Springe zum Inhalt
Anmelden, um zu folgen  
  • Einträge
    5
  • Kommentare
    3
  • Aufrufe
    292

Über diesen Blog

Gerade am Anfang eines Fernstudiums (oder vielleicht überhaupt eines Studiums) gibt es wohl so einige Fragen, auf die es Antworten zu finden gilt. Was ist die richtige Lernstrategie? Gibt es überhaupt den einen Lerntyp? Bin ich zu langsam? Wie soll ich mir das alles nur merken? Und vor allem, wen kann ich denn nun fragen?

 

Ich bin nun seit einigen Jahren ehrenamtliche Mentorin im Mentoring Programm der APOLLON Hochschule. Seither durfte  ich viele Studierende offiziell und weitaus mehr inoffiziell über den Online Campus, per Mail, WhatsApp, Telefon und E-Mail und TeamViewer begleiten. Und wer ist ich? Nun ein wenig wird man in meinen anderen Blogs finden. Als Absolventin des Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement arbeite ich derzeit in einer Bundesweiten Behörde als Sachbearbeiterin und Studiere im Master Integrative Health Sciences an der Kristianstand University in Schweden. Im Fernstudium natürlich ;). 

 

Da ich weiß, dass ich einige Blogleser habe, die sich immer mal wieder Tipps und Tricks für das Studium an der APOLLON aus meinen Blogs ziehen und auch weiß, dass es Studierende gibt, die das tun, weil es Ihnen unsagbar schwer fällt fremde Menschen gerade am Anfang einfach anzuschreiben, oder eine Frage zu stellen, werde ich nun hier immer mal wieder berichten, was ich so mache. Es wird um typische Fragen und Probleme gehen, die im Mentoring häufig auftauchen, aber auch Erwartungen von Mentees und wie ich damit umgehe, wenn ich versuche dem gerecht zu werden. Ich werde hier und da sicherlich auch themenspezifisch Tipps und Tricks zu Lernmethoden, dem Umgang mit den Materialien, der verzweifelten Suche nach "dem Dokument" auf dem OC usw. posten. 

 

Stellt sich nur die Frage, ob das alles ist. Nein das ist es nicht. Bei Fragen darf man die gerne unter die Beiträge posten. Das können auch gerne Interessierte an einem der Studiengänge. Wichtig nur, ich bin keine Mitarbeiterin der APOLLON, auch bekomme ich dafür nichts, ich mache das einfach, weil es mich beeindruckt hat, dass es Studierende gibt, denen solche Infos wichtig sind. Also kein Blog für mich, der mich an meinen Weg erinnern soll, sondern ein Blog für solche Studierende, die sich vielleicht in der ein oder anderen Frage wieder finden. Aber auch solche, die vielleicht gerade erwägen den Tutor des aktuellen Moduls auf den Mond zu senden. 

 

Viel Freude beim Lesen und Kommentieren

 

Heike alias polli_on_the_go

Einträge in diesem Blog

... der erste Kontakt?

Feature Foto von Fancycrave.com von Pexels   Um es relativ kurz zu machen, zu 99,9 Prozent für mich ohne Mühen und ganz entspannt. An der APOLLON ist es üblich, dass die Mentees den ersten Kontakt aufnehmen. Das erfolgt über den Campus per Campus Mail. In der Regel gebe ich da über den Studienservice auch nichts vor. Eine Ausnahme gibt es allerdings. Es gibt Situationen, in denen ich das Mentoring nicht sofort übernehmen kann z.B. weil ich gerade noch ein anderes Mentoring abwickle und noch keine Kapazitäten habe, aber auch, wenn gerade ein sehr hohes Arbeitsvolumen bei meinem Arbeitsplatz ist, kritische Phasen in meinem Masterstudium oder ich gerade einfach einmal Urlaub habe und auch brauche. Meist gibt es dann eine Info zu wann ich den Mentee aufnehmen kann, dass dieser aber gerne in der Zwischenzeit schon eine Mail mit Fragen, Sorgen, Wünschen oder ähnlichem schreiben kann.   Zumeist hat das in der Vergangenheit gut geklappt. Ich hatte tatsächlich nur einmal den Fall, dass die Person sich gar nicht gemeldet hat und auch dann nicht, als ich noch einmal über den Studienservice angefragt hatte. Am Ende habe ich mir das dann noch eine Woche angeschaut und den Platz freigegeben. Und ich bin ehrlich, ich freue mich wirklich über den Mentee, der ich diesen geben konnte, denn ich habe den Eindruck die Person schätzt das wirklich und nutzt es auch. An dieser Stelle vielleicht ein Hinweis. Wenn ich aus dem Mentoring berichte, unterliege ich natürlich auch dem Datenschutz. Schildere ich Situationen oder Beispiele so haben diese zwar einen Kern entsprechen aber nicht immer genau der Situation. Ganz im Sinne von *der Name wurde geändert, werdet ihr hier Anna und Max begleiten. Anna und Max stehen für die vielen Mentees, die ich begleitet habe und die, die ich derzeit begleite. Sie könnten jeder Studierende sein und irgendwo auf der Welt wohnen, wie die APOLLON Studierenden und damit meine Mentees.   Nun aber zurück zum ersten Kontakt. Ich warte immer gespannt auf die erste Mail und weiß auch, dass es enorme Überwindung kostet. Eine Überwindung, die aber schon bald auch zum Alltag des Studiums gehört, denn bei den ersten Einsendeaufgaben, der ersten Frage an den Tutor, der erste Kontakt mit dem Studienservice (z.B. bei allen Fragen zum Nachteilsausgleich), der erste Kontakt mit dem Prüfungsservice (z.B. zur Beantragung von Ausgleichen, wenn eine Fallaufgabe wiederholt werden muss oder die Klausur am Telefon eingesehen werden möchte). All das ist am Anfang aufregend und für manch einen Studierenden unsagbar viel Kraft kostet. Aber zumindest für mich kann ich sagen, dass ich vollstes Verständnis dafür habe und mich noch gut an den nervösen Magen erinnere, als ich zum ersten Mal einen Tutor angeschrieben habe.   Und so war es auch in einer ersten Mail, dass die Frage aufkam, wer für mich den sogenannte Platzhalter Mentees sind. Ich denke ich kann gut verstehen, dass dieser Ausdruck, den ich in einem der vergangenen Beiträge gebraucht habe etwas verunsichert. Mir ist daher noch einmal wichtig zu betonen, dass es dabei nicht um Studierende geht, die das Mentoring nutzen oder aktiv nutzen wollen, als Sicherheit, weil Ihnen der Einstieg und Kontaktaufbau oder das Einfinden in das Studium schwer fallen. Auch sind es nicht solche, die einfach eine Hand bei den ersten Schritten brauchen. Wenn ich davon rede sind es wirklich solche Studierende, die sich anmelden, weil man es machen kann, dann aber nie mit mir in Kontakt treten, es also über die Zustellung der Menteebewerbung nicht hinaus geht, auch dann nicht, wenn der Studienservice noch einmal nachhakt. Ich gebe jeden für den ich mich bewusst entscheide gerne die Chance einfach er oder sie selbst zu sein und auch Kraft zu sammeln um diesen ungewohnten Schritt zu gehen und einfach diese Fremde Person mit der man jetzt irgendwie zusammenarbeiten "darf" anzuschreiben. Nur Mentoring ganz ohne Kontakt ist eben kein Mentoring da es nicht möglich ist jemanden so zu begleiten.   Und was sind typische erste Fragen? Darauf gehe ich gerne im nächsten Blog näher ein und auch, ob es typische Fragen überhaupt gibt.

... die Auswahl des Mentees?

(c) Featurefoto von pixabay.com von Pexels   In meinem ersten Beitrag habe ich bereits angedeutet, dass dies ein persönlicher und individueller Prozess ist. Deswegen kann ich hier auch nicht allgemein für die Mentoren im Mentoring Programm der APOLLON schreiben. Im Grund sogar gar nicht. Daher berichtet der Blog ausschließlich von meinen persönlichen Erfahrungen, Einstellungen, Vorgehensweisen und Werten. Studierende, die einen anderen Mentor haben oder hatten, werden sicherlich bereits frühzeitig merken, dass jeder seine eigene Handschrift im Mentoring besitzt. Aber wie genau mache ich das nun? Woher weiß ich, wen ich als Mentor begleiten möchte.   Im Grund gibt es drei Wege, wie ich mit meinen zukünftigen Mentees in Kontakt komme: Der Mentee bewirbt sich regulär über das Programm und ich erhalte die Bewerbung über den Online Campus. Ich merke im Kontakt mit Studieneinsteigern, dass es mit einer Antwort nicht getan ist und biete das Mentoring an. Kann sich die Person das vorstellen, erhält er den Hinweis, dass er dem Studienservice einen Bewerberbogen schickt. Mich fragen aktiv Studierende u.a. über WhatsApp, Campus Mail, bei Telefonaten, hier über private Nachrichten. Auch hier bitte ich den Studierenden zunächst den Bewerberbogen auszufüllen und an den Studienservice zu senden.   Es gab eine Zeit, wo ich auch bereits bevor ein Bogen beim Studienservice eingegangen war mit dem Mentoring begonnen habe und der Studienservice lediglich eine Mitteilung erhalten hat. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass mir einfach wesentliche Infos fehlen, die mich in meiner Entscheidung gegebenenfalls auch anders beeinflusst hätten. Für mich ist der Studienservice auch ein wichtiger Filter. Dort kann ich sagen "keine Kapazitäten mehr" oder bitte "keine Studierenden aus dem Einzugsgebiet" (dazu in einem der Folgebeiträge mehr und auch zum Bewerberbogen selbst).   Eine wesentliche Entscheidungshilfe bzw. mein Hauptwerkzeug ist aber der Mentee-Fragebogen. Bereits die Kopfzeile mit Angaben zum Studiengang, ist für mich wichtig. Mittlerweile hat die APOLLON Hochschule mehr als eine Handvoll Bachelor Studiengänge, um genau zu sein die folgenden sieben:   Bachelor Angewandte Psychologie (B.Sc.) Bachelor Sozialmanagement (B.A.) Bachelor Pflegemanagement (B.A.) Bachelor Gesundheitsökonomie (B.A.) Bachelor Gesundheitstourismus (B.A.) Bachelor Präventionsmanagement (B.A.) Bachelor Gesundheitstechnologie (B.A.).   Mentoring, so wie ich es mache bedeutet auch immer die Studierenden dabei zu unterstützen in Ihren Studiengang einzufinden. Um das gewährleisten zu können bedeutet dies jedoch auch, sich mit den Studiengängen etwas auszukennen, zu wissen, was in den ersten Monaten ansteht. Würde man das für alle Studiengänge machen, wäre das einfach zu zeitaufwendig. Aus diesem Grund habe ich meinen Schwerpunkt auf vornehmlich Präventionsmanagement (den sollte ich wohl besser, wie meine Handtasche kennen) und Angewandte Psychologie sowie eingeschränkt Gesundheitsökonomie beschränkt. Aus den anderen Studiengängen nehme ich nur Mentees in Ausnahmefällen, meist fallen diese Mentor-Menteebeziehungen dann in Kontaktwege 2+3.    Als nächstes ist für mich interessant, wie der Studierende den Fragebogen ausgefüllt hat. Finden sich ohne erkennbaren Grund nur ein zwei Worte je Kasten, die mir im Grunde nichts über die Person sagen, muss ich tatsächlich gestehen, lehne ich ohne weiter darüber nachzudenken tatsächlich diese Anfragen ab. Für mich hat das etwas grundsätzlich mit Wertschätzung zu tun. Auch hat mich die Erfahrung gelehrt, dass sich das oftmals als "Kann man sich mal bewerben" Mentorings herausstellen, die allerdings keinen wirklichen Kontakt wünschen, nur ein Sicherheitsnetz. Es dann einfach schade, wenn Plätze belegt sind und Studierende, die etwas mehr Unterstützung wünschen dafür "leer" ausgehen.    Im Anschluss lese ich mir die Antworten auf die vier Fragen durch. Damit aber zukünftige Mentees jetzt nicht Ihre Antworten nach dem Schema "wie im Blog" ausfüllen, werde ich dazu nicht intensiv eingehen. Seid einfach natürlich. Manche Kriterien liegen nicht in euren Händen, sondern haben mit mir persönlich zu tun. So kann ich z.B. aufgrund einer Vorgabe meines Arbeitgebers zur Vermeidung von Interessenkonflikten keine Mentees aufnehmen, aus dem Einzugsgebiet meiner Behörde.  Auch ziehe ich eine Grenze zwischen meiner persönlichen Geschichte und dem Mentoring und nehme Mentees, mit bestimmten Berufszweigen nicht auf. All das ist dann nicht persönlich gemeint, sondern ähnlich, wie ein Arbeitgeber eine Entscheidung für oder gegen einen von zwei gleich qualifizierten Mitarbeitern trifft, so mache ich das auch.    Meist fällt die Entscheidung recht schnell. Und so kann ich oftmals innerhalb weniger Stunden eine Rückmeldung an den Studienservice geben. Von dem erhält der neue Mentee dann eine Nachricht mit Kontaktdaten und in meinem Fall manchmal den Hinweis, dass ich z.B. erst ab einem bestimmten Datum beginnen kann (z.B. wegen Arbeitsvolumen oder es soll auch Mentoren geben, die mal Urlaub machen ;) ). Und dann ist der Mentee dran - ich warte, auf den ersten Kontakt.    

polli_on_the_go

polli_on_the_go

… der Mentee-Fragebogen?

(c) Featurefoto von bruce mars von Pexels   Wesentlicher Aspekt für die Teilnahme am Mentoring Programm ist das Ausfüllen des Mentee-Fragebogens und mit diesem die Zustimmung zu: Den Teilnahmebedingungen für das Mentoring Programm Verhaltenskanon für die Beziehung zwischen Mentor und Mentee   Darüber hinaus beinhaltet das Dokument noch eine Schritt für Schritt Anleitung zur Bewerbung und eine Seite mit Frequently Asked Questions. Diese sind: Was ist, wenn mir die Wahl zwischen mehreren Mentoren schwer fällt?  Was ist, wenn ich keinen Mentor finde? Was ist, wenn ich mit meinem Mentor nicht zurechtkomme? Was ist, wenn mein Mentor sich nicht bei mir zurückmeldet? Was ist, wenn mein Mentor nicht telefonieren bzw. sich nicht mit mir persönlich treffen möchte? Was ist, wenn mein Mentor nicht so viel Zeit zur Verfügung hat, wie ich benötige? Wann endet die Mentoren-Mentee-Beziehung? Kann ich selbst Mentor werden?   Der eigentliche Fragebogen selbst, wird dann dem Wunschmentor zugesandt und ist, wie bereits erwähnt, die Basis für eine Teilnahme am Programm. Darin werden neben Name, Studiengang, Wunschmentor/ Wunschmentorin, Studienbeginn, Teilnahme am Einführungsseminar auch folgende Aspekte erfragt, die in Kästchen mit bis zu 480 Zeichen ausgefüllt werden "sollen".   Meine berufliche Situation Meine private Situation Meine Motivation für die Teilnahme am Mentoring-Programm Meine Erwartungen an meinen Mentor/ meine Mentorin   Ferner finden sich hier dann auch die Checkboxen, um den Bedingungen zur Teilnahme und dem Verhaltenskanon zuzustimmen.   Ausgefüllt sind die Fragebögen Grund verschieden. Manche Studierende nehmen sich Zeit und füllen ausführlich die Kästen aus, bei anderen finden sich nur ein paar Worte. Wie mich das persönlich beeinflusst, darüber werde ich im nächsten Beitrag näher eingehen.    

polli_on_the_go

polli_on_the_go

… der Fragebogen für die Mentoren?

(c) Featureforto von Rawpixels.com von Pexels   Wie bereits angeklungen ist, bevor ein Mentor ein Mentor wird oder eine Mentorin eine Mentorin, erfolgt die Bewerbung. Der Fragebogen für Mentoren dient neben dem Profiltext im Mentoring Profil als Orientierungspunkt in der Auswahl des passenden Mentors. So verschieden, wie die Mentees sind, sind es auch wir Mentoren und ebenso unsere Fragebögen.   Vielleicht seid ihr jetzt neugierig, was so ein Mentor alles ausfüllen muss und welche Informationen preis gegeben werden. Hierzu habe ich gedacht, ich stelle mich etwas mehr vor, damit ihr ein Bild von der Person hinter dem Blog habt und zugleich könnt ihr auszugsweise einen Einblick in ein Mentoren-Profil bzw. den Fragebogen für Mentoren erhalten.    Das wird gefragt: Mein beruflicher Hintergrund und meine aktuelle Position
Ursprünglich aus der Gesundheits- und Krankenpflege, habe ich bis 2013 als Teamleitung in der pädiatrischen außerklinischen Intensivpflege gearbeitet und dann ab 2013 als wissenschaftliche Hilfskraft am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik im Bereich Hospital Engineering. […] 
  Meine persönliche Situation
Ich möchte ehrlich sein, bei Vereinbarkeit von Familie und Studium kann ich nicht mitreden. Aber vielleicht geht es ja um die Frage, wie schaffe ich das trotz persönlicher Hürden und Besonderheiten. Bereits vor meiner Pause war ich Mentorin, doch heute weiß ich, wie das ist, wenn man nach einer langen Pause wieder einsteigt oder an schlechten Tagen einfach keine Kraft fürs Studium hat. Ich weiß, was es bedeutet ein Fernstudium mit besonderen Bedürfnissen zu organisieren und wie wichtig es ist, geduldig mit sich und seinen Erwartungen zu sein. 
  Ich habe mich zu einem Studium an der APOLLON Hochschule entschlossen, weil...
… der Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement mich fasziniert hat. Endlich mal kein Pflegestudiengang. Damals vollzeitberufstätig kam nur ein Fernstudium in Frage. Es hat einfach alles gepasst. Ich habe es nie bereut, auch wenn natürlich auch ich Zweifel kenne, gerade wenn es holprig läuft, aber da hat man zwei Möglichkeiten: aufhören oder Lösungen suchen. 
  Meine Perspektive mit dem Studium
2014 hätte ich gesagt ich gehe in die Forschung, auch war das BGM eine große Option. Letztendlich habe ich mich für einen kreativen Wissenstransfer in der öffentlichen Verwaltung bei der Agentur für Arbeit entschieden. Zusätzlich beginne ich im September 2018 ein Teilzeitfernstudium im Master Programme Integrative Health Science an der Kristianstad University in Schweden. 
  Als Mentor liegt mir Folgendes besonders am Herzen
Ganz einfach Du und zwar mit deinen ganz persönlichen Voraussetzungen. Mir ist wichtig, dass Du keine Angst davor hast Fragen zu stellen auch wenn es fünf, sechs oder zwanzig mal ist. Aber, und das ist mir besonders wichtig, es braucht für effektives Mentoring eine offene Art und den Willen sich bewusst auf das Abenteuer einzulassen. Ich kann der „tollste“ Mentor sein, aber Mentoring funktioniert nicht ohne den Mentee selbst. Und noch etwas. Mentoring ist nicht dazu da, einfach Problemlösungen zu präsentieren. Mentoring bedeutet bereit zu sein mit eigenen Anstrengungen und der Unterstützung des Mentors eigene Wege und kreative Lösungen zu entdecken.
  Persönliche Eigenschaften, die mir bei der Ausübung meiner Mentorentätigkeit hilfreich sind
Ich bin geduldig, einfühlsam, langmütig. Mein persönliches Wertesystem fußt auf einer bedingungslos neutralen Haltung und zwar in allem. Es gibt kaum eine Herausforderung des Fernstudiums, die ich nicht auch am Anfang erlebt habe. Zusätzlich habe ich Erfahrung in der Anleitung von Menschen egal mit welchem Hintergrund. Und auch bei technischen Fragen kann ich helfen. Ich kann mich gut in andere bzw. die individuelle Situation hineinversetzen, mich aber so abgrenzen, dass eine objektive Unterstützung möglich ist. Und ein gutes ermunterndes Wort darf natürlich auch nicht fehlen. 
  Meine zukünftigen Mentees sollten von mir unbedingt wissen
Grundsätzlich ist es mir wichtig nicht ziellos und unstrukturiert zu begleiten. Ich versuche durch das Mentoring den Einstieg ins Studium zu erleichtern, so dass dies ein positives Erlebnis wird. Dazu ist es mir wichtig, dass Du dich offen auf meine Art einlässt. Ich arbeite gerne mit individuellen Zielen, die ich gemeinsam mit meinen Mentees abstimme. Diese können das Einfinden in das wissenschaftliche Arbeiten sein, Struktur der Lernumgebung, Strategien zum Lesenlernen von Fallaufgaben oder die Organisation des Studiums bei schwierigen Rahmenbedingungen.  Ich nutze je nach Bedarf Skype oder Teamviewer z.B. bei Word Fragen. Denn all das und noch viel mehr gehört dazu.  […]
  Jetzt mag sich man einer Fragen, ob jeder Fragebogen so ausführlich ist? Dazu möchte ich nur sagen, jeder ist so ausführlich, wie er sein muss, um einen Eindruck von dem jeweiligen Mentor zu bekommen. Ich bin vom Typ her ausführlich. Wer damit zum Beispiel nicht gut zurecht kommt, wäre bei mir falsch.    Darüber hinaus präsentiert sich noch jeder Mentor mit einem kurzen Text. Den werde ich hier allerdings nicht veröffentlichen. Wohl aber den Leitsatz, der über meinem Profil steht und hinter dem ich auch heute noch bedingungslos stehe:   "Nicht so sehr nach links und rechts schauen, sondern den eigenen Rhythmus und Weg finden, das hat mir geholfen"   Ps.: Falls jetzt jemand vielleicht fragt, warum ich das so ausführlich veröffentliche, ich vielleicht keine Mentees habe oder damit auf die Suche gehe. Nein, das ist tatsächlich nicht der Zweck. Im Gegenteil, meine Kapazitäten sind meist ausgereizt und leider muss auch ich oft Menteebewerbung ablehnen oder mögliche Starttermine in der Zukunft vergeben, wenn absehbar ist, dass jemand soweit ist das Programm zu verlassen.

polli_on_the_go

polli_on_the_go

...das Mentoring Programm

Photo by Tirachard Kumtanom from Pexels    Das Mentoring Programm der APOLLON Hochschule ist ursprünglich aus einem Projekt heraus entstanden. Zu Beginn hat es sich ausschließlich an Studierende des Bachelorstudiengangs der Gesundheitsökonomie gerichtet. Wann genau es auch für andere Studiengänge geöffnet wurde ist mir nicht genau bekannt, wohl aber, dass dies bereits im Jahr 2013 so war. Denn da begann mein Interesse an den Program. Weniger, um ein Mentee zu werden, als daran mich ggf. aktiv daran zu beteiligen.   Ziel des Programms? - Bachelor Studierende in der Einstiegsphase des Fernstudiums zu unterstützen. Moment einmal und wie definiert sich nun die Einstiegsphase? Vermutlich weniger der Zeitraum vor der Thesis ;). Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, habe mich da zwar ein paar Mal mit jemandem vom Studienservice unterhalten, aber im Grunde ist diese für den einen Studierenden bereits nach ein paar Wochen vorbei während andere auch nach über sechs Monaten noch nicht den Einstieg gefunden haben.    Wer sind die Mentoren? - Erfahrene Studierende und Absolventen der APOLLON Hochschule. Aktuell stehen dafür (so der Online Campus aktuell ist) zehn Mentoren und Mentorinnen zur Verfügung. Lange war ich neben einer Reihe von Gesundheitsökonomen, die zur ursprünglichen Kohorte gehörten, die einzige Studierende aus einem anderen Studiengang. Mittlerweile freue ich mich aber darüber, dass es noch eine weitere Präventions- und Gesundheitsmanagerin gibt, die das Mentoring unterstützt. Wir sind also neben den Tutoren und dem Studienservice ein zusätzlicher Ansprechpartner   Was sind unsere Aufgaben? - Ganz grob heißt es in der Beschreibung auf dem Campus die "individuelle Study-Work-Life-Balance" zu finden, Tipps geben, die den Studienstart erleichtern und beim knüpfen von Kontakten zu unterstützen aber auch mit der persönlichen Erfahrung als motivierendes Beispiel dienen. Darüber hinaus kann ich nur von mir sprechen, aber ich habe noch ein paar eigene Aspekte mit in mein Portfolio aufgenommen. Jeder ist verschieden und so, wie es vermutlich keine zwei Personen gibt, die gleich Lehren, so gibt es auch keine zwei gleichen Mentoren.   Wie wird man Mentor? - Das ist eigentlich relativ einfach. Nachdem der Entschluss gefasst ist nimmt man Kontakt mit Studienservice auf. Es wird ein Fragebogen ausgefüllt, der dann auch für die Mentees sichtbar ist und ein Profiltext für den Campus Verfasst.   Wie wird man Mentee? - Im Prinzip ganz ähnlich. Auf dem Campus findet sich unter dem Reiter Mein Studium ▶️ Studiengang ▶️ mehr (bei Mobilansicht) ▶️  Mentoring ein grüner Button mit der Aufschrift "Bewerben Sie sich hier". Dahinter verbirgt sich ein Mentee Fragebogen, der ausgefüllt an den Studienservice gesandt wird. Dort gibt man dann auch seinen Wunsch Mentor an und muss den Regeln des Mentorings zustimmen. Danach prüft der Studienservice die Bewerbung und leitet diese an den Wunschmentor weiter. Sind Kapazitäten frei und der Mentee passt, gibt der Mentor die Rückmeldung an den Studienservice, dass man das Mentoring übernehmen kann. Danach erhält der Studierende die Info und es kann los gehen. Sind keine Kapazitäten frei oder es passt einfach nicht, gibt es auch eine Rückmeldung an den Studienservice. In der Regel wird in einem solchen Fall dann Kontakt mit dem Bewerber aufgenommen, um zu Klären, wer noch in Frage käme.    Warum es manchmal nicht klappt? - Das ist tatsächlich keine böse Absicht. Bei zehn Mentoren, die das ganze ehrenamtlich neben dem Studium, dem Beruf, der Familie, Freizeit und sonstigen Verpflichtungen machen, sind die Kapazitäten einfach begrenzt. Im Grund ist die Situation hier kaum anders, als bei euch Studierenden selbst oder auch bei so manch einem Tutor. Nach einem anstrengenden Arbeitstag, sieht man eine neue Nachricht. Kann ich die schnell beantworten? Wir das dem Mentee gerecht? Braucht es eine umfassendere Antwort?  All das spielt damit rein. Nach einigen Jahren hat man zudem ein Gespür dafür, ob es persönlich passt. Vielleicht hat man auch eigene Präferenzen festgelegt. Nicht zu unterschätzen ist aber auch, dass nie zwei Mentorings gleich sind. Manche Studierende nutzen es lange und intensiv andere kaum und freuen sich nur eine Weile über ein Sicherheitsnetz. Ich z.B. habe mich sehr bewusst dafür entschieden eine Präferenz auf Mentees zu legen, die ggf. durch persönliche Umstände oder Herausforderungen, die individuelle Situation, etwas mehr am Anfang des Fernstudiums zu kämpfen haben. So etwas ist zeitintensiver als ein Sicherheitsnetz und deswegen bedeutet das dann auch, dass oftmals entsprechend geringere Kapazitäten da sind. In der eigenen persönlichen Situation ist das oft schwer nachvollziehbar.   Man sieht dann, dass es das Angebot gibt und versteht vielleicht nicht, warum ausgerechnet man selber, der das jetzt benötigen würde keinen Platz bekommt, warten muss oder leider am Ende keine Kapazitäten vorhanden sind. Glaubt mir, ich kann nur für mich sprechen, aber Personen abzulehnen fällt mir nicht unbedingt leicht, doch am Ende bedeutet Mentor sein auch nicht Selbstaufgabe, sondern mit gutem Beispiel voran gehen und gut mit den eigenen Kräften haushalten. Es bleibt eben kein kommerzielles Angebot, sondern eine ehrenamtlich Stütze von Studierenden für Studierende.

polli_on_the_go

polli_on_the_go

Anmelden, um zu folgen  


×

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies. Datenschutzerklärung