Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Mein Tamagotchi macht mich fertig...

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Fernstudienakademie

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Erinnert Ihr Euch noch an diese seltsamen Tamagotchis, die man regelmäßig bekümmern, bespaßen und versorgen musste, damit sie nicht eines qualvollen elektronischen Todes starben? So ein ähnliches Dingen habe ich jetzt auch zu Hause – bloß nennt man es heutzutage nicht mehr Tamagotchi, sondern E-Book-Reader.

Er will immer mit zu mir ins Bett

Zu Beginn habe ich es gar nicht so richtig gemerkt, aber Petra van Cronenburg wies mich vor einiger Zeit auf diese Parallele hin: So ein E-Book-Reader verlangt – wie ein Tamagotchi – die volle Konzentration, will ständig (mit Lesestoff) gefüttert werden und so richtig wohl fühlt er sich nur, wenn ich ihn mit ins Bett nehme.

Mein E-Book-Reader und ich haben also inzwischen eine richtig innige Beziehung: Ich nehme ihn mit auf jede Reise, mit zu jedem Frisörtermin und mit zu jedem Arztbesuch, und wenn mal ein kleines Minütchen Langeweile droht, kommt das liebliche Wesen direkt auf meinen Schoß und wird von mir umkümmert.

Meine Umgebung findet ihn nicht soo toll

Was mich allerdings etwas traurig macht: Meine Umgebung liebt meinen treuen Begleiter nicht wirklich. Mal mault mein Umfeld, dass dieses doofe Geklicke beim Umblättern nerve, mal fragt mein Mann ganz spitz, ob ich denn jetzt – wo niemand so genau erkennen kann, was ich denn eigentlich derzeit lese – auch bei diesem Shades-of-Grey-Hype mitmache. Nein, ich mache nicht mit bei diesem SM-Gedönse, aber es ist schon trotzdem ganz schön, dass nicht jeder auf einen Blick erkennen kann, dass ich mir schon wieder einen Krimi reinziehe.

Aber mich nervt es auch manchmal

Allerdings muss ich gestehen, dass mich – nicht mein Reader, den ich hab ich ja lieb! – sondern diese neue Buchform E-Book schon manchmal nervt. In meiner Anfangseuphorie habe ich mir so manches 99 Cent-Schätzchen heruntergeladen – und sehr schnell die Lektüre abgebrochen, weil mir meine Lebenszeit für den Blödsinn, der da angeboten wird, einfach zu schade ist. Bei diesen Titeln steht dann zwar eine blumige 5-Sterne-Rezension nach der anderen bei Amazon, die aber vielleicht doch eher von wohlmeinenden Bekannten verfasst wurden.

Einkaufsverhalten ändert sich

Inzwischen hat sich mein Einkaufsverhalten geändert: Die 99 Cent-Schätzchen umgehe ich und fange erst ab einem Preis von 4,50 Euro plus an zu überlegen, ob das Buch vielleicht etwas für mich wäre. Bei diesen Werken ist nämlich ein Autor unterwegs, der von sich selbst und seiner Leistung so überzeugt ist, dass er seine Werke nicht zu absoluten Dumpingpreisen auf den Markt wirft. Das lässt m.E. schon eine gewisse Qualität erwarten. Bei diesen etwas "höherpreisigen" E-Books hatte ich (bislang) übrigens noch keine Totalausfälle – also bleibe ich zunächst einmal bei dieser Einkaufsstrategie.

Anne Oppermann


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20 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Das ist doch mal echte Lebenshilfe in diesem Blog: für den E-Book-Konsumenten und für den E-Book-Verfasser!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Sabine

Ich halte es da ja mit Verona Pooth: "Hier werden Sie geholfen..." ;)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Hallo Anne und alle anderen,

ich mag meinen Kindle immer noch, aber der ist nicht mehr so oft im Einsatz, wie zu Beginn, als er neu war. Ich habe die Bücherei vor Ort für mich entdeckt und damit, dass ich mir viel Lesestoff ausleihen und wieder zurück geben kann. Ich muss nicht jedes gelesene Buch im eigenen Regal haben, das würde echt überhand nehmen. Das Regal ist so schon überfüllt genug.

Zum Umfeld: Es gibt fast nur schwarz oder weiß, man mag den e-reader, egal ob Sony, Kindle oder Oyo (oder andere), oder eben nicht. ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Werkstattschreiber

Ich oute mich jetzt mal als treue Anhängerin der Kirchenbücherei vor Ort! ;)

Wie Du brauche ich wirklich nicht jedes Buch im Regal stehen zu haben; die alllllermeisten verschenke ich sowieso, wenn ich sie durch habe.

Dieses Nicht-Verschenken-Können finde ich bei E-Books allerdings wirklich doof. Wenn ich schon fast den gleichen Preis wie bei einem herkömmlichen Buch zahlen muss (und das ist ja bei vielen Bestsellertitel so der Fall), dann nehme ich dann doch lieber das "echte" Buch - weil ich damit anschließend noch jemand anderen beschenken kann.

Wie siehst Du das?

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werkstattschreiber

Geschrieben

Hallo Anne und alle anderen,

ein Buch (Roman) ist ja ein Einmal-Lesegenuss. Ganz selten, dass ich einen Roman zweimal lesen muss (will, möchte, würde... Außer: „Der Vorleser“, den ich für eine Einsendearbeit bei der Roman-Werkstatt brauche, den ich schon gelesen habe, aber nicht im Regal finde. Verliehen an die Tochter?) Mir ist es eigentlich egal, ob ich das in Buchform (Papier) oder auf dem e-reader habe. Mich interessiert der Inhalt. Wenn ich einen Titel weiterreichen will, dann kann ich das auch in der Form einer Empfehlung machen, z. B. zum Amazon-Link. Vielleicht ist es beim Sachbuch anders, das holt man bei Bedarf wieder hervor, um nachzuschlagen, um noch einmal zu lesen, um eine „Sache“ zu verstehen bzw. weiter zu verfolgen.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Also, ich muss zugeben, dass ich eine Gerne-Verschenkerin bin....;)

Und das geht bei E-Books eben leider nicht...

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Mh. Ich habe auch überlegt, mir zum Studium einen E-Bookreader zu kaufen. Damit ich die Studienbriefe immer dabei habe. Aber die liegen mir nur als Passwortgeschützte PDF vor. Und ich glaube nicht, dass der dann Spaß macht.

Ich habe die meisten meiner Bücher mehrfach gelesen. "Märchenmond" und "Es" bestimmt jeweils 10 mal :-). Und ich liebe die Bücher, denen man ansieht, dass sie oft gelesen wurden.

Und gegen "Shades of grey" wehre ich mich auch wehemend. Das werde ich nicht lesen. Man muß ja nicht jeden Trend mit machen ;-)

Schade finde ich es auch, dass die e-Books fast genau so viel kosten wie ein richtiges. Da greife ich dann auch lieber zum richtigen...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

:blushing:Is "das Bettina" eigentlich schon als preiswertes E-Book aufm Maakt?

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Bisher war ich jemand, der ein e-bookreader einfach wirklich ganz und gar nicht braucht. Grund ist der oben auch schon angesprochene: Ich bin Biblieotheksnutzerin. Soviel wie ich lese, das könnte ich gar nicht finanzieren, müsste ich die (e-)bücher kaufen.

Neu kann man in unserer Bib aber auch e-books leihen...:rolleyes:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

'sch waat, bis ich das umme runterladen kann, wie das vonner Piratenbraut!

Und vorher muss ich ja noch nen Reader haben!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Wann dürfen wir dann Dein Werk für umme erwarten...? ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich und was für umme? Anne!!!!

Aber ich werde für das geplante Zwischenwerk mehr als 99 Cent nehmen, das habe ich heute gelernt!

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Ich gestehe, dass ich eine egoistische Bücherbesitzerin bin. Ich leihe mir ungern Bücher (außer in der Familie, Fachbücher und vergriffene Exemplare) ich will sie haben, zum Anfassen, zum in den Schrank stellen, zum immer wieder in die Hand nehmen, ...

Ich schiebe die Schuld auf meine Eltern, die um die 10.000 Bücher besitzen, ich komme nur auf ca 1000 und meine Tochter auf ca 150.

Einen Reader besitze ich noch nicht, bin aber gerade stark am überlegen, ob ich nicht doch einen brauche...

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@paulaken

Der Reader hat halt den Vorteil, dass man von jetzt auf gleich ein Buch daheim hat, wenn einen der kleine Lesehunger packt. Neben der Handlichkeit des Dingens war das der Hauptgrund für mich....

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KanzlerCoaching

Geschrieben

@ Anne

Hat denn ein E-Book ebenso viele Zeichen auf einer Seite wie ein "normales" Buch oder berechnet sich das dort anders? Muss das alles erst mit meiner Umdödlerin ins richtige Kindle-Format besprechen!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Sabine

Zur Vergleichbarkeit der Seiten nimmt man halt die Normseite.

Auf einem Kindle kannst Du die Schriftgröße ja selbst bestimmen - und damit auch, wie viele Zeichen pro Seite sind. Somit sieht bei jedem Leser die Seite ganz anders aus.

Bei vielen E-Books steht bei der Beschreibung deshalb auch dabei: "Der Text umfasst ca. XXX gedruckte Seiten" , oder "Seitenzahl der Printausgabe: XXX"

Guck mal hier:

http://www.amazon.de/Rabenblut-dr%C3%A4ngt-Sonderpreis-30-09-ebook/dp/B008CQYYQK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1348037511&sr=8-1

Bei den "Produktinformationen"...

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Nachtrag

Die Nikola Hotel (die Autorin des verlinkten Buches) hat das auch ganz pfiffig gemacht: Zeitlich terminiert hat sie ihr Buch verschenkt. Das Ziel war, dass es so in den Amazon-Kindle-Charts ganz nach oben gespült wurde - und sich deshalb auch anschließend besser - dann natürlich gegen Geld - verkaufte.

Hier gibt es noch einen kurzen Artikel, wie so etwas genau funktioniert:

http://virenschleuderpreis.de/index.php/2012/09/18/tina-folsom-uber-ein-gratisbuch-angebot-schaffung-von-sichtbarkeit-und-erhohung-der-ebook-verkaufszahlen/

Lohnt sich aber sicherlich eher bei absoluten Vielschreibern, die die Verkäufe ihrer neuen Bücher ankurbeln wollen...

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      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)