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Abschlussfazit

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Britta89

259 Aufrufe

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen kommt hier nun mein Abschlussfazit zu meinem Studium M.A. General Management an der IUBH.

Heute habe ich meine Graduierungsunterlagen bekommen, sodass ich seit heute wirklich komplett fertig bin :001_wub:

Überblick: Rahmenbedingungen und -daten

Beginn des Studiums: 01.02.2013

Ende des Studiums 08.04.2015

-> Insgesamt also gut 2 Jahre (allerdings nur, weil das Kolloquium um einiges später statt fand)

Schwerpunkt: Gesundheitsmanagement

Zusatzmodul (dazu gebucht): Human Resource Management

Vorbildung: Bachelor in Gesundheitsmanagement (Abschluss 2012)

2 Hausarbeiten geschrieben

8 Klausuren geschrieben

1 Thesis verfasst

1 Kolloquium absolviert

Hauptberuflich: Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin

Weiteres: TCM Lehrgang und Entspannungstrainerschein bei der "Impulse Schule" gemacht

Im 2. Semester 250 km weiter südlich gezogen

Positives

Die Studienbriefe waren echt klasse:

Der Stoff wurde super aufbereitet und die Skripte sind meistens interessant geschrieben. (Mit 1 oder 2 Ausnahmen)

Ich fand es klasse, dass man auf die Klausuren dadurch sehr gut vorbereitet war! Insbesondere bei der Doppel- (teilweise 4-fach XD) Belastung war das echt super

Die Flexibilität:

An der IUBH kann man tatsächlich lernen wann man will und was man will. Man hat komplett freie Zeiteinteilung. Es gibt keine Pflichtveranstaltungen. Die Klausuren können einmal monatlich an Samstagen geschrieben werden. Alle 2 Wochen wäre in meinem Fall aber schon schöner gewesen, da ich ja oft auch an Wochenenden arbeiten muss.

Verschiedene Lernmethoden:

Die Studienbriefe stehen in Buchform und online zur Verfügung. Man kann diverse Kontrollaufgaben absolvieren. Es gibt weiterhin Videoaufzeichnungen von Lehrveranstaltungen und man kann daran live teilnehmen. Außerdem gibt es die Vorlesungen auch als Audiodatei, sodass man sie bspw. bei langen Autofahrten hören kann. Zudem steht viel Zusatzliteratur zur Verfügung.

Super Betreuung:

Ich persönlich habe innerhalb von Stunden oder spätestens am nächsten Tag Rückmeldung oder Auskunft bei Fragen bekommen. Lediglich bei einem Dozenten musste ich auch mal 1-3 Tage warten - wobei ich das auch noch ok finde! Auf Arbeit antworten mir Mitarbeiter auch nicht ständig prompt auf meine Mails.

Ganz besonders loben möchte ich den Betreuer meiner Masterarbeit: Er hat innerhalb kürzester Zeit auf Mail geantwortet, sich mit mir "live" getroffen und 3 Mal ziemlich lange mit mir telefoniert. Er hat mir viel Freiraum für meine Wünsche und Ideen gelassen - mir aber auch Hinweise gegeben, wo ich aufpassen muss und mir im wissenschaftlichen Arbeiten sehr viel gelernt. Die Zusammenarbeit war wirklich perfekt - besser hätte ich es nicht treffen können.

Mitspracherecht der Studenten:

Was ich klasse fand war, dass wir Studenten selbst das Studium mit gestalten konnten. Wir wurden regelmäßig um Feedbacks gebeten und auch um eigene Ideen und Anregungen. Ich habe oft mitbekommen, dass Studenten etwas vorgeschlagen oder auch kritisiert haben und das dann umgesetzt wurde. Insbesondere bei der Gestaltung der Schwerpunkte fand ich das sehr wichtig und vorbildlich für viele andere Hochschulen.

Fernstudium-infos.de

Da ich ja hier nicht nur über die IUBH reflektieren möchte, sondern über mein Studium allgemein, möchte ich hier auch diese Seite aufführen. Der Zusammenhalt hier, wie man aufgebaut wird, wie man sich gegenseitig motiviert - all dies habe ich als sehr schöne Seite des Studierens empfunden und hätte es während des Studiums nicht missen wollen.

Unterstützung:

Die Unterstützung, die ich während meines Studiums bekommen habe, war phantastisch. Meine ganze Familie, mein Freundeskreis und mein Arbeitgeber stand hinter mir, hat mir Freiräume gelassen und mich aufgebaut. Außerdem haben mir insbesondere meine Familie und mein Freund den Rücken frei gehalten. Keiner war böse, wenn ich keine Zeit hatte, weil ich lernen musste. Jeder hat sich mit mir gefreut, wenn wieder eine Klausur vorbei war und jeder hat versucht mich aufzubauen, wenn irgendwas nicht so gelaufen ist, wie ich es gerne gehabt hätte.

Ganz besonders nett fand ich, dass der Vorstand meines Krankenhauses mich eingeladen hat, mir gratuliert und ein paar Blümchen überreicht hat. Da das Studium rein gar nichts mit meiner Ausbildung zu tun hat, finde ich das wirklich eine tolle, sehr nette und keineswegs selbstverständliche Geste!

Negatives

"Der Anspruch":

Puh, ich bin nicht sicher ob ich damit Recht habe, aber nichtsdestotrotz möchte ich es aufführen. Sicherlich liegt es auch daran, ob man sich leicht tut oder eher schwer lernt. Aber manchmal fand ich, dass es uns Studenten schon sehr einfach gemacht wird. Ich habe nahezu nur die Studienbriefe gebüffelt und damit gute bis sehr gute Leistungen erzielen können.

Ich hatte erwartet, dass deutlich mehr Transfer gefordert wird und man auch unbedingt Zusatzliteratur braucht. Auch fand ich es schade, dass wir uns eigentlich nichts selbst erarbeiten mussten. Ich finde, dass ein Masterstudium dazu anregen sollte, sich mit Themen sehr gut auseinander zu setzen und zu reflektieren. Klar ist es optimal, wenn der Stoff perfekt aufbereitet vor einem liegt - insbesondere wenn man nebenberuflich studiert. Aber dennoch hat es mir gefehlt.

(Damit möchte ich nicht sagen, dass das Studium leicht ist - das ist es sicherlich nicht.)

Umstände der Klausuren:

Schöner wäre es gewesen, wenn es doch möglich gewesen wäre, alle 2 Wochen Termine angeboten zu bekommen. Dies liegt aber an meinen Umständen - allgemein gesprochen finde ich monatliche Termine doch ausreichend.

Außerdem war insbesondere in München oft wirklich extrem viel los - dies führte dazu, dass oftmals ziemliche Unruhe herrschte, was mich manchmal schon gestört hat.

Notenfeedback:

Die Noten werden auf einer Plattform hochgeladen. Dort kann man dann nachschauen, ob die Note schon online ist. Dies führte dazu, dass ich teilweise 5x am Tag geschaut habe, weil ich so nervös war. Schön wäre es, eine Mail zu kriegen, wenn die Note online ist. Dies wird jetzt aber so umgesetzt (dank der Feedbacks der Studenten)

Computerprobleme/ Serverprobleme:

Was mich manchmal genervt hat war, wenn der Server mal wieder gesponnen hat und ich deswegen nicht an die Unterlagen kam. Allerdings kam das wirklich nicht oft vor, sodass es jetzt nicht wirklich problematisch war.

Neid und Gehässigkeit auf Station und von Mitschülern:

Tja, so manche der Mitarbeiter auf Station haben gewusst, dass ich studiere. Direkt damit konfrontiert wurde ich nur in Form von Sprüchen wie :"Du machst doch den Master, du musst das doch wissen" - beispielsweise wenn ich als Schülerin etwas nicht wusste und dann nachgefragt habe.

Allerdings bin ich nicht blöd und habe sehr wohl mitbekommen, dass so einige hinter meinem Rücken gelästert oder über mich hergezogen haben. Das trifft sowohl auf Pflegekräfte auf Station, als auch auf einige Schüler zu.

Aber da muss man einfach drüber stehen.. hilft alles nichts.

Doppelbelastung

Ich gebe zu, es klingt ziemlich größenwahnsinnig, eine Ausbildung, ein Studium, einen relativ großen Haushalt, einen Freund, 2 Lehrgänge und einiges an Ehrenämten gleichzeitig zu haben. Nichtsdestotrotz ist genau das mein Leben.. Ich habe mich bewusst für diese Dinge entschieden. Die Themen interessieren mich und Lernen fällt mir eben leicht. Genauso wie andere abends einen Krimi oder einen Liebesroman lesen, lese ich eben Bücher über Anatomie und Physiologie oder eben TCM Skripte.

Ich wusste zu jeder Zeit, warum ich das alles mache und was ich will. Das pusht mich immer wieder, sodass ich alles letztendlich gut meistern konnte.

Außerdem bin ich schon immer ein extrem ehrgeiziger und zielstrebiger Mensch mit nahezu perfektem Zeitmanagement. So ging das immer ziemlich gut zu managen.

Außerdem habe ich das Lernen einfach in meinen Alltag integriert - hierzu aber mehr später.

Lernverhalten

Ich habe mich beim Lernen zu 95% auf die Skripte verlassen. Diese habe ich zuerst durchgelesen, dann markiert und bei einigen Skripten nochmal zusammengefasst. Oft habe ich auch Lernkarten geschrieben. Ich lerne am leichtesten durch lesen und schreiben.

Vod- und Podcasts habe ich mir zwischendurch mal angeschaut - wegen dem schlechten Gewissen und auch, weil ich finde, dass man sich alles einfach mal anschauen muss. Letztendlich habe ich mir einfach den Stoff der Skripte eingeprägt. So manches Mal habe ich Wörter gegoogelt und weitere Infos zu Themen geholt, die ich spannend fand oder noch nicht so ganz sicher war.

Zum zeitlichen Lernumfang kann ich leider gar nichts sagen ^^ Es gab Tage, an denen ich überhaupt gar nichts gemacht habe, Tage an denen ich 1-2 Stunden gelernt habe und Tage, an denen ich 5 oder mehr Stunden gelernt habe. Eine Statistik habe ich nie geführt.

Meistens habe ich mich folgendermaßen organisiert, um zeitlich hinzukommen:

Erstmal die Klausurtermine gecheckt und geschaut, ob ich am Wunschtermin arbeiten muss (Schichtwechsel ist bei uns Schülern meistens nicht möglich - wer will dir schon einen Samstagsdienst abnehmen?)

Also wusste ich, dass ich bspw. in 6 Wochen zur Klausur gehe.

Dann habe ich ein Skript nach dem anderen durchgearbeitet. Bei Frühdiensten hatte ich bspw. 3 h Nachmittags Zeit, bei Spätdiensten vielleicht ein Kapitel vor der Schicht. Das meiste habe ich an freien Tagen gemacht. Da habe ich dann bspw. Vormittags 3 h gemacht und Nachmittags nochmal 2x2 Stunden.

Letztendlich kann ich euch keinen wirklichen Plan nennen, weil der nur in meinem Kopf exisitert. Aber es hat super geklappt.

Was mir besonders gut geholfen hat:

Ich hab das Lernen um mein Leben herum organisiert - mich also nicht nach dem Lernen gerichtet, sondern das Lernen nach meinem Leben. Wenn ich zB ins Freibad wollte, habe ich eben im Freibad gelernt. Wenn ich Sport machen wollte, habe ich die Skripte mit auf das Ergometer genommen. Eigentlich hatte ich die Skripte immer dabei: Beim Arzt, in der S-Bahn usw usw usw. So kann sicherlich nicht jeder lernen, aber ich persönlich komme super damit zurecht, oft kleine Einheiten zu lernen und nicht 2 h am Stück.

Außerdem habe ich die Zeiten genutzt, an denen mein Freund arbeiten war. So konnte ich die Zeit, die wir gemeinsam haben, auch wirklich und ohne schlechtes Gewissen nutzen.

Was mir sehr zu Gute gekommen ist: Ich gehe einfach nicht gerne weg - im Gegensatz zu vielen Leuten in meinem Alter. So konnte ich zB Freitag Abend und Nachts viel tun, weil ich einfach keine Diskos mag. Und Samstag früh aufstehen stört mich auch nicht :)

Was nun?

Erstmal kommt in 3 Monaten das Krankenpflegeexamen dran.

Ab Oktober habe ich eine neue Stelle (darüber darf ich leider immer noch nicht berichten) und werde

Pflegepädagogik studieren :) Diese Stelle vereint Gesundheitsökonomie, Lehren und Pflege, sodass ich wirklich alles habe, was mir Spaß macht und kann wirklich behaupten, meinen Traumjob bekommen zu haben.

Fernziel ist auf alle Fälle noch eine Promotion!

Wenn ich dann ein bisschen Geld zurück gelegt habe und räumliche Möglichkeiten habe, möchte ich auf jeden Fall eine kleine Heilpraktikerpraxis aufmachen - dies hat aber nicht wirklich mit dem Studium hier zu tun.

So, jetzt wisst ihr alles!

Hiermit verabschiede ich mich aus diesem Blog - werde aber natürlich weiter hier online sein und euch gerne eure Fragen hier beantworten!

Ich wünsche euch allen ganz, ganz viel Erfolg beim Studium! Haltet durch, es ist unglaublich toll das Zeugnis und die Urkunde endlich in der Hand zu halten!

Alles Gute und herzlichen Dank für eure tolle Unterstützung in den letzten Jahre! Hierfür bin ich der ganzen Forumsgemeinde sehr, sehr dankbar!

Eure Britta


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9 Kommentare


Wow, danke für das ausführliche Feedback!!:thumbup:

Viel Erfolg beim Examen und lass zwischendurch mal von dir hören!

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Forensiker

Geschrieben

Respekt! Wirklich beeindruckend, was du alles auf die Beine stellst!!

Das Fazit war wirklich sehr aufschlussreich und ausführlich. Vielen Dank dafür.

Weiterhin alles Gute und ich drück dir schon mal die Daumen für das (Krankenpflege-)Examen. Das wird dann ja nur ein ein Klacks ;-)

Gruß

Forensiker

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Danke für dein Feedback und ich hoffe wir hören öfter von dir :)

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Danke euch :) klar hört ihr von mir. Spätestens ab dem pflegepädagogik studium ;)

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Danke für die ausführliche Zusammenfassung. Aber mir ist trotzdem nicht richtig klar, wie Du all das gleichzeitig stemmen konntest, allerhöchsten Respekt!

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Danke. Mein Entschluss, den Master of Arts an der IUBH zu machen steht ja eigentlich auch schon fest, nur die Finanzierung geht grad leider nicht.

Zum "Anspruch": Ich fand die Bachelor of Arts Module schon sehr leicht, hatte in fast jeder Klausur eine 1,x, völliger Unterschied zu den Klausuren an der FernUni Hagen. :confused:

Aber ist ja auch immer indivduell von Mensch zu Mensch anders....

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Liebe Britta,

wir sind natürlich auch extrem stolz auf dich und deine tolle Leistung! Herzlichen Glückwunsch auch von mir persönlich, ich freue mich - als eines der Urgesteine des IUBH Fernstudiums - riesig, dass du dein Studium so erfolgreich abgeschlossen hast und deine Zeit bei uns so erfolgreich verlaufen ist.

Für die Zukunft alles Gute, du hast ja noch jede Menge vor... und viel Erfolg für dein Krankenpflegeexamen!

Besten Gruß,

Philipp

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Markus Jung

Geschrieben

Super Bericht, vielen Dank. Und toll, das du dein ganzes Master-Studium verbloggt hast. Das ist bestimmt noch für ganz viele interessant, die sich auch für diesen Studiengang oder allgemein das Fernstudium an der IUBH interessieren. Deinen Abschlussbericht habe ich in der Blogübersicht jetzt nochmal separat aufgeführt, damit er besser gefunden werden kann.

Sehr gefreut habe ich mich natürlich auch übe dein Feedback zu Fernstudium-Infos.de. Genau so und mit diesen Zielen wünsche ich mir hier die Community :-).

Viel Erfolg für die nächsten Schritte und ich freue mich weiter von dir zu lesen.

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Sehr interesaanter Eintrag! Vielen Dank dafür! :)

Du bist wirklich ein sehr fleißiger und ehrgeiziger Mensch.. ich wünsche dir bei deinen nächsten Schritten viel Erfolg!

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link