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Frust-raus Blog-Post

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chillie

65 Aufrufe

WAAAH!!! :mad:

  • 10 Jahre alte Studienbriefe
  • Was genau ist nochmal die D-Mark??
  • Warum gibt es Wirtschaftspolitik in VWL-Theorie und was kommt dann in WIP nächstes Semester???
  • kurz angerissene Fakten ohne viel Hintergrund
  • gefühlte 147.000 Buchstaben als Kürzel mit ca. 10^9 Indizes
  • Unmengen an Koordinatensystemen, jedes gefühlt mit einer andere Beschriftung
  • kleine unwichtige Formeln... die man aber wissen muss
  • schon wieder (!!!!!) Preisuntergrenzen (aka Break-Even) -> HALLO HFH ... das ist nun schon das 4. Fach???
  • schon wieder Elastizitäten - wieder die Formeln pauken, warum reicht keine Beschreibung - bin ich eine Formelsammlung?
  • Altklausuren die wirklich jedes mal ein neues Detail herauskramen (wann wird das Literaturverzeichnis abgefragt?)

ICH HASSE DIESES FACH!!!!!

:mad:

P.S.: Jetzt geht 's mir schon etwas besser


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13 Kommentare


Oh je, Du Armer. Ich schätze einmal, dass es fachlich nicht unbedingt notwendig ist DM in EUR umzuschreiben, aber dennoch können solche Studienbriefe demotivierend sein.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du dennoch gut durchkommst und VWT nicht Dein persönliches Waterloo wird. ;)

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Du machst das chillie! Ganz sicher! und morgen hast du es dann schon hinter Dich gebracht :)

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Michael Knight

Geschrieben

Hört sich nicht gut an ... ich fand VWL-Theorie eines der interessantesten Fächer an der Uni. Für mich hatte das mehr mit logischem Denken/Mathematik zu tun. Nicht umsonst arbeiten an vielen dieser VWL-Institute Mathematiker. Allerdings hatte das bei uns sicherlich deutlich anderen Inhalt (hatte Dir ja mal ein Beispiel verlinkt). Wir mussten nichts auswendiglernen, aber mich haben Fächer dieser Reihe dennoch zur Verzweifelung gebracht (wir mussten 3x VWL-Theorie und 3x Politik + Seminar im Hauptstudium machen) ... aber Du wirst das sicher locker schaffen.

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Ich wünsche dir auf alle Fälle schon viel Erfolg bei der morgigen Prüfung. Du machst das schon!!

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Ich bin auch wirklich eher nicht wegen dem Schwierigkeitsgrad frustriert sondern einfach vom Gesamtpaket.

VWL ist absolut interessant - hätte ich mehr Zeit gehabt (was im 4. Semester nicht wirklich drin ist) hätte ich mir wohl das Buch des Autoren gekauft, die Auszüge die ich gelesen habe waren wirklich viel fundierter und tiefgreifender. Mehr Hintergründe macht es eben leichter zu verstehen und zu lernen.

Es scheint mir als hätte jemand den 600 Seiten Wälzer genommen und so lange Dinge rausgestrichen bis 240 SB-Seiten übrig geblieben sind. Das dabei einige Definitionen abhanden kommen und man einfach akzeptieren muss das es die "Marginale Arbeitsproduktivität des Kapital" gibt, ist die andere Seite.

Richtig fuchsig macht mich aber die Tatsache (wie gebloggt) das schon wieder Break-Even und Preisuntergrenzen drankommen und das man Formeln pauken muss anstatt sie anzuwenden. Die Rechenbeispiele in den Klausuren sind ein Witz, demnach würde es auch reichen die Vorgehensweise verbal zu beschreiben.

Aber lassen wir das - bringt eh nichts mehr... nur Schade, dass das Semester so zu Ende geht, bisher war ich vllt. manchmal motzig aber irgendwie keines Falls so genervt.

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VWL finde ich auch interessant, aber die Studienbriefe bringen mich zur Verzweiflung.

Kann nur sagen, mir gehts genauso wie Dir und hoffe, dass die Fragen in der Klausur besser sind als die SB´s :).

Viele Grüße

Nicole

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HannoverKathrin

Geschrieben

Jetzte jammerst du noch, aber Samstag wirst du umso erleichterter sein und trotz der Störfaktoren, wird sicherlich eine gute Note bei rausspringen. Evtl. sogar besser als erwartet... (wobei, genau das erwarten wir doch alle von dir ;) )

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Jammern gehört doch seit diesem Semester offiziell zu meiner Vorbereitungsstrategie :cool:

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HannoverKathrin

Geschrieben

Jammern ist auch absolut erlaubt!!! Ich denke es hilft wenn man es mal (kontrolliert) rauslässt.

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Jammern gehört doch seit diesem Semester offiziell zu meiner Vorbereitungsstrategie :cool:

außerdem sehen die guten Noten umso besser aus, je lauter man vorher gejammert hat :D

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für mich macht VWL (zumindest bei der HFH) fogenden Eindruck:

wir nehmen uns irgendein Problem - und weil die Wirklichkeit zu komplex ist, "vereinfachen" wir das ganze. Was dabei rauskommt, ist ein Modell. Das hat die Vorteile, dass man ganz wunderbar die Modellannahmen abfragen kann. Zu diesem Modell entwickelt man dan eine Theorie, die auf den Modellannahmen aufbaut und versucht, aufgrund dieser Modelllannahmen das Problem zu lösen. Wieder was, was man abfragen kann. Außerdem kann man lustige, kleine Bildchen dazu malen (die gelegentlich eher an moderne Kunst erinnern als an Wissenschaft erinnern) und ein paar Formeln basteln - lässt sich auch gut abfragen.

Der Nachteil ist, dass sich gelegentlich die Frage stellt, was das alles mit dem wirklichen Leben zu tun hat?? :(

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Nun gut das ist wohl das VWL Problem insgesamt - ärgerlich finde ich aber das so viele Dinge einfach als gegeben angesehen werden die das Verständnis viel einfacher machen.

Und wenn das fehlt bleiben eben nur Argumentationsketten zu pauken - da es aber so viele Faktoren gibt kann man die auch kaum unterscheiden.

außerdem sehen die guten Noten umso besser aus, je lauter man vorher gejammert hat

pfff, Du hast mich enttart :D

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ja, und dann wird auf einem dieser wunderbaren Bildchen eine Funktion nach oben, unten, rechts oder links verschoben - welche Auswirkungen hat diese Verschiebung auf xyz?

da es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, ist es ziemlich schwer, das alles auswendig zu lernen - man muß es eigentlich verstehen. Aber das ist auch nicht einfacher...

bin gerade bei Finanzwissenschaft - dort bringen sie wirklich die optimale Mehrheit einer (politischen) Abstimmung mit den Transaktionskosten des Abstimmungsprozesses in Verbindung - wat soll dat???

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      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!