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Psychologie-Studium, Psychotherapeutenausbildung


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Erstmal einen herzlichen Dank an alle, die hier schon so viel gepostet, so viele Infos zusammengetragen haben - das hat mir schon sehr geholfen!

 

Konkret sind mir bei der komplexen Gemengelage zwei Punkte noch nicht (ganz) klar. Würde mich freuen, wenn ihr da zu meiner Aufklärung beitragen könntet!

 

Mein Plan:

- Psychologie-Bachelor an der IUBH

- Psychologie-Master an der PFH

- Psychotherapeutenausbildung

 

Fagen:

1.) Zum Bachelor:

Die PFH schreibt, dass für ihren Master (bei Schwerpunkt klinische Psychologie) eine Gleichstellung zu universitären Abschlüssen und damit der Zugang zur Therapeutenausbildung zumindest in Niedersachsen gegeben ist. Setzt das dann auch einen Bachelor an der PFH (oder einer Universität) voraus? Oder sind die Voraussetzungen bei einem anderen klinischen Fachhochschul-Bachelor (IUBH) genauso gegeben? (Ich kenne das Urteil vom Bundesverfassungsgericht, nach dem es nur auf den Master, gar nicht auf den Bachelor ankommt, bin mir aber nach meinen ausgiebigen Internet-Recherchen immer noch nicht sicher, ob das in der Praxis auch konsequent so umgesetzt wird/wurde. Und ich habe auch eine Anfrage bei der PFH laufen, aber letztlich können die natürlich nur über ihre eigenen Abschlüsse sicher Aussagen machen.)

 

2.) Zur Psychotherapeutenausbildung: Die Übergangsfristen des alten Systems bis 2032/2035 (letzteres in Härtefällen) sind mir bekannt. Das die die Theorie. Praktisch gibt es bereits die Ansagen einiger Ausbildungsinstitute, dass ein Beginn der Therapeutenausbildung nach altem System dort aus organisatorischen Gründen nur noch bis zirka 2025 möglich sein wird. 2025 – da wäre ich nur im allerallerbesten Fall gerade fertig mit Bachelor und Master. Ich erwarte hier natürlich nicht, dass mir irgendwer klare Ansagen über den Zeitraum zwischen 2025 und 2032 machen kann - da wird sich vieles sicherlich erst noch entwickeln. Aber gibt es fundierte Einschätzungen eurerseits, haben einige von euch vielleicht gute Kontakte zu Ausbildungsinstituten und deshalb "Insiderwissen/-vermutungen"?

 

Dicken Dank für eure Antworten!

 

 

 

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Hi Mina,

 

ich plane ab Mitte 2021 eventuell einen längeren Auslandsaufenthalt, ein bis zwei Jahre. Mit den Online-Klausuren an der IUHB wäre das problemlos möglich. An der PFH würde ich für jede Klausur im Ausland extra zahlen, und es gibt vier Pflicht-Präsenzveranstaltungen in der zweiten Studienhälfte.

 

Insgesamt bietet die IUHB mehr Flexibilität, weil es keine festen Klausurtermine gibt und man 18 Monate kostenlos überziehen kann. Für mich in meiner speziellen Situation ein Pluspunkt. Andere schätzen bestimmt auch eine etwas straffere Struktur und mehr Präsenztermine.

 

Wünsche dir alles Gute für deine Entscheidung!

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@SaschaB 

vielen Dank erst mal! Die Flexibilität der IUBH ist definitiv ein Pluspunkt gegenüber der PFH.

 

Was mich etwas verunsichert ist, dass die IUBH noch keinen Master anbietet und somit muss man im vorhinein sicherstellen, dass ein Wechsel für den Master beispielsweise an die PFH problemlos möglich ist. Daher war meine Überlegung doch den Bachelor an einer Fernhochschule zu machen die sowohl den Bachelor als auch dem Master anbietet.

Hast du dich evtl. schon zu dem Wechsel mit dem Bachelorabschluss an der IUBH an die PFH für den Master informiert?

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Ist klar, danke trotzdem für den Hinweis.

 

Wobei man genau genommen bis inklusive 3. Semester im Fernstudium ist, die 4 klinischen Module währenddessen aber als 5- bis 7-tägige Präsenzveranstaltungen absolviert.

 

4. Semester dann tatsächlich Campus (was ja vielleicht auch nicht unbedingt bedeutet, dass man da 6 Monate in Göttingen sein muss).

 

Vica hat das hier auf ihrem Blog alles wunderbar beschrieben:

 

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Zu den Fragen im ersten Post: Ich glaube, darüber gibt es keine sicheren Auskünfte.

 

Ich habe in meiner Nähe mal ein Institut wegen der zweiten Frage angeschrieben, aber die Info bekommen, dass sie noch nicht sagen können, wie lange sie die Ausbildung noch anbieten werden. Auch wenn einzelne Institute dazu jetzt schon Auskünfte geben, wäre für dich ja eher wichtig, wie das bei Instituten in deiner Wohnortnähe ist.

 

Ähnliches zur ersten Frage: Rechtlich scheint die Sache klar zu sein, aber es kann natürlich vorkommen, dass einen einzelne Institute aus welchen Gründen auch immer trotzdem nicht zulassen. Das liegt ja in deren Ermessen. Daher wird es auch hier wohl keine gesicherten Auskünfte geben. Der Bachelor an der IUBH ist ja auch noch neu, daher wird es niemanden geben, der genau diesen Weg schon gegangen ist. Vermutlich entscheidet sich das erst dann definitiv, wenn es jemand ausprobiert. Ich würde am ehesten mal Institute in deiner Nähe (oder in Niedersachsen, falls du nicht dort wohnst) anschreiben und fragen, wie es damit aussieht. 

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Wenn ich gerade richtig lese, schreibt die PFH als Zugang zum Master als Voraussetzung, dass ein Bachelor in Psychologie mit mindestens 180 ECTS gefordert wird oder ein eng verwandter Bachelor. Und nur bei eng verwandten Studiengängen findet eine Prüfung durch die Auswahlkommission statt.

 

Was ich bisher mitbekommen habe, braucht man sich eigentlich keine/kaum Gedanken, ob man mit einem Psychologiebachelor einer anderen Hochschule an einer bestimmten FH genommen wird oder nicht. Das wichtigste wird wohl sein, dass der Bachelor akkreditiert und staatlich anerkannt ist.

Bearbeitet von psycCGN
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