Mein Ziel - Der Hochschulabschluss

  • Einträge
    41
  • Kommentare
    333
  • Aufrufe
    7.598

Hoffen, Bangen, Warten, Verzweifeln

Forensiker

838 Aufrufe

Hallo liebe Blogleser,

 

ich habe den Kardinalfehler schlechthin gemacht. Über Weihnachten habe ich meine bereits abgegebene Thesis gelesen :blink:.

Von allen Leuten wurde ich gewarnt! Aber in der Überzeugung, eine gute empirische Arbeit abgegeben zu haben, ließ ich die Bedenken einfach nicht gelten.

 

Ein sehr großer Fehler! Ich habe die Arbeit nicht nur einmal gelesen, auch nicht zweimal, nein - mehr als dreimal.

Ich habe Mängel entdeckt! Gleich im Inhaltsverzeichnis findet sich ein Tippfehler, der sich auch als inhaltlicher Fehler auslegen ließe.

Bei einem Paragrafen schrieb ich statt 67g, 67h (Schaut mal auf eure Tastatur...:().

Im Literaturverzeichnis habe ich bei einer Quelle 2015 statt 2013 geschrieben und im Fließtext bei anderer Quelle einmal 2013 statt 2011.

Dazu kommt, wie bereits im letzten Blogartikel erwähnt, im Fazit ein fehlendes "en" am Ende bei dem Wort "Problembereichen".

Am schlimmsten ist jedoch, dass ich bei einer dreizeiligen Paraphrase am Ende, eine bereits zitierte Quelle vergessen habe anzugeben :(

(Ist ein Abschnitt in der Beschreibung des Studiendesigns).

 

Hatte daraufhin direkt beim Prüfungsamt angerufen und mitgeteilt, dass ich noch Fehler in der Thesis entdeckt hatte und daher noch heute eine korrigierte Version zusenden wollte. Doch die Dame vom Prüfungsamt teilte mir mit, dass dies nicht möglich sei. Lapidar: Abgegeben sei abgegeben. Auch wenn die Abgabefrist noch bis morgen gelaufen wäre.

 

Hinzu kommt, dass ich im Text nicht explizit daraufhingewiesen habe, welchen Zitationsstil ich verwendet habe (APA). Mein Betreuer meinte vor Erstellung der Thesis, dass der Stil ok sei. Entsprechend habe ich mich auch sehr streng daran gehalten.  Auch die Tabellen habe ich nach APA-Style erstellt. D. h. ohne vertikale Linien, siehe:  - KLICK - (Als ich mal einen Entwurf einer Dozentin gezeigt hatte, meinte sie, dass das so gar nicht ginge! :ohmy: - Belegt würde ausschließlich mit Fußnoten!)

 

Jedoch taucht diese Tabellenart auch in meiner zitierten Literatur auf, die überwiegend ebenfalls nach APA-Style erstellt wurde. 

 

Zusammen mit der einen fehlenden Quellenangabe im Fließtext und den gleichen Styles bin ich nun der paranoiden Meinung, dass mir dies als Plagiat und Strukturplagiat angekreidet wird.

 

Vor lauter Verzweiflung, weil ich inzwischen davon ausgehe, dass ich bei der Thesis durchfalle, habe ich bereits begonnen für eine neue Thesis Material zu sammeln.

Klingt vielleicht alles sehr schräg, aber bis ich ein Ergebnis bekomme, dauert es noch Monate!

 

Das macht mich wirklich wahnsinnig. Ich will nicht als Plagiator abgestempelt werden!

 

Sorry,

Forensiker

 


2 Personen gefällt das


18 Kommentare


Hallo Forensiker!

Ich glaube, das ist alles halb so schlimm. Man ist oft zu sich selber kritischer als zu wen anderen.

Einer Kollegin erging es so ähnlich, die hat nach der Gutenberg Plagiatsaffäre auch wieder ihre 8 Jahre alte Diplomarbeit hervorgekramt und gleich auf der ersten Seite einen Fehler gefunden (eine Quellenangabe doppelt dafür eine andere nicht zitiert) aber noch schlimmer sie hat den Namen des betreuenden Profs. Mehrmal falsch geschrieben, also echt mega peinlich. Dann ist sie zu ihrem alten Professor gegangen um auch zu fragen ob es noch korrigierbar ist und sich für seinen falsch geschriebenen Namen zu entschuldigen, mit dem Resultat dass der Professor wirklich die Diplomarbeit griffbereit hatte und ihr eine Dissertation angeboten hat. Sie hat es aus zeittechnischen Gründen nicht angenommen, bereut es aber mittlerweile ein wenig und überlegt ob sie sich jetzt nochmals melden sollte.

Was ich eigentlich sagen wollte, Fehler passieren, das ist ganz normal und wegen einer einzigen falschen Quellenangabe ist es noch lange kein Plagiat. Das sind ganz andere Kaliber. Und ich glaube dass sich in 99.9% der Arbeiten der eine oder andere kleine Fehler ist. Ausserdem war es ine Bacchelorarbeit und da müsste auch der Betreuende die Quellen nachschauen wenn er Korrektur liest. Also mach dir keinen Kopf und geniesse wenigstens die übrigen Feiertag

3 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich muss ja gestehen: Mir hätte das ja auch passieren können (dass ich die fertig abgegebene Arbeit nochmal lese und zig Fehler feststelle). 

 

Allerdings hast du ja selbst festgestellt: Ändern kann man nix mehr. Der Zug ist abgefahren. Was also nun? 

 

Klar, du kannst es schon so machen, wie du es gerade machst: Material für den zweiten Anlauf sammeln. Aber mal ehrlich. Wenn herauskommt, dass du bestanden hast (und ganz gleich, wie), würdest du dich dann nicht in den Hintern beißen, weil du deine kostbare Zeit dem Sammeln von Material gewidmet hast, das du nicht einmal benötigtst? 

 

;)

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Was soll ich machen?

Wie wird mir das ausgelegt? Ich hatte mich doch sofort gemeldet.

 

Soll wirklich alle Mühe neben Job, QM-Weiterbildung und Familie umsonst gewesen sein?

Immerhin war die Stimmung Zuhause zuletzt so miserabel, weil alle unter dem Stress gelitten hatten. Das kann ich und meine Familie nicht alles nochmal durchstehen. Ich bin im Grunde Perfektionist. Und dann so etwas! Ich bin unendlich traurig. Auch weil ich nicht einschätzen kann, wie diese 4 Rechtschreib- und der eine Zitatfehler bewertet werden. Dabei war der Hauptteil meine eigene Forschung, die es deutschlandweit so noch nie gab. Jede freie Minute habe ich da dran gesessen. Keine Minute während der Arbeitszeit, da ich das Studium komplett in meiner nichtvorhanden Freizeit absolviere.

 

Am liebsten würde ich mich in das letzte Loch verkriechen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Esme

Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe durch (fern)studierende Freunde und den WBH Stammtisch hier in der Region in der letzten Zeit einige Abschlussarbeiten angeschaut. Alle wurden ganz stolz auf den Tisch gelegt, gedruckt auf tolles Papier, wunderbar gebunden, edle Prägungen ... purer Stolz eben.

 

Bei allen - wirklich ALLEN - habe ich beim Überfliegen mindestens einen Fehler gefunden.  Und damit meine ich keine Quellen die fehlen oder falsch sind (edit: sowas prüf ich nicht, hätte man aber sicher auch was finden können). Sondern rein Optik, Rechtschreibung, Grammatik o.ä. ...

 

Jeder hat bestanden. Die meisten sogar sehr gut.

Bei manchen hieß es im Kolloquium "na, da sind aber Fehlerchen", bei manchen kam nichts und bei anderen, die von selbst auf den ein oder anderen Fehler hingewiesen haben, hieß es "oh, garnicht aufgefallen".

 

Soviel dazu.

 

Mein Fazit aus der Geschichte:   nicht verrückt machen.

bearbeitet von Esme
1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hm. Verstehe. Da ist die Enttäuschung über dich selbst, und was du deiner Familie nun dafür zugemutet hast, vermutlich am größten. 

 

Es ist schon schade, dass der Stress für dich jetzt noch nicht vorbei ist, wie erhofft, sondern im Grunde noch weiter geht, bis irgendwann die Noten da sind.

 

Vielleicht wird es aber doch so, wie Esme beschrieben hat: Die Fehler fallen nicht weiter ins Gewicht, weil der Rest der Arbeit so gut ist. Und wenn dir die Fehler beim ersten Mal Durchlesen nicht aufgefallen sind ... vielleicht auch den Prüfern nicht?

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Vier Rechtschreibfehler und ein Quellenfehler auf ... wievielen? 110 Seiten?

 

Wärst du mein Mann (der auch ein elendiger Perfektionist ist!!), dann würde ich sagen:  halt mal die Luft an! Und dann atme tief durch und BERUHIG DICH!

 

Geh ne Runde Laufen. Oder Schwimmen. Irgendwas, das den Kopf frei macht. Und dann genieß die Zeit mit deiner Family. Du kannst es jetzt nicht mehr ändern und ich wage zu behaupten, dass du wegen der Kinkerlitzchen sicher nicht durchgefallen bist. Also lass den Quark mit Stoff für neue Arbeit sammeln usw - du weißt es doch selbst! Calm down. Werd wieder normal. Alles ist gut. Oooooooooomh.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@TomSon

Ja, meine Frau, aber vor allem meine Kinder (8 und 10 Jahre) tun mir leid. 

Die vergangene Zeit war echt schwierig und ich hatte Zeit wenig Zeit für meine Kinder. Ich könnte nur noch heulen, so fix und fertig wie ich jetzt bin.

 

Eine Abzug in der Note wäre ja völlig in Ordnung. Ich weiß halt nicht, ob das möglich ist. Oder ob man deswegen gleich durchfällt.

 

@Esme

Wir wollen am 3.01. zum Skifahren. Das hatte ich eigentlich als Belohnung gebucht, weil ich zu dem Zeitpunkt dachte, ich hätte bis dahin entspannt die Thesis abgegeben. Vielleicht lenkt mich das etwas ab.

 

Obwohl ich jetzt wirklich keine Lust auf Urlaub habe.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Meine Betreuerin hat erzählt, dass manche eine Note schlechter bekommen haben wegen mangelnder Rechtschreibung.

Ich hab dann gefragt, was sie unter "mangelnder Rechtschreibung" versteht. Ich dacht da an 10-20 Fehler auf 50 Seiten. Weißt was ihre Antwort war?  Etwa:  "naja, da waren gefühlt auf jeder Seite mindestens 10 Fehler - das kommte man kaum lesen"  ...   -_-

 

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
oliverkreimer

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo, ich bin zwar für die DIPLOMA tätig, dies ist aber mein privater Account hier. Aus eigener Erfahrung vermute ich, daß wohl wegen der 3 genannten gefundenen Fehler eher wenig passiert. Auf meiner Diplomarbeit damals (das ist schon mehrererere Winter her) stand auf dem Deckblatt Pof. Dr. K... (es fehlte das 'r' in Prof.!). Damit hätte ich beinahe den Peinlichkeitspreis gewonnen... 

 

Tl;dr: keine Panik!

 

Oliver

Nachtrag/Bearbeitung: Ich habe nichts mit Prüfungen etc. zu tun; kann, will, werde und darf also nix zu der Arbeit sagen - ich kann sie gar nicht einsehen!

bearbeitet von oliverkreimer
2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Um mal kurz dienstlich zu werden: schön, daß jemand über sein Studium bei uns bloggt - ich drücke natürlich die Daumen! i.A. Oliver Kreimer

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 38 Minuten, oliverkreimer sagte:

Hallo, ich bin zwar für die DIPLOMA tätig, dies ist aber mein privater Account hier. Aus eigener Erfahrung vermute ich, daß wohl wegen der 3 genannten gefundenen Fehler eher wenig passiert. Auf meiner Diplomarbeit damals (das ist schon mehrererere Winter her) stand auf dem Deckblatt Pof. Dr. K... (es fehlte das 'r' in Prof.!). Damit hätte ich beinahe den Peinlichkeitspreis gewonnen... 

 

Tl;dr: keine Panik!

 

Oliver

Nachtrag/Bearbeitung: Ich habe nichts mit Prüfungen etc. zu tun; kann, will, werde und darf also nix zu der Arbeit sagen - ich kann sie gar nicht einsehen!

 

 

Vielen Dank für die privaten Anmerkungen!

 

Ja, dass hier nichts Prüfungsrelevantes geäußert/verwertet werden kann/darf/muss, ist mir völlig klar. 

Das erwarte ich auch gar nicht. Ich nutze den Blog als eine von vielen Bewältigungsstrategien, um mit meinem seelischen Befinden klar zu kommen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Zitat

 

ich habe den Kardinalfehler schlechthin gemacht. Über Weihnachten habe ich meine bereits abgegebene Thesis gelesen 

 

 

Böse Falle!

 

Puh, du wirkst schon ziemlich fertig und es scheint so, als hättest du dich da jetzt immer weiter rein gesteigert und kommst kaum noch wieder da raus. Kennst du das auch von anderen Situationen? - Wie bist du da damit umgegangen? Kann ja jetzt nicht sein, dass du die nächsten Monate bis zur Note nur noch ein Nervenbündel bist...

 

Was du noch tun könntest, wäre vielleicht mal ganz allgemein bei deinem Betreuer oder auch beim Prüfungszentrum nachzufragen, was so die Kriterien sind und welches Gewicht formale Bereiche wie Zitate oder auch Rechtschreibfehler haben. 

 

Von dem, was du bisher so geschrieben hast, könnte ich mir zwar vorstellen, dass es dafür eventuell Abzüge geben könnte, allerdings sehe ich da eigentlich nichts, was für sich genommen dazu führen sollte, dass du durchfallen könntest. 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Schalte einen Gang zurück, es ist "nur" eine Bachelorarbeit. Ich hab beim durchblättern als ich das fertig Gebundene Werk in den Händen gehalten habe auch fehler entdeckt. Ist egal! Geniese die Zeit und lass dich überraschen :-) Ist am Ende halb so wild, glaub mir!

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Forensiker, mach dich nicht verrückt!

Selbst Fachbücher (mit Lektoren) haben in der ersten und zweiten Auflage (und manchmal auch danach noch) Fehler!

 

Es ist NUR eine Bachelorabeit und Plagiat sieht ganz anders aus.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke an alle. Ich werde versuchen zu entspannen.

 

@Markus - ich war noch nie in so einer Situation, daher kenne ich das auch so nicht.

Es kamen ja  viele Dinge zusammen. Interner Jobwechsel, zum Studium parallel noch eine QM-Ausbildung, die Erstzertifizierung, weiterhin Fulltimejob, Familie, Todesfälle. Teilweise alles gleichzeitig.

 

So gesehen bin ich ja noch richtig gut dabei, wenn ich aktuell "nur" ein Nervenbündel bin.

 

Und - ich habe meinem Betreuer gemailt, nachdem er mich heute an den Abgabetermin (29.12. - Aber ich wollte ja, dass die Arbeit vor Weihnachten weg ist.) erinnert hat.

Er wollte damit nicht sagen, dass ich es vergessen hatte. Nein - eher in der Art, dass er heute an mich gedacht hat.

 

 

3 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Zitat

 ich habe meinem Betreuer gemailt,

 

Sehr gut!

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Du bist inzwischen hoffentlich im Skiurlaub und etwas entspannter!

Ich kann mich nur allen anderen anschließen, ich kann mir kaum vorstellen, dass Du eine Bachelor-Arbeit wegen der von Dir genannten Fehler nicht bestanden hast.

 

Einen schönen Urlaub mit ordentlich Schnee!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Forensiker

Geschrieben

Ja, danke. Bin schon entspannter.

Wir haben zwar gerade das Fahren abgebrochen, weil mein Sohn wohl eine Magen-Darm-Infektion hat, aber Schnee und Wetter ist ok.

 

Wir gehen heute früh ins Bett und dann wird das schon wieder.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 8
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls