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Wirtschaftsgeschichte für Fortgeschrittene

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chillie

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In einem der letzten Blogposts hatte ich es denke ich schon erwähnt. Die Studienbriefe zum Thema WIP sind um Welten besser strukturiert und didaktisch deutlich besser aufgebaut, als die Unterlagen zu VWT.

Allerdings haben sie, wie auch schon oft genug berichtet, ein Manko. Sie sind ALT!

Es ist wirklich schade, dass die Grundlage des Lernstoffs bei so einem Thema bereits mehrfach überholt ist. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen man so viele wirtschaftspolitisch relevante Maßnahmen beobachten könnte. Nun gut, ich bin eben im falschen Semester, denn ab FS10 wird es hier neue Unterlagen geben.

Noch muss ich mich also mit den Studienbriefen auseinandersetzen, die ohne das beiliegende Heft zur Datenaktualisierung, ihre Aktualität bei 1997 zurückgelassen haben.

Klar will ich mich nicht dauernd über das gleiche Thema beschweren, immerhin sind die Grundlagen die gleichen geblieben und die Marktmechanismen unterscheiden sind nicht. Allerdings ist es eben so, dass Alt-Oma-Klamotten noch gut sein können, allerdings die muffigen Dinger heute keiner mehr gern trägt.

Ein wenig geht es mir gerade so mit den geldpolitischen Elementen. Alles was über die EZB geschrieben steht ist Zukunftsmusik. Denn zu dem Zeitpunkt wurde das ESZB gerade erst initiiert.

Gleichzeitig gibt es eine umfassende Erklärung zur Geschichte der Deutschen Bundesbank. Und hier habe ich einfach ein Problem - in meinem Kopf legt sich dabei eine Sperre um - warum soll ich diese ganzen Details denn behalten?

Immerhin ist ja alles relevant was im HFH SB steht, auch dieser Kram? Die VWT-Prüfung hat mir gezeigt, nicht zu wahllos mit dem ausschließen zu sein ... darum bin ich wirklich in einer Zwickmühle.

Sicherlich ist es "gut zu wissen" ... aber andererseits ist das Bundesbanksystem jetzt bereits seit 10 Jahren überholt!

Aber alles klagen bringt nichts, ich arbeite das Kapitel eben brav durch. Wenn ich dann in der Vorbereitung feststelle, dass die HFH hierzu seit 5 Jahren keine Frage mehr gestellt hat kann ich es ja immer noch ausklammern.


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11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Wurden in der Vergangenheit tatsächlich in Prüfungen auch offensichtlich veraltete Fakten abgefragt?

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nee, abgefragt wurden die alten Kamellen eher nicht - aber es wurden durchaus mal in der Klausur aktuelle Fakten genannt, die der Student dann interpretieren muss...

aber - auch auf die Gefahr mich zu wiederholen - es ist wirklich schade: die Studienbriefe sind gut und interessant geschrieben. Auch das Thema ist durchaus interessant und sehr aktuell. Aber statt über die aktuelle Rezession zu reden, muss man sich mit einer wesentlich harmloseren Rezession aus den 90ern des letzten Jahrhunderts beschäftigen. Und statt daraus zu lernen, wie die finanzpolitischen Instruemnte momentan eingesetzt werden und welche Alternativen es dazu gibt, muss man sich mit dem alten Kram rumärgern...

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Bin zwar in einem anderen Studiengang, aber man kann wirklich nicht sicher sein, was so abgefragt wird.

Bei uns wurde z.B. einmal nach der Jahreszahl gefragt, wann ein Gesetz (Es handelte sich NICHT um eine Rechtsklausur!) verabschiedet wurde.. irgendwann in den 70gern war´s :-( .. und auch sonst waren da noch ein paar "historische" Sachen mit dabei. Gab dann auch bundesweit natürlich keine 1.0 - so viel Glück hatte dann doch keiner, alles richtig zu erraten :-/ Tja, aber es stand halt diese Jahreszahl irgendwo im Text.

Also, bei uns wäre es gut denkbar, dass eine Frage auftaucht, was durch dieses oder jenes vor 30 Jahren bewirkt und verändert wurde...

LG

Michael

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es ist wirklich schade: die Studienbriefe sind gut und interessant geschrieben. Auch das Thema ist durchaus interessant und sehr aktuell. Aber statt über die aktuelle Rezession zu reden, muss man sich mit einer wesentlich harmloseren Rezession aus den 90ern des letzten Jahrhunderts beschäftigen. Und statt daraus zu lernen, wie die finanzpolitischen Instruemnte momentan eingesetzt werden und welche Alternativen es dazu gibt, muss man sich mit dem alten Kram rumärgern...

Das ist in etwa die Kurzversion von dem was ich eigentlich aussagen wollte ;)

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Michael Knight

Geschrieben

Immerhin ist ja alles relevant was im HFH SB steht, auch dieser Kram?

Da würde ich mal direkt die HFH anschreiben. Dabei würde ich mich nicht über den alten Stoff beschweren - das haben sicher schon viele gemacht. Aber die Frage, ob tatsächlich derart veraltete Sachen abgefragt werden, muss in diesem Fall gestattet sein. Ich finde es schon erstaunlich, dass die HFH es schafft auch aus VWL ein Auswendiglernfach zu machen, aber das was Du hier schilderst, kann sich doch keine Prüfungskommission ernsthaft als Fragen ausdenken!

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Da bin ich ja mal gespannt, was rauskommt, wenn Du Michaels Fragen stellst. Bis jetzt sind bei Wirtschaftsingenieurwesen noch nicht soo alte Sb´s aufgetaucht, da alles auf Bachelor umgestellt wird. Bei Dir nicht, oder hast Du zuviel vorgezogen, dass Du die letzten SB´s bekommen hast?

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Ich würde mal sagen, das VWL einfach im FH-Studium ein Stiefkindfach ist. Irgendwie muss man es lt. den Rahmenplänen behandeln, man kann aber nicht tief genug einsteigen um es wirklich sauber zu behandeln aber auch nicht weglassen.

Darum hat man wohl auch keinen VWLer gefunden der neue SBs geschrieben hat. Zudem ist es ja eine Fachrichtung bei denen fast jeder Prof. seinen eigenen Stiefel fährt. Das man mit Stoff mit einer Aktualität von 1997 arbeiten muss macht gerade in WIP die Sache eben etwas demotivierend. In VWT ging es eher um die SB Qualität - die Modelle durchrechnen oder die Wirkungsketten beschreiben hat nichts damit zu tun worauf sich das bezieht.

In WIP gab es aber seit 1997 eben neben einem Boom einen Börsencrash und die größten Nachkriegsrezession, zusammen noch eine Unmenge Beweise dafür, dass die keynsianische Wirtschaftspolitik nicht funktioniert hat - 12 Jahre sind selbst in der VWL eine lange Zeit.

Bezüglich der Fragen werde ich es ja sehen wenn ich mir die Altklausuren ansehe, normalerweise mache ich das erst wenn ich alles gelesen und einen Überblick habe.

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Ich habs zwar schon wieder verdrängt ;) aber wenn ich mich recht entsinne, hatte ich zwar ebenfalls mit veralteten SBs in WIP zu kämpfen, aber in der Klausur den Namen "zu Guttenberg" gelesen....wenigstens da wird versucht was aktuelles rein zu bringen *g*

WIP war aber meine zweitbeste Klausur im 5. Semester und chillie, das Fach wird dir ganz und gar keine Schwierigkeiten bereiten ! Kannst du ganz locker angehen...ich hatte mir dann halt die Mühe gemacht, parallel auch die aktuellen Sachen zu lernen (z.B. Zahlungsbilanz), aber ich fand das Fach echt superinteressant, trotz alter SBs, von daher war auch das "doppeltlernen" reines Interesse am Fach !

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In WIP gab es aber seit 1997 eben neben einem Boom einen Börsencrash und die größten Nachkriegsrezession, zusammen noch eine Unmenge Beweise dafür, dass die keynsianische Wirtschaftspolitik nicht funktioniert hat - 12 Jahre sind selbst in der VWL eine lange Zeit.

vergiss nicht die Währungsreform und die Umstellung der Zentralbank...und einen aktuellen Umstieg von den Neo-Konservativen zu den Keynesianern (z. B. Konjunkturpakete, Verstaatlichung von Banken etc) - wenn irgendjemand auch nur letztes Jahr die Maßnahmen, zu denen die Zentralbanker und Wirtschaftsminister jetzt greifen, als realistische Option dargestellt hätte, wäre derjenige schlicht und einfach ausgelacht worden :rolleyes:

aber wie gesagt: interessant und spannend ist es allemal :)

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Als Optimist muss man es ja so sehen, das man sich die Wirtschaftspolitische Analyse der letzten 12 Jahre eben selbst erarbeiten muss...

Vllt. kriegen wir ja ein Fleissbienchen? :D

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vielleicht wäre ja ne Hausarbeit (Thema: Fortsetzung der SBs - Wirtschaftspolitik von 1998 - 2009) ja sinnvoller als eine Klausur

und die "Sieger-Hausarbeit" wird dann im nächsten Semester als SB verteilt - spart dann auch die Kosten für einen neuen Autor :)

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      Zu Beginn des Studiums hatte ich alle Prüfungen mit einer 1,x schaffen wollen. Irgendwann habe ich’s eingesehen, dass man dafür entweder sehr, sehr viel mehr Zeit benötigen würde (die ich nicht verballern wollte), oder dass man ein Überflieger sein muss (was ich ebenfalls nicht bin). So bin ich nach 80/20 verfahren. Mit 80 % schafft man schon fast alles und der Rest ist das i- Tüpfelchen, wenn man noch etwas Zeitreserven hat. Eines habe ich allerdings nie aus den Augen verloren: Ich wollte das Studium mit einer Gesamtnote <2,4 abschließen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe eine 2,14 erlangt (alle Noten samt deren Gewichtung. Dafür empfehle ich www.gradeview.de).
      Man kann das Studium nur mit einem klaren Ziel schaffen. Ansonsten fehlt einem der Ansporn. Mein Ziel war von Anfang an klar: Raus aus der Schicht. Besseres Gehalt. Anspruchsvollere Tätigkeiten. Und dies bitte noch, bevor ich 50 bin (habe mit 26 angefangen zu studieren). Es gab bei mir persönlich im Laufe des Studium zwei ganz große negative Ereignisse, die mich in ein großes Loch haben fallen lassen. Mein Fehler war, dass ich dennoch zwei Klausuren geschrieben hatte (beide eine 4,0), die mir den Schnitt versaut haben. Aber trotzdem kam es mir niemals in den Sinn, das Studium zu schmeißen. Ich hätte mich ein Leben lang darüber geärgert.
       
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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 6
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)