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die Vorahnung hat sich bestätigt

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der Pate

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die Note in Steuerlehre habe ich verhauen. Wie bereits im Blog geschrieben habe ich mir selbst ein Bein gestellt, nach Hinten raus wurde die Zeit knapp und ich wurde nicht ganz fertig, bzw. habe ich die letzte Aufgabe die ich "fertig" stellen konnte nur sehr hektisch niederKRITZELN können. Steuerlehre ist ein Angstfach vieler Kommilitonen und mir bekannte Kommilitonen sind da auch schon durchgefallen und haben insgesamt sehr gute Zensuren.

Die Klausur war nicht schwer, durch meine eigene Blödheit habe ich eine 3,7. Nun kann man sagen "toll, trotz das da Viele durchfallen und man selbst weiss das man sich selbst ein Bein gestellt hat bestanden" ich aber sehe nur diese schlechte Note, schon die Zweite nach Marketing. In Personal hatte ich eine 2,7. Mein Schnitt ist nun bei ca. 2,6.

BWL ist ein Fach was gefühlt Jeder studiert. Marketing ist eine Disziplin die völlig überlaufen ist. Ich kenne Einige die eilen von 1,x zu 1,x, studieren allerdings langsamer als ich und haben auf 20 h/Woche reduziert und keine Familie. Bin noch immer auf mein Durchhaltevermögen stolz und weiss auch was ich kann. Im Unterricht war ich wieder derjenige der die meisten Fragen beantworten konnte und der in den Pausen angesproche wird "du hast den Stoff echt drauf". Aber wieder versagt. Werde ich so Chancen haben? Welchen Personalchef interessiert es schon was ich neben dem Studium für Belastungen habe. Da kommen zwei von der AKAD, der eine ne 1,x und ich irgendwo zwischen 2 und 3. Ganz abgesehen von den ganzen Mitbewerbern anderer Hochschulen. So werde ich doch nie ne Chance haben. Als absoluter Quereinsteiger Mitte 30.

Heute habe ich meinen 14ten Dienst am Stück ohne komplett freien Tag. Wieder ein Nachtdienst. Der 9te von 14 Diensten. Ich geh grad auf Reserve und in 2,5 Wochen ist VWL dran. Den Stoff habe ich bisher einmal durch und kann auch von alten Klausuren einige Fragen beantworten. Aber ich muss noch viel tun. Gerade ist bei mir allerdings die Luft raus. Der Frust sitzt tief. Die Angst das der ganze Stress umsonst ist und ich beruflich nicht das erreiche von was ich träume noch tiefer.....


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6 Kommentare


"Welchen Personalchef interessiert es schon was ich neben dem Studium für Belastungen habe. Da kommen zwei von der AKAD, der eine ne 1,x und ich irgendwo zwischen 2 und 3. Ganz abgesehen von den ganzen Mitbewerbern anderer Hochschulen. So werde ich doch nie ne Chance haben. Als absoluter Quereinsteiger Mitte 30."

Ich selbst hab auch Zweifel, ob ich mal mit dem Bachelor-Abschluss das erreiche was ich mir wünsche.

Aber sag mir, welche Alternative haben wir, als es einfach zu versuchen? Wenn wir nichts tun, dann wissen wir, dass wir wahrscheinlich keine Chance haben. Aber wenn wirs versuchen, dann haben wirs versucht.

Und vielleicht, oder hoffentlich klappts ja.

Es gibt keine Alternative zum Optimismus sagte mal einer weiser Mann. Und das gilt, nach wie vor.

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Markus Jung

Geschrieben

Du fragst dich, ob sich das Ganze lohnt, wenn du ggf. das Studium nur mit einer durchschnittlichen Note abschließt? - Ich würde als Alternative die Frage stellen: Wie sieht es aus, wenn du das Studium nicht abschließt?

Das würde ich an deiner Stelle mal ganz konkret durchdenken. Und dabei dann auch abwägen, ob es sich lohnt.

Im Moment habe ich ein Stück weit den Eindruck, dass insgesamt die Belastung für dich recht hoch ist durch die vielen anstrengenden Dienste. Noch dazu studierst du recht schnell. Da ist es denke ich normal, dass nicht nur 1er dabei heraus kommen.

Wenn du es insgesamt schaffst, zwischen 2 und 3 abzuschließen, würde ich das als nicht so dramatisch bewerten. Schlechter als drei sollte es möglichst nicht sein.

Über die Möglichkeiten als Quereinsteiger gibt es im Forum ja immer wieder viele Diskussionen.

Arbeitgeber werden immer versuchen den Kandidaten zu bekommen, der für eine Stelle am besten passt. Dazu gehören sicherlich Faktoren wie Berufserfahrung, Abschluss und Noten, aber - spätestens wenn es zum Bewerbungsgespräch kommt - auch ganz wesentlich, wie sich jemand verkauft und wie er rüber kommt. Und vom dem, was du so berichtest, kommst du ja kompetent rüber, zumindest bei deinen Kommilitonen.

Eine andere Frage ist denke ich noch, ob du auch die Power hast, bei deinem anstrengenden Job etc. das Studium durchzuhalten. Denn Rückschläge wird es dabei immer wieder mal geben.

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ich denke für eine große Consulting Company oder den Top Job in den Top 10 wird es sicher nicht reichen.

Ich denke aber ein durchschnittlicher Mittelständler wird da anders ticken . Dein Plan mit dem Breiter aufstellen klingt doch ganz gut. Du hast den 1+ Studenten auf jeden Fall, Lebenserfahrung, Berufserfahrung und sehr spezielles Wissen vorraus . Gute Personaler wissen sehr wohl, was es heißt Famile, Job im Schichtdienst + Studium in der Zeit zu wuppen. Genau diese Karte würde ich spielen, gucke nicht auf den großen Quereinstieg, sondern guck Dir deine Stärken an und sortiere dich da herum. Versuch rauszufinden was in deinem Umfeld an Kaufmännischem gefragt ist und schaue das du die notwendigen Skills erwirbst.....

Was ich eventuell versuchen würde , wär zumindest etwas Gas raus zu nehmen, sonst könntest Du am Ende ohne Alles dastehen.. ..an bissel Ruhe brauch an jeder und 150 % geht nur über einen gewissen Zeitraum, aber das weiß Du ja beser wie ich.

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Kopf hoch! Ich habe dir gerade eine PN geschrieben, die muntert dich vielleicht auf.:rolleyes:

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Manchmal hilft es, sich weniger Gedanken um die "Anderen" zu machen. Du kommst nur ins Grübeln und kannst eh nichts daran ändern, dass es noch "Andere" auf dem Jobmarkt gibt. Mit deinem beruflichen Hintergrund gibt es nicht mehr viele "Andere". Du wirst sicherlich deine Nische finden! Fokussiere dich auf deine Stärken, das bringt bessere Laune! :thumbup:

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Ich habe gerade einen Blog von Dir gelesen, wo Du sagtest "macht Spaß, das Studium." Das kommt wieder. Halte durch1

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    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!