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technischer Fortschritt

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Calimerah

92 Aufrufe

... macht eindeutig immer wieder Spaß! :D

Seit ein paar Tagen ist mein neuer ebook reader, von dem ich schon viel erzählt hab (Sony PRS 600), endlich da. Ohh gefällt mir total gut, das Teil. Ich hatte mir im Vorfeld schon einiges elektronisches Lesefutter besorgt und mittlerweile einige Stunden mit meiner neuen Liebe verbracht. Es ist toll :) Manchmal, wenn ich im richtigen Licht sitze (und ich habe am Bett wirklich nur ein 3€-Baumarkt-Klemmlicht mit stinknormaler 40W Energiesparbirne, nix besonderes) muss ich mich selbst dran erinnern, dass das hinter der Displayfolie nicht wirklich bedrucktes leicht gräuliches Papier ist. Egal, von welcher Richtung man guckt, ist es einfach nur schön *säusel*

Auch die Notitzfunktion ist klasse (im Text markieren, unterstreichen, rummalen). Genau, was ich wollte. Zwischen Aktion und Reaktion liegt zwar immer ca. ne Viertel-Sekunde, aber damit kann man gut leben. Es ist schließlich das erste verfügbare Gerät seiner Art mit dieser Funktion.

Wenn man ein Lesezeichen irgendwo einfügt, hat man sogar ein Eselsohr im "Buch", hehe.

Ok. Schluss. Will ja eigentlich eh keiner wissen. Aber ich red momentan so gern davon :thumbup::blushing:

Aber jetzt, liebe AKAD, hätte ich auch gerne meine Studienbriefe im pdf- oder, noch besser, epub-Format, ja? Dann bräuchte ich mich von meinem Spielzeug noch nichtmal vom Lernen abhalten lassen :lol:


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20 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Ok. Schluss. Will ja eigentlich eh keiner wissen.

Also ich schon, da ich auch mit so einem Gerät liebäugel.

Kann ich Notizen auch unabhängig vom Text auf einer leeren Seite erstellen oder die Seite teilen (zum Beispiel oben PDF, unten Notizen).

Ich würde ein solches Gerät gerne für Konferenzen etc. nutzen um einerseits die meist ja als PDF vorliegende (oder in PDF konvertierbare) Tagesordnung und ggf. Anlagen ansehen zu können und gleichzeitig Notizen, ggf. auch für ein Protokoll anzufertigen.

Noch eine Frage: Gibt es eine virtuelle Tastatur?

Viele Grüße

Markus

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Ah toll, dann kann ich mich ja doch ein bisschen mehr auslassen ;)

Ja, man kann entweder direkt im Text rummalen und das im Zweifelsfall dann auch beim nächsten Lesen aus- und wieder einblenden lassen. Man kann auch Memos in den Text einfügen. Das ist nicht halb-halb Notizen und Text, sondern du hast den Text und dann quasi ein Lesezeichen mit der Notitz drauf, dasss du anklicken kannst.

Sowohl das Rumgemale, wie auch die Lesezeichen lassen sich separat suchen/anzeigen. Man muss also nicht das Buch durchblättern und danach suchen.

Man kann auch unabhängig von Texten Notizen einfach auf einem "einzelenen Blatt" erstellen.

Eine elektronische Tastatur gibts, oder man schreibt mit der Hand (da Touchscreen mit enthaltenem Stift). Die Tastatur ist nur relativ langsam. Je nach dem wie viel du in welcher Zeit (während jemand redet zB) notieren willst, könnte es nicht schnell genug sein.

Frag ruhig weiter :)

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Markus Jung

Geschrieben

Frag ruhig weiter

Das hättest Du nicht sagen dürfen ;-)

Wie läuft das mit der Übertragung von Dokumenten vom PC - über USB-Kabel, oder auch drahtlos? Kann ich die Notizen auch auf den PC übertragen (als PDF?).

Ich habe mich schon ein paar mal mit dem Gerät beschäftigt und unter anderem hat mich diese Rezension bei Amazon (Auszug) abgeschreckt:

- Die Software Einstellmöglichkeiten sind gar nicht nach meinem Geschmack. Man muss oft erst aus dem einen Modus rausgehen und kann dann erst editieren. Z.B. lässt sich nicht zoomen und gleichzeitig Editieren. Das ist nervig und bringt keinen Spaß. Aus diesem Grund benutze ich die sonst so gute Kommentarfunktion fast gar nicht. Würde mir sonst öfter was markieren. Aber Lesen und Kommentieren geht auch nicht in einem Modus; erst Klicken.

- Ganz doof ist dass es keinen stufenlosen PDF-Zoom gibt. Das nervt mich auch besonders. Würde gerne viele PDFs mit Kommentaren versehen, z.B. in der Vorlesung einfach die Folien kommentieren. Ist so einfach nicht möglich. Einfach zu umständlich!

Wie siehst Du die geäußerten Kritikpunkte?

Danke Dir!

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Die Übertragung verläuft per USB Kabel. Es ist genau das selbe, dass ich auch für meinen mp3 Player benutze, also gehe ich davon aus, dass es irgenein Standart ist. Frag mich nur nicht was genau, ist jedenfalls dabei. Über USB gibts auch Strom. Wenn man mag, kann man ein Netzteil für die Steckdose dazukaufen, aber ich glaube nicht, dass ich das brauche. Wenn ich lange genug irgendwohin wegfahre, dass ich den Akku leer kriegen könnte, habe ich mit Sicherheit auch das Laptop dabei.

Beim ersten Einstecken in den Computer installiert sich die Library Sorfware automatisch. Da kann man alle ebooks importieren und dann in der Reader schieben. Leider gibts keine Ordner, aber auch meine recht lange Bücherliste (hab das Teil gleich mal vollgepackt) ist ziemlich übersichtlich beim Durchgehen.

Die Notitzen können auch in die Library Sorftware exportiert und da gesehen werden. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Mit der Software habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt, außer für 5 Minuten, um eben Bücher auf die Karte zu laden.

Den Kommentar verstehe ich nicht. Also ich kann alles gleichzeitig machen. In der Notitzfunktion rummalen, in sas Menü zum Größe verstellen gehen und wieder zurück in die Ntitzfunktion, in dieser blättern. Kein Problem.

Stufenlosen Zoom gibt es nicht, das stimmt. Aber die 5 angebotenen Studen finde ich absolut ausreichend. Mit Größe S kann man eine ganze pdf Seite darstellen; es ist recht klein aber im Zweifelsfall erkennbar.

M ist die Stufe, die ich zum Lesen benutze. Entspricht so ziemlich der Schriftgröße hier im Forum. L, XL und XXL ist dann eventuell für schlechte Augen, schlechtere Lichtverhältnisse, rumpelige Zug- und Autofahrten oder zum Lesen ohne Brille. Etwas dazwischen brauche ich jedenfalls nicht wirklich.

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Markus Jung

Geschrieben

Super, vielen Dank für Deine Infos. Ich denke, ich werde es wagen. Ich muss nur noch vorher abklären, ob ich die Notizen auch am PC weiternutzen kann, zum Beispiel in Evernote oder als PDF.

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Hast ja auch 14-tägiges Rückgaberecht falls es nix ist ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Genau - fast wie im Fernstudium... ;-)

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Wow...das ist interessant. Ich beschäftige mich auch schon seit einiger Zeit damit und habe bei Amazon auch diese negativen Punkte gelesen, daher war ich mir nicht so sicher. Du kannst also ruhig weiter über das Teil berichten. :thumbup:

Vielleicht kaufe ich mir auch mal so eins...:rolleyes:

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Aber was liest du denn auf dem Teil?

Es gibt ja noch keine "richtigen" E-Books, und die PDF-Unterstützung ist nunmal kein eBook-Format.

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Also zumindest im Modul BWL02 liegen BWL103, 105 und 107 als PDF vor. ;)

Und manchmal sind die Folien der Dozenten als PDF hochgeladen... Aber ich würde mir auch sämtliche Lerneinheiten als PDF wünschen.

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@ Umlaut: Ich bin aber gerade an 106 dran ;)

@chillie: Romane, Fachbücher. Ich kaufe kein Papier mehr und gebe mir große Mühe, das was ich habe loszuwerden. Die pdf Unterstützung ist gut, abgesehen von der Tatsache, dass man pro realer Seite einmal mehr blättern muss. Stört aber nicht. Zeilenumbruch je nach Schriftgröße funktioniert automatisch.

Was meinst du denn mit "richtigen" ebooks?

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Ich finde es auch spannend und interessant. Also, Du kannst Dich gerne noch weiter darüber auslassen. Früher oder später muss ich so ein Teil unbedingt auch haben.

Nur nicht zu sehr vom Lernen abhalten lassen. :)

Zippy

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Nunja, richtige eBooks haben eben die PDF-unzulänglichkeiten nicht. Bisher habe ich nicht ganz so viel gutes über die PDF-Unterstützung der Reader gelesen.

So scheint es ja möglich ein Buch im eBook-Format zu skalieren aber ein PDF nur gesamt.

Bisher überzeugt mich das ganze aber noch nicht so. Im Gegensatz zum MP3 wo man damals auch was sparen konnte, kosten die eBooks die man aktuell kaufen kann genau so viel wie die Druckversion :(

Aber kommt Zeit, kommt eBook-Verbreitung.

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Naja gut, dass wir mit solchen Spielchen noch sehr weit am Anfang stehen und noch viel passieren kann und wird wissen wir ja :)

Ich sehe zwar bisher kein wirkliches Problem mit den pdf Dateien, aber was du mit "richtigem" ebook meinst, hört sich nach epub an. Das soll angeblich neuer Industriestandart werden, wir werden sehen. Das ist auch das Format, in dem man in der Regel gekaufte ebooks bekommt und man bekommt schon eine ganze Menge. Leider stimmt es, dass man doch noch viel suchen muss, aber bisher habe ich noch alles gefunden. Dass die e-Versionen nicht wesentlich günstiger sind, stört mich eigentlich nicht so sehr. Ich hatte wie gesagt noch nie das Gefühl, mein Geld hauptsächlich für das Papier auszugeben.

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Als BWLer muss ich die einfachere digitale Distribution im Vergleich zum Druck, Groß- und Einzelhandel anprangern. Hier geht's um das Prinzip.

Zudem haben ja beinahe alle ePubs ein DRM - was natürlich wieder die Zukunftssicherheit in Frage stellt.

Aber keine Sorge, ich will dir deinen Reader nicht madig machen ... ich hätte gerne auch einen, wenn es denn so weit ist, auch wenn mein Favorit der txtr-reader ist.

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Sehr interessant! Vor allem welche einzelnen Punkte für euch wichtig sind.

Ich persönlich habe (noch) keinen Bedarf für so ein Teil. Da ich weder Zug noch S-Bahn fahre, und bei anderen Gelegenheiten im Normalfall mein Netbook einpacke, kann ich PDFs auch so lesen. Im Notfall hab ich das iPhone ;)

Sollten allerdings bei uns an der WBH endlich die Studienhefte als PDF verfügbar werden, könnte es durchaus sein, dass ich auch so nen Reader haben will.

Bis dahin hat Markus aber sicherlich das mit den Notizen und der Weiterverarbeitung herausgefunden (was ich als absolutes Muss für die Bearbeitung der SBs sehe)

Macht mal weiter - ich lese weiterhin gespannt mit!

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich habe noch ein bisschen gegrübelt und recherchiert und ich bin mir nicht sicher, ob ein eBook-Reader wirklich das ist, was ich mir wünsche. Ich möchte damit in erster Linie das Papier verbannen und zum Beispiel unterwegs Notizen machen etc. Aber das Gerät sollte "on the road" dann möglichst auch mein Notebook ersetzen und nicht noch mehr Technik sein, die ich mit mir rum schleppen muss.

Ich denke, dass Google Chrome OS Netbook könnte da ggf. eher was für mich sein. Einziger Nachteil ist dann halt, dass es kein eInk hat, sondern ein normales Display.

Na, mal schauen - bis dahin ist es ja noch fast ein Jahr, vielleicht besorge ich mir doch eine Übergangslösung...

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Insbesondere wenn man Kommentar und Notizeigenschaften bei PDFs benötigt, sollte das Produkt auch darauf ausgerichtet sein. Priorität lesen beduetet für das Produkt andere Eigenschaften als Priorität Bearbeitung.

In ein Buch male ich ja auch selten ;). Hier wäre ein vernünftig händisch beschreibbarer Bildschirm notwendig, wenn die Betonung auf vernünftig lautet ist das aber sicher noch eine sehr teure Spezialanwendung.

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Markus Jung

Geschrieben

Auf den Sony Reader darf man sich wohl zum Beispiel beim Schreiben nicht mit dem Handballen unten aufstützen/berühren, sonst funktioniert es nicht mehr. Das finde ich dann zum Beispiel schon eine wesentliche Einschränkung. Ansonsten stelle ich gar keine so hohen Anforderungen. Natürlich wäre eine OCR-Möglichkeit für die handschriftlichen Notizen schick, aber selbst das ist nicht unbedingt nötig.

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Wow, ich hätte nicht gedacht, dass hier so eine rege Diskussion entsteht :)

Ja, es ist auf jeden Fall Typsache. Gestern haben meine Mitbewohner ein bisschen damit gespielt, und eine meinte zB, dass ihr das Display zu sehr spiegelt. Für mich ist das allerdings kein Problem, das Teil ein bisschen zu kippen, wenn das Licht (wie bei uns im Wohnzimmer) unter Umständen mal aus der falschen Richtung kommt. Markus möhte sich gerne beim schreiben mit dem Handballen aufstützen können, geht nicht wirklich, stimmt. Ich verstehe die Einwände schon.

Ich wollte hauptsächlich meine Bibliothek eben in einem Gerät haben, das kompakt, trotzdem mit ausrechend großem Bildschrim und möglichst langer Akkulaufzeit ist. Ich mal übrigens gerne in Büchern rum und streiche schöne Zitate an :) in Fachbüchern dann natürlich gewisse Schlüsselsätze und was man so macht.

Ich freu mich auf jeden Fall trotzdem schon auf die nächste oder eventuell übernächste Generation :lol:

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
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      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.