M.A. BWL an der PFH Göttingen

  • Einträge
    51
  • Kommentare
    172
  • Aufrufe
    5.157

Ein bisschen Rumgeweine

TylerRae

413 Aufrufe

Ich bin heute Abend etwas depri. Grund ist meine weitere berufliche Planung nach meiner Elternzeit.

 

Im November kehre ich an meine Arbeitsstelle zurück. Ich arbeite in einem dreiköpfigen Team innerhalb einer Finanzabteilung an einem speziellen Thema, das nur für unsere Branche Bedeutung hat und das Außenstehende weder verstehen noch aufgabentechnisch einordnen können. Da das erste Kitajahr ja immer sehr von Krankheiten geprägt ist, habe ich eigentlich vor, noch ein Jahr da zu bleiben und dann ist es höchste Zeit für einen Wechsel. Ich bin schon länger unzufrieden und das hat mehrere Gründe:

- da das Thema niemand kennt, möchte ich keine weiteren Berufsjahre dort "verschwenden", da ich Angst habe, dann nicht mehr woanders unterzukommen (also in anderen Unternehmensbereichen, siehe Punkt 2)

- wir sind in einer Finanzabteilung angesiedelt, da keine andere Abteilung das Thema damals übernehmen wollte. Seit ca. 1,5 Jahren gibt es einen Trend, dass wir immer öfter für Finanzaufgaben eingespannt werden ("Nur übergangsweise, weil so viele krank sind!", "Nun seid doch mal solidarisch, wir sind doch EINE Abteilung!") und ich eines eigentlich nie wollte: in den Finanzbereich gehen! Nun sieht es so aus, dass ich von 10 Berufsjahren 5 im Finanzbereich verbracht habe und, wie gesagt, Angst habe, dass ich bei späteren Bewerbungen nur noch für diesen Bereich in Frage komme

- meine beiden Kollegen werden während meiner Elternzeit wechseln und so, wie derzeit unsere Einstellungs- und generelle Personalpolitik aussieht, befürchte ich, dass ich bei meiner Rückkehr alleine dastehe bzw. mit nur einer anderen Kollegin, die aber eigentlich Finanzaufgaben hat und maximal aushelfen kann

- ich kann das Thema nicht mehr ausstehen, ich möchte was Neues machen

 

Nun habe ich mal Stellenanzeigen gesichtet und finde nichts so richtig, was für mich passen würde. Das größte Problem dabei ist, dass ich eigentlich selbst nicht weiß, wo es hingehen soll. Für Vertrieb und Marketing bin ich überhaupt nicht geschaffen, Finanzbereich will ich nicht (nur Controlling wäre evtl. noch interessant, dafür müsste ich aber wahrscheinlich nochmal einen speziellen Lehrgang machen) und für alles andere habe ich keine Erfahrung, kann also auch gar nicht sagen, ob ich das wollte?! Einkauf kommt mir immer noch in den Sinn, aber bin ich durchsetzungsfähig genug, um mit Lieferanten zu verhandeln? Dazu kommt, dass für vielen Einkaufsstellen, die ich gesehen habe, technische Produktkenntnisse gefragt sind und Technikkenntnisse habe ich nicht. Das Einfachste wäre innerhalb des Unternehmens zu wechseln, da hier auch abteilungsübergreifende Veränderungen nicht selten sind und ich so in einem anderen Bereich als dem Finanzbereich Erfahrungen sammeln könnte. Leider wurden im letzten Jahr im Rahmen eines Eingruppierungsprojekt nahezu alle Stellen gewaltig runtergruppiert. So lange ich auf meiner jetzigen Stelle bleibe, behalte ich mein (wirklich sehr gutes) Gehalt. Wechsele ich auf eine andere Stelle würde ich mich mit 95%iger Wahrscheinlichkeit finanziell extrem verschlechtern.

 

Und manchmal, so wie heute, denke ich dann an eine Freundin von mir aus Abizeiten. Wir wollten damals beide Lehrerinnen werden, haben aber beide letztendlich eine kaufmännische Ausbildung angefangen. Ich habe den Weg mit BWL-Studium dann weiterverfolgt, sie ist nochmal komplett aus dem Berufsleben ausgestiegen und hat tatsächlich auf Lehramt studiert. Ich fand das damals sehr mutig, weil alle meinten, es werden nicht so viele Lehrer benötigt. Nun ist sie seit einem Jahr als Lehrerin an einer Schule hier in der Nähe und überall lese ich "LEHRER, wir brauchen LEHRER!", gerade hier in Berlin. Und da bin ich, ganz offen gesagt, neidisch. Auch wenn ich weiß, hätte ich noch ein Vollzeitstudium angefangen, hätte ich vieles nicht, was ich nun nie wieder hergeben möchte (meine Kinder, mein wahr gewordener Traum vom Haus). 

 

Meine Ziele sind nun erst einmal mein Master-Studium beenden und bis zum Ende meiner Elternzeit herausfinden, was ich will und wie ich es dann erreichen kann.

 

Tut mir leid für diesen Sinnlos-Post, aber ich musste gerade mal rumjammern. :(

 


2 Personen gefällt das


15 Kommentare


Forensiker

Geschrieben (bearbeitet)

Irgendwann kommt halt der "point of no return". Ich glaube bei mir mit 41 Jahren, Familie usw. ist er auch längst vorbeigezogen.

Jetzt heißt es "in der Spur bleiben".

Die Zeit nochmal zurück gedreht, hätte ich beruflich grundsätzlich etwas ganz anderes gemacht. Gern wäre ich rückblickend wohl Pilot geworden. Oder Ingenieur in der Automobilindustrie. Doch für mich ist es jetzt zu spät.

Trotzdem verzage ich nicht und möchte einen guten Job in meinem Bereich machen.

 

Kopf hoch. Nach Regen kommt immer Sonnenschein. Und manchmal ergeben sich ganz automatisch neue Gelegenheiten.

bearbeitet von Forensiker
2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Und wenn du so überhaupt keine Ahnung hast was du willst - vielleicht gönnst du dir ein Coaching? Ein Gespräch mit jemandem, der Ahnung davon hat? Der dir Fragen stellt, womit du selbst Antworten für dich findest? 

 

Kann sehr nützlich sein,  spreche aus Erfahrung.

3 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Coaching finde ich auch eine gute Idee.

 

Gut finde ich auch, dass du dir jetzt rechtzeitig Gedanken machst und nicht erst, wenn du mit dem Studium fertig bist.

 

Schau doch auch nochmal etwas breiter in Stellenanzeigen. Gibt es eigentlich auch noch welche in Zeitungen? - Ich fand das oft hilfreicher als im Internet, wenn die Richtung recht offen ist, einfach weil man ohne vorgegebene Kriterien einfach mal durchblättern und sich ein wenig orientieren konnte.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Forensiker Danke für deine lieben Worte! Einen guten Job möchte ich auch immer machen, diesen Anspruch habe ich auf jeden Fall an mich selbst.

@Esme Ja, der Gedanke kam mir auch. Aber auch nur, weil ich hier schon öfter davon gelesen habe... Darf ich fragen, wie du den passenden Coach für dich gefunden hast? Denn Sympathie muss schon da sein, sonst stelle ich es mir wenig hilfreich vor. Wie viele Gespräche hattest du? Sollte ich das wirklich mal machen, werde ich wohl bis Ende des Jahres warten müssen, denn zeitlich und finanziell passt es gerade nicht so.  

 

@Markus Jung Ich denke, ich werde mir am WE mal die Morgenpost kaufen und ein wenig schmökern. Die haben immer noch einen relativ großen Karriereteil. Ansonsten habe ich bei den gängigen Jobportalen einfach mal nur meine PLZ eingegeben und dann geguckt, was so gesucht wird, das ging auch ganz gut. 

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich glaube ja nicht, dass die Morgenpost (Sie sind doch aus HH?) den richtigen Karriereteil hat für das, was Sie suchen!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

vor 48 Minuten, KanzlerCoaching sagte:

Ich glaube ja nicht, dass die Morgenpost (Sie sind doch aus HH?) den richtigen Karriereteil hat für das, was Sie suchen!

 

Das Hamburger Abendblatt ist leider auch nicht ergiebiger.....

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Auch das Hamburger Abendblatt würde ich nicht als angemessene Quelle betrachten, wenn ich einen Karriereteil für Anzeigen und ggf. unterstützende Artikel suchen würde.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Nein, ich bin aus Berlin 🙂 Der Karriereteil von der Berliner Morgenpost war eigentlich immer bunt gemischt und hatte für jede Abschlussart was dabei.... 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Was für ein Coaching schwebt dir denn vor? - Sollte es vor Ort sein, oder kannst du dir auch ein Fern-Coaching vorstellen? Hier im Forum sind da ja @KanzlerCoaching und auch @Henriette Garczorz aktiv. Siehe auch in diesem Wiki-Artikel und die Interviews mit beiden:

 

Frau Kanzler, welche Zeitung würden Sie für die Recherche bzw. den Überblick empfehlen? 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich bin leider kein brauchbares Beispiel bzgl. Coaching - habe das bei/mit einer Bekannten gemacht. Wir haben uns erst "einfach so" unterhalten und haben dann aber nach einer Weile ein offizielles Coaching draus gemacht. Glaube das waren dann so 5-6 Termine, die mir wirklich weitergeholfen haben mich besser kennenzulernen und zu ergründen was ich eigentlich will und was mir wichtig ist. 

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
TylerRae

Geschrieben (bearbeitet)

@Markus Jung Ich glaube, ich würde ein Vor-Ort-Coaching bevorzugen. So richtig Gedanken habe ich mir dazu aber noch nicht gemacht, da es auf meiner To-Do-Liste noch nicht so weit oben steht.

bearbeitet von TylerRae

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

Zitat

Im November kehre ich an meine Arbeitsstelle zurück. Ich arbeite in einem dreiköpfigen Team innerhalb einer Finanzabteilung an einem speziellen Thema, das nur für unsere Branche Bedeutung hat und das Außenstehende weder verstehen noch aufgabentechnisch einordnen können. Da das erste Kitajahr ja immer sehr von Krankheiten geprägt ist, habe ich eigentlich vor, noch ein Jahr da zu bleiben und dann ist es höchste Zeit für einen Wechsel

 

Ist ja auch noch genug Zeit für Überlegungen, wie es dann beruflich weitergehen soll. ;)

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Je nach Studienrichtung würde ich mich in Zeitungen wie der FAZ im Teil "Beruf & Chance" informieren, was allgemeine Themen angeht. Die Süddeutsche ist auch noch ganz interessant, wobei mir das Ganze etwas zu feuilletonistisch ist. Ebenso interessant ist die ZEIT, aber eher auch für übergeordnete Themen.

 

Wenn es um die Recherche für spezielle Fachrichtungen gehen soll, dann würde ich auf Fachzeitschriften, Berichte von Kongressen etc. zurückgreifen. Und auch auf spezielisierte Jobbörsen.

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Henriette Garczorz

Geschrieben

Liebe TaylerRae,

 

das hört sich in der Tat nach vielen Fragezeichen an. 

Hast Du schon einmal etwas von der "Kompetenzenbilanz" gehört? Das ist ein 3-teiliges Coachingverfahren, das zur persönlichen Standortbestimmung dient. 

Seit 3 Jahren arbeite ich selbst mit dem Konzept und es hat sich besonders für WiedereinsteigerInnen und UmsteigerInnen bewährt.

Ich bin mir sicher, dass Du in Berlin auch einen zertifizierten Coach findest, der/die die Kompetenzenbilanz vor Ort anbietet.

 

Schau mal unter: http://www.kompetenzenbilanz.de/coaches/ - auf der Seite findest Du auch Einiges über das Verfahren: wissenschaftlich fundiert und evaluiert und vor allem weisst Du, dass Du nach 3 Coachingsterminen ein Ergebnis in der Hand hast. 

Normalerweise bieten (seriöse) Coachs auch ein kostenloses Erstgespräch an, sodass Du entscheiden kannst, ob der persönliche "fit" gegeben ist.

 

Viele Grüße

 

Henriette

 

 

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Henriette,

 

vielen Dank für die Informationen! Das werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen.

Drei Termine sind ja auch überschaubar...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 6
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)