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Motivation gemischt

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chillie

29 Aufrufe

Ich bediene mich mal frech Kathrins Idee hinsichtlich ihres Blogthemas.

Als ich ihren Beitrag so gelesen hab, fühlte ich mich ertappt. Einiges negatives, viel Alltag und wenig Glanzlichter.

Wer will schon von einer selbsterfüllenden Prophezeiung heimgesucht werden, wenn man nur derartigen Mix serviert.

Darum mache ich mit ... ich hole den Fernstudiums Shaker raus und serviere zwar die Motivation nicht pur aber gut gemixt.

Nicht mehr lange hin und mein Blog feiert 3. Geburtstag ... niemals hätte ich gedacht so lange durchzuhalten, aber das Studium zieht das Blog und anders herum.

Ergo dauert es nicht mehr lange bis ich 3 Jahre als Student eingeschrieben bin. Mein Ehrgeiziges Ziel in 3 Jahren fertig zu werden werde ich nicht erreichen, dafür habe ich aber vieles auf den Weg von damals bis heute gelernt.

Ich habe übrigens 20 Leistungen abgelegt und bin *tataaaa* *Tusch* *Applaus* ... IMMERNOCH in Regelstudienzeit!!!!! ... und das trotz 1 Semesters Pause!

Ich hab 12x eine 1,x im Notenblatt stehen ... die meisten am besseren Ende als am schlechteren. Eine davon sogar mit absoluter Höchstpunktzahl. Was mich zufrieden macht ist, dass die ,0en nicht nur in Lernfächern sondern auch in Verständnisfächern gut verteilt vorliegen.

Die Note auf die ich am meisten stolz bin ist eindeutig die 1,0 in WPR. Nach aktueller Statistik haben das neben mir im Bachelor bisher nur 4 andere geschafft.

Meine für mich bisher größte Leistung im Studium ist die BSP-Arbeit. Da ich hier von 0 auf 100 in wenigen Wochen gestartet bin. Auch wenn ich zwischenzeitlich beinahe eingegangen wäre vor Schlafmangel und Stress. Gelohnt hat sich der Druck vielleicht nicht, aber es hat sich verdammt gut angefühlt den Beurteilungsbogen zu lesen.

Insbesondere 2010 habe ich mich durch einige Widrigkeiten gekämpft. Ich habe den SSP-UNL durchgekämpft ohne jegliche Motivation ... ich habe es geschafft, auch wenn die die Klausur abgesagt habe.

Ich habe beinahe 3 Monate komplett Pause gemacht und konnte dann durch den richtigen Fokus wieder durchstarten. Seitdem schaffe ich jede Woche (!) mind. 6 Std. worauf ich viel mehr Wert lege als auf die 20 Std. in den ersten Semestern.

Gerade beim aufschreiben dieser Leistungen, bin ich doch ganz zufrieden mit dem, was ich bisher abgeliefert habe. Dinge wie das Zwischenzeugnis oder Einzelnoten sind nicht mehr so wichtig.

Ich zitiere hier gerne Dadi - das Studium ist ein Marathon kein Sprint. Ich persönlich war vor dem Studium immer ein Sprinter kein Langstreckenläufer... in diesem Sinne musste ich zwar mit Seitenstechen stehen bleiben und es tat höllisch weh wieder loszulaufen. Aber irgendwie haben mich diese 3 Jahre dazu gebracht auf der langen Strecke deutlich besser abzuschneiden.

Also liebe Fernstudenten, macht es Kathrin nach ... lobhudelt euch mal selbst... ich kann sagen, sich selbst auf die Schulter zu klopfen ist gar nicht so verkehrt :D


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9 Kommentare


ich kann sagen, sich selbst auf die Schulter zu klopfen ist gar nicht so verkehrt

Finde ich auch, tut man m.E. viel zu selten. :)

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Wohl wahr ... an dieser Stelle muss ich gleich mal wieder mein Lieblingszitat dazuposten:

"Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du auch immer willst, was du tust."

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in diesem Sinne musste ich zwar mit Seitenstechen stehen bleiben und es tat höllisch weh wieder loszulaufen

wer von uns hat nicht ab und zu Seitenstechen?

die Kunst dabei ist doch, nicht stehen zu bleiben sondern weiterzulaufen...aber auch zwischendurch innezuhalten und zu überlegen, ob man noch auf der richtigen Strecke unterwegs ist und mit dem richtigen Tempo

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Eigenlob stinkt, aber das riecht hier im Blog ja keiner. ;)

Man sollte sich auch bewusst sein was am Streckenrand so alles vorbeirauscht.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich war auch überrascht wie positiv das Niederschreiben gewirkt hat. Ich habe dieses JAHR noch nicht einen wirklich positiven, zufriedenen Blogbeitrag geschrieben gehabt (außer diese Befreiungsschläge alla "Klausur geschafft"). Aber anstelle sich selbst immer mehr zu bemitleiden, sollte man auch darauf achten in wie weit man an den Aufgaben gewachsen ist und was man alles erreicht hat (wovom man damals auch einiges als schwierig und kaum machbar eingestuft hatte).

Freut mich dass ich dich inspirieren konnte :)

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Michael Knight

Geschrieben

Es geht doch! Das "Jammern" hat ein Ende!

Am besten druckst Du Dir Deinen Beitrag aus und hängst ihn über den Schreibtisch.

Weiter so!

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Hört sich doch verdammt gut an :) Du hast recht dass man sich immer wieder vor Augen führen sollte, was man alles geschafft hat !!

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Was heisst hier Eigenlob. Als Fernstudent macht man doch das meist eh zuhause alleine am Schreibtisch... also auch loben :laugh:

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      Guten Morgen,
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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!