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Über diesen Blog

Mein Online-MSc-Studium an der Management School der University of Liverpool. Von Deutschland aus in England studieren mit Kommilitonen aus der ganzen Welt.

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der Pate

I’ll Follow the Sun

Diesen Blogbeitrag wollte ich eigentlich schon früher schreiben, aber mir fehlte schlichtweg die Motivation dazu. Ich bin aktuell in meiner letzten Urlaubswoche, mein erster Urlaub seit ich bei meinem aktuellen Arbeitgeber begonnen habe und somit Resturlaub aus dem Vorjahr der nach diesem noch nicht aufgebraucht ist. Nach 15 Monaten ohne Urlaub war der Akku auch total leer und dies schlägt sich bei mir auf viele Arten nieder. Im Urlaub hätte ich jetzt fast nur schlafen können. Im Studium komme ich zu nichts. Besser gesagt, ich kam zu nichts. Zumindest im Vergleich zu dem was ich mir vorgenommen habe. Aber der Reihe nach. Den Samstag meiner letzten Arbeitswoche habe ich auch noch gearbeitet. Wir hatten wieder eine öffentliche Veranstaltung und an der musste ich als hauptverantwortlicher mich auch blicken lassen und mithelfen. Von dieser war ich um 22 Uhr zurück, habe das Auto gepackt, mich 2 h hingelegt und dann die Familie eingepackt und wir sind Richtung Italien losgefahren. Da wir wieder in das gleiche Hotel sind, wie bereits in einem Blogbeitrag von vor zwei Jahren geschrieben, wusste ich auch welche Strecke genau mich erwartet. Ich fahre gerne die Nacht durch und es lief auch Staufrei. Bis Bologna, ca. 150 km vor unserem Ziel. Die Stadtumfahrung hat mich 2 h gekostet. Der Urlaub war wieder wundervoll. Nachdem mein Akku so leer war wollte ich vor allem eines im Urlaub, nichts von der Arbeit mitbekommen und einfach mal nichts tun. Daher wurde der bereits bekannte Urlaubsort und das bekannte Hotel gewählt, denn wir wissen uns gefällt es allen dort, der Service ist super, das Essen fein und der Strand so kinderfreundlich und übersichtlich, dass ich mich auch mal ohne schlechtes Gewissen ausruhen kann und die Kinder sich auch mal ne zeitlang zusammen alleine am Strand im Sand beschäftigen. Meine Große ist sowieso absoluter Muschelfan und hat Stunden damit verbracht ihre Muschelsammlung zu erweitern.

Dies habe ich sowieso genossen. Meine Kinder waren total auf mich fixiert, da sie es gar nicht gewohnt sind, dass ihr Papa so viel Zeit hat. Beide sind noch sehr jung (gerade 5 geworden und 2). Mir ist es wichtig beiden auch schon in diesem Alter spielerisch die Freude am Lernen und am neuen erfahren zu vermitteln. Wir haben also beispielsweise lebende Venusmuscheln, lebende Krebse, lebende Fische etc. gefangen und dann einfach zusammen mal beobachtet wie diese sich in unserem durchsichtigen Gefäß so verhalten. Die Fragen meiner Kinder habe ich mir dann notiert und sie Abends recherchiert und ihnen so kindgerecht als möglich erläutert. Vor allem die Große (ist ja klar) hatte da total Spaß dran. Der aktuelle Berufswunsch ist nun von Ballettlehrerin auf Meeresbiologin gewechselt, mal sehen wie lange :D . Aber das hat mir sehr gut gefallen. An einem regnerischen Tag waren wir auch in einem kleinen Meerespark mit Delfinen, Rochen und anderen Tieren. Hier habe ich mich vorher informiert, welche Angebote auch wirklich tiergerecht sind und wir haben uns für das entschieden, welches sehr gute Bewertungen erhalten hat. Vor allem die Delfine haben es meinen Mädels angetan. Auch hier haben sie viel gelernt, beispielsweise waren ein lebensgroßer Blauwal und Pottwal (nachgebildet in Plastik) ausgestellt, die eine Seite von Außen, auf der anderen Seite ein Blick ins Innere. Meine Töchter waren fasziniert. Was mich besonders fasziniert hat war eine Darstellung der wichtigsten Punkte der Entstehung der Erde. Zunächst haben wir einen ca. 10 Minütigen 3D-Film gesehen, von dem „Kinosaal“ ging es von Raum zu Raum. In jedem Raum eine Videosequenz einer Erdentstehungs- und Entwicklungsperiode vor uns und rund um uns alles auf den Film abgestimmt. Beispielsweise als der Meteorit auf die Erde in einen Ozean stürzte wurden wir von Vorne, von der Leinwand her mit Wasser bespritzt und Wind ins Gesicht geblasen. In der Eiszeit war der Raum kälter, es schneite im Raum (Badeschaum) und so weiter. Geschichte zum Anfassen, auf sowas stehe ich total.

Fürs Studium war ich auch nicht ganz untätig. Ich habe das Grundgerüst (Proposal) für meine Thesis vorbereitet und will es diese Woche noch fertig machen und an meinen Betreuer schicken. Wird jetzt auch echt Zeit, ich bin schon 3 Wochen hinter meinem Plan. Aber ich packe das und diese längere Auszeit habe ich jetzt echt gebraucht und das Wetter hat weitesgehend gepasst, zumindest waren die schwersten Schuhe die ich in der Zeit anhatte meine Flip Flops.

Punkte welche ich für meine geplante Promotion gebrauchen kann, habe ich noch in das Proposal eingearbeitet, ich bin auf die Rückmeldung meines Master-Betreuers gespannt. Leider habe ich in diesem Urlaub weniger geschafft als vorgenommen, das belastet mich schon sehr, auf der anderen Seite wie bereits mehrfach beschrieben, ich habe es einfach gebraucht.

Unser Anbau ist in den letzten Zügen, das kam ja zur Arbeit und Studium dazu, wenn dieser endgültig fertig ist habe ich einen noch freieren Kopf, auch wenn ich weiß was auf Arbeit alles ansteht.

Morgen bin ich Prüfer beim Kolloquium einer Hochschule für einen Bachelorstudiengang. Hier hoffe ich ja zum neuen Semester als freier Dozent arbeiten zu dürfen, das wurde mir auch schon zugesagt, man will mich gerne im Team haben, sobald es freie Vakanzen gibt und da sieht es nicht so schlecht aus.

Ach ja, apropos Hochschule. Auf dem Heimweg haben wir noch Bologna besucht und ich habe es mir nicht nehmen lassen einen Abstecher zur Universität von Bologna zu machen. Diese ist immerhin die älteste bestehende Universität der westlichen Welt. Viel gesehen habe ich leider nicht, da ich nur von außen mir alles anschauen konnte, aber ich liebe dieses Flair alter Universitätsgebäude und die Atmosphäre die auf dem Campus herrscht. Wobei es hier sehr ruhig war. Über Bologna wird ja schon durch Bachelor und Master sehr viel gesprochen, ich war jetzt zumindest mal vor Ort. Die Stadt ist auch sehr schön, hält allerdings mit meinen Lieblingsstädten nicht ganz mit.

So, ich werde mich jetzt an meine Master-Thesis, beziehungsweise das Proposal machen um das nächste Mal endlich große Fortschritte vermelden zu können. Tretet mir bitte mal virtuell in den Allerwertesten um hier voran zu kommen.

Schöne Grüße

Don Vito Corleone

der Pate

Dont't Bother Me

ich dachte ja eigentlich mit der Thesis habe ich etwas mehr Zeit. So falsch kann man liegen, im Gegenteil, dadurch dass ich vieles auf die Zeit der Thesis geschoben habe komme ich derzeit gar nicht zum Arbeiten an der Thesis. Bin nun schon 2,5 Wochen hinten dran. Zeitlich ist das nicht so ein Problem, bisher. Aber ich hoffte am Anfang einen guten Start zu erwischen um dann, wenn es zwischendurch mal stressiger ist oder ich ein Tief habe nicht zu sehr in Bedrängnis zu kommen. Ein schlechtes Gewissen habe ich vor allem meinem Betreuer gegenüber. Bisher sagt er es passt alles, aber ich habe ein ungutes Gefühl im Magen. Heute Abend möchte ich auf jeden Fall anfangen und ihm mal ein Lebenszeichen von mir schicken. Aber es war auch so viel los. Schöne Dinge auf die ich mich gefreut habe, wie z.B. Besuch von Brechts 3 Groschenoper im Staatstheater Stuttgart. Aber auch weniger schöne Dinge wie viele Überstunden auf Arbeit, während der starken Regenfälle bei uns in Baden-Württemberg hatten wir Wasser im Keller. Dies hatten wir noch nie, aber die Kanalisation hat das Wasser gar nicht so schnell abführen können, so dass es über einen Bodenabluss im Keller in den Keller nur so reinfloss. Auch sonst wurde ich ständig von etwas unvorhersehbaren gestört. Daher auch der Blogtitel.

 

Mein Thema habe ich zumindest mit dem Betreuer endgültig festgelegt und dies auch an die Universität gemeldet. Es wurde angenommen. Überrascht bin ich wie viele sich vorher nicht um einen Betreuer gekümmert hatten. Es gab im Diskussionsforum des aktuellen Klassenraumes einen Thread in dem man sich mit seinem Wunschthema den möglichen Betreuern anbieten konnte. Über die Hälfte hat dort gepostet. Zumindest also von der Vorbereitung war ich gut mit dabei. In den letzten Wochen wurde auch nochmals viel an der Software des Klassenzimmers gemacht. Wurde vor ein paar Wochen bereits die sehr gute Onlinebibliothek noch besser gemacht, ist dies auch im Klassenraum der Fall. Es wurde vieles moderner und übersichtlicher gestaltet. Ein Bug der zwischen der letzten Version und dieser bestand wurde behoben usw. Dies ist wirklich noch besser geworden. Ich hoffe euch das nächste Mal ausführlicher über die Fortschritte in meiner Thesis berichten zu können.

 

Habe ich schon geschrieben, dass ich eine mündliche Zusage für ein Ph.D.-Programm an einer britischen Uni habe? Falls nicht sei es hiermit nachgeholt. Die Uni ist in den Rankings im hinteren Feld, hat aber ein Ph.D.-Programm welches für mich mit meinem privaten und beruflichen Leben absolut vereinbar wäre. Auch ist das Ranking in diesem Falle nicht ganz so aussagekräftig, denn es wird vor allem bemängelt, dass die Universität sehr praxisorientiert ausgerichtet ist. Dies wäre für mich absolut in Ordnung, zumal ich viele Berichte von Erasmus-Studenten gelesen habe die mit der Lehre dort sehr zufrieden waren. Aber inzwischen hat sich noch etwas ergeben, was sich für mich absolut traumhaft anhört. Seminare wie in einem englischen Ph.D.-Programm, ständiger austausch der berufsbegleitenden Doktoranten untereinander und die Möglichkeit mit Doktorvätern (in diesem Fall ist das Geschlecht einheitlich, da akutell keine Doktormütter kooperieren) von drei verschiedenen deutschen Universitäten die explizit über diese Seminare ihre Studenten aussuchen in Kontakt zu kommen. Es ist quasi garantiert dort einen Doktorvater zu finden, da in dieses Programm nur so viele Personen aufgenommen werden, wie auch Promotionsplätze zur Verfügung stehen. Ich habe heute von meinem Wunschdoktorvater die Einladung bekommen zum nächsten Seminar am ersten Juliwochenende zu kommen und wir werden uns dort direkt über eine Zusammenarbeit austauschen. Wir haben schon telefoniert und es hat zwischen uns gepasst, auch mögliche Themen haben wir schon angesprochen und einige Schnittmengen gefunden. Über ihn würde ich an eine der hoch angesehendsten Universitäten Deutschlands kommen, er arbeitet direkt mit der University of Oxford zusammen etc.. Eventuell hätte ich da auch über ihn die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen. Dies hört sich selbst für mich alles absolut irreal an, aber es ist wirklich so. Drückt mir die Daumen, dass ich am 1.7. & 2.7. in diesem Seminar mit ihm endgültig einig werde. Ich hätte also einen ähnlichen Aufbau wie beim Ph.D., hätte eine sehr gute Deutsche Universität als Träger, mein Abschluß wäre also, egal was komme in D anerkannt und ich hätte noch meine Schnittmenge nach UK. Allerdings würde ich nicht an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät eingeschrieben werden, sondern an der Sozialwissenschaftlichen. Aber mein Thema wäre absolut BWL-lastig. Somit würde es nicht der Dr. rer. oec oder Dr. rer. pol., sondern der Dr. phil. werden. Aber das ist mir sowieso nicht so wichtig. Hier stimmt einfach alles und ich bin mir sicher bei der Dissertation werde ich mir in der Muttersprache leichter tun. Auch wenn ich absolut überzeugt vom Studium in UK bin, wägt man alles ab, habe ich hier ein Programm in Aussicht, dass für mich wie die Faust aufs Auge passt und ich nur die Seminare bei der Stiftung zahlen muss und somit 50% gegenüber dem Ph.D. an einer nicht so hoch angesehenen englischen Universität spare. Und nur ca. 33% gegenüber den DBA-Gebühren an der günstigen und guten Heriot-Watt-University zahle. Also für mich ein absoluter Volltreffer und da es eine öffentliche Stiftung ist, habe ich auch die Garantie, dass es alles seriös ist. Hatte mich dort vor ein paar Wochen beworben. Nachdem ich nun die erforderlichen Unterlagen eingereicht habe gab es letzte Woche ein Telefoninterview mit dem Vorstandsvorsitzenden, der für den wissenschaftlichen Bereich zuständig ist und er hat mir am Telefon sofort zugesagt. Ich hatte schon von meinen Noten und meiner Bewerbung her sehr gute Chancen und nachdem ich an diesem Tage einer der letzten Interviewpartner war und dort auch überzeugen konnte, gab es direkt die telefonische Zusage. Die nächsten Tage sollte ich Post mit den Anmeldeunterlagen erhalten. Ich bin gespannt.

 

So, nun werde ich aber mal was für die Thesis machen, denn diese muss ich noch bestehen und sie ist die letzte Hürde für die Promotion, denn wenn ich da total schlecht bin kann mir dies trotz bisheriger Ergebnisse noch ein Bein stellen, da diese besonders wichtig ist. Aber an Motivation mangelt es mir nicht. Zudem bin ich auch durch die fußballfreie Zeit nicht so abgelenkt. Viele werden jetzt denken "häh?", aber ich bin riesiger Vereinsfussballfan und viele machen sich da über mich lustig wie sehr ich auf meinen Verein spinne, genau die haben jetzt während der EM das Gefühl die größten Fussballfans überhaupt zu sein. Nicht mein Ding, ich schaue es nebenbei, bin aber lange nicht so gefesselt wie wenn mein Verein spielt.

der Pate

Help!

Hallo liebe Userinnen und User,

 

auch mal wieder ein Blogbeitrag von mir. Am letzten Mittwoch habe ich das letzte Modul mit dem Titel "Research Methods" abgeschlossen. Meine bisherige schlechteste Note. Wird umgerechnet auf so ca. 2,8 hinauslaufen. Meinen Schnitt habe ich dadurch verschlechtert. Dürfte umgerechnet nach den Modulen jetzt bei so 1,8 stehen. Aber dies als reine Schätzung. Der Professor hatte sehr hohe Anforderungen. Dazu kam dass wir zu Beginn des Moduls mit dem Anbau am Haus begonnen haben, es in den Ortsvereinen unseres Kreisverbandes sehr viel Jahreshauptversammlungen gab, von diesen musste ich als Vertreter der Geschäftsführung einige besuchen, dies natürlich alle am Abend nach der normalen Arbeitszeit und noch ein paar andere Dinge des normalen Wahnsinns. Die Rückmeldungen waren gewohnt gut bis sehr gut, nur die Benotung nicht wie gewohnt. Auf Rückfrage wurde mir gesagt, dass ich viel Potenzial habe, er aber noch mehr aus uns herauskitzeln will. Wissenschaftliches Arbeiten wird in Liverpool sehr groß geschrieben und er möchte dass wir alles aus uns herausholen. Da wäre bei mir eine gute Note als Motivation aber gewinnbringender als seine Methode. Na ja, es ist halt so. Macht mich jetzt vor der Thesis etwas nervös. Nervös macht mich auch, dass ich mir bezüglich meines Themas unsicher wurde. Nach dem Modul "Organizational Design & Change" habe ich mich etwas in das Thema Change Management verschaut. Habe mir auch ein Thema für die Thesis überlegt, bin jetzt aber gerade etwas unsicher ob dies für meine weiteren beruflichen und akademischen Pläne das richtige Thema ist. Ob ich mir innerhalb der Thematik "Change Management" was Neues überlege oder wieder in den Bereich Marketing gehe. Die Zeit wird knapp, aber da muss ich jetzt durch. Ansonsten haben wir im letzten Modul sämtliche "Research Designs" akademisch kennengelernt und kritisch reflektieren müssen. Insgesamt war es für mich etwas weniger greifbar im Vergleich zu den vorherigen Modulen in denen man häufig auch Bezug zu den beruflichen Erfahrungen nehmen konnte.

Letzten Mittwoch habe ich das Modul abgeschlossen, am Donnerstag gab es eine Live-Videoveranstaltung für alle Studenten die nun zur Thesis übergehen. Angemeldet für die Veranstaltugn waren über 1000 Studenten, in der Spitzenzeit waren ca. 250 online. Man war nämlich wie immer interaktiv dabei. Hat gesehen wie viele von den insgesamt gemeldeten Personen online sind, konnte die Namensliste nach "Bekannten" durchschauen, hat die via Fragechat eingebrachten Fragen direkt gesehen. Diese werden von einer Mitarbeiterin nämlich parallel zur Videoveranstaltung schriftlich beantwortet. Teilgenommen haben eine Professorin, zwei Mitarbeiterinnen des Studentenservices und eine Studentin die ihren Master vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen hat. Es ging um alles rund um die Thesis. Nochmal bereits bekanntes vorgestellt, was nun noch wichtiger wird für die Thesis, bis hin zu Tipps wie man vorgehen kann, alle paar Minuten der Hinweis dass man sich jederzeit melden kann und explizite Warnungen, dass man sein Zeitmanagement gut planen soll, da natürlich die Thesis einen größeren Freiraum bietet als die Module in denen man fast jeden Tag was abgeben musste. Dieser Freiraum bietet auch die Gefahr am Anfang zu lasch an die Sache ranzugehen und am Ende in Zeitnot zu kommen. Also genau das Problem, welches wohl sehr viele Studenten (inkl. mir) im Studium schon hatten. Ich in der Bachelor-Thesis.

Schön ist, man bekommt das Video auch nochmals zur Verfügung gestellt. Für kommenden Dienstag wurde eine Mail zugesagt, mit der man Zugang zur Aufzeichnung erhält.

 

Ansonsten arbeite ich gerade auch schon an meinem nächsten Studium. Hierzu könnte ich vieles erzählen, aber dazu schreibe ich dann wenn es konkret wird genaueres.

 

Ich mache mir jetzt Gedanken über mein Thema der Thesis und hoffe dies bald zu finden um nicht "Help" schreien zu müssen. Euch wünsche ich ein schönes Pfingstwochenende. Wir lesen uns.

der Pate

Dig it

So, auch von mir mal wieder ein Blog-Lebenszeichen. Die Hälfte meines letzten Moduls ist rum und von den Ergebnissen bisher mein schlechtestes. Aber ich habe ja noch 4 Wochen um das hinzubiegen. Derzeit ist einfach noch mehr los. Wir haben seit 1.4. eine neue Geschäftsführerin, seit 1.4. bin ich offizieller stellv. Geschäftsführer und ich muss sie auf vielen Terminen begleiten. Dies geht von meiner Lernzeit ab und das merke ich. Schlecht ist auch relativ, denn ich habe bisher im Schnitt noch eine 2 vor dem Komma. Jedoch hoffe ich das hinzubiegen, denn meinen aktuellen Schnitt von in etwa 1,7 würde ich schon gerne halten.

 

Ich habe immer mehr Zweifel was mein Thema für die Masterarbeitn anbelangt. Werde dieses WE zu meinem Betreuer Kontakt aufnehmen. Er meinte ich solle mich nach der vierten Woche bei ihm melden. Da bleibt es spanned und ich wäre froh wenn es weniger persönliche Unsicherheit gäbe.

 

Dig it passt diese Woche perfekt zu meinem Studienmodell. Denn es zeigt sich diese Woche sehr exemplarisch welche Anforderungen Liverpool hat. Ich habe am Donnerstag die Aufgaben bekommen, zusätzlich die "Must read - Literatur". Es geht diese Woche um die Analyse von quantitaiven Daten anhand verschiedener statistischer Modelle. Es gibt 4 verschiedene Datensammlungen, von denen muss man sich 2 wählen und die dazu gestellen Analysefragen durchführen. Die Modelle werden in der Must-read-Literatur nur grundsätzlich erklärt. Die Analyse kann man nur durch Recherche zu den jeweiligen Modellen durchführen. Ich habe mir bis jetzt gerade alles angelesen, werde jetzt bis 7 Uhr schlafen gehen und dann versuchen alles niederzuschreiben, denn ab 12:30 Uhr muss meine Frau arbeiten und ich bin dann alleine für meine Töchter zuständig, da komme ich nicht zum lernen. Mein oben genannter Schnitt könnte wesentlich besser sein, wäre das Studium in meiner Muttersprache (auch wenn es "nur" Englisch ist, kostet es mich hin und wieder Punkte weil ich in einer Fremdsprache eine wissenschaftliche Arbeit einfach nicht so genau schreiben kann, wie es mir in meiner Muttersprache möglich wäre) und wenn ich nicht jedes 2. Wochenende zu wenig Zeit für die wissenschaftliche Arbeit hätte. Aber ich möchte mich nicht beschweren, das Problem war mir vorher schon bewusst.

 

Ansonsten hat sich diese Woche noch eine tolle Sache ergeben. Wir sind Partner der dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) für den Studiengang Gesundheitsmanagement. Ich war als stellv. Geschäftsführer dort auf Tagung bezüglich Reakkreditierung des Studiengangs, allgemeine Informationen und Planungen für die Zukunft. Außerdem wurden die neuen medialen Möglichkeiten in den "Klassenräumen" vorgestellt. Hierbei kam ich im Anschluss an die Veranstaltung mit dem Studiengangsleiter ins Gespräch. Wir hatten einen sehr intensiven Austausch. Was dabei rauskam? Ich werde Anfang August als einer der Vertreter "aus der Praxis" Prüfer am Kolloquium für angehende Bachelor sein und wenn es freie Vakanzen gibt möchte er auf mich zukommen ob ich an den freien Themen interressiert bin (und vor allem ob ich mich darin auskenne). Es besteht für mich als angehenden Master die Möglichkeit dort als freiberuflicher Dozent an der Hochschule anzufangen. Natürlich will man mich noch etwas kennenlernen, aber das Kolloquium ist der erste Schritt. Witzig ist, dass unsere Studentin nach dem Gespräch sofort zu dem Professor und einem Kollegen ins Arbeitszimmer gerufen wurde. Er hat sie nach mir gefragt und ihr empfohlen mein Know How zu nutzen (sie hat sich sehr lobend über mich ausgedrückt). Hat ihr auch gleich erzählt, er hätte Interesse an mir als Dozenten, da das erste Gespräch ihm sehr gefallen hätte. Ich kann das jetzt noch nicht richtig einschätzen, aber schaden wird es mir auf keinen Fall. Weitere Netzwerke, neue Erfahrungen und eine sinnvolle neue Stufe in meinem Lebenslauf würde ich auf jeden Fall bekommen. Aber einmal abwarten, erst einmal möchte ich in den kommenden 4 Wochen noch eine 1 vors Komma in dem Modul bekommen und ich möchte mein Thema für die Masterarbeit finden. Wenn ich dann bis Oktober diese hoffentlich schon ein großes Stück geschrieben habe, ist der Kopf wieder etwas freier für neue Herausforderungen.

 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, freue mich jetzt auf meinen Schlaf, in 2 h wecken mich meine Töchter.

 

Gute Nacht

der Pate

Carry that weight

Gestern Abend habe ich mein Key Concept Exercise der 6. von 8 Wochen im 7. von 8 Modulen abgesendet. Somit fehlen mir für diese Woche nur noch die Diskussionsbeiträge. In den letzten beiden Wochen ab Donnerstag muss ich dann noch insgesamt: 2 x Key Concept Exercise, 1 x Individual Assignment, 1 x Personal Development Portfolio und 6-10 Diskussionsbeiträge bringen. Das Ende ist also absehbar. MIt dem 7. Modul enden dann auch die Fachmodule die mir Know How für die tägliche Arbeit bringen. Das 8 Modul ist das "Research Modul" und bereits die 1. Stufe der Masterthesis. Dieses geht auch nochmals 8 Wochen und hier entscheidet sich ob ich zur Thesis zugelassen werde. Es ist komisch, ich muss mich manchmal echt kämpen Abends noch Beiträge zu erstellen die mich selbst zufrieden stellen. Den Professor stellen sie bisher auf jeden Fall zufrieden, habe in jeder Benotung der Diskussionsbeiträge bisher ein A in diesem Modul produziert. Aber was komisch ist, auch wenn ich wie heute den "freien" Tag geniesse, so bin ich jetzt schon wehmütig, dass ich in absehbarer Zeit fertig bin. Dieses Studium gibt mir so viel. Auf der Arbeit bin ich unterfordert und für mich ist dieses Studium wirklich eine absolute Anforderung die für mich ein intellektueller Ausgleich ist. Einer den ich so beispielsweise in meiner Beziehung nicht finde. Leider ist es auch schwierig dieses Niveau auch sonst im Leben zu finden.

Ich habe die Uni Liverpool wirklich lieben gelernt und sollte sich das mit dem PhD Part-Time Programm (hier ist Liverpool auf meiner Liste) sich nicht ergeben war es das wohl. Ich weiss, man könnte jetzt denken der Pate spinnt. Schliesslich habe ich noch ein Jahr Studium, nimmt man die verbleibenden 10,5 Wochen Module und die Thesis zusammen. Aber nach den Modulen werde ich den täglichen Austausch mit anderen Studenten schon vermissen und ich werde die Universität Liverpool vermissen. Ich kann jetzt schon sagen, dass in den Fachmodulen alle meine Erwartungen erfüllt wurden und ich mir für mich keine bessere Uni für den Master und die persönliche Weiterentwicklung hätte vorstellen können.

Jobmässig komme ich mir ziemlich verkohlt vor. Manche werden sich denken, "der wird doch stellv. GF", was will er mehr? Dies kommt natürlich so rüber, wenn man nur meine Beiträge liest und sonst die Hintergründe dazu nicht kennt. Ich persönlich bin enttäuscht von der Entwicklung, werde aber das Beste daraus machen, es zumindest versuchen und meine Augen nach meinem Traum offen halten. Irgendwie ist das komische, am 22.02. soll der Bagger für den Baubeginn des Umbaus anrollen. Meine Frau freut sich wie sonst was darauf und ich sehe nur meine Zukunft hier in dieser Region zementiert, dass sind so Unterschiede die zwischen meiner Frau und mir stehen. Ich bin mir bewusst, dass es mit Kindern nicht so einfach ist flexibel zu sein, aber den Job in England hätte ich gerne angenommen. Mir wurde sogar inzwischen noch eine Umzugsbeihilfe angeboten. Nun ja, evtl. habe ich gerade nur etwas den Blues im Blut und dies wird auch wieder besser werden, aber mit dem sichtbaren Ende meines Studiums bricht mir etwas weg, was mich durch den Alltag trägt.

 

Aber wie sagt der Kölner: es kütt wies kütt

der Pate

I'm so tired

Hallo Zusammen,

 

Woche drei meines aktuellen Moduls Innovation & Entrepreneurship ist zur Hälfte rum. Zeit für ein erstes Fazit. Der Professor wieder sehr gut, tolle Rückmeldungen und sehr bemüht. Nicht ganz in der gleichen Liga wie der im Marketingmodul, aber ich bin sehr zufrieden. Was diesmal nicht so toll ist, ist der Klassenraum. Es gibt kleine technische Probleme. Über den Jahreswechsel wurden einige kleine Veränderungen (und Verbesserungen) eingebaut, aber hin und wieder hakt es ein bisschen. So können wir bisher noch nicht (seit Gestern wäre es notwendig) auf das Diskussionsforum für Woche 3 zugreifen. Ok, halb so wild man hat direkt eine Ausweichmöglichkeit geschaffen, aber solche Probleme kannte ich bisher in Liverpool noch garnicht.

Als ich ja noch für das letzte Wahlmodul zwischen "International Business" und "Innovation & Entrepreneurship" überlegt habe, hatte ich ja gesagt ich denke es würde mir in International Business leichter fallen gute Noten zu schreiben. Die erste Woche im Modul ist ja immer unbenotet. Ich habe ein sehr gutes schriftliches Feedback bekommen und war da schon guter Dinge. Jetzt kam für Woche 2 am Wochenende die ersten Benotungen und das schriftliche Feedback. Das schriftliche Feedback war wieder sehr positiv. Ich hätte wichtige Diskussionsbeiträge gebracht die die Klasse insgesamt nach Vorne gebracht hätten. Mein Key Concept Exercise hat alle bedeutenden Punkte sehr gut abgearbeitet, ich solle nur noch etwas mehr persönliche Erfahrung aus dem Berufsalltag einfliessen lassen und hätte das Just-in-Time-Modell von Toyota (ich habe ein Beispiel für Innovation und den daraus resultierenden Vorteilen für das Unternehmen anhand JIT gebracht) noch etwas tiefer erklären können. Insgesamt aber eine sehr gute Arbeit. Als Note erhielt ich für die Diskussionsbeiträge ein B und für das Key Concept Exercise ein C. Insgesamt kam ich auf nichtmal 57 Punkte. Zum Vergleich, ab 60 spricht man von einem B. Das Key Concept Exercise fliesst stärker in die Benotung ein als die Diskussionsbeiträge. Ich war geschockt und hatte eine schlaflose Nacht. So einen schlechten Punkteschnitt hatte ich noch nie in Liverpool. Ok, dies kann immer mal vorkommen, aber die angesprochenen Kritikpunkte im Feedback reichen doch nie im Leben für diesen "schlechten" Punkteschnitt aus. Ich habe die ganze Nacht gegrübelt und am nächsten Morgen habe ich dem Prof eine persönliche Mitteilung geschrieben. Ich habe mich für sein Feedback bedankt und gefragt ob er dies nochmals etwas differenzierter mitteilen könnte, da ich noch zu wenig Punkte mitgeteilt bekommen habe um die nächste Noten wesentlich besser gestalten zu können. Ich würde gerne seine Rückmeldung in meine zukünftigen Arbeiten einfliessen lassen können, da ich seinen Ansprüchen gerecht werden möchte und die erreichte Punktzahl meinen eigenen Ansprüchen an mich selbst nicht genügt.

 

Gestern Abend dann kam seine Antwort. Es war ihm unheimlich peinlich und er hat bei der Notenvergabe mir die Noten eines Kommilitonen online gestellt. Ich habe in beiden Bereichen ein A. In der Notenübersicht wurde es noch nicht geändert (wir haben ja gerade das Problem mit dem nicht möglichen Zugang zum Diskussionsforum und dies ist wichtiger, verstehe ich ja) aber ich bin jetzt echt froh nachgefragt zu haben. Insgesamt ist es kein Problem, die Noten die vergeben wurden werden nach dem Modul immer noch von einer 3. Kraft überprüft und da wäre es dann wohl aufgefallen, aber für mich und mein Gefühl auf der richtigen Spur zu sein ist es unheimlich wichtig. Habe heute Nacht auch schon wieder besser geschlafen.

 

Ich wünsche euch eine gute Arbeitswoche. Wir lesen uns.

 

Gruß

Don Vito Corleone

der Pate

Think for Yourself

Das Jahr 2015 ist zwar noch nicht komplett rum, aber ich denke es ist nicht zu früh um einen kleinen Jahresrückblick zu starten. Es begann hoffnungsvoll, mein Traum schien erfüllt: Leiter Marketing & Sales. Doch aus dem Traum wurde nichts, sooo viel versprochen, sooo wenig davon gehalten. Es war trotz allem eine lehrreiche Zeit und letztendlich habe ich recht behalten in den Punkten die damals diskutiert wurden. Von daher muss ich es als Lehre abhaken und die richtigen Schlüsse daraus für die Zukunft ziehen. Seit 1.5. einen neuen Job. Hier nicht nur Marketing und Vertrieb, sondern vielmehr allgemeines Management mit Berührungspunkten zu allem, was im Unternehmen geboten ist. Es war kein schlechter Schritt und ich merke, dass es richtig war den Master in Management und nicht rein in Marketing begonnen zu haben. Ich kann dieses Studium für meinen Job absolut super nutzen und sehe auch meine berufliche Zukunft eher im allgemeinen Bereich. Dafür gibt es derzeit ein paar Optionen und ich werde sehen wie es weitergeht. Ansonsten war es auch so spannend. Zurück nach Deutschland gezogen, Jobangebot aus England und und und.

 

Das Fazit meines Studiums ist sehr positiv. Derzeit habe ich ja kein Modul, es geht erst am 7.1.16 wieder weiter und ich freue mich schon darauf. Auch wenn ich gerade die freie Zeit sehr gut gebrauchen kann. Es kribbelt schon wieder und ich freue mich auf das letzte Wahlmodul. Es war ja nicht sicher ob ich mein Wunschmodul "Entrepreneurship & Innovation Management" belegen kann, da ich zu spät dran war und das Modul bereits überbucht. Doch es konnte wohl wirklich ein zweiter Dozent gefunden werden. Ich habe die offizielle Einladung zum Modulstart per Mail kurz vor Weihnachten bekommen. Wieder eine Sorge weniger. Ebenso habe ich per Mail eine Einladung zum Telefonat/Mailkontakt von einer englischen Uni bekommen an der ich gerne promovieren würde, wenn das Part-Time-Programm mit meinem Leben vereinbar ist. Ich habe denen alles beschrieben was ich gerade mache etc. und vom verantwortlichen Leiter des Promotionsprogramms kam einen Tag vor Weihnachten die Mail, dass wir uns doch mal austauschen sollten. Ich bin mir hier nicht sicher, ob ich mich in da was verrenne. Die Uni ist wirklich top und so werden wohl auch die Herausforderungen dort sein. Ich stelle mich dem gerne, aber dabei muss halt Job und Privatleben noch mit reinpassen. Aber man kann ja mal miteinander sprechen, dafür habe ich ja den Kontakt gesucht. Es wäre aber auf jeden Fall ein Traum an solch einer Uni studieren zu dürfen. Wir werden es sehen.

 

Ich habe dieses Jahr zu wenig für mich und meine Gesundheit gemacht, da muss ich 2016 mehr machen und auch wieder gesünder leben. Wie organisiert ihr das so? Muss nur mal sehen, wie ich das auch noch unter den Hut bekomme. Zumindest bin ich etwas flexibler wenn die letzten beiden Module abgeschlossen sind und ich an der Thesis sitze. So hoffe ich zumindest. Für die Thesis bin ich derzeit noch auf Themensuche. Das Thema soll zum Job passen und auch in die Richtung für eine etwaige Promotion passen. Sprich schon mit dem Thema dem ich mich da widmen möchte verknüpft sein. Grob habe ich schon einige Ideen, diese muss ich noch feiner fertig denken. Dies war beim Bachelor einfacher, da bin ich mit Rücksprache des Unternehmens für das ich die Arbeit geschrieben habe zum Thema gekommen. 

 

Es ist also noch viel zu tun. 2016 wird ein wichtiges Jahr für mich werden. Es kann sich sehr vieles grundlegendes entscheiden. Zum Teil beeinflusse dass nur ich, bei andren Themen bin ich auf das Wohlwollen anderer Menschen angewiesen. Ich hoffe der nächste Jahresrückblick wird positiv ausfallen....

 

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch, Mögen eure Träume in Erfüllung gehen

der Pate

Happiness is a warm gun

Seit Donnerstag ist es soweit, ich habe zumindest im Studium eine Auszeit. Es sind 6 von 8 Modulen erfolgreich beendet und ich freue mich sehr darüber. Mindestziel um einiges übertroffen und die Pause brauche ich auch gerade. Die Motivation fürs Studium war auf Reserve. Ich habe aber bis zum Schluß alles gegeben und in der letzten Woche nochmals meinen Modulschnitt angeheben können. Was ich sehr nett finde, der Professor des Moduls, der ja auch mein Betreuer für die Thesis wird hat mir eine sehr nette Botschaft zum Feedback der letzten Woche geschrieben. Er hat sich für die sehr lehrreichen letzten 8 Wochen bedankt und mir für die kommenden Module alles Gute gewünscht. Da es schon klar ist, dass sich unsere Wege wieder kreuzen werden hat er mir nochmals mitgeteilt wie sehr er sich darauf freut und er auf meine Mitteilung zum Start der Thesis wartet. Hat mich sehr gefreut.

Letztes Mal wusste ich ja noch nicht ob ich als letztes Wahlmodul "International Business" oder "Entrepreneurship & Innovation" wählen soll. Auch wenn ich von mir persönlich erwarte vom Thema her in "International Business" leichter gute Noten zu erzieln habe ich mich für das andere Modul entschieden. Ich denke ein Studium in England mit Kommilitonen aus über 100 Ländern der Welt, in dem in jedem Modul auf Globalisierung und deren Herausforderung eingegangen wird ist schon international ausgerichtet und das Thema grundlegend abgedeckt. Mit "Entrepreneurship & Innovation" stelle ich mich hier noch etwas breiter aus und ich denke die Themen bringen mir zusätzlich auch für mein theoretisches Know How insgesamt mehr. Allerdings war ich diesmal mit der Modulanmeldung spät dran, da ich bis zum Schluss überlegt habe und daher bekam ich die Nachricht dass dieses Modul überbucht ist und ich bereits Nr. 4 auf der Warteliste. Man bemüht sich derzeit um einen zweiten Professor um einen zweiten Klassenraum eröffnen zu können. Es könnte sein, ich muss mich nochmals ummelden. Inzwischen wurde bei mir der Klassenraum mit Startdatum zumindest als nächstes Modul angelegt, daher gehe ich davon aus nochmals Glück gehabt zu haben und ein zweiter Dozent konnte gefunden werden.

 

Zum Thema neuer Job weiß ich bisher nur inoffzielles und daher noch keine Statusmeldung von mir. Offiziell wurde die Entschediung aufs kommende Jahr verlegt.

 

"Happiness is a warm gun", ein vielsagender Titel. Eine warme Pistole wurde gerade abgefeuert und hat viel Energie freigesetzt und verbraucht. Denke das passt daher ganz gut, ich habe dieses Jahr im Studium sehr viel Energie freigesetzt und verbraucht und bin gerade einfach glücklich eine kurze Auszeit zu haben um den Akku wieder zu laden. Für 2016 habe ich eine wichtige Entscheidung vor mir die ich treffen muss und schon lange vor mir herschiebe.... Die Auszeit brauche ich auch zum nachdenken...

 

Sollten wir uns nicht mehr hören wünsche ich euch allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Geniesst die Zeit, nehmt euch auch mal eine Auszeit. Wir haben dieses Jahr viel geschafft und kommendes Jahr viel vor. Ich liebe diesen Zustand zwischen schlafen und wach sein....

der Pate

Come and get it

Ja, Gestern war es. Mein Vorstellungsgespräch als Geschäftsführer. Ich war den ganzen Tag nervös und hatte die Nacht zuvor schlecht geschlafen. Außerdem ging mir noch eine andere Sache durch den Kopf. Aber das gehört dazu. Ich wurde empfangen. Es hat ca. 2 Minuten gedauert bis ich auf Betriebstemperatur war. Dann war die Stimme wieder fester und ich war Don Vito Corleone, dem man nachsagt kommunikativ stark zu sein. Ich hatte mich auf das Gespräch vorbereitet. Bin mir immerwieder durchgegangen was drankommen könnte an Fragen. Ich muss sagen, jetzt mit ein paar Stunden Abstand bin ich relativ zufrieden. 1-2 mal hätte ich noch besser antworten können, aber angesichts der Nervosität ist das für mich jetzt vollkommen in Ordnung. Sie wollten den Paten näher kennenlernen und wenn ich dann 1-2 mal im Gespräch nicht 100%ig gut war, dann ist das eben auch der Pate und so sollen sie mich beurteilen.

Ich wurde also gefragt wie mein bisheriger beruflicher Lebensweg war. Warum ich aus der CH weg bin, warum ich bei der Vorgängerfirma nur so kurz war. Wo ich die Firma jetzt sehe, wo in 10 Jahren. Was meine ersten Handlungsabläufe wären. Wie mein Führungsstil ist. Was mich kommunikativ so stark macht. Ob ich denke, als bisheriger Assistent als Führungsperson anerkannt zu werden etc.

 

Dann habe ich ein zweifelhaftes "Kompliment" bekommen. Man würde merken dass ich mit Vollblut ein Marketingmensch bin. Ich wäre auch perfekt für den Vertrieb, denn ich könnte gut verkaufen, wie hier im Gespräch gerade mich selbst.

 

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr wurmt mich dieses "Vorwerkvertreterlob". Aber wenigstens hat diese Person nach dem Gespräch noch gesagt, dass ich gut vorbereitet war, man hätte es gemerkt. Das schwächt mein schlechtes Gefühl schonmal ab. Vorhin hat mir auch nochmal der Präsident eine Mail geschrieben, dass ich mich gut präsentiert hätte und am Dienstag die nächsten Vorstellungsgespräche laufen, bevor man dann in die Entscheidung geht wer in die nächste Runde kommt. Es werden wohl 3 Bewerber ausgewählt, die sich dann nochmals vor dem ganzen Präsidium vorstellen dürfen. Mal sehen ob ich diese Hürde genommen habe. Ich habe es versucht und kann mir selbst nichts vorwerfen. Wenn nicht, hat es einfach nicht sollen sein.

 

Es gab diese Woche noch eine sehr gute Nachricht. Ich bin ja sehr vom aktuellen Professor begeistert. Diesen habe ich am Mittwoch angeschrieben ob er sich vorstellen kann mein Betreuer für die Masterthesis zu werden. Am Donnerstag hat er mir Morgens gleich geantwortet dass es ihm eine Ehre wäre und er mich sehr gerne betreut. Ich solle jetzt noch meine zwei Module fertig machen und ihn dann via Mail kontaktieren. Ich bin glücklich. Er hat sehr hohe Anforderungen, dass suche ich. Er ist zuverlässig, motivierend und schnell mit Antworten. Ich glaube einen besseren Betreuer hätte ich nicht finden können. Bin echt froh dieses Thema so schnell abhaken zu können.

 

Egal wie es weitergeht, im Leben hat man es immer in der eigenen Hand. Ich bin mir sicher dass sich alles auszahlt, was ich gerade investiere. Ich habe mir selbst zu lange Grenzen gesetzt die ich als "aktuell ist das nichts" oder "wie soll das funktionieren" oder "das schaffe ich nicht" gesetzt habe. Völlig falscher Ansatz. ich selbst habe mein Glück in der Hand und ich werde jeden Tag aufs Neue für das Arbeiten und Kämpfen was mir wichtig ist. Denn geben kann ich viel, beim nehmen habe ich mir zu lange Grenzen gesetzt.

der Pate

Hey Jude

"Hey Jude, don't be afraid
You were made to go out and get her
The minute you let her under your skin
Then you begin to make it better"

 

Ich habe seit kurzem Kontakt zu einem sehr faszinierenden Menschen. Wir sind in vielen Bereichen total auf einer Ebene und ich kann mich über sehr vieles mit diesem Menschen austauschen was in letzter Zeit leider viel zu kurz kam. Lustigerweise studiert diese Person ebenfalls im Fernstudium und kann daher vieles sehr gut nachvollziehen was mich so bewegt. Es ist wirklich eine tolle Motivation und einfach schön.

 

Schön ist auch, dass es nur noch 2,5 Wochen bis zum Modulende ist. Bedeutet noch ca. 15 Diskussionsbeiträge und 4 Assignments. Es ist also ein Ende in Sicht. Ich freue mich sehr darüber, denn aktuell kann ich die Pause kaum noch erwarten. Aber wenn ich dann mal etwas Luft zum nachdenken habe vermisse ich es auch irgendwie. Fast schon eine bipolare Störung :D . Diese Woche ist eine wichtige Woche. Ich habe wie ja schon im Thread geschrieben am Freitag ein fast schon überraschendes Vorstellungsgespräch und hätte mir am 31.12.14, als ich meinen letzten Einsatz im Rettungsdienst hatte gesagt, dass ich so ein Vorstellungsgespräch für so einen Posten nichtmal ein Jahr später hätte, hätte ich diese Person ausgelacht. Wenn es nichts wird, werde ich enttäuscht sein, aber es ist jetzt schon eine Bestätigung für mich. So wie ich dieses Jahr viele Bestätigungen erhalten habe. Selbst die berufliche "Krise" der ersten 4 Monate dieses Jahres hat sich im nachhinein für mich ganz anders dargestellt und hat mir in vielen nachträglich Recht gegeben. Ich kann an mich glauben und das werde ich weiter tun. Was mir Liverpool jetzt schon beigebracht hat? Für jedes Problem gibt es eine Lösung und die habe ich selbst in der Hand. Das habe ich so noch nie im Leben erlebt und alleine dafür hat sich dieses Studium gelohnt. Es gibt mir das Gefühl alles schaffen zu können was ich möchte. Rückschläge gehören im Leben dazu, aber wer es schafft diese einzustecken und seinen Weg weiterzugehen kann fürs Leben viel mitmachen. Glück gehört immer dazu, Glück hatte ich letztendlich um an das Vorstellungsgespräch zu kommen. Aber für dieses Glück habe ich hart gearbeitet und werde es weiter tun.

 

Es liegt in unseren Händen. Ich wünsche euch eine schöne Woche

der Pate

Birthday

Gestern hatte meine kleine Tochter ihren 2. Geburtstag. Soweit so gut, ein schönes Ereignis und dafür habe ich mir einen Tag Überstundenabbau genehmigt. Doch wenn man Mittwoch den Abschluß der Studienwoche hat und gerade in dieser Woche am Mittwoch ein zweites Assignment als Wochenaufgabe ansteht ist dies für einen Fernstudenten mit Stress verbunden. Bedeutet, ich habe gestern Morgen bevor meine FAmilie um 7 Uhr wach wurde die letzten zwei Diskussionsbeiträge für die Woche vorbereitet und erstellt als ich Gelegenheit hatte. Dann mit der Hündin laufen und im Anschluß hatte ich bei einer Arbeitskollegin die Reitlehrerin ist für meine "Geburtstagstochter" ihr große Schwester und dem Cousin Ponyreiten organisiert. Danach ging es noch in ein bei Kindern beliebtes Schnellrestaurant, dass dem Namen nach einem gebürtigen Schotten gehört und in dem es Einwohner einer norddeutschen Großstadt als "Spezialität" in verschiedenen Varianten gibt.

 

Dann habe ich eine Stunde Literaturrecherche für das Assignment reinschieben können, bevor es ans Herrichten der Wohnung für die Geburtstagsgäste (Großeltern, Onkel & Tanten mit Anhang). Während diese dann feierten nochmals 2 h für Literaturrecherche. Als dann die Gäste daheim waren noch von 20 Uhr bis 23:40 Uhr weitere Recherche und Niederschrift. 1500 Wörter für drei Fragestellungen. Wurde also "locker" 20 Minuten vor Abgabefinish fertig und danach war ich happy. Heute Morgen schon die Noten für die vergangene Woche da und da war ich dann noch glücklicher. Heute kann passieren was möchte, ich bekomme das Grinsen nicht aus dem Gesicht.

 

Mein Professor hat mir schon vor 3 Wochen per persönlicher Nachricht geschrieben, dass ich so weitermachen solle. Ich hätte "exzellente Voraussetzungen". Das hat mich natürlich sehr motiviert und das kann ich derzeit auch gut gebrauchen die Motivation.

 

Ansonsten bin ich mir noch immer nicht sicher was ich im letzten Wahlmodul nehmen soll. Es steht zur Auswahl:

- Human Ressource Management (habe im September erst meinen Personalreferenten gemacht, daher bin ich da eigentlich schon abgedeckt)

- International Business (finde ich hoch spannend, nur hätte ich da derzeit berufsmässig gar keine Verwendung dazu)

- Entrepreunership & Innovation Mangement (finde ich ebenfalls spannend, habe nur das GEfühl bei international Business würde es mir leichter fallen gute Noten zu schreiben)

 

Da werde ich mir noch Gedanken machen müssen, da bald Deadline für die Anmeldung ist. Ansonsten bin ich im Modul Marketing jetzt in Woche 6 von 8. Hier ist also auch das Ende in Sicht. Bin echt vom Professor begeistert. Ich lerne so vieles. Muss mich mal informieren wie das genau mit dem Betreuer für die Thesis aussieht. Wenn man da selbst wieder schauen darf werde ich ihn fragen. Da kann ich nur von profitieren.

 

So, ich wünsche euch noch einen schönen Tag. Immer dran denken, bald ist WE.

der Pate

Can you take me back

Das neue Modul "Marketing" macht sehr viel Spaß. Der Professor leistet ein unglaubliches Pensum. Freitag Morgens sind schon die Noten da für die Woche die Donnerstag Abend zu Ende ging. Bei den anderen Professoren war es immer Samstag, manchmal sogar Sonntag. Zu JEDEM Key Concept Exercise schreibt er Fragen im Diskussionsforum, ständig neue Artikel die den Horizont erweitern. Der lebt für das was er macht. Ich bin begeistert.

 

Allerdings hat er leider auch seine persönliche Richtlinie. War es bei den anderen Professoren völlig ok, dass man (so ist es auch vorgegeben) Frist hat bis in der letzten Zeitzone MIttarnacht am Stichtag ist, so besteht er auf Abgabetermin Mitternacht eigene Zeitzone. Sprich für mich zählt MEZ. Das bedeutet für mich unheimlich Stress. Konnte ich bei den anderen Profs warten bis Ruhe im Haus ist und meine Mädels schlafen, so habe ich nun die Pflicht schon früher anzufangen um die Zeitforderungen einzuhalten. Aber ich sehe es positiv, ich habe in diesem Modul 2 h mehr Schlaf je Nacht als in den anderen Modulen :D .

 

Fachlich merkt man dass er schon lange Zeit sehr aktiv im Bereich Marketing ist, ich lerne sehr viel und darauf kommt es an.

 

Wie treue Leser(innen) meines Blogs wissen nagt ja der Wunsch einer Promotion in mir. Hier schaue ich aktuell über den Horizont "Fernstudium" hinaus. Warum? Weil ich alle Möglichkeiten prüfen möchte. UK ist noch immer Favorit. Ich bin ja wehmütig dass der DBA im Fernstudium an der University of Liverpool so teuer geworden ist. Schaut man aber auf deren Homepage fällt man vom Glauben ab. DBA im Fernstudium für Alumni 54.000 Euro. PhD in Management als Teilzeitstudium am Campus für ca. 8.000 Euro und dass ohne Alumni-Rabatt. Ich bin so happy meinen Master "in" Liverpool machen zu dürfen. Gerne würde ich da auch Promovieren. Ich werde mir definitv mal den Rahmen anschauen in dem so ein Teilzeitstudium abläuft. Auch wenn das Programm dann 6 Jahre dauert, mir ist das egal. Ich mache es nicht des Grades wegen, sondern weil ich das zusätliche Know How möchte und in Liverpool weiß ich was ich habe. Gerne würde ich von der Uni für die Promotion wieder angenommen werden. Aber auch da werde ich mir dann noch den Rahmen anderer Unis anschauen. Bei diesem Preisunterschied kann ich häufig hin und herfliegen. Dann habe ich ja auch meine geregelte Aufenthaltszeit auf der Insel :D . Meine Frau ist zwiegespalten, aber wenn das Studium auf diese Dauer gestreckt wird und ich dann während der Promotion mehr Zeit für Familie habe als wenn ich es wieder so schnell als möglich durchziehe ist sie auch offen dafür. Na ja, noch ist nicht mal der Master geschafft, aber ich bin auf gutem Wege. Vom aktuellen Modul sind auch schon wieder 25% geschafft. Noch nicht Zielgerade, aber doch schon ein Stück hinter mir. Danach freue ich mich auf die Weihnachtsfeiertage. Am 16.12. endet das Modul, danach kann ich die Feiertage gut gebrauchen.

 

Euch wünsche ich noch einen schönen Arbeitstag und ein schönes Wochenende.

der Pate

Don't Pass Me By

Gestern schneite es herein, ein Jobangebot aus Newcastle/England. Ich weiß es wäre unvernünftig es anzunehmen. Ich habe den Vertrag für den Anbau unseres Hauses bereits unterschrieben, wir sind erst seit einem halben Jahr wieder in Deutschland und und und.... Aber es war schon lange ein Traum in England mal für 2-3 Jahre zu leben. Meine Frau lief direkt "Amok" :D was ich auch verstehen kann. Ich werde dieses Jobangebot auch nicht annehmen, aber es ist schon irgendwie ein komisches Gefühl. Ich denke Viele von Euch können meine Frau verstehen und ja, irgendwie bin ich schon ein Spinner. Der Kopf sagt Nein, das Herz möchte nochmals drüber entscheiden dürfen. Es wäre absolut unvernünftig.

Seit heute bin ich im 6. Modul von 8 meines Master-Studiums. Ich habe die Literatur für die erste Woche heute Morgen gesichert (habe heute frei, Abbau von Überstunden und verschiedene Termine mit Handwerkern wegen der Planungen Anbau), außerdem das Modullehrbuch auf die Software geladen. Den Lehrplan für die kommenden 8 Wochen angeschaut und auf dieses Modul freue ich mich so richtig. Vertiefung zum Bachelorstudium und Themen die mich absolut interessieren. Die erste Woche ist dem strategischen Marketing gewidmet. Weitere Themen sind z.B. die Einbindung des Marketings zum Erreichen Gesamtunternehmerischer Ziele oder die richtige Auswahl des Marketingsmixes usw. Es wird also sehr auf die globale Unternehmenssicht geachtet. Das unterscheidet meinen MSc in Management sicherlich vom reinen Marketingmaster den ich vorher ja auch in Betracht gezogen hatte. Bin einmal gespannt wie dieses Modul wird und ob meine Vorfreude und meine hohen Erwartungen erfüllt werden.

Den Tag heute werde ich mit den Terminen verbringen und Zeit mit den Kids. Sobald diese heute Nacht im Bett sind werde ich die Literatur lesen, mal sehen wie weit ich komme. Habe ja zwei Tage dafür. Aber was ich heute schon schaffe bleibt mir Morgen erspart :D

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche und ein schönes Wochenende. Ich halte euch auf dem Laufenden, spätestens zur Mitte des Moduls möchte ich mal einen Zwischenbericht verfassen. Euch bis dahin alles Gute und bleibt stets motiviert.

 

der Pate

Bad Boy

Ich habe es ja bereits im letzten Blogeintrag beschrieben, der Professor des Moduls "Organisational Design & Change" und ich hatten einen schlechten gemeinsamen Start und so zog es sich jetzt auch quer durch das Modul. Ich habe meine Mindestzielergebnis erreicht, aber dafür habe ich hart kämpfen müssen und auch Rückschläge einstecken müssen. Ich bin dem Professor nicht böse, sondern habe viel gelernt und letztendlich mein Mindestziel erreicht. Leider nicht mein Wunschziel. Doch es bleibt dabei, ich habe noch immer in jedem Modul mindestens das geholt, was ich bräuchte um vom Ergebnis her an einer Business School wie der der University of Manchester promovieren zu dürfen. Nein, das habe ich nicht vor. Aber ich habe mich an den sehr guten Universitäten im Königreich mal umgeschaut welche Anforderungen die haben und Manchester hat konkrete Ergebnisse des Masters beschrieben und die erfülle ich in jedem Modul mindestens. Daher bin ich zufrieden mit meiner bisherigen Leistung. Modul 5 ist rum und ich habe jetzt 1,5 Wochen Studienfrei gehabt und dies auch wirklich gebraucht. Am kommenden Donnerstag geht es bereits wieder mit "Marketing" weiter. Ich hätte gerne noch eine Woche länger Pause gehabt, da noch so Vieles ansteht. Die Baufreigabe für unseren Anbau ist gekommen. Dort wollen wir bis Weihnachten alles fertig haben, nein nicht den Anbau, sondern die Angebote der Firmen sondieren und Aufträge erteilen. Start soll nach Fasching (oder je nach Region Karneval oder Fastnacht) sein. Bin ich froh, wenn alles fertig ist. Pünktlich zum Beginn der Masterarbeit werde ich dann wieder ein eigenes Büro haben. Aktuell muss ich mir immer ein ruhiges Eck suchen. Laptop sei Dank ist es nicht soooo ein Hindernis.

Auf Arbeit ist derzeit auch viel Streß. Ich bin ja in 3 Positionen beschäftigt:

- Assistent der Geschäftsführung

- Personalverwalter

- Kommisarischer Leiter einer Abteilung

In allen drei Funktionen gibt es sehr viel zu tun. Teilweise muss ich noch Missstände meines Vorgängers aufarbeiten. Zusätzlich hat die Projektleiterin für das Projekt "Einführung neue ERP-Software" das Projekt niedergelegt und ratet mal wer sich kurzfristig darum kümmern muss? Mir ist also nicht langweilig.

Was ich zum Modul "Organisational Design & Change" sagen muss, das Thema war super. Das hat mir so viel Spaß gemacht. Change Management wäre auch ein Thema welches mich interessieren würde. Mal sehen wie sich mein berufliches Leben entwickelt, evtl. wäre das ja was für die Masterarbeit.

Die Promotion werde ich definitv nicht in Liverpool machen. Habe jetzt nochmals Kontakt mit denen gehabt. Ich als Alumni müsste, wenn ich den Betrag auf einmal zahle (günstigste Variante) als Alumni (inkl. Rabatt) 54.000 Euro zahlen. Nach heutigem Stand. Ich werde 2017 mit dem Master fertig, da wird das noch teurer sein. Für mich steht das in keinem Verhältnis, selbst wenn ich das Geld hätte. Ich liebe diese Uni und es war die beste Entscheidung den Master dort zu machen, aber das ist mir zu teuer, wenn ich sehe was andere sehr gute Unis an Geld verlangen. Mir geht es in erster Linie um das was ich dabei lerne. Dieses Geld könnte ich meiner Familie gegenüber so nicht verantworten. Zumal ich sowieso sehen möchte wie ich beruflich nach dem Master stehe und ob das Geld für die Promotion angelegt wird. Da wird wieder der Familienrat tagen. Eventuell habe ich dann ja auch gar keine Lust mehr. Ja, die letzten 1,5 Wochen habe ich so viel geschlafen und Zeit mit der Familie verbracht, dass war schon schön. Außerdem habe ich mir ein neues Rad gekauft und fahre aktuell täglich. Wenn es geht fahre ich zur Arbeit mit dem Rad (ca. 14 km einfacher Weg) oder Abends wenn ich mit der Hündin raus gehe. Die liebt das Rad schon, so wird sie viel mehr ausgepowert wie zu Fuß. Es ist mein Ziel auch das regelmäßig zu machen wenn wieder Modulphase ist.

Jetzt stehen noch zwei Wahlmodule an. Marketing ist gewählt, das letzte Wahlmodul muss noch entschieden werden. Danach gibt es noch ein Pflichtmodul. Wie ich gelesen habe (hier per PN über einen Kommilitonen der schon länger als ich dabei ist und zusätzlich im Modulkatalog) startet die Masterthesisphase erst einmal mit einem weiteren Pflichtmodul über 8 Wochen. Hier geht es wohl konkret nochmals um eine Vorbereitung für die Thesis. Wenn dieses bestanden ist, geht es wirklich an die Thesis. Das ist ein "Nachteil", ich muss Modul für Modul machen. Gemäß meinem Plan muss ich die Thesis im Februar 2017 abgeben. Den Abschluß hätte ich an anderen Universitäten wahrscheinlich schneller haben können, aber wie schon beschrieben, jede Minute die man investieren kann bemerkt man am Ergebnis und so wird mir da Druck genommen, außerdem ist das "Lernerlebnis" einzigartig. Noch immer.....

Euch eine gute Woche. Man liest sich.

der Pate

Good Night

ja, es ist 0:15 Uhr und eigentlich Zeit zum Schlafen. Morgen muss ich wieder früh raus, doch ich habe ein kleines Problem. Meine Frau war auf "Mädelsabend" und meine kleine Tochter wollte und wollte nicht einschlafen. Die Zeit fehlt mir für die Uni und die muss ich nun noch nacharbeiten.

Das Modul "Organisational Design & Change" macht sehr viel Spaß, jedoch könnte man sagen der Prof. hat "ein Problem mit mir". Nein nicht direkt, aber so fühlt es sich an. In der ersten Woche musste meine Frau arbeiten und meine kleine Tochter war krank. Außerdem viel auf Arbeit zu tun. Ich habe daher gefragt ob ich das Key Concept Exercise 2-3 h später abgeben dürfte. Man muss dazu wissen das dieses in der ersten Woche eines Moduls noch nicht bewertet wird. Dies hat er mir genehmigt, es jedoch als schlechten Start ins Modul bezeichnet und gemeint er hofft da kommt dann mehr in Zukunft. Ich hoffe er hat bemerkt das ich es trotz aller Widrigkeiten rechtzeitig abgegeben habe. Dann habe ich (ok das war doof von mir) die Vorstellung in der ersten Woche vergessen. Weil einfach zu viel los war. Das hat er mir dann im Feedback der ersten Woche sehr negativ Rückgemeldet. In der zweiten Woche habe ich sehr viel Lob für meine Beiträge und mein Key Concept Exercise bekommen. ABER er hat was anderes zu kritisieren gehabt, nämlich weil ich "nur" die drei Mindestbeiträge in den Diskussionen geschrieben habe. Er hat von mir mehr gefordert. Bin auf das kommende Feedback gespannt, diesmal (die letzte Woche war ruhiger) habe ich fünf Beiträge geschafft. Je Beitrag habe ich 2-3 h gebraucht, wegen der Recherche und dem zielgenauen niederschreiben. Denn bisher war es z.B. in den Key Concept Exercise nie ein Problem wenn man um die 800 Wörter hatte. Habe nur einmal als ich leicht über 1000 war gesagt bekommen ich müsse kürzen. Gefordert sind ca. 500 Wörter. Dieser Professor hat mir in der ersten Woche die 800 angekreidet und in der zweiten Woche die 620. Er hält sich sehr genau an die Vorgaben. Geht jetzt in Rente und hat als Manager in England, den USA, Australien und Neuseeland gearbeitet. Er hat ein riesiges Know How, das merkt man in seinen Diskussionsbeiträgen wenn er Denkanstösse gibt, ist aber im Gegensatz zu den anderen Profs bisher "Preussisch korrekt". Die haben wie gesagt einen gewissen Freiraum gelassen, wenn es der Sache dienlich war. Daher versuche ich auch in den Diskussionsbeiträgen direkt auf den Punkt zu kommen.

Im letzten Key Concept Exercise hatte ich nun 522 Wörter und hoffe das er diesmal zufrieden ist :D . Die Noten passen bisher, von daher stresst mich das jetzt nicht so sehr.

Ich werde jetzt noch etwas Literatur zum Thema recherchieren und dann Good Night sagen. Es wird langsam schwer passende Titel der Beatles für die Blogüberschriften zu finden :blushing: .

Euch eine gute Zeit. Im Hintergrund stelle ich derzeit einige Überlegungen an, sollte da etwas geregelt werden, werde ich euch davon berichten.

der Pate

Hallo Zusammen,

wie versprochen einmal ein Vergleich von etablierter deutscher Fernhochschule und renommierter britischer Präsenzuniversität, hierbei aber das Onlineprogramm für Fernstudenten. Den Bachelor of Arts in BWL mit Schwerpunkt Marketing habe ich an der AKAD Hochschule Stuttgart (neu AKAD University) von Juli 2011 bis Juni 2014 absolviert. Seit September mache ich meinen Master of Science in Management im Onlineprogramm der University of Liverpool. Bisher habe ich 4 von insgesamt 8 Modulen erfolgreich beendet. Ich möchte nachdrücklich darauf verweisen das dies meine persönlichen Erfahrungen sind. Die AKAD hat seit meinem Abschluss einen Wandel hinter sich und ist daher nicht mehr vergleichbar mit der AKAD inkl. Präsenzunterricht die ich erleben durfte. Die Programme der University of Liverpool werden ebenfalls ständig weiterentwickelt. Dazu ist jeder Mensch ein Individuum mit persönlichen Vorlieben und Abneigungen.

Ich versuche das alles so objektiv als möglich darzustellen und hoffe mir gelingt dies.

Betreuung:

Die Betreuung vor dem Studium ist vergleichbar. Man meldet sich und wird zurückgerufen, bei der University of Liverpool binnen 24 h und die Gespräche finden direkt in Englisch statt. Jedoch nicht direkt mit Mitarbeitern der Universität, sondern das Onlineprogramm wird durch einen holländischen Partner betreut. Dieser hat noch andere Universitäten als Partner und kümmert sich um das Know How. Die Professoren etc. werden meines Wissens nach komplett von der Universität gestellt. Man hat einen Zugang zur Onlinebibliothek der Universität und wird da absolut mit allen nötigen Fachartikeln und Fachbüchern versorgt um sehr gute Noten schreiben zu können. Laureate der niederländische Partner ist auf dem Studentenausweis auf der Rückseite zwar aufgeführt, die Kontaktadresse ist aber direkt die Universität Liverpool und dort gibt es eine extra Abteilung für die Online-Studienangebote. Wenn man den Professor oder die Betreuung anschreibt dauert es maximal 24 h bis man eine adäquate Auskunft erhält. Von daher sehr vorbildlich. An der AKAD war dies früher auch so, als man noch einen persönlichen Betreuer hatte. Letztendlich stimmen hier meine Erfahrungen nicht mit den aktuellen überein. Ich bitte hierfür die Diskussionen im Forum AKAD und auch die aktuellen Interviews mit Markus bezüglich Betreuung zu schauen. Für andere deutsche Fernhochschulen zählt dies entsprechend den Erfahrungsberichten zu diesen Hochschulen.

Flexibilität:

Ein Studium muss auch immer den persönlichen Lebensumständen angeglichen werden. Für uns Fernstudenten ist dies häufig eine Berufstätigkeit und nicht selten eine Familie. Hier muss ich sagen ist die deutsche Fernhochschule definitiv flexibel. Man kann in seinem eigenen Tempo studieren. Manche haben etwas mehr Zeit und können daher mehr Module pro Jahr belegen, andere haben aufgrund ihrer persönlichen Situation weniger Freiraum und müssen daher etwas Tempo rausnehmen. Kein Problem, jeder bucht sich selbst die Module die er sich zutraut. Das kenne ich von der AKAD so, dass kenne ich von anderen deutschen Fernhochschulen aufgrund der Blogs und Berichte anderer Studenten hier auf F-I.de. An meiner britischen Uni ist dies etwas starrer. Man hat Module die man absolvieren muss. In diesen ist eine gewisse Flexibilität. So kann ich bereits Donnerstags und Freitags am Assignment schreiben, welches am Samstag abgegeben werden muss. Diese Tage braucht man allerdings für die Literaturrecherche. Auch hat man jeweils von Donnerstag bis zum folgenden Mittwoch Zeit an den Zusatzarbeiten (2 x je Modul ein individuelles Assignment und 2 x ein Personal Development Portfolio) zu schreiben. So ist eine gewisse Flexibilität gegeben. Man kann auch mal eine Verlängerung beantragen. Zum Beispiel das am Samstag abzugebende Assignment (offiziell: Key Concept Exercise) erst am Sonntag abgeben zu müssen. Dies richtig begründet hat man mir bisher immer (2 x bisher) genehmigt. Zwischen den Modulen hat man zwischen 2-3 Wochen Pause. Die sind wirklich super zum Erholen bestens geeignet. Ich arbeite in dieser Zeit dann Dinge ab wie z.B. Steuererklärung usw.. Das erste Modul ging 12, die restlichen 7 Module gehen 8 Wochen.

Studieninhalte/Lernmethode:

Neben der „Fernhochschule“ hat man auch häufig noch den „Makel“ in den Köpfen mancher dass man „nur“ auf einer Fachhochschule studiert. Vergleicht man mal das System „Deutschland“ gegen „England“ kommen weitere Unterschiede hinzu.

Fangen wir länderspezifisch an. Hier bin ich ganz klar ein Fan des englischen Modells geworden. In Deutschland habe ich aus den Heften auswendig gelernt und versucht dieses in den Klausuren möglichst nahe am Geschehen niederzuschreiben. In England ist das viel lebendiger. Aufgabenstellungen für die man zum lösen in den Welten der Fachliteratur recherchieren muss. Je Modul bekommt man ein festes Modulfachbuch, je Woche eine Liste von „must-read“ und häufig eine Liste von „nice-to-read“ Fachartikeln. Diese findet man alle in der Onlinebibliothek. Zusätzlich gibt es häufig noch mind. ein Video mit einem Interview zum Wochenthema. Zusätzlich liest man sich für das Key Concept Exercise noch durch die Welten des www, der Bibliothek und evtl. vorhandene Fachliteratur zu Hause. Man ist angehalten alles kritisch zu hinterfragen und das angelesene Wissen mit eigenen Erfahrungen zu untermauern. Andere Arbeiten liest man kritisch und darf wissenschaftlich und auf eigenen Erfahrungen basierend Gegenthesen aufstellen und somit entstehen spannende Diskussionen, die stets fair und mit gegenseitigem Respekt geführt werden. Der Professor stellt häufig selbst kritische Fragen zu einzelnen Arbeiten oder stellt Zusatzfragen im „Diskussionsforum“ an dem man von Montag bis Mittwoch mit einer Mindestbeitragszahl von drei Beiträgen insgesamt teilnehmen muss. Dadurch lenkt er die Aufmerksamkeit geschickt auch in Bereiche die ihm bisher zu sehr vernachlässigt wurden und die Klasse dadurch auf der ganzen Themenbreite gefordert ist. In dieses Diskussionsforum stellt man jede Woche sein Key Concept Exercise als Diskussionsgrundlage für Andere. Es ist interessant wie sehr sich häufig die Ansichten unterscheiden, da merkt man schon kulturelle Unterschiede. Mit mir haben am 4.9.14 Studenten aus über 100 Ländern der Erde ihr Onlinestudium in Liverpool aufgenommen.

Für die Berufswelt konnte ich bisher aus beiden Studiengängen voll profitieren. Hier komme ich nun zur Philosophie des Lernens. An der Fachhochschule war es ein absoluter Praxisbezug. Man hat z.B. verschiedene Theorien gehört (z.B. Führungsstile) und dies anhand von Beispielen aufgezeigt. In der Klausur wurden dann Definitionen abgefragt und es gab auch Aufgaben in denen man dann begründet dass vorher gelernte einbringen musste. An der Universität ist dies nicht so direkt. Man spricht auch viel über verwandte Themen und es ist viel theoretischer, wobei es wiederrum durch die Erfahrungswerte auf die Praxis direkt bezogen wird. Beispielsweise ging es in „Leadership“ auch mal um die Auswirkungen der Theorien von Kant auf die heutigen Führungsstile. Ich muss sagen, dass macht mir absolut Spaß und ich würde mich inzwischen eher als „Uni-Student“ vom Typ her beschreiben. Aber ich würde in der Qualität keinen Abstrich an der Fachhochschule machen. Es ist eine andere Philosophie die ihre Berechtigung hat und die sicherlich vielen eher vom Typ her entspricht.

Ich freue mich sogar beide Erfahrungen gemacht zu haben. Der Bachelor mit höherem Praxisbezug hat mich sehr gut auf die Arbeit vorbereitet. Nun im Master mit „höheren“ Ansprüchen finde ich das Universitäts-Modell auch sehr passend. Wie es mit umgekehrten Abschlüssen, sprich erst Uni und dann Fachhochschule, wäre kann ich so nicht beurteilen. Evtl. würde ich da zum gleichen Ergebnis mit anderen Begründungen kommen ;) .

Kommilitonen:

Ganz klar, hier war im Präsenzunterricht an der deutschen Fachhochschule der Kontakt intensiver. Wir hatten je Modul eine Pflichtveranstaltung, dies ist inzwischen an der AKAD geändert worden, für andere Hochschulen kann ich an dieser Stelle nicht sprechen. Zusätzlich gab es ein Portal im www und eine Facebookgruppe. Der Kontakt war sehr intensiv und es sind sogar Freundschaften daraus entstanden. In Liverpool ist dies nicht so der Fall, da die Mitstudenten auch auf der ganzen verteilt sind und das Studium Online abläuft. Jedoch bekommt man in den Modulen zu den „Klassenkameraden“ sehr gut Kontakt und es gibt auf LinkedIn eine Liverpool-Gruppe. Also auch hier kann man soziale Kontakte knüpfen. Auf Grund des Studienmodells wäre eine Lerngruppe jedoch sinnlos. Hier geht es mehr ums netzwerken und gegenseitig motivieren.

Anforderungen:

Geschenkt bekommt man nirgends etwas, das soll es auch in einem akademischen Studium nicht geben. Für eine 1 vor dem Komma (wenn man das für England so sagen kann) muss man an der Universität jedoch mehr machen. Hier merkt man wirklich jede Zeit die man zusätzlich investieren kann an der Note. In Deutschland musste man es auswendig können. Ich habe hier häufig mit Studenten gesprochen die nur 1,x hatten, wenn man aber in eine lebendige Diskussion ging hatten sie keine Ahnung. Ja, hier bin ich definitiv England-Fan geworden.

Ich hoffe mein Vergleich ist interessant für euch und gibt einen kleinen Überblick über die Unterschiede. Für Fragen bin ich jederzeit offen, stellt sie einfach in den Kommentaren.

der Pate

Yes it its

HALFTIME.... Bergfest... Die Thesis am Horizont sichtbar. Am Mittwoch habe ich meine letzten Diskussionsbeiträge und mein letzts Personal Development Portfolio abgeschickt und somit Modul Nr. 4 von 8 beendet. Es kommt mir vor wie Gestern als ich auf die Zusage an der University of Liverpool gehofft habe und nun ist die Modulphase schon in der Halbzeit. Natürlich noch nicht Halbzeit im Studium, aber ich komme voran. Jetzt geniesse ich die freien Tage die ich aber nicht in Ruhe verbringe. Im Job derzeit viel zu tun. Habe Donnerstag z.B. dann bis 21:30 Uhr im Büro verbracht. Gestern dafür einen Tag frei und mit der Familie im Freizeitpark verbracht. Ein schöner Tag. Heute hat meine Frau gearbeitet, war also alleine mit den Mädels. Morgen auch nochmal. Werde mich jetzt auch nochmal an die Arbeit fürs Büro setzen. Diese Woche haben wir den Bauantrag für den Anbau offiziell eingereicht. Es werden also noch sehr stressige Tage auf mich zukommen. Urlaub ist dieses Jahr leider keiner drin. :(

Morgen kommen die letzten Bewertungen für die Abschlusswoche des Moduls "Management strategic Operations". Dann ist es endgültig abgeschlossen. Bestanden habe ich es auf jeden Fall. Dafür waren die Noten bisher zu gut, als ob da noch was schief gehen könnte, zumal ich auch in Woche 8 noch ein schönes Thema hatte. Ich werde in dieser Pause mal noch einen Blogeintrag schreiben der die Erfahrungen im Bachelor an deutscher (Fern-)Hoschule zu Erfahrungen im Master an britischer Uni (Onlinestudium an Präsenzuni) miteinander vergleicht. Solltet ihr daran Interesse haben.

Zum aktuellen Studium. Man lernt die Leute die mit einem studieren zwar nicht so gut kennen wie bei Präsenzveranstaltungen, jedoch hat man in jedem Modul ein paar bekannte Namen. Mit manchen schreibe ich über Whats App oder LinkedIn. Auf der Plattform ist sowieso eine offizielle Plattform der University of Liverpool. Ich bin etwas entäuscht das ich in Englisch noch viel besser werden muss, weil ich es möchte. Damit würde ich noch etwas Zeit einsparen, vor allem bei der Recherche für meine Argumentation. Trotzdem bereue ich keinen Tag im Studium. Noch immer nicht. Ich könnte mir wirklich vorstellen danach an der University of Liverpool weiter zu studieren. Aber nur wenn die Rahmendaten stimmen, sprich das Gehalt im Job und die Aussicht den Doktor auch beruflich nutzen zu können. Denn ich denke je nach Job (aktuell offiziell Assistent der Geschäftsführung) würde das Promotionsprogramm eher komisch wirken, wenn man bedenkt das meine Chefin Bachelor ist. Sollte ich allerdings innerhalb der nächsten 18 Monate offiziell (inoffiziell bin ich es bereits) stellv. Kreisgeschäftsführer werden sieht das schon wieder anders aus. Rein vom Titel her. Versteht ihr was ich meine? Aber aktuell geniesse ich den Status Quo. Im Geschäft läuft es auch super. Habe diese Woche eine Weiterbildung für September genehmigt bekommen. Da ich auch fürs Personal zuständig bin mache ich den "Personalreferenten". Hatte da ja nur die Grundlagenmodule im Studium und praxisnahes Wissen wird mir defintiv nicht schaden. Werde nach Düsseldorf gehen (möglich wäre noch München oder Wiesbaden gewesen), dass ich mal wieder näher an Köln dran bin und werde die Tage auch definitv Zeit in Köln verbringen.

Ich habe ja noch drei Wahlmodule offen. Angemeldet habe ich mich bereits für "Organisational Design and Change". Das war am Anfang Nr. 5 und wäre rausgefallen, aber bei den aktuellen Problemen im Betrieb muss ich sagen, ist dies absolut passend. Daher fällt derzeit von den 5 Modulen die mich absolut interessieren "Innovation and Entrepreunership" raus. Wobei ich derzeit mit mir hadere ob in meiner Situation "Internatioal Business" nicht unnötig ist. Mich interessiert das Thema absolut, aber ich habe derzeit keine Anhaltspunkte diesen Bereich in meinem Berufsleben zu benötigen. Auch wenn ich es gerne können würde. Meiner Meinung nach sollte ich jedoch Module belegen die mir jetzt schon was bringen. Denn in 7-8 Jahren fragt wahrscheinlich Niemand mehr nach den belegten Modulen, sondern den tatsächlichen Erfahrungen. Aber ich habe ja noch etwas Zeit. 11 Wochen bis das nächste Modul rum ist. 14 bis das übernächste beginnt und da werde ich Marketing belegen. Das ist sicher, da noch immer mein Lieblingsthema.

So, ich arbeite jetzt noch etwas und der Vergleich deutsche Hochschule vs. britische Uni kommt in absehbarer Zeit.

Euch bis dahin alles Gute.

Don Vito Corleone

der Pate

Let it be

Lass es geschehen, noch vor Kurzem wären mir diese Worte nicht so leicht von den Lippen gegangen (in dem Fall von den Fingern :D ). Ich war in einer Sackgasse im Job, Hoffnung stellte sich als Trugschluß heraus. Ich war nicht nur nicht in meinem Traumjob gelandet, sondern in einer Schiene in die ich nicht reinwollte. Habe immer wieder versucht mich am Positiven festzuhalten (was man auch im Blog lesen konnte) und doch gemerkt das es in meinem Inneren dagegen kämpft. Sei 1. Mai nun bin ich zurück in meinem alten DRK-Kreisverband. Bis auf das Gehalt ist es für mich absolut super. Ich bin inzwischen der inoffzielle stellv. Geschäftsführer. Ja, nach nur zwei Monaten bereits bin ich, wenn die Geschäftsführerin nicht da ist alleiniger Berechtigter die Unterschriften zu leisten und Entscheidungen zu treffen die sonst nur sie darf. Es ist hier sehr viel zu tun. Das Feedback ist äusserst positiv. Ich kann meine beiden Studiengänge vor allem als Berater der Kreisgeschäftsführerin für operative und strategische Fragen komplett einsetzen. Ich muss sagen, dass mir dieser Aufgabenbereich derzeit viel mehr Spaß macht als ich es von einem reinen Marketingjob erwarten würde. Daher hat alles sein Gutes gehabt. Zu schaffen machen mir lediglich die Gerüchte die gestreut werden, dass ich bereits der Nachfolger für die Geschäftsführerin wäre. Denn das macht die Stimmung ziemlich kaputt und ich positioniere mich klar als ihr Assistent und loyaler Mitarbeiter. Hier ist sehr vieles zu tun und ich versuche meinen Beitrag zu leisten um voran zu kommen.

Die 6te Woche meines 4. Moduls "Management strategic Operations" ist fast rum und mit diesem Modul habe ich sehr großes Glück für die reale Berufswelt gehabt. Denn wir schauen derzeit nach einem Verwaltungsprogramm und genau eine Woche vor den Terminen mit den Anbietern habe ich alles rund um "ERP-Software" im Studium. Das hat genau gepasst. Das Modul macht defintiv wieder viel mehr Spaß als das 3. Modul "Management Financial Resources" und das Ende ist schon wieder in Sicht. Für das nächste Modul habe ich bereits meine Anmeldebestätigung. Es wird "Organisational Design and Change" sein. Ebenfalls Themen die wir hier aktuell mehr als benötigen. Alles richtig gemacht mich für den Master in "Management" und nicht speziell "Marketing" entschieden zu haben. Ich hatte da echt Glück und muss sagen, ja mein Ziel ist es hier weitere Erfahrungen in zweiter Reihe zu sammeln und dann den nächsten Schritt zu gehen, wenn die Zeit dafür reif ist.

Marketing darf ich hier auch machen und wurde bereits dem Landesverband für eine Arbeitsgruppe Marketing vorgeschlagen.

Beruflich ist alles im Lot. Im Studium sind die Ergebnisse im Rahmen meiner Ziele, ich könnte aber noch besser sein und diese noch mehr übertreffen, wenn ich mehr Zeit hätte. Aber hey..... ich studiere für den Beruf und die ERfahrungen die ich hier sammle vertrösten mich auch über die Noten hinweg die noch besser sein könnten.

Ich hoffe wieder öfter von mir hören lassen zu können. Lese aber hin und wieder wenn Zeit ist eure Beiträge. Bitte entschuldigt, wenn ich derzeit nicht ständig kommentieren kann. Aber auch das wird sich wieder ändern. Ich finde die Gemeinschaft hier wichtig um zusammen durch die Hürde Fernstudium zu kommen.

der Pate

Here comes the Sun

Es ist unglaublich wie sehr sich die Welt innerhalb kurzer Zeit ändern kann. Letzte Woche schreibe ich euch noch davon, dass ich froh bin wenn das aktuelle Modul "Managing Financial Resources" rum ist und das ich im Job gekündigt haben. Dann konnte ich euch berichten das ich den Job für den ich das Vorstellungsgespräch hatte bekommen habe... aber mal der Reihe nach.

Das Vorstellungsgespräch war super. Von Anfang an hat man das Interesse an meiner Person bemerkt. Direkt im Anschluss an das Gespräch hat man sich noch beraten (Kreisgeschäftsführerin, Präsident des Vorstandes und der Betriebsratsvorsitzende). Wer was und mit welcher Bedeutung zu sagen hatte weiss ich nicht, da ich nicht dabei war. Aber ich habe direkt am gleichen Tag gesagt bekommen das ich die Stelle habe und man nur noch die Woche Einspruchsfrist des Betriebsrates abwarten muss. Ich bin in Zukunft zu 40% Abteilungsleiter Soziale Dienste und habe für die dortigen Aufgaben und den Mitarbeitern die Verantwortung. Zu 60% bin ich Assistent der Geschäftsleitung und arbeite dieser direkt in den Bereichen "Strategisches Management", "Marketing" etc. zu. Für mich ist das toll. Ich kann mein Know How aus den Studiengängen einfliessen lassen, kann von den Erfahrungen der Geschäftsführung lernen und erhalte direkten Einblick in alle Entscheidungsgänge. Davon kann ich nur profitieren. Ich freue mich und es ist in meinen Augen sogar ein Schritt nach Vorne in die richtige Richtung.

Das Modul macht mir, seit ich gekündigt habe viel mehr Spaß, da ich den Kopf viel freier habe und siehe da, ohne das ich mich selbst besser bewertet hätte sieht man den freien Kopf auch wieder an den Ergebnissen die um eine ganze Note besser waren als die Wochen zuvor (auch wenn ich da vereinzelt diese Ergebnisse erhalten habe). Es ist echt unglaublich wie sich Veränderungen in Ergebnissen niederschlagen obwohl man selbst noch gar nicht spürt das man gelöster ist.

Ich habe jetzt noch eine Woche Urlaub und hoffe diese Wochen den Arbeitsvertrag unterschreiben zu können. Denn am 4.5. soll es ja schon los gehen. Woche 6 im Studium ist so gut wie abgeschlossen. Nur noch die Diskussionsbeiträge, aber die machen mir am meisten Spaß. Dann noch zwei Wochen und ich habe für 3 Wochen Pause. Als nächstes steht "Managing strategic Operations" auf dem Plan. Wie bereits im letzten Blog geschrieben mein erstes Wahlfach. Dazu kommen noch folgende 3 Wahlmodule:

  • Marketing
  • International Business
  • Innovation and Entrepreneurship

wobei ich da noch Zeit habe und Innovation and Entrepreneurship evtl. noch gegen Organisational Design and Change getauscht wird. Beide Beschreibungen hören sich super interessant an, sind aber für mich nicht ganz so interessant wie Marketing und International Business. Fast schon schade das ich nicht 9 Module besuchen muss. Aber die Themen kann man nach dem Studium ja selbst aufarbeiten.

So, ich wünsche euch eine schöne Woche. Keep smiling. Here comes the Sun. Nicht nur wettertechnisch, auch im Leben geht die Sonner immer wieder auf und strahlt ins Herz.

Don Vito Corleone

der Pate

Yesterday

All my troubles seemed so far away;

Now it looks as though they're here to stay.

Oh, I believe in yesterday

Heute Morgen habe ich es getan und meine Kündigung per Einschreiben losgeschickt. Das erste Mal in meinem Leben das ich in der Probezeit kündige. Aber ich habe meine Gründe. Was ich hinterfrage, hätte ich länger kämpfen müssen? Aber nein, ich denke es ist der richtige Weg. Am Mittwoch habe ich ein Vorstellungsgespräch als Abteilungleiter bei meinem deutschen ehemaligen Arbeitgeber. 40% Personalmanagement, 60% strategisches Management, inkl. Marketing. Die Geschäftsführung möchte mich unbedingt, der Vorstand möchte mit mir noch ein Gespräch führen. Was mich zu meinem Schritt bewegt möchte ich hier nicht ausbreiten. Jetzt könnte man fragen: "Du kündigst und hast noch gar nichts save?". Da bin ich abgesichert. Ich habe etwas save, aber die oben genannte Stelle wäre diejenige die mir von den möglichen Optionen am greifbarsten erscheint um zumindest nicht komplett den Weg aus dem Blick zu verlieren.

Ansonsten bin ich mit Modul 3 im Studium "Managing Financial Resources" zur Hälfte durch und ich bin froh wenn es rum ist. Da es ständig zusatzaufgaben gibt, damit man sich mit den verschiedenen Themenfeldern praktisch auseinandersetzt. Gerade jetzt da ich beruflich ganz andere Baustellen offen habe. Aber das meistere ich auch noch. Dies ist das 3. von 4 Pflichtmodulen. Das letzte Pflichtmodul kommt direkt vor der Masterthesis. Jetzt dann erstmal 4 Wahlmodule. Die Bestätigung für mein erstes Wahlmodul "Management of Strategic Operations" habe ich erhalten. Hoffe das wird lebendiger als das aktuelle Modul. So ich muss wieder hinter die Bücher. Ich wünsche euch ein schönes WE.

Don Vito Corleone

der Pate

I want to tell you

wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt mir vor wie Gestern als ich die Zusage für meinen Master an der University of Liverpool bekam und nun sind schon 25% der Module rum. Letzten Mittwoch habe ich das 2. Modul "Business Leadership" erfolgreich abgeschlossen und kommende Woche Donnerstag geht das 3. von 8 Modulen schon wieder los. Ich bin gespannt ob "Management Financal Resources" ähnlich spanned wird wie das erste Modul "Strategic Management" oder das 2. Modul. Gerade geniesse ich aber erstmal die Freiheit....

Obwohl, stimmt nicht ich arbeite jeden Tag etwas auf was liegen geblieben ist. Es waren harte Wochen. Der Umzug von der Schweiz zurück nach Deutschland, nach wie vor der neue Job und dann eben das Studium. Aber es ist ein tolles Gefühl wenn man hinter eine Aufgabe einen Haken machen kann. Umzug ist also abgeschlossen und der Umbau geht hoffentlich bald los. Ist das Studienmodell der UoL nun in solchen Situationen ein Vor- oder Nachteil? Natürlich ist es hart, wenn ich jeden Tag etwas abgeben muss, aber auch hier gibt es eine gewisse Flexibilität und im Rahmen dieser ist es möglich. Für mich und meine Persönlichkeit ist es aber vor allem toll wenn die Tagesaufgabe abgeschlossen ist und ich mich dann wirklich auf die anderen Aufgaben konzentrieren kann. Es war zum Beispiel ein tolles Gefühl zu wissen sich nun ganz auf das Bepacken des Möbelwagens und die Fahrt nach D, inkl. Zollabfertigung etc. konzentrieren kann, da Studiumsverpflichtungen schon erfüllt. Wenn ich die ganze Zeit noch in Gedanken hätte ob ich nicht doch noch Abends was lernen müsste wäre ich persönlich da nicht so entspannt. Trotz allem geniesse ich gerade die Zeit endlich Abends auch mal wieder neben meinen Kindern einschlafen zu können. Ohne das ich noch was abgeben muss. Die kommende Woche werde ich auch noch geniessen, bevor es dann wieder weiter geht.

Euch allen eine gute Woche. Ich werde jetzt noch etwas den freien Abend geniessen :lol:

man liest sich

der Pate

Get Back

So, der Rückzug nach Deutschland rückt immer näher. Eigentlich bräuchten wir noch viel mehr Zeit, aber es muss nun mal auch so funktionieren. Ich freue mich sehr auf daheim. Dort habe ich mein Home Office dann zwei Stockwerke über unserer Wohnung und somit mehr Ruhe zum arbeiten.

Meine große Tochter freut sich auf den Kindergarten, sehr traurig ist sie dass sie ihre Schweizer Freunde verlassen muss. Gerade jetzt da sie immer mehr anfängt "Bärndütsch" zu sprechen. Das ist sooooo süss :001_wub: . Neulich meinte sie zu meiner Frau "Papa ist gerade nicht am teleponieren", meine Frau "Was?" sie wieder "Teleponieren, ach Mama am aluete". Sie merkt wenn sie was nicht richtig ausspricht und dann ist sie halt diesmal auf die Schweizer Aussprache gegangen. Deutschland ist "Duetschland", ihr Tretroller "es Trotti", ihr Fahrrad "es Velo" und unsere Zuhause "es Huus". Mal sehen wie lange sie die Worte beibehält.

Jetzt habe ich im 2. Modul Business Leadership noch 3 Wochen vor mir. Wenn wir dann in Deutschland zurück sind habe ich nach einer Woche erstmal wieder Modulpause. Das passt um sich einzuleben und den Umbau voran zu planen.

Studium läuft sehr gut. Ich bedauere nur gerade nicht mehr Zeit investieren zu können um noch mehr zu lernen. Aber das Thema interessiert mich, die Noten passen. In diesem Modul bisher 2 x B, 5 x A, 1 x A+. In der kommenden Modulpause werde ich noch etwas nacharbeiten. Denn ich finde es wirklich sehr spannend. Wir haben in der letzten Woche über die Probleme und Anforderungen des Leaderships in einer globalisierten Welt gesprochen und uns ausgetauscht. Wenn in den Teams verschiedene Kulturen aufeinander prallen. Das hat so viel Spass gemacht. Eine Kommilitonin hat sich in ihrem Assignment besonders dem Ethnozentrismus (nach Sumner) widmen müssen. Ein für mich absolut spannendes Thema, über das ich zwar viel gelesen habe in der Pflichtliteratur, aber ich hatte andere Aufgabenstellungen für mein Assignment bekommen. Aber dafür ist ja die Diskussionsrunde da. Gestern Abend habe ich dann noch einmal 2 h über das Thema recherchiert und dargestellt das der Ethnozentrismus aus meiner Sicht für einige dunkle Momente der Menschheitsgeschichte, z.B. Versklavung und den Holocaust mit Verantwortung trägt und dies begründet und daraus Hürden im täglichen Umgang des Leaders mit verschiedenen Kulturen abgeleitet. Ich hoffe das hört sich jetzt plausibel an, macht aber absolut Spaß. Ich liebe diese Art des Studierens.

Das nächste Modul ist "Managing Financial Resources". Mal sehen wie das wird, aber da habe ich ja noch ein paar Wochen Zeit.

Im neuen Job klappt es immer besser. Vertriebsmässig komme ich immer besser rein und marketingtechnisch kann ich langsam mehr machen, zumindest sieht es aktuell so aus. Es macht immer mehr Spass und das Feed Back ist sehr gut. Bin da also positiv für die Zukunft.

Euch einen schönen Arbeits- und Studiumstag. Ich lasse von mir hören, wenn der Stress etwas kleiner geworden ist.

der Pate

All I've Got to Do

So, seit 25 Tagen im neuen Job und bereits zwei Messen hinter mir. Eine Woche New Orleans und eine paar Tage Garmisch-Partenkirchen. Ich muss sagen, beides interessante Erfahrungen und eine lehrreiche Zeit. Mein neuer Chef ist ein offener und ehrlicher Typ. Er sagt wenn ihm etwas nicht so gut gefällt und das kommt mir ehrlich gesagt gerade gelegen. Nur so kann ich mich in einem neuen Umfeld in einem völlig neuen Bereich einarbeiten, denn wie immer, wenn ich etwas mache, dann möchte ich es sehr gut machen.

Mit den Messen musste ich immer schauen dass ich auch im Studium weiter komme. Auch wenn der Job eine höhere Priorität geniesst, darf ich dieses nicht schleifen lassen. Denn auch das Know How aus dem Studium kommt mir im neuen Job zu Gute. Aktuell bin ich wegen der grossen Nachfrage primär im Vertrieb eingebunden und das ist auch ok, auch wenn meine Kenntnisse vor allem im Marketing liegen, ja ich bin mir bewusst dass der Vertrieb eine Sparte des Marketings ist. Wichtig ist es so oder so, ich kann mir im Vertrieb wohl viel schneller die wichtigen Kenntnisse für die neue Branche aneignen und wer weiss wie es in ein paar Monaten aussieht. Der Kundenkontakt macht mir auch sehr viel Spass, aber ich muss mir in allen Bereichen noch meinen Weg suchen. Einen Arbeitsweg der die Anforderungen und Systeme der Firma erfüllt und der meinem persönlichen Stil entspricht. Hier habe ich schon etwas an Kritik einstecken müssen und das wurmt mich jedes mal. Warum? Eben wegen meinem Ehrgeiz. Oft muss ich auch lächeln wenn ich Feed Back bekomme, weil ich zumindest froh bin dass das Feed Back meines Chefs in die gleiche Richtung geht wie meine Gedankengänge.

Neben Umzug, Umbau und Studium ist das Einarbeiten wirklich eine Herausforderung und ich hoffe das ich meine neue Firma nicht enttäuschen werde, denn für die Chance bin ich sehr dankbar. Ich halte euch auf dem Laufenden.

der Pate

Not a second time

Ersteinmal wünsche ich euch allen ein schönes neues Jahr und hoffe eure Wünsche, Ziele und Träume im privaten Bereich, im beruflichen und natürlich auch Studium gehen in Erfüllung.

Not a second time, dieser Songtitel der Beatles lässt sich wohl auf meine berufliche Situation übertragen. Seit Gestern bin ich offiziell "Leiter Marketing & Sales" und somit endete am 31.12.14 eine fast 16 Jahre anhaltender beruflicher Lebensabschnitt. Dieser begann am 1.4.2009 als Zivildienstleistender im Rettungsdienst. Seit dieser Zeit habe ich viele Menschen kennenlernen dürfen. Jeder dieser Menschen war mir im positiven oder negativen Sinne ein Wegweiser in meinem persönlichen Leben. Vielen Dank dafür, aber eine zweite Zeit als hauptberuflicher Rettungsdienstler kann und will ich mir derzeit nicht vorstellen.

Meinen letzten Einsatz als hauptberuflicher Rettungsdienstler hätte ich mir wohl nicht besser aussuchen können, hätte ich die Möglichkeit dazu gehabt. Eine Verlegung eines 9 jährigen Mädchens mit einer grossflächigen und tiefen Weichteilverletzung am Unterschenkel. Zugezogen beim Spielen mit anderen Kindern während die Eltern Neujahr entgegengefiebert haben. Das Mädchen weinte bei Übernahme, vor Angst und Schmerzen, als ich es im Kinderspital der Uniklinik Bern übergeben durfte hat es gelacht und war frohen Mutes. Das waren die schönen Dinge an meinem Beruf, den ich aber jetzt gerne hinter mir lasse um mehr Zeit für meine Kinder zu haben und emotional nicht weiter jeden Tag ein Stück absterbe.

Studiumspause an der University of Liverpool ist noch bis 8.1., genau wenn ich nach New Orleans fliegen muss geht es wieder los, aber ich habe ja im Flieger dann 14 h Zeit mich in die Literatur einzulesen die ich lesen muss. Die Messe zu der ich muss beginnt auch erst am 10.1., so dass ich am 9.1. auch noch Zeit fürs Studium verwenden kann. Hoffe aber auch was von der Stadt zu sehen. Ich freue mich total. In zwei Stunden fahre ich zu meinem neuen Chef, dort ist die Übergabe des Dienstwagens, des Dienstcomputers, der Dienstkreditkarte. Das Diensthandy habe ich schon. Eine ganze Liste voller Aufgaben aus dem Bereich Marketing liegt schon vor mir, der Vetrieb hat ebenfalls ein paar Aufgaben für mich parat. Ich freue mich richtig darauf.

Ebenfalls auf den Studienbeginn des zweiten Moduls in "Business Leadership". Ich werde in diesen 8 Wochen wieder soooo viel lernen und kann es gleich in die Praxis umsetzen. Derzeit bin ich einfach glücklich. Ebenso habe ich per Mailadresse der Onlinestudenten von Liverpool eine Mail erhalten. Diese Person hat hier auf f-i.de Kontakt mit mir aufgenommen und wollte noch Infos zu Liverpool. Sie hat sich eingeschrieben und ist genauso begeistert wie ich, mit den gleichen Eindrücken. Es ist schön, dass ich hier etwas helfen konnte.

So, ich muss noch einiges richten. Wünsche euch eine gute Zeit, ihr hört von mir.

Liebe Grüsse

Don Vito Corleone

der Pate

Here, There and Everywhere

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nachdem ich schon einige Male gefragt worden bin wann ich mal wieder einen Eintrag schreibe und ich heute endlich mal wieder Zeit dafür habe, komme ich dem gerne nach. Es freut mich, dass es ein paar Leute gibt die meinen Blog interessant finden. Vielen Dank dafür.

Heute beginnt die letzte Woche meines ersten Moduls "Strategisches Management" und ich muss sagen das ich bis heute KEINEN Tag bereut habe an der University of Liverpool das Studium begonnen zu haben.

Support: Ertklassig, innerhalb 24 h immer eine Antwort, auch am WE

Spass: Erstklassig, es ist keine auswendiglernerei, sondern ein lebendiges Lernen. Durch die Diskussionen und die Inputs anderer (und auch eigener Inputs) erfährt man so viel Neues, auch Themen die nur Schnittmengen mit dem Hauptthema haben, dass ist einzigartig. Was ich schon alles gelesen habe etc. Es macht mir richtig richtig Spass.

Anfangsschwierigkeiten: Sind vorbei. Noch immer habe ich Probleme mit dem Lesen und Niederschreiben, aber dafür gibt es ja Übersetzungstools die ich bis zum Ende 2. Semester hoffentlich fast gar nicht mehr brauche. Es wird schon weniger und meine Ängste zu Beginn sind weg.

Feedback/Noten: Jede Woche gibt es Noten und die sind eigentlich immer sehr gut nachvollziehbar, nachdem man sein Wochenfeedback bekommen hat. Dazu gibt es immer eine persönliche Mitteilung des Professors, die sehr motivierend ist. Obwohl alles Online, hat man einen sehr intensiven Kontakt zum Professor. Mit den Noten bin ich sehr zufrieden.

Zeitschwierigkeiten: Die hatte ich im ersten MOdul zweimal, einmal wegen Einspringen im Job und einmal wegen Vorstellungsgespräch zu meinem neuen Job ab 1.1.. Habe immer vorher den Professor informiert und beides Mal eine Verlängerung von 24 h bekommen für das Assignment, dadurch konnte ich bisher alle Assignments rechtzeitig abgeben und es ist wirklich wunderbar mit dem eigentlichen Leben vereinbar.

Ich war das letzte WE mit meinem Vater auf Städtereise in Madrid. Auch da lies sich das Online-Studium super einrichten. Egal wo, ein Internetzugang und die nötige Zeit und man kann das super vereinbaren mit dem Leben. Allerdings scheint das nicht allen so zu gelingen. Im ersten Modul (12 Wochen) ist unsere Klasse von ca. 30 auf 24 Studenten geschrumpft. Wie es in den anderen Studiengängen aussieht weiss ich nicht.

Es ist was ganz anderes als vorher an der AKAD und es ist sehr spanned. Die Online-Bibliothek von Liverpool ist gigantisch und bietet zu jedem Thema viel Literatur. Es ist sehr akademisch, aber nicht praxisfremd. Die Recherche macht mir sehr viel Spass und daher bekomme ich gerade in den Diskussionen immer sehr gute Noten. Kritisches Denken ist erwünscht und dadurch das man angehalten ist die Theorien nicht nur wiederzugeben, sondern zu hinterfragen entwickelt man nochmal eine ganz andere Sicht auf die Themen.

Ich kann nur eines sagen: "Ich bin stolz ein Liverpooler zu sein." Habe dermassen eine Bindung zur Uni entwickelt und alle sagen meine Augen würden leuchten wenn ich vom Studium erzähle. Ich habe einen Entschluss gefasst, sollte ich den Master so erfolgreich weitermachen und mit dem neuen Job vereinbaren können, werde ich an der University of Liverpool noch den DBA machen, wenn ich ihn mir leisten kann. Nicht wegen des Titels, sondern weil ich jeden Tag soooo viel lerne, es Spass macht und ich mich persönlich absolut weiterentwickle. Die Herangehensweise des Studiums hilft mir jetzt schon im Alltag ungemein. Bin gespannt wie ich das Erlernte im neuen Job anwenden kann.

Ja, es hat geklappt. Zum 1.1. werde ich "Leiter Marketing & Sales" bei einer jungen und innovativen Firma. Habe dies ja schon in einem Thread geschrieben. Zum 8.1. fliege ich nach New Orleans auf Geschäftsreise und ich freue mich auf diese Aufgabe. Bin gespannt wie ich das hinbekomme. Der Titel ist für eine Einmann-Abteilung natürlich sehr hochgestochen, aber es ist eine chance. Ich darf das Europageschäft aufbauen und wenn das Unternehmen weiter so erfolgreich ist wie bisher, werde ich sicherlich bald auch MItarbeiter in meinem Bereich haben. Es ist schön das ich für alles zuständig bin und so zwar als Neuling oft vor Problemen stehen werde, aber dafür auch intensiv Erfahrungen machen werde. Und sind wir ehrlich, der Titel macht sich im Lebenslauf auch besser als viele andere Bezeichnungen. Es ist eine grosse Chance. Wir ziehen wieder Heim nach Deutschland, auch da freue ich mich darauf. Die Schweiz war eine schöne Erfahrung, aber die eigenen vier Wände und die jahrenlangen Freundschaften in D, die auch in der CH gehalten haben, sind schon ein Vorteil.

Bald von meiner Seite wieder mehr, sollte Interesse bestehen.