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Von der Veranstaltung überrascht

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XPectIT

44 Aufrufe

Meine studiumsrelevanten Aktionen gestern:

  • viel früher als sonst (aber doch etwas zuspät) aus dem Büro gehen und dabei Zeitguthaben opfern :(
  • ins Auto, 150 km nach Erfurt fahren und weil ich später dran war als gewollt, mit ca. 170km/h, dann noch Baustellen, Traktoren auf den Bundesstraßen, Feierabendverkehr ... :mad:
  • 2 Minuten vor Veranstaltungsbegin war ich da, zusammen mit zwei(!) anderen Studierenden und dem Mentor :confused:
  • dieser hat ca. 2 1/2 Stunden die erste Kurseinheit anhand des Studienmaterials zusammengefasst und mit eigenen Worten wiedergegeben. Dazu muss man jetzt vielleicht sagen, dass die erste Einheit viel geschafel beinhaltet und sich weniger mit Programmierkonzepten beschäftigt.
  • ca. 20:15 waren wir fertig -> Hunger -> etwas essen -> heimfahren -> müde :cursing:

So im Nachhinein stelle ich mir die Frage: "Was habe ich erwartet, hat mich der Ablauf tatsächlich überrascht?"

Das ich Hunger haben werde wusste ich. Ich hätte mir ja etwas fürs die Autofahrt mitnehmen können.

Ich hatte den Stoff verstanden, die Aufgaben und Übungen konnte ich gut lösen.

Was hat es mir gebracht?

Die Erkenntnis, dass ich das nicht brauche solange ich den Stoff verstanden habe, denn dafür ist mir die Zeit zu kostbar. Es geht mir garnicht mal um die Entfernung/Kosten, denn die habe ich mit eingeplant als ich mich fürs Studium entschieden habe.

Nur weil etwas angeboten wird, muss ich es nicht nutzen. Was natürlich schade ist, denn wenn es nicht genutzt wird, wird es nicht mehr stattfinden.


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10 Kommentare


Das ist sehr interessant. Diese Veranstaltungen sind bei der FU immer unter der Woche?

Solche Veranstaltungen habe ich bei der HFH auch erlebt, allerdings sind diese spärlicher gesäht. Dennoch ärgerlich, wenn man feststellt, dass man die Zeit mit etwas sinnvolleren hätte verbringen können.

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Ist mir auch schon passiert. Seitdem schreibe ich die Prüfungen ohne die dazugehörige Veranstaltung vorher zu besuchen.

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Das studieren muss sich erst einspielen, mit der Zeit bekommt man ein Auge was wichtig ist und was nicht.

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Michael Knight

Geschrieben

Nur weil etwas angeboten wird, muss ich es nicht nutzen.

Das halte ich für eine ganz wesentliche Erkenntnis im Fernstudium. Zum Glück habe ich diese Erfahrung bereits in meinem Präsenzstudium gemacht. Man kann in meinen Augen unnötig viel Zeit mit Präsenzphasen verplempern. Insbesondere wenn man alles verstanden hat. Ich hatte einen Weg von knapp 3km zum SZ und habe viele, viele Veranstaltungen ausfallen lassen und die Zeit meist zum Lernen, manchmal auch zum Schlafen genutzt.

Ich weiß, jetzt kommen gleich wieder Einige mit dem Argument soziale Kontakte, Treffen von Kommilitonen usw., aber wenn die Zeit knapp ist - und das ist sie bei Fernstudenten oft - dann muss man eben auch mal darauf verzichten.

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Ich weiß, jetzt kommen gleich wieder Einige mit dem Argument soziale Kontakte, Treffen von Kommilitonen usw., aber wenn die Zeit knapp ist - und das ist sie bei Fernstudenten oft - dann muss man eben auch mal darauf verzichten.

So ist es. Lieber einsam und isoliert als ausgebrannt :cool:

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Lieber einsam und isoliert als ausgebrannt

Wobei die Isolation manchmal zum Burn-out beigetragen hat. Aber es müssen ja nicht unbedingt Studienkontakte sein, die man pflegt.

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Die Veranstaltungen sind nicht alle unter der Woche, deshalb habe ich aber Erfurt als SZ gewählt. Am SZ Nürnberg (zu dem ich genausogut gehen könnte) sind die Termine meist Samstags.

An den Wochenenden habe ich mehr Konkurrenz zum Studium. Wocheneinkauf mit meiner Frau, Familien-Kaffee-Einladungen, Punktspiele beim Badminton, Spieleabend mit Freunden... etc. Und da sind Zeiten zum Lernen besser verschiebbar als Veranstaltungen im SZ.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich lasse mittlerweile auch je nach Modul die Präsenzen dafür ohne mich stattfinden. Ich nutze die Zeit dann auch um Zuhause zu lernen. Das spielt mir wiederrum Zeit frei am Wochenende mehr Zeit mit Freunden zu verbringen oder andere Haushaltsaufgaben stressfrei zu erledigen.

Super auf jeden Fall dass du diese Erfahrung gemacht hast, daraus hast du nun gelernt und wirst dich zukünftig anders verhalten. Gerade bei so einer langen Anfahrt ist es naheliegend die Veranstaltungen bzw. ihren Sinn zu überdenken.

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Man kann sich ja auch ein Haustier hertun wenn man sich

beim Studieren einsam fühlt.

Meerschweinchen,Hase usw...

ok..ein echter Dialog kann hier natürlich nich stattfinden.

Micha76

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Och.... es gibt auch Kommilitonen, welche deutlich weniger unterhaltsam sind als die genannten Nagetiere ;)

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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
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      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
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      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker