• Einträge
    76
  • Kommentare
    553
  • Aufrufe
    6.038

Bachelorarbeit - Teil 3

Esme

402 Aufrufe

Wir kucken auf die Uhr - 6. Januar 2016!  Wie die Zeit vergeht. Ein frohes neues Jahr euch allen!

 

Ich habe die Feiertage gut überstanden, wenn auch vielleicht etwas überfressen. Aber das war auch schon mal schlimmer. Für mich war dieses Jahr eifach kein Weihnachten. Und kein Silvester. Dafür war ich gedanklich zu sehr mit der Thesis und den Fristen beschäftigt. Aber es war trotzdem schön und erholsam. Habe ich doch Weihnachten echt garnichts gemacht fürs Studium. "Nur" Familie.

 

Jetzt daheim habe ich dann doch tatsächlich mal richtig angefangen die Thesis zu schreiben. Erst nur die drei Seiten Einleitung zumindest bis dahin, wo mir Infos aus der Arbeit fehlen. Und heute habe ich tatsächlich vier Seiten Theorie geschrieben. Lean Philosophie, Lean Management ... folgt morgen noch Verschwendung und dann die Theorie zu ein paar einzelnen Lean Methoden.

Danach fehlt "nur noch" das Kapitel zur Methodik und der Ist-Situation, das mit den Interviewergebnissen und dann das wo ich Theorie und Interviews verknüpfe. Hm. Immerhin habe ich schon ca. 1/6 der Arbeit - daran halte ich mich fest ^^

 

Ab und an muss ich nochmal Bücher wälzen um einzelne Zitate zu suchen. Ich habe zwar viele in Citav gespeichert, aber nicht immer die benötigten. Und manche Themen habe ich doppelt und dreifach. Tja, hilft nix.

 

Ich gehe davon aus, dass mir die letzten Kapitel leichter von der Hand gehen. Da muss ich nicht immer Zitate suchen, sondern weiß worüber ich schreibe - meinen beruflichen Alltag und das, was mir Kollegen dazu gesagt haben. Im Prinzip habe ich das schon im Kopf. Wird schon werden ^^

 

Obwohl ich inzwischen den Zeitdruck spüre (was ich scheinbar brauche ...) plane ich noch "Freizeit" ein. Sa wird bei Freunden gegrillt, Mo gehe ich mit einer Freundin frühstücken. Sind zwar nur Kleinigkeiten, aber ich schwanke zwischen "wuah - ich habe dafür keine Zeit!!!" und "doch, Auszeit muss sein". Es gewinnt die Auszeit, genau wie bei den Spaziergängen, die wir derzeit täglich machen. Einfach mal eine Stunde an die frische Lust, das Hirn mit Sauerstoff fluten.

 

Was bin ich froh, wenn die Thesis erledigt ist! Jedes Mal denke ich mir wieder, dass ich nie nie nie einen Master machen werde. Dafür habe ich schon tausend andere dinge im Kopf, die ich jetzt dann bald machen werde. Angefangen bei einem Disney Puzzle, das schon seit Weihnachten 2014 im Schrank liegt :D

 

Jetzt aber erstmal noch eine Runde Entspannung und dann ab ins Bett - morgen gehts trotz Urlaub früh raus!

 

Gute Nacht wünscht:
Esme.


15 Personen gefällt das


10 Kommentare


Beetlejuicine

Geschrieben

Du klingst immer noch entspannt :-)

 

Wir gehen derzeit auch jeden Tag raus, gerade diese Tage im Schnee waren so schöööön :-)

 

Viel Erfolg beim Schreiben!

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
snowchild

Geschrieben

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mich gefragt: Die Einleitung schreibt man doch zum Schluss, wenn die HA oder Thesis fertig ist und man in der Einleitung entsprechend auf Abschnitte verweist (Leitfaden/Aufbau) und die einleitende Theorie verfasst und zum Thema hinführt bzw. das große Ganze zus.faßt und zugleich z.B. Thesen/Fragen aufwirft. 

Ich denke auch, dass Abstand zur Arbeit durch Freizeit/Freiraum zwischendurch wichtig ist, um das Hirn mal durchzupusten. ;)

Weiterhin viel Erfolg.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Takezo

Geschrieben (bearbeitet)

vor 3 Stunden, snowchild sagte:

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mich gefragt: Die Einleitung schreibt man doch zum Schluss, ...

 

Könnte man so sehen, aber soweit ich mich erinnern kann hat Kornmeier in seinem Gugelhupf-Buch ("Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht") auch empfohlen, die Einleitung zu Beginn zu schreiben. Nachdem die Feingliederung steht ist die Arbeit ja kein Zufallsprodukt mehr und man kann bereits in der Einleitung auf alles (vorausschauend) eingehen (oder so ähnlich :lol:).

 

Ja Esme, dann gibt mal "Gas" und viel Erfolg!

bearbeitet von Takezo

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Warten wir mal ab mit dem "nie nie nie einen Master"!  :rolleyes:

Wenn Du abgegeben hast, dann wird sich nämlich das süchtig machende Gefühl einstellen, diesen Elefanten entgegen eigener Befürchtungen letztlich doch geschafft zu haben.

 

Viel Erfolg weiterhin für die Arbeit!

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ja, ich habe das auch öfter gelesen, dass man die Einleitung zum Schluss schreiben soll. Mir hat das aber geholfen überhaupt mal einen Anfang zu finden. Außerdem habe ich da meine Gedanken sortieren können - und das betriebliche Umfeld ändert sich ja auch nicht im Verlauf der Arbeit. Natürlich werde ich die Einleitung am Ende nochmal überarbeiten und ändern. Aber das ist ja auch kein Problem.

 

das mit dem Master ist für mich fix. Die Zeit und das Geld (und vor allem die Energie!) werde ich für diverse andere Dinge nutzen. Privatleben und so ^^

die SAP Zertifikate möchte ich noch machen. Aber da muss ich schauen wie es zeitlich ausgeht.

3 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Fazit zum Schluss klar. Aber die Einleitung? Ich finde es schon ganz sinnvoll, diese zumindest in einer "Arbeitsversion" zu Beginn zu erstellen, als Orientierung für einen selbst, so wie Esme es beschreibt - auch wenn diese dann im Laufe der Arbeit vermutlich mehrmals angepasst wird. Ich hatte meine damals auch am Anfang geschrieben. 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Du hörst dich noch entspannt an und so Auszeiten wie Frühstücken müssen sein. Ich plane es auch so, zB Sonntag morgen schreiben, dann zu einer Freundin und Abends weiterschreiben, hilft ja alles nichts wenn die Nerven blank liegen.

Die Einleitung habe ich auch vorgeschrieben und arbeite sie nochmal aus, wenn ich dann fertig bin und passe sie ggf. an.

LG

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
snowchild

Geschrieben

@Markus Jung Das ist sicherlich kein Muss und u.a. Esme hilft es ja offensichtlich die Einleitung am Anfang zu schreiben, hier dürfte jeder bis zur BA-Thesis auch genügend Erfahrungen gesammelt haben.

 

Meine persönliche Meinung ist, dass das (immer wieder umstrukturierte) Inhaltsverzeichnis, also die einzelnen (Unter-)Kapitel die erste Struktur bilden - natürlich nachdem man sich grundsätzliche Gedanken zum Aufbau gemacht hat ... ;) Diese mit Inhalten & Leben füllt usw. Hier wird ja noch viel umgebaut ... Und wenn alle Inhalte stehen und "man" den Überblick hat, dann kommt der Überbau, die thematische Hinführung sowie die Verweise auf einzelne Hauptabschnitte = Einleitung. 

Viele Wege führen nach Rom. Bei dem Blogeintrag von Esme fiel mir das einfach auf - und ich wollte meine Gedanken mit Euch teilen. :)

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Beetlejuicine

Geschrieben

Ich finde man muss auch nicht zwingen einen Master machen. Ich bräuchte ihn beruflich nicht und habe mit den vielen Weiterbildungen auch noch andere Skills erhalten. Ich würde es grob so bezeichnen, dass man im Studium wissenschaftliches (Er)arbeiten lernt und globale Zusammenhänge seines Fachs. Die Weiterbildungen hingegen, bringen konkretes Handwerkszeug für das Tagesgeschäft.

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich kenne es auch so, dass es absolut Sinn macht, die Einleitung zum Schluss zu schreiben.

Man hat ja das Exposé zur Orientierung. So sollte es jedenfalls sein!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link