• Einträge
    37
  • Kommentare
    243
  • Aufrufe
    2.204

Not a second time

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
der Pate

147 Aufrufe

Ersteinmal wünsche ich euch allen ein schönes neues Jahr und hoffe eure Wünsche, Ziele und Träume im privaten Bereich, im beruflichen und natürlich auch Studium gehen in Erfüllung.

Not a second time, dieser Songtitel der Beatles lässt sich wohl auf meine berufliche Situation übertragen. Seit Gestern bin ich offiziell "Leiter Marketing & Sales" und somit endete am 31.12.14 eine fast 16 Jahre anhaltender beruflicher Lebensabschnitt. Dieser begann am 1.4.2009 als Zivildienstleistender im Rettungsdienst. Seit dieser Zeit habe ich viele Menschen kennenlernen dürfen. Jeder dieser Menschen war mir im positiven oder negativen Sinne ein Wegweiser in meinem persönlichen Leben. Vielen Dank dafür, aber eine zweite Zeit als hauptberuflicher Rettungsdienstler kann und will ich mir derzeit nicht vorstellen.

Meinen letzten Einsatz als hauptberuflicher Rettungsdienstler hätte ich mir wohl nicht besser aussuchen können, hätte ich die Möglichkeit dazu gehabt. Eine Verlegung eines 9 jährigen Mädchens mit einer grossflächigen und tiefen Weichteilverletzung am Unterschenkel. Zugezogen beim Spielen mit anderen Kindern während die Eltern Neujahr entgegengefiebert haben. Das Mädchen weinte bei Übernahme, vor Angst und Schmerzen, als ich es im Kinderspital der Uniklinik Bern übergeben durfte hat es gelacht und war frohen Mutes. Das waren die schönen Dinge an meinem Beruf, den ich aber jetzt gerne hinter mir lasse um mehr Zeit für meine Kinder zu haben und emotional nicht weiter jeden Tag ein Stück absterbe.

Studiumspause an der University of Liverpool ist noch bis 8.1., genau wenn ich nach New Orleans fliegen muss geht es wieder los, aber ich habe ja im Flieger dann 14 h Zeit mich in die Literatur einzulesen die ich lesen muss. Die Messe zu der ich muss beginnt auch erst am 10.1., so dass ich am 9.1. auch noch Zeit fürs Studium verwenden kann. Hoffe aber auch was von der Stadt zu sehen. Ich freue mich total. In zwei Stunden fahre ich zu meinem neuen Chef, dort ist die Übergabe des Dienstwagens, des Dienstcomputers, der Dienstkreditkarte. Das Diensthandy habe ich schon. Eine ganze Liste voller Aufgaben aus dem Bereich Marketing liegt schon vor mir, der Vetrieb hat ebenfalls ein paar Aufgaben für mich parat. Ich freue mich richtig darauf.

Ebenfalls auf den Studienbeginn des zweiten Moduls in "Business Leadership". Ich werde in diesen 8 Wochen wieder soooo viel lernen und kann es gleich in die Praxis umsetzen. Derzeit bin ich einfach glücklich. Ebenso habe ich per Mailadresse der Onlinestudenten von Liverpool eine Mail erhalten. Diese Person hat hier auf f-i.de Kontakt mit mir aufgenommen und wollte noch Infos zu Liverpool. Sie hat sich eingeschrieben und ist genauso begeistert wie ich, mit den gleichen Eindrücken. Es ist schön, dass ich hier etwas helfen konnte.

So, ich muss noch einiges richten. Wünsche euch eine gute Zeit, ihr hört von mir.

Liebe Grüsse

Don Vito Corleone


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


8 Kommentare


Großartig Pate! Freut mich sehr, dass Du so zuversichtlich und freudig an die neuen Aufgaben herangehst!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Beetlejuicine

Geschrieben

Du klingst wie ein ICE bei voller Fahrt.

Hau rein!

:-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Papa, viel Glück für deine "Geschäfte" und an die "Famiglia" :lol:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Freut mich, dass deine Zeit im Rettungsdienst so positiv zu Ende gegangen ist. Wenn ich das so lese, scheinst du wohl noch nicht vollständig emotional abgestorben zu sein ;-)

Alles Gute für den Start in den neuen Berufsabschnitt. Du strahlst so viel Begeisterung und Energie dafür aus, dass wird bestimmt gut.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
mamawuschel

Geschrieben

Du und deine Berichte sind für mich das Licht am Ende des Tunnels. Ich freu mich für dich und hau weiter so rein :-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Du und deine Berichte sind für mich das Licht am Ende des Tunnels. Ich freu mich für dich und hau weiter so rein :-)

Ups, Danke... wie darf ich denn das verstehen? :blushing:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
mamawuschel

Geschrieben

Ups, Danke... wie darf ich denn das verstehen? :blushing:

Soll heißen, du bist ein gutes Beispiel dafür was man erreichen kann wenn man seinen Weg konsequent verfolgt. :001_wub:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Sehr geil! Hört sich stressig und doch gut an. Drück Dir weiterhin die Daumen :thumbup1:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker