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Niri

In den letzten Wochen habe ich mich in Statistik wieder eingearbeitet und versuche in diesem Bereich bereits einmal die Grundlagen zu erarbeiten. Vor allem was die Grundbegriffe, die Notationen und das Lesen von Formeln betrifft, versuche ich erst einmal fit zu werden. Es fällt mir inzwischen wieder deutlich leichter zumindest einfache Formeln für mich verständlich zu übersetzen. Auch wenn da noch ein rießiger Berg Arbeit vor mir liegt ... Das großzügige weiterblättern in meinen Büchern lasse ich bei den Statistikbüchern daher ausnahmsweise sein - das erschreckt mich nur unnötig. :D

Unerwarteter Nebeneffekt ist, dass ich vor allem die Bekanntgabe von Daten in den Medien, die z.B. aus Studien gewonnen wurden, etwas kritischer verfolge als es noch zuvor der Fall war.

Konkret am Beispiel des Zwischenberichts zur Familienpolitik. Sicher haben es einige mitbekommen, wie die Schlagzeile durch die Medien geisterte, dass die Gelder in der Familienpolitik "unwirksam" eingesetzt seien. Bei dieser Aussage wurde es dann in den meisten Berichten auch belassen, ohne zu erwähnen welche Kriterien erfüllt sein mussten um von einer Wirksamkeit der Gelder zu sprechen - oder eben auch nicht.

Z.B. erst dann von einer Wirksamkeit zu sprechen, wenn 99,9% der investierten Gelder zurück in die Staatskasse fließen oder bereits bei 5%, macht doch einen gewichtigen Unterschied. Um es mal überspitzt zu formulieren.

Vielleicht bin ich für diese Themen gerade zu sensibilisiert und das relativiert sich wieder, so bald ich in diesem Bereich nicht mehr die totale Anfängerin bin.

~ Niri

Niri

Vor einer Woche hätte ich wohl noch behauptet, dass ich gefeit dagegen bin in eine "altmodische" Frauenrolle zu verfallen. Doch habe ich mich nun dabei ertappt.

Für mich war es fast schon selbstverständlich, dass ich für den geliebten Partner an meiner Seite bereit bin Umzüge in Kauf zu nehmen und ihn in seinem beruflichen Vorankommen zu unterstützen, soweit es mir möglich ist. Recht verwundert über mich selbst, musste ich feststellen, dass es mir anders herum alles andere als selbstverständlich erscheint. Bis vor einer Woche habe ich den umgekehrten Fall nicht einmal in Betracht gezogen.

Dabei liegt gerade einmal 2 Stunden Fahrzeit entfernt die Universität Gießen, die den Studiengang Psychologie (B.Sc.) anbietet und da sie in Hessen liegt, könnte ich dort auch mit Fachhochschulreife studieren. Nicht nur dort, ebenso in Kassel, Marburg und Darmstadt. Wenn sich die NC-Werte zum WS 2013/14 nicht gravierend verändern sollten, ist mir ein Studienplatz auch sicher. Zu allem möglichen informiere ich mich, aber diese Möglichkeit war einfach nicht auf meinem Radar aufgetaucht - eben weil ich einen Umzug gar nicht in Betracht gezogen hatte.

Vielleicht braucht es manchmal erst einen großen Knall, um sich der eigenen Einstellung bewusst zu werden. Dieser erwischte mich in Form eines gesundheitlichen Knalls und der Erkenntnis, dass eine Lösung zeitnah her muss - weitere Jahre in meinem Beruf durchzuhalten erscheint mir langsam nicht mehr machbar.

Und während ich mich damit so schwer tue, lebt mein Partner die Gleichberechtigung wie selbstverständlich und stöbert schon in Stellen- und Wohnungsangeboten. Während seine ach so emanzipierte Frau noch nicht weiß, was sie davon nun halten soll. :)

~ Niri

Niri

Heute habe ich mich mit dem Onlinematerial zu dem Buch "Psychologie" von Myers auseinander gesetzt und finde die dort gebotenen Materialien bisher sehr interessant.

Zum genannten Buch von Myers gibt es z.B.:

  • Die Möglichkeit Glossar und Zeitleiste der wichtigsten Persönlichkeiten als .pdf runter zu laden.
  • Ein Lerncenter, das unterteilt ist nach Kapiteln des Buchs und die Möglichkeit sein Wissen dort u.a. in Form von MC-Fragen und Verständnisfragen samt Antworten zu testen.
  • Alle weiterführenden Links zu den Themen, die im Buch enthalten sind.

Einige Bücher aus dem Fachbereich der Psychologie kann man sich auch kostenlos als Hörbuch anhören und über itunes wohl auch runter laden. Zu vielen Büchern findet man auch Probekapitel.

Noch bin ich mit Stöbern nicht fertig, doch nach dem bisherigen ersten Eindruck lohnt sich ein Blick.

Zu finden sind die Materialien hier.

~ Niri

Niri

Eigentlich hatte ich bei Google nur das Kürzel einer Schule eingegeben, weil ich sehen wollte, ob es sich dabei um die ehemalige Schule meines Freundes handelte, die wir vor einer Weile zu einer Fachtagung besucht hatten.

Hierbei bin ich über die BOS II - Gesundheit und Soziales gestolpert. Die BOS I im Bereich Gesundheit hatte ich mit der Fachhochschulreife abgeschlossen, doch hatte ich an meinem ehemaligen Wohnort (Wiesbaden) nicht ohne weiteres die Möglichkeit die BOS II einfach anzuschließen. Da für meinen damaligen Wunschstudiengang die Fachhochschulreife absolut ausreichend war, forschte ich auch nicht weiter nach.

Nun gerate ich ins Grübeln. Selbst mit dem Abschluss der fachgebundenen Hochschulreife könnte ich Psychologie studieren - und für die fachgebundene Hochschulreife ist eine Fremdsprache ausreichend. Meine mehr als eingerosteten Französischkenntnisse müsste ich dazu also nicht einmal ausgraben.

Für die BOS II spricht:

  • In einem Jahr wäre ich fertig und hätte die fachgebundene Hochschulreife in der Tasche.
  • Ich könnte mich ganz normal an Präsenzuniversitäten für den Studiengang Psychologie bewerben.
  • Wenn die BOS II der BOS I ähnelt, wird es einem leicht gemacht sehr gute Noten zu erzielen. Den notwendigen N.C. müsste ich nicht fürchten.
  • Mit dem Schüler-Bafög bliebe mir wohl auch nicht viel weniger zum Leben, als es im Falle des teuren Studiums der Fall wäre. Davon ausgehend, dass es mir bewilligt wird.
  • Die Schule liegt 10 Minuten Fahrzeit von meinem Wohnsitz entfernt.
  • Bessere Chancen was den Master betrifft (?), da ich so a) an einer Präsenzuniversität wäre und B) ich meinen Bachelor nicht an einer FH sondern Uni machen könnte.

Gegen die BOS II spricht:

  • Es würde ein weiteres Jahr vergehen, bevor ich beginnen kann zu studieren.
  • Die Schülerrolle behagte mir schon in der BOS I nicht mehr all zu sehr. Auch wenn die Lehrer es dort schon zum Teil mit Erwachsenen zu tun hatten, merkte ich keinen Unterschied zur Behandlung als Jugendliche. Es forderte meine Selbstbeherrschung schon sehr, mich diesem schulischen Umfeld nicht einfach zu entziehen. Ich fürchte, der Verlockung dann morgens einfach mal liegen zu bleiben, würde ich nur all zu gerne nachgeben.
  • Die nächstgelegene Universität liegt immernoch sehr weit weg. Ich lebe in einer Gegend, in der andere Urlaub machen - Arbeiten und Studieren ist hier vor Ort schwierig. Ob ein Umzug in Frage kommt, steht noch in den Sternen. Warum also eine Präsenzuniversität anstreben, wenn es letztlich an der Entfernung scheitert und ich doch ein Fernstudium wählen müsste?

Das Ziel ist also klar ... aber was den Weg betrifft wurde ich durch diese zusätzliche Option nun verunsichert. Die Bewerbungsfrist für die BOS II endet am 1. März. Wahrscheinlich werde ich mich bewerben, um mir damit mehr Zeit für eine Entscheidung zu schaffen. Von einem Schulplatz werde ich immer noch zurücktreten können.

Aber die Unsicherheit, was denn nun die weiseste Entscheidung wäre, wird mich noch eine Zeit lang begleiten.

~Niri

Niri

Bei meiner Auseinandersetzung und Vorbereitung für das Psychologiestudium, zieht es mich natürlich auch immer wieder in Richtung der Statistik. Wenn ich an mein Abschlussjahr der Fachhochschulreife zurückdenke, ist mir vor allem der Mathematikunterricht am besten in Erinnerung geblieben. Hatte ich die Fachhochschulreife noch mit einer großen Angst vor Mathematik begonnen, hatte es sich innerhalb kurzer Zeit zu meinem Lieblingsfach gemausert. Daher dient mir die Statistik gerade als verlockende Ablenkung von der Geschichte der Psychologie. :x

Während der Fachhochschulreife kam ich bereits mit der Deskriptiven Statistik, der "beschreibenden Statistik", in Kontakt - wenn auch nicht ansatzweise in dem Umfang, wie es nun der Fall ist. Damals war dies ein Bereich, in dem die gesamte Klasse fast nur sehr gute Leistungen erbrachte - aber ich erinnere mich noch an die mahnenden Worte meiner Lehrerin, was für ein Glück wir hätten uns nicht mit der Stochastik auseinander setzen zu müssen. Nun ja ... das erwartet mich noch.

Sehr hilfreich empfinde ich aktuell die Vorlesungen der Universität Jena, die man sich online anhören kann.

Zu finden sind sie hier.

Empfehlen kann ich hierbei für den Anfänger/die Anfängerin die Vorlesungen "Einführung in die Statistik für Psychologen - Methodenlehre I: Deskriptive Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie" mit Dr. Altmann. Mir persönlich gefällt sein Stil und seine Erklärungen helfen wirklich bei der Erschließung der Themen.

Als begleitende Literatur nutze ich "Deskriptive Statistik - Statistische Methoden für Psychologen 1" von Wirtz und Nachtigall. Komplett durchgearbeitet habe ich es noch nicht und auch wenn ich es bisher weiterempfehlen würde, warte ich noch mit einem abschließenden Urteil. Auf jeden Fall kann ich positiv hervor heben, dass das Buch viel mit Beispielen arbeitet und die Inhalte zumindest für mich dadurch sehr viel leichter erschließbar werden.

~ Niri

Niri

Nachdem ich meine Zugangsdaten von der Fernuniversität Hagen erhalten hatte, machte ich mich direkt daran die Moodle-Umgebung zu erkunden.

Es braucht ein wenig, bis man sich dort wirklich zurecht findet, doch zahlt es sich bereits jetzt als nützliche Informationsquelle aus und wird mir in den nächsten Wochen und Monaten sicher ebenso helfen Gleichgesinnte zu treffen. :)

Vor allem der Bereich "Studierendencafé Psychologie" ist ein reichhaltiger Fundus an Informationen und Erfahrungen der Studenten, wie auch Lernmaterialien die dort von den Kommilitonen zur Verfügung gestellt werden. Durch das Studiencafé bin ich unter anderem auf die Statistikvorlesungen der Universität Jena aufmerksam geworden - allein für diesen Fund hat sich der Zugang für mich schon sehr gelohnt.

Aktuell denke ich darüber nach, womöglich auch nach dem Beginn meines Studiums in Göttingen noch Module an der Fernuniversität Hagen zu belegen um den Zugang zum Moodle nach diesem Semester nicht zu verlieren. Aber dies mache ich wohl davon abhängig, wie es mir in der kommenden Zeit gelingen wird ein kleines Netzwerk aufzubauen - denn das Moodle gibt einem zumindest ein wenig das Gefühl, nicht gar so alleine zu studieren.

~ Niri

Niri

Mein Fernstudium möchte ich vorraussichtlich an der PFH Göttingen beginnen, doch da ich mich hierbei noch einigen Monate werde gedulden müssen, habe ich mich dazu entschlossen an der Fernuniversität Hagen einige Module (siehe Anhang) zu belegen und mich schon einmal ein wenig vorzubereiten.

Hierbei habe ich mich für Modul 1 entschieden, da ich mir vor allem von den Modulen "03401 - Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie" und "03402 - Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsentation empirischer Studien" nützliche Werkzeuge für mein weiteres Studium erhoffe.

Da es noch dauern wird, bis das Sommersemster 2013 offiziell beginnt, habe ich mich in den vergangenen Wochen bereits unter anderem mit der Pflichtleküre "Geschichte der Psychologie; Strömungen, Schulen, Entwicklungen" von Helmut Lück beschäftigt.

Durchgelesen war es schnell, wobei ich mich vor allem am Anfang schwer damit tat den Inhalt auch wirklich interessant zu finden. Gerade die Lebensläufe der vorgestellten Personen werden mich wohl gerade nur soweit interessieren, wie es notwendig ist um ihre Arbeit zu verstehen. Aktuell habe ich schon einen Großteil des Buches durchmarkiert und die Zusammenfassungen zu einigen Bereichen erstellt. Doch "ertappe" ich mich des öfteren dabei, dass ich mich lieber anderen Bereichen widme, wie den tollen Statistikvorlesungen, die ich gefunden habe. :>

Ob sich die Belegung dieses Moduls für mich lohnen wird, werde ich allerdings erst in einigen Wochen bis Monaten berichten können.

~Niri

Niri

Im letzten halben Jahr entwickelte sich der Gedanke ein Fernstudium zu beginnen, nachdem ich mein Präsenzstudium der Sozialen Arbeit (B.A.) nach zwei Semestern im Sommer 2012 aufgegeben habe und erst einmal wieder in meinem Beruf arbeite.

Meinen Wunsch ein Psychologiestudium zu beginnen, hatte ich bis dahin erst einmal von mir geschoben. Das Studium der Sozialen Arbeit hatte ich mit dem Hintergrund begonnen, dass mir auf diesem Wege immer noch die Möglichkeit zur Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin offen gestanden hätte. Mit den Gründen gegen dieses Studium könnte ich wohl viele Beiträge füllen, doch belasse ich es dabei, dass ich mir von einem Bachelor of Arts wohl - unwissend wie ich war - zu viel Science erhofft hatte.

Die ersten Gedanken in Richtung Fernstudium richteten sich dabei auf einen Studiengang, der zu meinem erlernten und ausgeübten Beruf passen würde und im Bereich des Gesundheitswesens angesiedelt ist. Hierbei dachte ich an Management im Gesundheitswesen und forderte von den Anbietern Informationsunterlagen an. Doch auch hier weckten die Modulbeschreibungen keine große Euphorie bei mir.

Nachdem ich mich weiter orientierte, in Richtung der Wirtschaftspsychologie, wurde mir nur umso deutlicher bewusst, dass ich mich diesmal nur ein Teil der Module interessierte - ausschließlich die psychologischen.

Von hier war es dann nicht mehr weit, bis zu dem Entschluss zu kommen, dass ich ein Fernstudium der Psychologie beginnen möchte. Und hier stehe ich nun und bin quasi schon mit einem Fuß im Studium angelangt. :)

An dieser Stelle werde ich nun ein wenig dazu berichten und sehen, ob meine Schreiberei einen Wordpress-Blog lohnenswert machen wird.

~ Niri

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