Psychologie an der FernUni Hagen

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Meine Weiterbildung - so geht es weiter

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Markus Jung

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Wie in diesem Beitrag angekündigt, habe ich mir nochmal Gedanken gemacht, wie ich mein Weiterbildungskonzept für mich realistisch gestalten kann.

Fakt 1: Pro Woche stehen mir maximal 10 Stunden für meine Weiterbildung (auch im weiteren Sinne, also Fachzeitschriften und Bücher lesen, Internetquellen sichten etc.) zur Verfügung, die sich das Thema Psychologie/Kommunikation/Beratung aber auch mit anderen für mich wichtigen Themen wie Entwicklungen im Internet- und Bildungsbereich, journalistische Weiterbildung etc. teilen muss.

Fakt 2: Damit lässt sich ein akademisches Fernstudium nicht sinnvoll absolvieren - hätte auch bei meinem Erststudium nicht funktioniert. Und jetzt an der Uni ist das Niveau und der Umfang tatsächlich nochmal höher als an der FH. Ich denke, die Vorgabe der Uni, dass man 20 Stunden pro Woche kalkulieren sollte, ist schon realistisch. Auch wenn man es damit vielleicht etwas schneller als in 12 Semestern schaffen wird.

Folgende Entscheidungen habe ich daher getroffen:

1. Mit dem Psychologie-Fernstudium in Hagen beschäftige ich mich weiter, nehme aber jeglichen Zeitdruck und Klausurorientierung raus.

2. Ich werde nur noch seriell vorgehen. Also ein Buch zu einer Zeit, ein Studienheft etc.

3. Ich werde mir die Inhalte so aufbereiten, dass sie mir nutzen und ich sie verstehe. Reines Faktenlernen spielt dabei keine Rolle, wird sich aber sicherlich zum Teil als Nebeneffekt einstellen - aber sicherlich nicht bis in jede Fußnote oder Jahreszahl.

4. Ich werde mir zunächst nach und nach die Module bestellen, von denen ich mir Nutzen verspreche. Aber nicht nur die, die ich mag, oder die mir leicht fallen. Zum Beispiel das Thema Statistik, empirische Auswertung liegt mir gar nicht, finde ich aber wichtig.

5. Andere Weiterbildungsthemen laufen gleichberechtigt weiter. Auch im Bereich Psychologie und was in diese Richtung werde ich mir zusätzliche Themen raus suchen, die praxisorientierter sind - man könnte auch sagen populärwissenschaftlicher ;-)

6. Sollte ich irgendwann das Gefühl haben, mit vertretbarem Lernaufwand auch mal eine Klausur angehen zu können, werde ich es versuchen, sonst halt nicht.

Auf jeden Fall werde ich weiterhin intensiv über das Psychologie-Fernstudium bloggen - künftig auch mehr inhaltlich. Denn ich habe den Eindruck, dass hier ein großer Informationsbedarf vorhanden ist, dieser aber bisher nur wenig befriedigt wird, da es zwar einen regen Austausch unter den Studierenden gibt, aber hauptsächlich im nicht-öffentlichen Bereich.


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9 Kommentare


Auf jeden Fall werde ich weiterhin intensiv über das Psychologie-Fernstudium bloggen - künftig auch mehr inhaltlich. Denn ich habe den Eindruck, dass hier ein großer Informationsbedarf vorhanden ist, dieser aber bisher nur wenig befriedigt wird, da es zwar einen regen Austausch unter den Studierenden gibt, aber hauptsächlich im nicht-öffentlichen Bereich.

Das finde ich klasse.:thumbup:

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HannoverKathrin

Geschrieben

Das klingt nach einem gut durchdachten, strukturierten Plan !

Du machst das Thema wirklich zu deinem neuem Hobby, ohne Titel-Fanatik und Zeitdruck. Hoffentlich kann dir dadurch die nötige Motivation erhalten bleiben, die du nun für viele Jahre brauchst. Ich bin gespannt wie es laufen wird.

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Gefällt mir auch gut, was du dir da vorstellst! So in der Art könnte ich mir auch ein Geschichts-/Archäologiestudium bei mir vorstellen ;)

Viel Spass dabei :)

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Markus Jung

Geschrieben

Hoffentlich kann dir dadurch die nötige Motivation erhalten bleiben, die du nun für viele Jahre brauchst.

Und wenn die Motivation irgendwann nicht mehr da ist oder etwas Anderes in den Fokus rückt, würde ich das auch nicht (mehr) so tragisch finden. Dann habe ich auf jeden Fall etwas dazu gelernt, von dem ich vermutlich künftig in der einen oder anderen Art profitieren werde. Wie in vielen anderen Bereichen auch sollte es auch hier erstmal um die Gegenwart gehen. Und hier und jetzt finde ich das Thema spannend und sehe auch den Nutzen.

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Ich finde Deinen Ansatz sehr interessant.

Es gibt Teilbereiche bei denen ich merke, dass ich einfach gern mehr wissen möchte, über reinen persönlichen Bedarf hinaus. Sinnfrei Bücher zu lesen o.ä. wäre da kein Spaß da es eben etwas mehr als Freizeit aber weniger als richtige Weiterbildung ist.

Soetwas könnte ich mir durchaus vorstellen, auch in Zukunft zu machen. Lernunterlagen sind für derartige Vorhaben eben einfach die bessere Wahl, als nur Bücher. Unterm Strich geht es ja in die Richtung wie Laudius sich positioniert hat, nur etwas akademischer.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich hoffe, dass solche offenen Lernformen in Zukunft auch von den Hochschulen noch mehr unterstützt werden, ähnlich wie es die Open University macht.

Ich würde mir zum Beispiel wünschen, an der FernUni Hagen in einem gewissen Rahmen frei Module aus verschiedenen Studiengängen wählen zu können. Also zum Beispiel allgemeine Einführungsmodule (wissenschaftliches Arbeiten etc.), Grundlagenmodule, Aufbaumodule (für die dann bestimmte Zugangsvoraussetzungen erfüllt sein müssen. So gibt es ja in Hagen auch den Studiengang Bildungswissenschaften, aus dem sicherlich auch das ein und andere für mich interessant wäre.

Ein Umdenken ist sicherlich dann auch hinsichtlich der Abbrecherquoten notwendig, die gerade was die FernUni Hagen angeht immer wieder diskutiert werden. Wenn ich zum Beispiel nach 3-4 Semestern merken sollte, dass ich für mich "genug" gelernt habe, würde ich die FernUni verlassen, mich aber ganz und gar nicht als Abbrecher im Sinne eines Versagens fühlen.

Ich denke einfach, dass die künftigen Anforderungen an uns alle viel differenzierter sein werden, als dies durch das jetzige Konzept der Studiengänge abgebildet werden kann.

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ich sehe es ähnlich wie chillie: es gibt einige Themen, die mich sehr interessieren und über die ich mehr wissen möchte. Jetzt, bei der HFH, habe ich gemerkt, dass mir diese Art zu lernen, grundsätzlich liegt. Aber andererseits möchte ich mich auch wieder mit Themen/Beschäftigungen außerhalb eines Studium beschäftigen.

Das Leben ist bunt und besteht nicht nur aus lernen! Anderseits: Stillstand ist ein Rückschritt.

also würde ich mir eine Form wünschen, in der ich mich auch weiterhin (ggf. auch auf hohem Niveau) mit Dingen/Themen beschäftigen kann, die mich interessieren. Und auch Hintergrundwissen erwerben kann, dass so nicht in jeder Zeitschrift oder in Populärwissenschaftlichen Büchern steht. Aber bitte nicht wieder 15 Std/Woche über einige Jahre und bitte ohne Klausurendruck. Da kommen dann wieder die schönen Seiten des Lebens ins Spiel.

Auch was Markus zum Thema Statistik geschrieben hat, finde ich richtig: es ist ein trockenes Thema, dass mich nicht wirklich brennend interessiert. Aber interessant ist, was man mit diesem Werkzeug machen kann. Und viele Studien/Umfragen etc. kann man nur dann richtig deuten, wenn man dort gewisse Kenntnisse hat. Also ein durchaus relevantes Thema.

Die Art und Weise, wie du an das Thema herangehst, finde ich sehr interessant und ích werde deinen Blog sicherlich auch weiter verfolgen....

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Hallo Markus,

hört sich ganz sinnvoll an was Du Dir da überlegt hast!! :thumbup:

Wer einen Plan hat kommt schon mal weiter als jemand der alles in Blaue hinein mal versucht, denke ich. Wir sind nun mal nicht mehr in dem Alter wo man alles mal eben ausprobiert und dann halbherzig zum Ende bringt. Ich denke jetzt will man das Ganze insgesamt gründlicher angehen.

Und das ist doch eigentlich der richtige Weg finde ich. Denn nur dann macht das Ganze Sinn!

Das mit dem Austausch (was Du angesprochen hast) finde ich auch extrem wichtig. Psychologie ist eine "lebende" Wissenschaft die ständig neueste Erkenntnisse auf den Markt und die nicht unberücksichtigt bleiben sollen! Daher auch hier, mach das Markus, unbedingt!! ;)

Liebe Grüße

Jasmin

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Auf jeden Fall werde ich weiterhin intensiv über das Psychologie-Fernstudium bloggen - künftig auch mehr inhaltlich. Denn ich habe den Eindruck, dass hier ein großer Informationsbedarf vorhanden ist, dieser aber bisher nur wenig befriedigt wird, da es zwar einen regen Austausch unter den Studierenden gibt, aber hauptsächlich im nicht-öffentlichen Bereich.

Ich freue mich drauf :-) :thumbup:

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      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker