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Wo liegt die Grenze des neu aufnehmbaren Wissens pro Zeiteinheit?

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eisenbahner

48 Aufrufe

Hallo

Diese Frage stellte sich mir gestern, aber dazu später.

Ich komme gerade aus dem Kino, Skyfall (der neue Bond) der absolute Hammer, schlafen kann ich noch nicht, also warum nicht den guten Morgen Blog vorziehen?

Gehe ich nach den gestrigen Zahlen müsste ich frustriert sein. Lumpige 4:30 stehen auf der Uhr . Ich bin es aber nicht . Warum?

A) der Film war der Oberhammer (man muss den Stil natürlich mögen) ich habe mich 2 Stunden nur gefreut. So ein kleines Bonbon rettet den Tag und es war seit längerer Zeit mein erster Film für "Große " im Kino. Eigentlich seit der Geburt unserer Kleinen der erste Kinobesuch. Weil in die Kinderfilme mit der Großen habe ich meine Frau geschickt, ich durfte dafür zum Snowboarden.

B) ich bin mit mit CAD 01 ein ganzes Stück weiter . Heute habe ich die zweite Onlineübung hierfür gemacht . Abweichend zu gestern habe mir während der Bearbeitung die Antworten im Heft erarbeitet. Das war eine ganz witzige Erfahrung. Hat Spaß gemacht. Auf diese Weise bekomme ich ein Gefühl wo was steht, muss es natürlich noch mal lesen ,Marker es entsprechend .

Ich nehme Teile davon auch auf diese Weise auf.Der Riesen Vorteil dabei ist: Ich spare mir das seitenweise Tippen der Kontrollfragen, worauf ich gerade überhaupt keinen Bock habe. Ganz drumrum werde ich nicht kommen. Das kann ich aber machen wenn ich wieder arbeite. Ich habe heute mal in den Onlinetest reingeschaut....Das Thema ist nicht zu unterschätzen , der Onlinetest hat nur 20 Minuten, der Stoff sind gut über 300 Seiten Text. Viel Zeit zum Suchen wird da nicht sein.

Die AKAD verfolgt mit dem Modul einen ganz interessanten Ansatz, das Thema reicht von reinen IT Themen über BWL , Arbeitsorganisation, Qualitätsmanagement , Mathe um am Rand noch Technisches Zeichnen zu streifen. Es reicht von Software zum Gestalten, Planen und Simulieren...genug Raum für Fehler.:lol:

Wenn ich später wieder aufstehe werde ich wohl erst mal ein wenig C++ üben, da hat mich gestern nach 40 Minuten die Lust verlassen. Am Nachmittag nehme ich mir dann die Onlineübung zum dritten und letzten Heft vor. Wenn ich die habe , dann geht's ans Wiederholen und vertiefen.:thumbup:

Zu meiner Eingansfrage, hat jemand eine Vorstellung wann die Grenze erreicht ist, wann ( für den Moment ) erst mal nix Neues mehr in den Kopf geht? Gibt es derartige Grenzen ? Wenn ja wovon hängt die ab? Eigentlich eine nicht uninteressante Frage , finde ich. Gibt es da einen Unterschied zwischen der Aufnahme neuen Stoffs und dem Wiederholen?

Ich hatte gestern am frühen Abend ,trotz bescheidenem Workload und dem Wissen ich muss die Zeit nutzen , plötzlich keinen Bock mehr, ich hatte das Gefühl, das peile ich jetzt nicht die Zeit kann ich mir sparen.... 40 Minuten vorher bei CAD war noch alles gut.

Ich habe dann aufgehört und mich dem Fernstudenten Hobby Nr. 1 gewidmet, meinem Haushalt. In sofern war das ganz geschickt, bleibt mir Fr oder Samstag mehr Zeit für schulische Themen.

Mit diesen Fragen lasse ich euch jetzt allein , und wünsche euch entweder eine gute Nacht oder wer es später liest einen wunderschönen Tag.

Servus bis später


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12 Kommentare


Ich merke das recht schnell und breche dann ab, die Zeitspanne variiert bei mir von sofort bis mehrere Stunden.

Meisten versuche ich etwas später noch einen zweiten Anlauf wobei zu über 80% auch der nichts mehr bringt.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich weiß vor allem, dass ich nach einem umfangreicheren Input eine Zeitlang brauche, um das Ganze "auszubrüten". Wenn ich ein Thema bearbeite und einiges dazu gelesen habe, dann habe ich oft das Gefühl, ich bin weniger als vorher in der Lage, auch nur einen vernünftigen Satz dazu zu sagen.

Ich lasse das Ganze dann liegen, mache etwas anderes (gerne Routineaufgaben oder Haushalt oder Gartenarbeit) und in dieser Zeit "ordnet" sich das Thema dann in meinem Kopf. In der Zwischenzeit weiß ich einfach, dass auf dieses "Ordnen durch Liegenlassen" Verlass ist und ich gerate nicht mehr in Panik, wenn ein Termin droht und nichts aufs Papier kommt.

Sie müssen vermutlich experimentieren, wie Ihre individuelle Lernzeit ist und dann auch für Abwechslung sorgen in den Lerntätigkeiten.

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MarcoNellessen

Geschrieben

Hätte ich die Inhalte meines Moduls "Allgemeine Psychologie" aktuell noch besser im Kopf, könnte ich dazu jetzt auch mehr schreiben.

Durchschnittlich passen 7 Informationen in's Kurzzeitgedächtnis. Wichtig ist, dass das neue Wissen mit vorhandenem Wissen "verknüpft" wird. Auch durch Bilden von Chunks (Bündeln) können mehrere Informationen zu sinnvollen Einheiten gebündelt werden, wodurch man sich auch mehr merken kann.

Ich werde die Frage in meinem Blog nochmal aufgreifen, wenn ich etwas Zeit habe. Das dient mir dann gleichzeitig auch dazu, meinen Stoff nochmal zu wiederholen ;) Finde die Frage nämlich auch ganz interessant.

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Hätte ich die Inhalte meines Moduls "Allgemeine Psychologie" aktuell noch besser im Kopf, könnte ich dazu jetzt auch mehr schreiben.

Durchschnittlich passen 7 Informationen in's Kurzzeitgedächtnis. Wichtig ist, dass das neue Wissen mit vorhandenem Wissen "verknüpft" wird. Auch durch Bilden von Chunks (Bündeln) können mehrere Informationen zu sinnvollen Einheiten gebündelt werden, wodurch man sich auch mehr merken kann.

........

Da ist wohl was dran, das Modul CAD berührt ja verschiedene Themen, die mich entweder interessieren, meinen beruflichen Alltag betreffen oder die ich schon mal in irgendeiner Form behandelt habe. Somit kann ich Verknüpfungen zu bestehendem herstellen und mir deswegen auch die neuen Inhalte besser merken.

In sofern erklären sich auch die "Probleme " bei C++ , mit derartigem tief gehenden PC Themen hatte ich noch nie was zu tun.

Hmm wenn ich mir recht überlege macht mich das etwas optimistischer. Viele meiner nachfolgenden Module bauen aufeinander auf und sollten somit dann flockiger gehen. Da ist sie wieder , die therapeutsiche Funktion von FI...:thumbup:

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Ich weiß vor allem, dass ich nach einem umfangreicheren Input eine Zeitlang brauche, um das Ganze "auszubrüten". Wenn ich ein Thema bearbeite und einiges dazu gelesen habe, dann habe ich oft das Gefühl, ich bin weniger als vorher in der Lage, auch nur einen vernünftigen Satz dazu zu sagen.

Ich lasse das Ganze dann liegen, mache etwas anderes (gerne Routineaufgaben oder Haushalt oder Gartenarbeit) und in dieser Zeit "ordnet" sich das Thema dann in meinem Kopf. In der Zwischenzeit weiß ich einfach, dass auf dieses "Ordnen durch Liegenlassen" Verlass ist und ich gerate nicht mehr in Panik, wenn ein Termin droht und nichts aufs Papier kommt.

Sie müssen vermutlich experimentieren, wie Ihre individuelle Lernzeit ist und dann auch für Abwechslung sorgen in den Lerntätigkeiten.

Hallo Frau Kanzler

Sehr schön zu hören, das wohl alle Menschen in bestimmten Dingen ähnlich sind. Das "Hausarbeit Syndrom" (wobei man wohl eher Symptom sagen müsste) trifft also tatsächlich alle Bevölkerungsschichten. Auch dieses Liegen lassen funktioniert bei uns im Disponenten Alltag , wenn ein jüngerer Mitarbeiter bei komplexen Fragestellungen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, schicke ich ihn 10 Minuten vor die Tür, eine rauchen oder sich München vom 6. Stock anschauen (da haben wir ne nette Terasse) . Danach geht's meist besser.

Ja ich werde wohl experimentieren. Ich denke mein höchster sinnvoll zu nutzender Workload sind sowas zwischen 5 und 7 Stunden am Tag, je nach Tagesform und Thema. Mit dem neuen Inhalten wird es komplizierter.

Ich glaube hier sind glaube ich auch Erfolgserlebnisse wichtig. Also ein Anspruch an die Fernstudienanbieter die Dinge so aufzubereiten das es diese gibt. Womit ich wieder beim Thema C++ wäre wohin ich mich jetzt verabschiede.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Bei mir geht "Duschen" zur Lösungsfindung auch prima. Blöde ist nur, dass da das Papier immer so schnell aufweicht!

:blushing:

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Bei mir geht "Duschen" zur Lösungsfindung auch prima. Blöde ist nur, dass da das Papier immer so schnell aufweicht!

:blushing:

Ich sag doch wir Menschen sind uns sehr ähnlich...... vermutlich ist es der freiwerdende Kopf ...durch die Entspannung....ich habe keine Ahnung wieso, aber es funktioniert. Dumm das wir auf Arbeit keine Duschen haben. (na ja es würde eher komisch aussehen und wer ginge dann ans Telefon)

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Markus Jung

Geschrieben

Eine interessante Frage. Wäre spannend zu wissen, ob es dazu wissenschaftliche Untersuchungen gibt (ich kenne keine).

Ich vermute aber, dass diese Kapazitätsgrenze von vielen Faktoren abhängt, zum Beispiel:

- Fitness

- ausreichend Pausen

- Begeisterung für das Thema

- Kopf frei haben

- richtiges Niveau

> zu niedrig: führt zur Oberflächlichkeit

> zu hoch: führt schnell zum "Abschalten"

- passender Lernstil

- gute Arbeitsbedingungen/Umfeld

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Oh, es gibt kistenweise Untersuchungen zu diesem Thema! Nur leider keine sicheren Erkenntnisse.

Aber natürlich ist das ein prächtiges Thema für eine Pädagogikstudentin. Hier mal eine lose Aufzählung dessen, was mir grad dazu einfällt:

- Die individuellen Unterschiede sind sehr gross. Wie bei allem, was das Lernen betrifft. Deswegen ist experimentieren genau das richtige Stichwort.

- Jedes Wissen muss sich "setzen". Gängige Theorie ist, dass Anknüpfungspunkte im Gehirn gesucht diese Verknüpfungen gebildet werden müssen, wie auch immer man sich das vorstellen mag. Dies passiert auf verschiedenen Ebenen, d.h. sowohl das kurze Verschnaufen nach einigen Zeilen Text wie auch das mehrtägige liegenlassen eines Themas gehört dazu. Die Waldorfpädagogik propagiert z.B. auch das "zyklische Lernen".

- Oft gelehrte Regeln sind nur Faustregeln: Regeln wie "7 neue Informationen" oder "20 Minuten volle Konzentration" gelten nur beschränkt. Auch hier gibt es grosse individuelle und kontextuelle Unterschiede.

- Es gibt die Theorie des "problem solver": Dabei wird jede Aufgabe, die der Mensch hat, sei es die Aufnahme neuen Wissens oder die Jagd auf einen Bären oder der tägliche Aufgabe als "Problem" angesehen, die man, basierd auf seinem bestehendem Wissen und Erfahrung, lösen muss. Dabei kann erstens dieses Problem lösen trainiert werden (hier heisst das: lernen kann gelernt werden) und zweitens hängt die "Kapazitätsgrenze" ganz wesentlich davon ab, wieviele ähnliche Probleme man schon gelöst hat. Dh. einerseits: kennt man ähnlichen Stoff? Und andererseits: kennt man 'Probleme' mit ähnlichen Strukturen (z.B. Vokabeln lernen/Fachbegriffe lernen oder Kochrezept/Anleitung für Gartenhäcksler).

Also, wie immer: es kommt darauf an...

Trotzdem: Ich halte es für wichtig, dass man sich bewusst ist, dass es eine Grenze gibt und dass man dann auch aufhört. Und dass man versucht, seine Grenze zu "erforschen" und bewusst mit seinen Lernstrategien umgeht. Weiss man z.B. dass man in den nächsten Tagen so und soviel Zeit hat, so kann man sich ev. unterschiedliche Lernhäppchen zurechtlegen. Oder eine anstrengend Intensivlesephase so legen, dass man anschliessend ins Kino kann. Oder oder oder...

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MarcoNellessen

Geschrieben

Wichtig ist aber auch, dass sich Wissen überlagern oder gegenseitig stören kann. In der Pause sollten also möglichst Standardaufgaben (Haushaltsputz) oder Dinge angegangen werden, die dem frisch erlernten nicht ähneln oder widersprechen. Es kann also auch sinnvoll sein zwei unterschiedliche Fächer an einem Tag zu bearbeiten, so "überfrachtet" man den Schädel nicht mit zu viel Input eines Themas und hat trotzdem effektiv 7 Stunden gelernt...

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Markus Jung

Geschrieben

Weiss man z.B. dass man in den nächsten Tagen so und soviel Zeit hat, so kann man sich ev. unterschiedliche Lernhäppchen zurechtlegen.

Leider habe ich mit solchen Planungen die Erfahrung gemacht, dass leider auch die Tagesform durchaus unterschiedlich und nicht immer vorhersehbar ist. Aber insgesamt stimme ich dir schon zu, dass man mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommt, was realistisch machbar ist - und manchmal wird es dann doch etwas weniger, und an anderen Tagen sogar etwas mehr als gedacht.

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Wichtig ist aber auch, dass sich Wissen überlagern oder gegenseitig stören kann. In der Pause sollten also möglichst Standardaufgaben (Haushaltsputz) oder Dinge angegangen werden, die dem frisch erlernten nicht ähneln oder widersprechen. Es kann also auch sinnvoll sein zwei unterschiedliche Fächer an einem Tag zu bearbeiten, so "überfrachtet" man den Schädel nicht mit zu viel Input eines Themas und hat trotzdem effektiv 7 Stunden gelernt...

dem muss ich zu 100 % zustimmen, hätte ich mich die Woche nur mit meinem "geliebten" C++ befasst,

hätte ich viel, viel weniger geschafft. So bin ich trotz abfallender Motivations und Zeitkurve trotz allem zufrieden mit dem erreichten.

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      Naja, große Dinge bestehen halt aus vielen kleinen Schritten, also weiter gehts.
       
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      Meine Betreuungsfrist geht bis Mitte 2018, also will ich 2017 die meisten Leistungen ablegen - im März kommt SCM (Supply Chain Management) und WFP (weiterführende Programmierung).
      Bis April muss ich die B-Aufgabe Servicemanagement hinbekommen, da ich sie leider schon heruntergeladen habe - und seit kurzem gibt es dann nur noch 6 Monate Zeit, ansonsten gilt sie als nicht-bestanden.
       
      Jaaa, und dann bin ich doch wirklich fast überzeugt, das CSUS Auslandspraktikum in den USA zu machen, v.a. weil hier 18 CP geleistet werden. Ich befürchte das Projekt schaffe ich so nebenher nicht.
      Außerdem ist das CSUS ein riesengroßer Schritt aus meiner Komfortzone hinaus. Erstens Ausland, dann noch ständig Gruppenarbeit/Präsentationen mit fremden Leuten, und dann auch noch auf Englisch - das ist schon eine Art Konfrontationstherapie oder so
      Aber ich bin schon recht aufgeregt und freu mir heimlich schon ein Loch in den Bauch. Der Reisepass ist beantragt
       
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      Grüße
      narub