Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    686
  • Kommentare
    5.313
  • Aufrufe
    17.578

Unlust und deren Folgen

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
chillie

52 Aufrufe

Vorbereitungszeit verdoppeln, Ausführungszeit halbieren.

Das klingt schlau und ist, wenn man es denn schafft recht effizient. Für meine jetzige Hausarbeit gilt es so nicht.

Inzwischen ist eine kleine Liste an Dingen zusammengekommen, die schief/unrund/blöd gelaufen sind. Dinge die ich anders oder ganz klar (diesmal) falsch gemacht habe. Dazu folgt nach Abgabe der Hausarbeit noch ein separater Blogbeitrag (und sei es nur als "Mahnmal" bei der DA vernünftig vorbereitet zu sein).

Ein paar dieser Punkte machten mir also das Leben schwerer als es sein müsste. Andere Dinge wie meine akute Unlust das Projekt HA-BUF vernünftig anzugehen, kamen hinzu.

Ich könnte jetzt prima Entschuldigungen suchen (viel Arbeiten, Familie, wenig Schlaf, viel Nachts gearbeitet) ... aber das ist nicht zielführend. Wenn es so ist, muss man entsprechende Maßnahmen treffen, dass man eben weniger Fehler macht.

Genau diese Fehler sind es, die kurz vor Schluß meine Unlust deutlich machen.

OK... bei den anderen beiden Hausarbeiten hatte ich neben "Dauerkorrekturlesern" (die irgendwann auch für meine Tippgicht blind werden) ein kontinuierliches Lektorat.

Mein Gefühl sagte mir ja vor kurzem, dass es gut wäre, das jetzt auch zu haben. Dank des Forums habe ich auch jemanden gefunden und bin sehr sehr sehr sehr froh darüber. Hätte ich doch ansonsten die Arbeit einfach liegen lassen um sie am Dienstag abzugeben... habe ich doch unzählige (!!!!!) Tippfehler schon beim vorbereiten eines Word-Dokuments gefunden (LyX kann Word nicht so einfach).

Die Korrektur selbst offenbart, dass ich Schritte einfach ausgelassen habe. Bei BSP und UNL habe ich nämlich Phrasen, ausgelutschte Formulierungen usw. gescannt und Schrittweise ersetzt. Jetzt...? Einfach vergessen.

Dazu kommen weitere Tippfehler und Kommafehler (in der Drittkorrektur).

Nun habe ich wenigstens die Hälfte der Arbeit nochmals WORT FÜR WORT gelesen (nachdem die Korrekturvorschläge eingepflegt waren) ... und ich habe immer noch Fehler gefunden.

Das ist in diesem Prozess sicher normal ... allerdings merke ich, wie egal mir der Inhalt eigentlich war/ist. Mein Ziel die letzten Wochen war nur, genügend zu Schreiben, um alle Faktoren zu berücksichtigen und dabei ausreichend Seiten zu füllen.

Wenn sich das ganze noch auf 60 statt 20 Seiten erstrecken soll, brauche ich ganz klar eine andere Motivation, eine andere Strategie und andere Tools. (dazu irgendwann nächste Woche mehr).

Ich werde mich aber nun (trotz sinkender Aufmerksamkeit) daran machen, den Rest der Arbeit WORT FÜR WORT zu lesen und weiter zu suchen.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


13 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hm, mal eine provokante Frage: Wäre es dramatisch, wenn die Endfassung noch einige Tippfehler und/oder Phrasen, ausgelutschte Formulierungen etc. enthalten würde?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich finde: ja!

Zumal es ja doch recht subjektiv ist, was gutes Deutsch ist. Die HFH-Bewertungsgrundlage bietet hier genügend Freiheiten wegen formalen Fehlern die Note abzuwerten.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ich selbst würde die Frage für mich ähnlich beantworten. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass aufgrund einiger weniger unsauberer Stellen eine Abwertung erfolgen würde, wenn die Arbeit sonst inhaltlich überzeugend und insgesamt ordentlich erstellt ist und nicht den Eindruck erweckt, "hingeschmiert" worden zu sein.

Es ist lediglich so, dass ich den Eindruck habe, dass Du hier enorm viel Zeit investierst, indem Du zum Beispiel die Arbeit nochmal Wort für Wort liest.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich denke auch du machst es dir selber sehr schwer, du wirst mit etwas Abstand immer noch Fehler in deiner Arbeit finden. Ich habe in meiner Thesis auch noch welche gefunden, aber als Trost ich hatte noch kein einziges fehlerfreies Studienheft in der Hand.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ein kleines Beispiel:

Grundsätzlich bieten sich fünf Arten der Befragung an (siehe Tab. 2).

In Tab. 2 finden sich aber nur 4 (!) Arten der Befragung

Das ist für mich nicht akzeptabel. Ob ich jetzt 4 Stunden mehr oder weniger in die Arbeit investiere ist mir in diesem Fall egal. Wenn ich die Arbeit so abgegeben hätte, wie sie gestern um 20:00 Uhr war, würde ich mich sehr ärgern, vor allem wenn im Bewertungsbogen dann auch noch auf solche Fehler hingewiesen werden würde.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Man sollte m.E. beim abgeben ein gutes Gefühl haben, denn ansonsten verfolgt einem das Thema danach immer noch. Andererseits: zuviel Perfektionismus schadet ebenso. Ich selbst war z.T. viel zu verbissen (z.b. Die Arbeit mehrfach nach Füllwörtern gescannt), was zwar letztendlich zu einem sehr guten Ergebnis geführt hat (wurde im genannten Fall lobend im Gutachten erwähnt) mich aber enorm viel Kraft gekostet hat. Mit jedem lesen wurde ich unsicherer und habe irgendwann nicht mehr im Blick gehabt, dass das Teil doch inhaltlich genau das aussagt, was ich auch sagen wollte.

Am Schluss der DA war ich nur noch fertig. Mit etwas weniger Perfektionismus hätte ich wahrscheinlich auch die gleiche Notenstufe erzielt.....und jetzt, mit etwas Abstand, wäre das auch gut gewesen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich würde mich hinterfragen ob du solche elementraren Fehler machst, weil du dich zuviel in Kleinklein verlierst ? Da war ja meine Thesis viel entspannter als eine (nur) HA. Wenn du so weiter machst, hast du vielleicht deine 1,0 in der Diplomarbeit aber hinter

einen Herzinfarkt

oder

einen Burnout

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

nach meiner ersten HA, mit der ich auch eine sehr gute Note erzielt habe, hab ich mir das Ding nochmals durchgelesen. Und zu meinem größten Erschrecken hab ich festgestellt, dass an einer bestimmten Stellle zwei oder drei Zeilen komplett verschwunden waren :blink::ohmy::confused:

ich weiß nicht, ob die Zeilen auich in der Version gefehlt haben, die ich abgegeben habe (ist aber sehr wahrscheinlich) oder ob sie danach verschwunden sind - ich weiß auch nicht wie sie verschwunden sind.

Ich denke aber, der Schritt von 90% zu 100% ist bei einer wissenschaftlichen Arbeit sehr, sehr schwierig und mit enrorm viel Aufwand verbunden. Wenn du noch genug Zeit hast, lass die Arbeit doch einfach mal ein, zwei Tage liegen und les sie dir mit etwas Abstand nochmals durch. Das bringt glaub ich mehr, als dir das gleiche immer und immer wieder durchzulesen....

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Warum diese Fehler entstehen kann ich ziemlich genau sagen, ich habe keine Zeit für die Hausarbeit bzw. für das Studium mehr.

Somit liegt der Fokus zu aller erst auf der Texterstellung. Wie schon erwähnt, ich habe mehrere Problemfelder ausgemacht, die ich bisher nicht nun aber schon gemacht habe.

Allerdings bringt es eben nichts Nachts um Mitternacht, nach einem langen Arbeitstag und einem Schreibeinsatz die Texte auf Fehler zu scannen. In so einer Situation würde sogar Suaheli für mich einen Sinn ergeben.

Ich sehe zudem bei dieser Arbeit an keiner Stelle den Drang zu 100% sondern dazu, die Arbeit Abgabefertig zu machen, an das anzupassen was ich im Expose eingereicht habe und sie so zu gestalten, dass sie den Reglementarien der HFH genügen.

Würde ich Überpefektionismus betreiben hätte ich früher als 2 Wochen vor Abgabe mit der Korrektur begonnen. Zudem habe ich die Arbeit selbst erst 3x komplett gelesen. Einzelne Abschnitte sogar bis zur ersten kompletten Durchsicht gar nicht. Zeit ist eh nur noch heute und Montags. Abends muss die Arbeit schon auf dem Stick sein, Dienstags wird in der Mittagspause gedruckt und danach geht CD und die Arbeit in die Post.

Die 92 Stunden die ich bisher rein in die Arbeit gesteckt habe ist weder sonderlich viel noch sonderlich wenig... das einzige was hier nicht eingerechnet ist, sind die Stunden (!) die ich versucht habe mich zum Schreiben zu motivieren. Wenn ich die dazu rechne wären es wohl locker 130-150 Std.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Das Problem ist immer dann da, wenn ein Leser sich bei einem Satz fragt "Was meint er denn jetzt wohl?" Gerade komplexe Sachverhalte müssen ja auch irgendwie verstanden werden - am besten richtig vom Korrektor. Und da ist ein Komma manchmal wichtig und kann Leben retten...wie neulich in Anne Oppermanns Blog jemand richtig bemerkte:

Komm, wir essen Opa!

contra

Komm, wir essen, Opa!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Die 92 Stunden die ich bisher rein in die Arbeit gesteckt habe ist weder sonderlich viel noch sonderlich wenig... das einzige was hier nicht eingerechnet ist, sind die Stunden (!) die ich versucht habe mich zum Schreiben zu motivieren. Wenn ich die dazu rechne wären es wohl locker 130-150 Std.

wie wäre es dann, aich selbst auszutricksen und im Terminekalender bestimmte Zeiten für die DA fest zu reservieren? z. B. Wochentags nach dem Abendessen, wenn der Kleine im Bett ist von 20 bis 22 Uhr, dazu am Wochendende 3 Std./Tag - da kommst du auf insgesamt 16 Std./Woche wodurch du zügig voran kommen solltest und durch die festen Termine stellt sich eine Routine ein was vielleicht die Zeit, die du für die selbstmotivation "verschwendest" reduziert...

Kopf hoch, den Endspurt schaffst du auch noch und wie ich dich kenne sogar mit Bravour!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das geht grob in die Richtung, die wohl nötig ist. Ein Konzept, wie ich die DA überstehe ohne 6 Monate Frust an der Backe zu haben, möchte ich aber erst andenken, wenn

a) die HA weg ist

B) ein paar Tage ohne Studium ins Land gegangen sind

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Ich kann dich sehr gut verstehen. Vor allem dein Beispiel mit der Anlage die eine andere Anzahl wiedergibt, ist ein fataler Fehler und kann klar zum Abwerten einer Stufe führen. Schon hast du evtl. ein paar häufier als gedacht "nur" ein + statt ein ++ und es ist eine Notenstufe abgewertet - wegen solcher Formalien. Und die 4 Stunden Aufwand, machen den Kohl auch mehr fett!

Jeder zieht die Grenze zu dem "zu starken" Perfektionismus woanders, aber ich persönlich seh hier die Grenze aktuell noch "richtig".

Jetzt (naja ab Dienstag) heißt es aber entspannen und belohnen!!!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.