Wenn ich weiß ich kann etwas erledigen dann muss das auch gemacht werden. Das weglegen eines Heftes auf den Stapel „ ERLEDIGT“ gibt mir immer einen Motivationsschub. Nicht einmal die Tatsache, dass ich alle Lateinvokabeln der Lektion 1 in zwei Tagen gelernt habe, motiviert mich. Ich will dieses verdammte Deutschheft fertig bekommen.

Zudem habe ich festgestellt, dass ich überhaupt nicht damit klarkomme mehrere Hefte gleichzeitig zu bearbeiten. Mein eingeführtes System mit max. zwei Heften ist für mich Ideal.

Ich nehme meinen Plan bei Wavelearn und immer zwei Hefte die Untereinanderstehen werden bearbeitet. Nun das kann ich vorerst auf Eis legen. Da sind nun einige Lateinhefte offen ;-)

Nunja neues System egal was ich bearbeite immer ein Lateinheft dabei. Was mich aber immer noch nicht weiterbringt, da Deutsch sich leider nicht alleine schreibt.

Mhhh ich rufe meinen Lehrer an und gebe die ESA mündlich ab. Weil laut sagen kann ich es auch allerdings in meinem charmanten pfälzer Dialekt. Ich muss wirklich anfangen Hochdeutsch zu denken.

An manchen Tagen komme ich mir wirklich ungebildet vor. Mir fällt auf das der Bischoff im Gedicht ein „Dummschwätzer und a Spitzklicker is“ aber wie sage ich das bzw. schreibe ich das auf Hochdeutsch? Ok mittlerweile weiß ich es, zudem habe ich mir ein Wörterbuch der Synonyme gekauft. Aber dennoch lässt es mich an mir selbst zweifeln.

*Kopfschüttel Gedanken beiseiteschieb* ach was ich schaffe das.

Nachdem ich nun gleich meine 3. Tasse Kaffee innerhalb einer Stunde intus habe wird sich an den Schreibtisch gesetzt und meine Zusammenfassung von DSA07 genommen und dann wird da Punkt für Punkt abgearbeitet um die ESA zu machen.

Allerdings komme ich mir dabei wieder vor als würde ich mich selbst betrügen. In der Abiprüfung kann ich auch keine Stichpunktzettel mitnehmen. Obwohl in den Heften steht erst die ESA anschauen, dann alle relevanten Punkte nochmals durchlesen und zuletzt lösen. Ich versuche das wirklich zu vermeiden, denn nur wenn ich die ESA ohne jede Hilfe gelöst habe, kann ich doch den Stoff oder nicht? Manchmal glaube ich, meine Ansprüche an mich selbst sind zu hoch.

Nun denn „Carpe diem!“ ich habe ja nun 3 Stunden Zeit diese Deutschesa zu schreiben, im schlimmsten Fall wird es eine 3.

Das ist auch so ein Punkt an dem ich arbeiten muss die Benotungen der ESA s, jedesmal wenn ich „NUR“ eine 2 bekomme bin ich am Boden zerstört. Sie sind jedoch nicht fürs Abi relevant also …… tief durchatmen.

:001_wub:


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9 Kommentare


Wie versuchst du denn zu schreiben?

Würde es vielleicht helfen, wenn du deine Gedanken erstmal als Notizen auf ein Blatt Papier bringst, dann gliederst und dir kurz dazu notierst, wie du bestimmte Dinge formulieren könntest?

Ich meine:

"ein „Dummschwätzer und a Spitzklicker is“ " aufs Notizblatt, dann an die richtige Stelle schieben und dann 'übersetzen'

Duden darfst du ja, soweit ich weiß, auch in der Prüfung verwenden. Da steht dann unter 'Dummschwätzer' auch eine andere Formulierung, die in der Schriftsprache besser ankommt ;)

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Danke für die Tipps @Paulaken. Ja das mit den Notizen habe ich auch schon versucht. Aber das war schon immer mein Problem, dass ich dadurch noch wirrer im Kopf werde. Es war schon zu Schulzeiten so, dass ich mich durch die ersten Sätze quälen musste und dann ging es los. Hihihihi da fällt mir eine Schulgeschichte ein. Ich war in der neunten Klasse und wir bekamen 10 Wörter vorgegeben mit diesen sollten wir einen Aufsatz schreiben. Nachdem ich damals endlos gerätselt habe was ich schreiben könnte und gefühlte 20 mal neu angefangen habe ging es los. Den Blick des Lehrers vergesse ich nie. Er hatte im Vorfeld keine Seitenzahl festgelegt dementsprechend war mein Stapel. Resultat mein Aufsatz war so lebendig, dass eine Lehrerkonferenz einberufen wurde, weil man annahm ich hätte erlebtes verarbeiten wollen. * Kopfschüttel* So etwas nennt man kreatives Schreiben ;-) Genau so geht es mir aber noch heute. Mache ich mir Stichpunkte fällt mir hier was ein und da was ein und es hört nicht mehr auf ;-). Nunja wenn der Anfang mal steht dann geht es. Bisher hatte ich in allen Deutsch oder auch Geschichte die Problematik mit dem Anfang. Aber ich schaffe das. chacka

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Voraussichtlich wirst du fürs Abi trotzdem lernen müssen, vor dem Schreiben Konzepte zu erstellen. Die verschiedenen Textarten, die beim Abi verlangt werden, erfordern ganz bestimmte Strukturen, die man nicht mit einem Schub an "Schreibfluss" einfach so hinkriegt. Es geht weniger um Ideen als um Textaufbau und das muss man lernen. Jetzt mag es noch ohne gehen, aber wenn du beim Lernen dann zu diesen Themen kommst, dann würde ich dir sehr empfehlen, das auch so wie erklärt zu machen und dich nciht auf 'habe ich noch nie so gemacht und war immer gut' verlassen.

Je umfangreicher die Einsendeaufgaben werden, desto eher wirst du auch dort mit Notizen und Konzepten arbeiten müssen, im Studium sowieso.

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Zudem darf man nicht vergessen, dass die Fähigkeit komplexe Texte zu verstehen und zu verarbeiten auch Teil deiner Weiterbildung ist.

Je mehr man strukturierte und sauber formulierte Texte liest und bearbeitet um so schneller "schleichen" sich die Begriffe, Formulierungen und Denkweisen in die eigene Kommunikation ein.

In dem Fall also mein Rat - 1) Geduld und 2) mehr Texte lesen und zwar Abseits von Boulevardmedien

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Mal was anderes: wo holst du eigentlich deine riesige Motivation her? Du bist mit so einem Eifer und einer Freude dabei, dass du mir locker davon eine Scheibe abschneiden könntest und immer noch genug hättest.

Und vor allem würde mich mal interessieren, wie du das alles mit deiner Familie und dem Haushalt unter einen Hut bekommst. Vielleicht kann ich mir das ein oder andere davon annehmen.

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Ich lese gar keine Boulevardmagazine. Ich stehe total auf Biographien ( Meine Letzte war eine von Martin Luther, war sehr hilfreich für Geschichte)

Das mit der Geduld ...... ja da muss ich sehr viel dazu lernen. Aber mal ganz ehrlich Deutsch ist fertig und zwar in 45 Minuten. ( Mir mal selbst an den Hinterkopf hauen) Könnt ihr euch vorstellen, dass ich mich einfach total darauf versteift habe das Gedicht von Brecht zu analysieren und zu interpretieren. Die Interpretation an sich war nicht das Problem sondern eher welche Reimformen, welches Vermaß usw.

Naja nachdem ich dann letztlich mit der Stirn auf den Schreibtisch aufgeschlagen bin ( kleiner Spaß am Rande) ist mir eingefallen „ Hallo, da gabs doch noch eine Alternative“.

Also würde eben ein lyrischer Text bearbeitet und das klappte wie am Schnürchen. Somit Deutsch erledigt.

@Sandra82 Meine Motivation puhhhh, ganz ehrlich ich habe auch meine Durchhänger, allerdings belasten diese mich weniger. Wann immer ich mir vornehme etwas zu machen versuche ich es mit Begeisterung zu machen. Diese Einstellung erleichtert das Lernen ungemein und erlaubt es mir auch mal einige Tage nichts zu machen.

Meine Hauptmotivation ist es wohl meinen verstaubten Eltern zu zeigen wozu ich in der Lage bin.

Ich bin in einem Elternhaus aufgewachsen in dem die Meinung vertreten wird „Frauen an den Herd“.

Ich musste mir schon mit 15 über das Jugendamt die Erlaubnis erkämpfen die mittlere Reife zu machen. Nach diesem Kampf habe ich mir erst einmal eine Lehrstelle gesucht, einfach um von Zuhause weg zu sein. Somit fiel das Abi damals flach.

Aber mein Vorsatz war einfach irgendwann mach ich es und wenn es in der Rente ist einfach nur für mich, um mir selbst zu beweisen ich kann es. Diese Motivation kommt von innen und ist somit viel Stärker als die Motivation von außen.

Meine Familie unterstütz mich ( Freund und Kinder) was ungemein hilfreich ist. Mein Tagesablauf ist einfach geregelt. Meine Kids sind schon groß die müssen nicht mehr rund um die Uhr betreut werden. Im Gegensatz zu vielen, die das Abi nachmachen habe ich auch keine festen Lernzeiten. Ich lerne immer und überall.

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Ich meine schon, dass es Sinn macht, sich die ESA's vorher kurz durchzulesen. Das Heft stellt ja nur ein Fragment des Lernstoffes dar und beinhaltet nicht alles, was man für den Abiturlehrgang letzten Endes braucht. So hast du schon zu Beginn der Arbeit einen ungefähren Überblick darüber, was am Ende des Heftes von dir tatsächlich erwartet wird.

Deutsch ist nur latent kreativ. Wie Rumpelstilz schon erwähnte, kommt es sehr auf das Erlernen von Struktur und Form an. In der Essenz wird es dann um eine Interpretation gehen. Diese kann, soll und muss viele Stellen aus dem Originaltext enthalten; insofern ist es müßig, sich Synonyme anzutrainieren. Das Einbauen des Textes in einen eigen-formulierten neuen Text ist hier die "hohe Kunst".

:thumbup1:

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Das finde ich ja heftig mit deinen Eltern. Da ist es umso bewundernswerter, dass du jetzt nochmal los legst, denn manch anderer hätte sich da eben hängen gelassen oder gedacht "jetzt brauchste auch nicht mehr". :thumbup:

Ich lese deinen Blog unheimlich gern und hoffe, dass du weiter so fleißig schreibst!

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gabi gabi gabi ... manchmal würde ich am liebsten durch die leitung kriechen und dich hauen .... wenn du dich selber so stresst xD du hast doch jetzt schon wesentlich mehr geschafft als ich in dem einen jahr indem ich schon dabei bin xd stress dich nicht so!

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link