Über mich

Hallo Leute ! puh wie fange ich an ?

Ich bin 27 Jahre alt und habe vor etwas in meinem Leben zu ändern. Wie man dem Blog entnehmen kann bin ich ehemaliger Hauptschüler, ein fürchterliches Stigma in der heutigen Zeit und Gesellschaft. Umso motivierter bin ich, meine Fehler aus der Vergangenheit zu beseitigen.

Mal kurz etwas zu mir:
Ich war damals nicht der fleißigste Schüler, im Gegenteil, ich hatte so viele andere Dinge im Kopf nur eben nicht die Schule. Und so begann es, ich schloss die Schule damals mit dem qualifierzten Hauptschulabschluss ab, darauf hin folgte eine Erstausbildung ( in der Gastronomie). Zu meinem Glück reichten die Noten um die mittlere Reife zu erlangen, für mich damals ein wirklich tolles Gefühl :) ! Leider, wie es eben so ist, wusste ich mit 16 Jahren nicht wohin der Weg mal gehen soll, und so merkte ich schon während der Ausbildung das ich in diesem Beruf nicht arbeiten wollte. Nach der Ausbildung folgte der Zivildienst, ein Wendepunkt in meinem Leben und die wohl intensivste Zeit für mich und meine Persönlichkeitsentwicklung. Doch wohin ? Nach kurzem überlegen war klar ich geh ins Krankenhaus. Medizin ? Mit Menschen arbeiten ? Klingt gut.

 

Ich absolvierte also meinen Zivildienst im Krankenhaus und bekam einen Einblick in das Berufsleben eines Krankenpflegers, mir war klar hier gehörst du hin! Motiviert und mit hohem Engagement konnte ich die Ausbildungsabteilung und die PDL damals überzeugen und erhielt einen Ausbildungsplatz zum Krankenpfleger. Ich war überglücklich und die 3 Jahre Ausbildung waren wirklich mit die schönste Zeit meines bisher jungen Lebens. Ich schloss die Ausbildung mit einer Gesamtnote von 1,3 ab, und lies selbst meine Mitschüler, welche Abitur hatten, weit hinter mir zurück. Die Übernahme in meinem Lehrkrankenhaus war vorhersehbar und ich wurde direkt auf meiner Prüfungsstation übernommen, arbeite nun seit 4 Jahren auf einer chirurgischen ITS.

Jetzt nach 4 Jahren setzt allerdings eine gewisse Ernüchterung ein, und die anfängliche Euphorie beginnt abzuflauen. Ein Grund dafür ist die privatisierung der Krankenhäuser und die folgen in der Krankenpflege. Massive Überstunden, 3 Schichtsystem, Personalunterbesetzung sind die Realität in der Pflege und ich habe vor Etwas zu ändern an meiner Situation.

Fakt ist ich fühle mich im Gesundheitssystem und in der Medizin zuhause, nur eben nicht in der Pflege. Zuviele Baustellen gibt es in diesem Beruf und es werden immer mehr. Und so keimte in mir der Wunsch nach mehr auf, eine Position um aktiv im Gesundheitssystem mitzuwirken und hinter die Kulissen zu blicken. Ein Studium ist dafür unumgänglich. Auch merke ich das mich der Alltag immer mehr in seine Fänge zieht, ich möchte gerne wieder lernen , meinen Horizont erweitern.

Problem, ich habe kein Abitur, nicht mal einen richtigen Realschulsabschluss um damit zu studieren. Mein erster Gedanke war das Abitur nachzuholen, was allerdings meine Pläne um 3 Jahre verschieben würde..
Ich hörte davon das man auch ohne Abitur studieren kann und es jährlich immer mehr Studenten gibt die dies machen. Ich ging in mich und dachte darüber nach was ich studieren möchte und wie ich dieses Ziel erreichen könnte. Ich entschied mich für eine Weiterbildung. Mit einer einschlägigen Weiterbildung im Gesundheitswesen, mit einem Mindestumfang von 400 Stunden, besitzt man die formale Voraussetzung um an fast jeder Hochschule in Deutschland zu studieren.

 

Da für meine derzeitige Situation ein Vollzeitstudium/Präsenzstudium nicht in Frage kommt ( allein aus finanziellen Gründen), habe ich mich mit dem Thema Fernstudium intensiv auseinander gesetzt. Und lese jetzt schon seit gut einem halben Jahr hier im Forum/Blog still und heimlich mit ^^ Viele Personen hier haben mich dazu motiviert und inspiriert meinen Weg nun zu gehen , danke dafür !

Was möchte ich gerne studieren ?

 

Pflegemanagement oder Gesundheits u. Sozialmanagement.

Von allen Hochschulen gefällt mir die HFH am meisten, Gründe dafür sind:
1.) die richtigen Studiengänge + ansprechendes Curriculum
2.) ein Studienzentrum der HFH liegt direkt in meinem Wohnort, Anfahrt von Zuhause zum SZ 15 minuten ^^ Perfekt !
3.) Zulassungvoraussetzung erfolgt über das Abitur oder eine Weiterbildung
4.) Guter Preis

 

Warum der Umweg über eine Weiterbildung ?

Meine Freundin ist selbst derzeit Studentin (Vollzeit) und befindet sich im 5. Semster, aus finanzieller Hinsicht ist daher ein Parallelstudium nicht so angebracht. Also werde ich die Zeit bis sie fertig ist überbrücken.

Welche Weiterbildung plane ich ?

Ich werde ab Mai eine Weiterbildung zur "Fachkraft zur Leitung im Gesundheits, Pflege und Sozialwesen" absolvieren, diese hat einen Workload von knapp 1000h und streckt sich auf 18 Monate ( 3 Semester).

 

2 Vorteile der Weiterbildung:
1.) Es ist eine zertifizierte Fernweiterbildung , das bedeutet ich habe die Möglichkeit erste Erfahrungen im Fernunterricht zu sammeln. Mit allem was dazu gehört, Onlinecampus, Lehrbriefen, Präsenztagen und Betreuern. Die Weiterbildung schließt mit einer Facharbeit (wissenschaftliches Thema) ab und hat einen Umfang von 40-60 Seiten , somit betrachte ich die Weiterbildung also als kleines "Vorstudium" :)

2.) die Inhalte der Weiterbildung sind eine perfekte Vorbereitung auf meine Wunschstudiengänge ! BWL, Personalführung usw.
Das bedeutet ich könnte mit Vorkenntnissen in das Studium starten und hätte einen relativ sanften Einstieg. Mir ist allerdings bewusst das der Schwierigkeitsgrad einer Weiterbildung nicht mit einem Studium vergleichbar ist !

So das war jetzt echt ne Menge Text, puh. Tat richtig gut das mal von der Seele zu schreiben.

Abschließend noch:
Ich habe vor meinen Weg in diesem Block zu dokumentieren, also vom Beginn der Weiterbildung bis Ende und hoffentlich noch mit meinem Wunsch vom Studium :)

Vielen Dank fürs lesen !

Grüße Robwood :P


10 Personen gefällt das


13 Kommentare


Das klingt nach einem sehr guten Plan! Herzlich Willkommen und viel Erfolg :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 51 Minuten, Julia sagte:

Das klingt nach einem sehr guten Plan! Herzlich Willkommen und viel Erfolg :)

Vielen Dank erstmal!  :) Ob der Plan gut ist wird sich noch herausstellen. Aber ich bin sehr zuversichtlich und motiviert :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich drücke dir die Daumen, dass alles so klappt, wie du dir das vorstellst. ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Stefania85

Geschrieben

Es ist nie zu spät, um nochmal durchzustarten 

:thumbup:

 

Wo machst du deine Weiterbildung und wie ist das Ganze aufgebaut? Was kostet das? Bekommst du die Unterstützung durch den Arbeitgeber?

 

Beste Grüße 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Stefanie: leider bekomme ich vom AG keine Unterstützung und muss die gesamte Weiterbildung selbst bezahlen. Kostenpunkt: 3600 € allerdings habe ich bereits Meisterbafög beantragt und bin guter Dinge *Daumen drückt*

 

Meine WB absolviere ich bei der Höher Management GmbH - Akademie für Pflegeberufe. Das ganze ist modular aufgebaut, jedes Modul schließt mit einer Note ab und bildet die Vornote für die theoretische "Prüfung". Die WB schließt nicht mit einer klassischen Prüfung ab sonder mit einer Facharbeit, wobei der schriftliche Teil die theoretische Endnote ergibt und das Kolloquium die praktische Note. Zum Schluss gibt es ein Zertifikat und ein Zeugnis ( staatlich anerkannt und zertifiziert durch die ZFU). :thumbup:

 

Lg Robwood

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank, dass du uns deinen Weg und deine Ziele geschildert hast. Ich bin gespannt zu verfolgen, wie es bei dir weitergeht.

 

Einen Punkt verstehe ich nicht ganz:

Zitat

Meine Freundin ist selbst derzeit Studentin (Vollzeit) und befindet sich im 5. Semster, aus finanzieller Hinsicht ist daher ein Parallelstudium nicht so angebracht. Also werde ich die Zeit bis sie fertig ist überbrücken.

 

 

Ist deine jetzt geplante Weiterbildung wirklich (auch finanziell) so viel weniger aufwändig? - Hast du dich mal erkundigt, ob die du dort erbrachten Leistungen zumindest teilweise auch auf dein späteres Studium anrechnen lassen kannst? Denn sonst kommt dieser Aufwand ja quasi noch obendrauf.

 

Ich bin auch schon gespannt was, du von der Höher Akademie so berichten wirst. Davon gehört habe ich schon, bisher ist dazu hier im Forum aber kaum was zu finden.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Forensiker

Geschrieben

Gute Entscheidung. Dein Ausbildungsweg ist dann fast der gleiche wie meiner (schau in meinen 2. Blogartikel :-))

Hast du dir schon mal Gesundheitsmanagement bei der Diploma angeschaut?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
WillWasWerden

Geschrieben

Ich bin 27 Jahre alt und habe vor etwas in meinem Leben zu ändern.

Ich empfehle http://www.amazon.de/gp/product/3426657066/ref=s9_simh_gw_g14_i3_r?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=desktop-6&pf_rd_r=1BHVXX036HF620NS6F2K&pf_rd_t=36701&pf_rd_p=862821027&pf_rd_i=desktop

 

Nichts überstürzen !

 

Wie man dem Blog entnehmen kann bin ich ehemaliger Hauptschüler, ein fürchterliches Stigma in der heutigen Zeit und Gesellschaft.

 

Wie bitte ??? Die Hauptschule ist einfach eine Schulform neben der Förderschule, der Realschule und dem Gymnasium. Weder besser noch schlechter als die anderen, sondern einfach auf einen bestimmten Schülertypen "ausgelegt".

 

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Forensiker

Geschrieben

Finde ich auch.

 

Leider zeigt die reale Welt halt ein anderes Bild.

 

Und das setzt sich immer so weiter fort... "Bachelor" als "akademischer Hauptschulabschluss".

 

FH-Abgänger als "Halbakademiker" 

Professoren von der FH sind für Uni-Profs keine echten Profs usw. usw.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

Hallo Robwood,

 

deine Pläne hören sich für dein Alter erstmal gut an. :)

Ich bin selbst im Gesundheitswesen tätig und mag Medizin, bin aber inzwischen ernüchtert und habe keine Lust mehr darauf.

 

Wenn du später noch  Gesundheits u. Sozialmanagement oder etwas ähnliches studierst, solltest du darauf achten, es "breiter" anzulegen, falls du in 10 Jahren dem Gesundheitswesen den Rücken kehren möchtest - nur als Tipp am Rande.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das klingt alles ganz durchdacht und ich drücke dir die Daumen.

 

Gibt es eigentlich einen Grund, warum Du nicht die Fachweiterbildung in deinem Arbeitsbereich machst? In deinem Fall wäre die Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege doch auch sehr interessant und würde doch bestimmt auch die Zungangsvorraussetzungen für das Studium erfüllen.

Aus meinem Bekanntenkreis weis ich auch, dass die Krankenhäuser sehr häufig die Weiterbildung fördern und diese Leute händeringend suchen. Auch der Sprung aus der Pflege z.B. in die Medizingerätebranche oder Pharmaindustrie (z.B. CRA) ist damit durchaus möglich. Ich glaube, dass die Krankenpflege einige Möglichkeiten bietet, die es früher vielleicht nicht gab.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Pinguinchen

Geschrieben

Am 28.3.2016 at 15:31 , StefanMA sagte:

Gibt es eigentlich einen Grund, warum Du nicht die Fachweiterbildung in deinem Arbeitsbereich machst? In deinem Fall wäre die Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege doch auch sehr interessant und würde doch bestimmt auch die Zungangsvorraussetzungen für das Studium erfüllen.

Hallo,

arbeitet Robwood überhaupt auf einer Intensivstation bzw. in der Anästhesie? Zwischen dem Stationsleiterkurs und der FWB An+Int liegen inhaltlich Welten. Falls Robwood in diesem Bereich arbeiten sollte, gehe ich ganz stark davon aus, dass er sich mit der FWB bereits auseinandergesetzt hat...ja, das bekommt man dort von Anfang an mit, dass die FWB An+Int sehr gerne gesehen wird - da setzt sich zwangsläufig jeder mit auseinander, der dort arbeitet. Diese FWB ohne Kenntnis in diesen Bereichen zu beginnen ist jedoch absolut nicht empfehlenswert. Das wollte ich nur mal so nebenbei erähnen.

Was ich aber auch noch schreiben wollte:

Ich kann schon nachvollziehen, dass "Hauptschulabschluss" ein persönliches Stigma bedeuten kann - ABER: welcher 16-jährige kennt denn schon seinen Weg? Den kannte ich damals in dem Alter auch nicht...und auch heute bin ich mir auch nicht immer wirklich sicher, ob das, was ich tue, wirklich richtig bzw. sinnvoll ist. Geh nicht zu hart mit Dir ins Gericht. Du warst jung - und das ist okay. Du hast die tolle Gabe, dass Du Dich weiterentwickeln möchtest und vor allem auch KANNST und tust. Das finde ich klasse!

 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Leider gab es, ich nennen es mal,"Rationierungsmaßnahmen" was bedeutet Personal wurde umverteilt bzw. entfernt ( gekündigt). Ich konnte innerhalb der Klinik bleiben wurde allerdings in dem OP-Saal versetzt. Was im nachhinein einen großen Vorteil für mich hat, sehr gute Arbeitszeiten , perfekt für die Weiterbildung. Allerdings nicht in der Anästhesie was ja Aufgrund der ITS-Erfahrung naheliegend wäre. Nein ich bin jetzt OP-Pfleger und fange bei Null an 🙁 Von daher kommt eine Weiterbildung in der Anästhesie bzw. Intensivpflege erstmal nicht mehr infrage, aber ja ich hatte mich damit schon auseinander gesetzt !

 

Problem war einfach ich habe keine Klinik in der nähe gehabt, wo man sich neu bewerben hätte können. Außerdem musste ich mich aus finanziellen Gründen dafür entscheiden, da ich Alleinverdiener bin und meine Freundin Vollzeit studiert.

 

Jetzt heißt es erstmal erneut durchbeißen und mein Ziel nicht aus den Augen verlieren 💪

 

Und danke für soviel Mut und Zuspruch ! Ja ich weiß mit dem Hauptschulabschluss ist so ne Sache, aber es geht mir eher ums Prinzip. Ich will mir vorallem mir selbst etwas beweisen und auch anderen Mut machen das alles in Deutschland möglich ist wenn man es will 😎 !

 

Schönen Sonntag euch allen noch 😀

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link