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Die Entscheidung und mein Werdegang


Thomas1993

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Schon länger habe ich mich mit dem Thema Fernstudium beschäftigt aber immer wieder verworfen. Durch meine Verpflichtungszeit von 12 Jahren bei der Bundeswehr war es organisatorisch oftmals auch einfach nicht möglich solch lange Studienzeiten aufzubringen (vielleicht auch die Angst zu scheitern?). In dieser Zeit habe ich aber stets probiert mein Wissen durch Fort/-Weiterbildungen zu erweitern in Präsenz aber auch in der Fernlehre. Ich hatte irgendwie einen Riesen Respekt vor einem Studium da ich keine klassische Hochschulreife besitze und auch niemand in meiner Familie ein Studium absolvierte..

 

Mittlerweile bin ich als Trainer und Dozent in der Entwicklungszusammenarbeit unterwegs und gebe Trainings im Bereich Metalltechnik/-Schweißtechnik/-Ausbildung in Afrika, Asien und Osteuropa. Hierbei habe ich meine Berufung gefunden und möchte diese „Consulting“ Tätigkeit noch fundierter anbieten und mir den persönlichen Traum erfüllen einen akademischen Grad zu erreichen.

 

Meine bisherige Bildungslaufbahn sieht folgendermaßen aus: Mittlere Reife, Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik, Ausbildung der Ausbilder(AEVO), Industriemeister Fachrichtung Metall, Internationaler Meister (HWK) und Internationaler Schweißfachmann. Außerdem zahlreiche Zertifikatskurse als Personalreferent (IHK), Teamleiter (IHK), Betrieblicher Gesundheitsmanager (IHK), Digitale Transformation (AKAD University), Social Media Manager (IHK) und noch ein paar…

 

Der Studiengang der FH Burgenland hat mich direkt angelacht und habe mich direkt zum MBA Wirtschaftspsychologie angemeldet. Die Immatrikulation dauert noch ca 2 Wochen. Ich bin gespannt!
 

Warum Wirtschaftspsychologie? In meinen Trainings stehen junge Menschen im Vordergrund die in den lokalen Arbeitsmarkt integriert werden möchten. 

 

 

 

Bearbeitet von Thomas1993

19 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Da hast du ja schon einige Meilen auf deinem Bildungsweg zurückgelegt! Klingt für mich nach sehr guten Voraussetzungen für das Studium - viel Erfolg und einen guten Start an der FH Burgenland. Ich bin schon gespannt zu lesen, wie das Fernstudium dort so organisiert ist.

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Schau mal hier – fällt der von Dir angestrebte MBA-Lehrgang da nicht auch drunter? Auch auf der IDM-Seite ist von MBA-Lehrgängen die Rede, nicht von Studiengängen.

 

 

60 Credits Points und ohne Erststudium ist vom Umfang wenig. Wenn für Dich alles passt, ist es aber ja okay. Ich bin gespannt, was Du berichten möchtest und vermeiden, dass Du von falschen Vorstellungen ausgehst.

 

Was Deine Voraussetzungen angehst, bringst Du ja schon viel Weiterbildungserfahrung mit, sogar im Fernstudium. 

 

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vor 1 Stunde schrieb Markus Jung:

Schau mal hier – fällt der von Dir angestrebte MBA-Lehrgang da nicht auch drunter? Auch auf der IDM-Seite ist von MBA-Lehrgängen die Rede, nicht von Studiengängen.

 

 

60 Credits Points und ohne Erststudium ist vom Umfang wenig. Wenn für Dich alles passt, ist es aber ja okay. Ich bin gespannt, was Du berichten möchtest und vermeiden, dass Du von falschen Vorstellungen ausgehst.

 

Was Deine Voraussetzungen angehst, bringst Du ja schon viel Weiterbildungserfahrung mit, sogar im Fernstudium. 

 

 

MBA Lehrgänge müssen ab 1. Oktober 2023 eine Mindeststudienleistung von 120 ECTS aufweisen. Auch die Zulassungsbedingungen werden strenger: um einen MBA Lehrgang absolvieren zu dürfen, wird ab 1. Oktober 2023 zwingend ein Bachelor Abschluss Voraussetzung sein. 

Diese Masterstudiengänge haben eine weiterbildenden Charakter (wie die meisten Programme auch in DE). Nichtsdestotrotz wird der akademische Grad überreicht und dieser ist in DE anerkannt. Als Teilnehmer:in eines MBA Fernstudiums am IDM Campus ist man somit als außerordentliche:r Studierende:r bei der FH Burgenland eingeschrieben, das heißt man ist aktive:r Studierende:r der FH Burgenland. Man bekommt auch einen digitalen Studierendenausweis.

Bearbeitet von Thomas1993
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Unabhängig von den formalen Voraussetzungen, zu denen ich mich nicht auskenne: Auch und insbesondere in DE musst du damit rechnen, dass dir da Skepsis entgegenschlagen kann. Selbst 60er Master nach einem 180er Bachelor werden häufig kritisch gesehen, da ein Master "in der Regel" >= 300 ECTS nachweisen soll. Daher sind in DE auch 180 + 120 und 210 + 90 üblich, jedenfalls für konsekutive Master.

 

Das muss dich alles nicht interessieren. Im Prinzip kann es dir sogar vollkommen wurscht sein, wenn du damit nicht irgendwann irgendwo mal formale Kriterien erfüllen möchtest. Das Zeugnis wird sich trotzdem nett machen und bei allen, denen es in Zukunft um dich als Person bzw. deine tatsächlichen Fähigkeiten geht, wird es auch kein Problem sein.

 

Nur bewusst solltest du dir über den Haken an der Sache sein.

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Absolut korrekt. In Deutschland ist das noch(!) der Standard. 
 

Bisher hatte ich noch nie Probleme damit. Was ein Personaler jetzt als gut oder schlecht bewertet ist sowieso immer eine individuelle Festlegung (bei mir eher Projektleiter die einen Freelancer haben wollen).

 

Im EU Ausland sind solche 1 Jährige Master absolut geläufig und da ich im internationalen Umfeld arbeite auch nicht weiter schlimm.
 

Im Gesamtkontext fahre ich persönlich sehr gut damit und es erfüllt MEINE Ansprüche. Trifft meine Interessen, Interdisziplinär, relativ zügig zum Abschluss, akademischer Grad und lässt sich gut mit der Familie vereinbaren. Wenn das Ziel beispielsweise die Promotion wäre wäre es natürlich fatal.
In Zukunft möchte ich auch noch einen Bachelor anhängen. Aber alles zu seiner Zeit.

 

 

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Ich zähle beim Sichten von Bewerbungsunterlagen keine ects Punkte. Wurde selbst auch nie danach gefragt und müsste mal in meine Master-Unterlagen schauen, wie viele Punkte mein Master umfasst. Das hab ich mir nicht gemerkt.

 

Was ich spannend finde, ist der Plan, erst den Master zu machen und später einen Bachelor anzuhängen. Den Bachelor dann zu einem anderen Thema?

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Bei diversen Hochschulen könnte ich mir aufgrund meiner nicht akademischen Vorleistungen die ich bereits kostenlos prüfen gelassen habe, ca. 40-65 ECTS anerkennen lassen.
 

Der Master bzw. MBA wird noch von der Bundeswehr finanziert. Im Anschluss oder währenddessen soll die Immatrikulation in einen ähnlichen Bachelor erfolgen wie beispielsweise von der EURO FH - BWL/WiPsy. Durch den MBA in Wirtschaftspsychologie könnte ich mir wiederum ECTS anerkennen lassen auf die Wipsy Inhalte. Andersherum würde das nicht gehen (Bachelor Inhalte auf Master Inhalte anrechnen). 
 

Damit hätte ich mir einen Zeit/-Geldvorteil geschaffen. 

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vor 4 Stunden schrieb Thomas1993:

mir wiederum ECTS anerkennen lassen auf die Wipsy Inhalte.

Hier musst du aber aufpassen, meist geht das nur für Kurse/Module, die du vor Studienbeginn abgeschlossen hast. Auch ich frage mich warum nicht erst direkt den BA. Den hätte der Bund möglicherweise ja auch bezuschusst. Aber am Ende, wenn es zur Vita passt, dann ist das so. Ist nur einfach eine seltsame Reihenfolge den MBA als Einstieg zum BA zu machen.

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vor 8 Minuten schrieb polli_on_the_go:

Hier musst du aber aufpassen, meist geht das nur für Kurse/Module, die du vor Studienbeginn abgeschlossen hast. Auch ich frage mich warum nicht erst direkt den BA. Den hätte der Bund möglicherweise ja auch bezuschusst. Aber am Ende, wenn es zur Vita passt, dann ist das so. Ist nur einfach eine seltsame Reihenfolge den MBA als Einstieg zum BA zu machen.

Weil es für meine Konstellation Sinn macht und muss auf andere nicht zutreffen. Sowas muss ja auf den Einzelfall passen. Das habe ich auch bereits abgeklärt und ist bei den Hochschulen kein Problem. 

 

 

Bearbeitet von Thomas1993
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Sie schreiben:

 

"Mittlerweile bin ich als Trainer und Dozent in der Entwicklungszusammenarbeit unterwegs und gebe Trainings im Bereich Metalltechnik/-Schweißtechnik/-Ausbildung in Afrika, Asien und Osteuropa."

 

Wer ist denn da der Arbeitgeber? Die GIZ oder ein vergleichbarer Anbieter? Wollen Sie dauerhaft in diesem Umfeld bleiben?

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vor 1 Stunde schrieb KanzlerCoaching:

Sie schreiben:

 

"Mittlerweile bin ich als Trainer und Dozent in der Entwicklungszusammenarbeit unterwegs und gebe Trainings im Bereich Metalltechnik/-Schweißtechnik/-Ausbildung in Afrika, Asien und Osteuropa."

 

Wer ist denn da der Arbeitgeber? Die GIZ oder ein vergleichbarer Anbieter? Wollen Sie dauerhaft in diesem Umfeld bleiben?

Das sind verschiedene Auftraggeber aber die GIZ gehört unter anderem dazu. 

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vor 11 Stunden schrieb Thomas1993:

Das sind verschiedene Auftraggeber aber die GIZ gehört unter anderem dazu. 

 

Und wollen oder können Sie den Rest Ihres Berufslebens in diesem Umfeld bleiben?

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vor 14 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Sie schreiben:

 

"Mittlerweile bin ich als Trainer und Dozent in der Entwicklungszusammenarbeit unterwegs und gebe Trainings im Bereich Metalltechnik/-Schweißtechnik/-Ausbildung in Afrika, Asien und Osteuropa."

 

Wer ist denn da der Arbeitgeber? Die GIZ oder ein vergleichbarer Anbieter? Wollen Sie dauerhaft in diesem Umfeld bleiben?


Mir macht es extrem viel Spaß und könnte mir auch vorstellen, dass ich als Langzeitexperte mit der Familie vor Ort bleibe (z.B. Namibia, Südafrika etc).Aber auch weiterhin als Dozent aktiv zu bleiben in Deutschland macht mir Spaß. Man bekommt auch so öfter Angebote als Produktmanager oder auch als Projektleiter tätig zu werden in diversen Kammern/-Berufsbildungswerken. Momentan bin ich auch Botschafter des Handwerks für ,,Internationales“ gewählt.

 

Ich genieße aber die Freelancer Tätigkeit. Nach 12 Jahren in starren militärischen Strukturen ist das wirklich schön einfach seinen Job mit Hands on Mentalität zu lösen.

 

Aber wer weiß was die Zukunft bringt. Deswegen auch dieser  unkonventionellen Weg einen Bachelor nach einen „schnellen“ akademischen Grad zum MBA nachzuschieben. Nach meiner Erfahrung wäre das aber nicht unbedingt nötig. Bisher wollten alle eher ein CV, Referenzen oder man hat einen Fürsprecher. Danke für Ihre Zeit/-Interesse @KanzlerCoaching

 

 

 

 

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Meiner Einschätzung nach ist es ziemlich egal, welche Form Sie bei welchem Anbieter für Ihr geplantes Studium wählen, so lange Sie im augenblicklichen Umfeld  bleiben. Zudem werden grade bei Freelancern andere Maßstäbe angelegt als bei Menschen, die man für einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz im Unternehmen anbietet. Als Freelancer muss man nun mal nicht in die personelle und finanzielle Struktur eines Unternehmens passen. Man wird für eine definierte Aufgabe gebucht und hat als Unternehmen darüber hinaus keine weiteren Verpflichtungen für die Zukunft.

 

Aber wer weiß schon, ob dieses Arbeitsmodell auf Dauer trägt.

 

Aus diesem Grund würde ich an Ihrer Stelle vor einer Entscheidung versuchen, ein Gefühl für Arbeitsmarktanforderungen zu bekommmen, also beispielsweise mal Stellenausschreibungen von Positionen suchen, die Sie interessieren würden, wenn Sie eine ganz normale Festanstellung suchen. Da können Sie dann nachlesen, welche Qualifikations- und Erfahrungsprofile gesucht werden. 

 

Diesen Anforderungen können Sie dann Ihr geplantes Vorgehen gegenüber stellen und schauen, ob das so passt oder ob Sie da noch mal korrigieren sollten.

 

Und noch was: Ihr bisheriger Berufsweg und Ihre Erfahrungen sind eher ungewöhnlich, wenn nicht in den Augen mancher "exotisch". Schauen Sie, dass durch die Weiterbildungsangebote Sie nicht noch exotischer erscheinen  für den deutschen Arbeitsmarkt.

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Wie gesagt bisher hab ich nur positive Erfahrungen vom Arbeitsmarkt erhalten (egal ob Bewerbungen, Headhunter, Abwerbungsversuche...)
 

So exotisch ist es garnicht. Der Durchschnitt der Bevölkerung hat nur falsche Vorstellungen/Vorurteile vom Militär. Ich war beispielsweise Projektleiter, Teileinheitsführer und Depotinstandsetzungsplaner von technischen Gerät und habe mit großen Industriefirmen zusammen gearbeitet wie Airbus, ZF, Boeing usw…. Nebenbei habe ich mich früh in diversen Prüfungsausschüssen der IHK/HWK engagiert und kam so zum dozieren. Das gesammelte Know-How gebe ich nun als Ausbilder, Berater und Trainer weiter im internationalen Kontext.

 

Ich glaube, dass genau das mich interessant macht. Egal ob als Fernsehgast, Botschafter oder bei Personaler. Ein lückenloser Lebenslauf, gute Referenzen, Engagement in der beruflichen Bildung, stetige Weiterbildungen usw… aber das sprengt nun wirklich den Rahmen. 

 

 

 

Bearbeitet von Thomas1993
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Wenn Sie diese Erfahrungen gemacht haben: Um so besser!

 

Ich habe das geschrieben, weil ich ganz, ganz oft in meiner Beratungsarbeit die Erfahrung gemacht habe, wie schwer es für ehemalige Soldaten oft ist, auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

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Hut ab, toller in sich sehr schlüssiger Werdegang und Wirtschaftspsychologie scheint dann ja wirklich sehr passend zu sein. Bin gespannt, was du hier berichten wirst.

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Servus Thomas, 

ich interessiere mich ebenfalls für das Studium der Wirtschaftspsychologie an der FH Burgenland. Bin mir aber noch nicht sicher, wie sich das zeitlich vereinbaren lässt mit Vollzeitjob, Kleinkind und weiterer Freizeit / Sport ;-) Wie schätzt du den Arbeitsaufwand / Zeitaufwand für das Studium mittlerweile ein? Wie schaut es mit der Schwierigkeit aus? 

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