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Das Lied ist zu Ende....???? eher nicht

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eisenbahner

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Nach der nächsten unschönen Diskussion, zum Thema Studium habe ich mich mal ein wenig mit Statistik befasst. Die Ergebnisse sind so unbefriedigend, das ich Euch nicht damit belasten möchte.

Nur soviel....

Das Seminar und die Klausur am 01.12. sind fix. Fliege ich da durch gut, werde ich wohl kein zweites Mal hingehen . Fliege ich nicht durch auch gut . Denn es existiert eine Deadline Mitte nächstes Jahr.

Entweder ich bekomme die Zahl der Module , welche ich bis nächstes Jahr schaffe signifikant gesteigert und krieg zeitgleich meine anderen Probleme in den Griff oder aber meine Zeit als Student ist definitiv rum.

Ich habe nachwievor Spass an der Sache und werde auch todtraurig sein wenn der Fall eintritt. (die Positiven Argumente meines letzten Blogeintrages zählen immer noch).

Es gibt aber irgendwann einen Zeitpunkt wo es aufhört Sinn zu machen und die wenigen negativen Aspekte die zahlreichen Positiven überwiegen.

Ich habe eventuell noch im Hinterkopf den Studiengang zu wechseln, Mechatronik ist zwar cool, aber möglicherweise ist der 100 prozentige Quereinstieg mit Anfang 40 und meiner Situation doch etwas viel , Unter Umständen passt Wirtschaftsingenieurwesen oder Informatik doch besser. Im Moment sieht es eher danach aus, das ich ab Juli 2013 Häkeln, Italinisch oder was anders lerne. Oder einfach lebe ....

Mal Schauen. ich werde mich und mein Leben in den nächsten 8 Monaten intensiv monitoren ,mal den einen oder anderen Plausch mit der Studienberatung halten und euch selbsterständlich berichten.

Schade eigentlich.

Nun muss ich zurück an C++ weil wie gesagt der Termin steht.....

Servus mit frustrierten Grüßen


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19 Kommentare


DerAhnungslose

Geschrieben

Hi,

also ich bin auch Anfang 40, bin eher Techniker und mach' einen Quereinstieg in die Wirtschaftsinformatik. Häkeln und Italienisch hab' ich schon probiert, da war mir aber der Leistungsdruck zu gering ;) Mit Mechatronik hast Du Dich natürlich gleich mal in die Königsdisziplin gestürzt...

Ich stell' mir auch in regelmäßigen Abständen die Frage, ob das so Sinn macht? Allerdings werde ich hin und wieder durch gute bis saugute Klausuren belohnt und durch schlechte bis saumäßige Noten frustriert. Na und? Ich bin ja nicht auf der Flucht und wenn Du, wie ich, Deinen beruflichen Hafen schon gefunden hast: schalte einfach 'nen Gang zurück und geh's etwas lässiger an.

Gruß und weiter wenig Frust und viel Erfolg,

DA

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Ich wollte eigentlich gestern schon etwas zu deinem Blogeintrag schreiben. Die Frage ist nur: was? Es ist mir leider auch heute nichts wirklich Sinnvolles eingefallen. Ich kann dir nur wünschen, dass du eine Lösung findest, mit der du zufrieden bist. Die Situation klingt nicht grad einfach, auch wenn es nur so als Leserin natürlich nicht durchschaubar ist.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich mach den Kommentar heute mal nur stichpunktartig ..

Haben Sie

- ein falsches Ziel gewählt?

- oder den falschen Weg?

- oder ist Ihr Umfeld mit Ziel und/oder Weg nicht in Einklang zu bringen?

Letzte Möglichkeit: Sie stehen sich selbst im Wege.

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Markus Jung

Geschrieben

Schwierige Situation. Ich finde es gut, dass du nichts überstürzt und die nächste Zeit genau beobachten möchtest. Vielleicht machst du dir dazu auch Notizen (teilweise findet das ja hier im Blog schon statt, aber evtl. gibt es ja auch noch private Gedanken, die du hier nicht rein setzen möchtest), und auch zu dem, was du "fühlst".

Mit meinem Psychologie-Studium mache ich mir immer wieder etwas ähnliche Gedanken. Für mich war eine Konsequenz, mich vermehrt auf den Lehrgang zum psychologischen Berater zu konzentrieren und die FernUni mehr "nebenher" auf Sparflamme laufen zu lassen. Weil ich so den Nutzwert höher ansehen und auch den Spaß an der Sache. Vielleicht gibt es übertragbar auf dich ein ähnliches Konzept? Zum Beispiel ausgewählte Zertifikate, für die du dich wirklich interessierst, statt des ganzen Programms? Und wenn es dann irgendwann wieder ruhiger werden sollte und du Langeweile hast, kannst du dann immer noch wieder den Abschluss anstreben.

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Meine Antworten im Text...irgenwie bin ich zu blond das richtig hinzukriegen

Ich mach den Kommentar heute mal nur stichpunktartig ..

Haben Sie

- ein falsches Ziel gewählt?

Jein... Mechatronik ist was das Interesse angeht, definitiv das richtige. Ob der Anspruch passt. Es wäre sicher einfacher gewesen irgendwas wie technisches Management oder Wing zu machen, was zu meiner bisherigen Ausrichtung besser passt. Die würde zwar zum Studium passen, nicht jedoch zu meiner weiteren Lebensplanung (Entwicklung bei der Bahn und kein Großer Wechsel)

- oder den falschen Weg?

kann ich nicht beurteilen, könnte schon sein, aber für mich gibt es eigentlich keinen anderen (u.a Vereinbarkeit mit Schichtdienst und so)

- oder ist Ihr Umfeld mit Ziel und/oder Weg nicht in Einklang zu bringen?

Hier liegt sicher ein Teil meines Problems, allerdings habe ich a) keine schnelle Lösung B) aber liegt hier einer der Möglichkeiten, die Sache in die richtige Richtung zu biegen....

Letzte Möglichkeit: Sie stehen sich selbst im Wege

ja , sicher auch das , aber auch hier gibts im Moment keine Antwort, allerdings sehe ich hier auch Potential. Der Ansatz von der "Ahnungslose " gefällt mir ganz gut. Ein Hobby braucht jeder Mann und im Moment habe ich eigentlich genau genommen nur das Studium , was etwas geistige Herausforderung bringt. Zum Glück für unsere Kunden läuft er Bahnbetrieb ganz gut, als das ich jeden Tag da zu 200 % gefordert wäre, ich bin ja ein Disponent der nur richtig in Störfällen gefordert wird...

muss nur gucken wie ich mir das finanziell verkaufe .

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........ Vielleicht gibt es übertragbar auf dich ein ähnliches Konzept? Zum Beispiel ausgewählte Zertifikate, für die du dich wirklich interessierst, statt des ganzen Programms? Und wenn es dann irgendwann wieder ruhiger werden sollte und du Langeweile hast, kannst du dann immer noch wieder den Abschluss anstreben.

Ja Markus in diese Richtung bewegt sich meine Stategie...mal gucken was bei rauskommt...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Welche Veränderung in welchem Bereich würde denn die größte Erleichterung bringen?

Welche Veränderung wäre am leichtesten - mit dem geringsten Aufwand an Energie - zu bewerkstelligen?

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Welche Veränderung in welchem Bereich würde denn die größte Erleichterung bringen?

Welche Veränderung wäre am leichtesten - mit dem geringsten Aufwand an Energie - zu bewerkstelligen?

Das sind ,wie üblich bei Ihnen, zwei sehr gute Fragen.

Frage 1,

kann ich nicht soooo einfach beantworten. Ich denke wenn wir die Großeltern hier hätten oder Hilfe in dem Bereich den die Großeltern oder ähnliches übernehmen, würden Freiräume (für meine Frau und mich) entstehen , die manches leichter machen würden. Damit würde sich manches in eine andere Richtung entwickeln wovon im Nachgang auch das Studium profitieren würde. Sich gegen Geld bei gewissen Dingen helfen zu lassen (und sei es ein Baby Sitter) wäre auch eine Idee, hierfür müsste man aber die nötigen Mittel finden. Dann müssten wir auch abstecken wie weit wir uns helfen lassen wollen. An diesem Bereich bin ich zumindest dran...

Frage 2,

es gibt sicher keine einfache Lösung, sonst hätte ich sie. Eventuell sollte ich manche Dinge konsequenter tun. Anstatt drüber nachzudenken und zu reden. Mit entsprechender Disziplin und Konsequenz sollte sich etwas erreichen lassen.

Primär ist es so, das ich im Moment vor einem Riesen Berg stehe und mich die Fülle der offenen Dinge erschlägt. Sicher ist , ich werde sicher keine 20000€ und 10 Jahre für meinen Egotrip investieren.

Was die Zukunft angeht. Ich denke wenn ich C++ halbwegs rumkriege habe ich mal wieder ein Erfolgserlebnis und dann geht's auch besser. Nachdem die Module ja eigentlich aufeinander aufbauen, und es dann irgendwann auch schneller geht sollte es besser werden.Soweit die Theorie.

Ich muss in den studienfernen Themen weiter kommen, dann klappt auch der Rest. Wenn ich das in den Griff kriege ist alles gut, wenn nicht wie schon erwähnt Häkelkurs o.ä. ab Sommer 2013, was ich aber eigentlich nicht will.

Diese Verquickung macht es spannend

Danke für Ihre wie immer sehr interessanten fragen

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WillWasWerden

Geschrieben

Verstehe das, überlege auch das Studium an der WBH zu "schmeißen", da es immer schwerer wird ... und am Ende kriegt man dann trotzdem keinen Job als Ingenieur!

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Kommt drauf an, das mit dem Job gänge bei uns "In House" schon.... aber vielleicht müssen wir da einfach durch....zu verstehen ist es alles, wenn nur die verdammte Zeit nicht wäre. Btw, hab mich bei Dir schon gewundert, so lange nichts von Dir gehört zu haben

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WillWasWerden

Geschrieben

Kommt drauf an, das mit dem Job gänge bei uns "In House" schon.... aber vielleicht müssen wir da einfach durch....zu verstehen ist es alles, wenn nur die verdammte Zeit nicht wäre. Btw, hab mich bei Dir schon gewundert, so lange nichts von Dir gehört zu haben

Jetzt kennst Du den Grund ... :( . Ist halt das Szenario, was nicht gerade einladend ist - Zeit und Geld investiert, gerade so durchgekommen und dann am Ende außer Spesen nichts gewesen.

Wenn es bei Dir"in House" geht mit dem Ing.job, dann würde ich es durchziehen.

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@eisenbahner bezügl. "kinderfrei":

Ich habe das so gelöst, dass ich mich mit einer anderen Familie zusammentue: Sie nehmen öfters unsere Kinder, ich öfters ihre. Voraussetzung ist, dass sich die Kinder in der anderen Familie wirklich wie zu Hause fühlen. Dh. man braucht etwas Anlaufzeit, zuerst etliche gemeinsame Besuche etc.

Ihre Kinder (es sind 3, wir haben zum Glück den Platz) verbringen mehrmals jährlich das Wochenende (Freitag bis Sonntag) bei uns + diverse Tage. Nur so haben ihre Eltern überhaupt mal gemeinsame Freizeit.

Meine sind umgekehrt etwa gleich viel bei ihnen, weil ich sonst bestimmte berufliche Sachen nicht machen könnte.

Das ist super, kostenneutral und letztendlich meiner Meinung nach für alle einen Gewinn.

Wäre sowas bei euch vielleicht auch eine Mögilchkeit? Sowas lässt sich nicht von heute auf Morgen umsetzen, aber meiner Meinung lohnt sich die "Investition".

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überlege auch das Studium an der WBH zu "schmeißen"(...)

Ich habe auch grad in den letzten Tagen mal gedacht, ob ich Blogeinträge von dir verpasst habe!

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@eisenbahner bezügl. "kinderfrei":

Ich habe das so gelöst, dass ich mich mit einer anderen Familie zusammentue: Sie nehmen öfters unsere Kinder, ich öfters ihre. Voraussetzung ist, dass sich die Kinder in der anderen Familie wirklich wie zu Hause fühlen. Dh. man braucht etwas Anlaufzeit, zuerst etliche gemeinsame Besuche etc.

Ihre Kinder (es sind 3, wir haben zum Glück den Platz) verbringen mehrmals jährlich das Wochenende (Freitag bis Sonntag) bei uns + diverse Tage. Nur so haben ihre Eltern überhaupt mal gemeinsame Freizeit.

Meine sind umgekehrt etwa gleich viel bei ihnen, weil ich sonst bestimmte berufliche Sachen nicht machen könnte.

Das ist super, kostenneutral und letztendlich meiner Meinung nach für alle einen Gewinn.

Wäre sowas bei euch vielleicht auch eine Möglichkeit? Sowas lässt sich nicht von heute auf Morgen umsetzen, aber meiner Meinung lohnt sich die "Investition".

Ich finde das Modell genial , aber leider wird das bei uns eher nichts. Entweder passt es mit den Kinderaktivitäten nicht, oder man kennt sich nicht gut genug, oder man will die Kinder nicht im Haus haben (Herzchen wo prügeln normales Kommunikationsmittel ist) Ich habe sowas einer damals guten Bekannten Vorgeschlagen , diese wollt es leider aus vielerlei Gründen nicht.

Andere sehen nicht so den Bedarf.... Wir sind irgendwie in unserem Umfeld aber auch die einzigen mit 2 mal 650 km entfernter Familie. Wobei dies auch Vorteile hat. :rolleyes:

Ich denke Du darfst sehr glücklich sein, das es bei Euch passt, bei uns wird leider trotz Willen und ländlicher Region (sprich heile Welt) leider eher nichts. Gefallen würde es mir schon.... wir haben zumindest schon mal Kinder mit zum Baden geschleppt, das sich unsere Große nicht so langweilt. War sehr spaßig .Leider blieb es bei Gelegenheitsterminen. Du kennst jie die Terminpläne unserer Kids heute.....

Wünsche Dir noch ein tolles Wochenende

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Jetzt kennst Du den Grund ... :( . Ist halt das Szenario, was nicht gerade einladend ist - Zeit und Geld investiert, gerade so durchgekommen und dann am Ende außer Spesen nichts gewesen.

Wenn es bei Dir"in House" geht mit dem Ing.job, dann würde ich es durchziehen.

Garantie habe ich keine , aber wenn ich mich ohne Verluste l von meiner jetzigen Stelle wegbewegen will, ( was ich tun sollte weil mit 60 will ich a) keinen Schichtdienst mehr machen und B) sind manche Inhalte mit 60 auch nicht mehr so toll )

ist der Ingenieur die einzige Chance das ohne nennenswerte Einbußen zu tun. Darum fällt mir ja die Entscheidung so schwer.

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Da ihr ja schon über "Hinschmeißen" diskutiert. Meine über zweijährige Auslandseinsatz in China gefällt mich dieser Job so sehr, dass ich gern dieser ähnliche Job in Deutschland auch fortführen will. Ich bekomme keine Stelle, weil ich keine Qualifikation nachweisen kann. Klar wenn man meine Zugriff zu Weiterbildung verwehrt. Keine Weiterbildung = Keine Nachweis.

Mein dt. Manager in China hatte mich empfohlen Studium zu machen, denn nach dem Studium hätte ich mehr "Qualifikationen". Denn ich bin schon 27 Jahre alt und ich möchte auf jeden Fall nicht ganze Dasein am Band bzw. Schicht arbeiten. Und ich habe auch keine Interesse langfristig dort zu arbeiten trotz gute Bezahlung. Denn schon eine Woche lang fühle ich mich wie Schrott nach "stressige" Arbeit. Und dazu, dass ich allein Gehörlos am Band arbeite, wo neben links und rechts mich stehen. Ich fühle mich langsam Depression auf mich zukommen, falls ich sehr lang dort arbeiten muss. Sehr einsam und ich muss jeden Takt fertigmachen für unter 50 Sekunden! Was ich sehr brauche: Abwechslungsreich. Bisher arbeitete ich seit 5 Wochen an dasselbe Station im Band. Mein rechte Hand fühlte schon taub... :thumbdown:

Manchmal habe ich gefühlt, dass ich mit dem Studium nicht zu schaffen bin aufgrund Kaputt und Erschöpfung nach der Arbeit. Ich beiße durch und setze die Arbeit trotzdem fort. Es fühlt irgendwie Erleichterung und Freude, dass das Thema verstanden hat und auch angewendet. Es spornt mich Studium weiterzumachen. Aber es liegt noch viele steinige Wege bis zu Ziel... B. Eng. Mechatronik-Urkunde :crying:

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definitiv, aber du bist a )allein....hast Zeit... b)bist fertig wenn du langsam bist mit 32..... ich bin dann 46-47.....

abgesehen, davon ich möchte auch nicht am Band arbeiten, kann ich verstehen...nur Gas Geben und dran bleiben

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Ich denke Du darfst sehr glücklich sein, das es bei Euch passt, bei uns wird leider trotz Willen und ländlicher Region (sprich heile Welt) leider eher nichts.

Wahrscheinlich mit einer der Gründe, warum ich in der Stadt wohne: man kann sich die Leute eher aussuchen. Und die Kinder können, wenn sie Freizeitaktivitäten ausüben wollen, bald selber mit dem Bus hinfahren.

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definitiv, aber du bist a )allein....hast Zeit... b)bist fertig wenn du langsam bist mit 32..... ich bin dann 46-47.....

abgesehen, davon ich möchte auch nicht am Band arbeiten, kann ich verstehen...nur Gas Geben und dran bleiben

Eigentlich müsste ich dis vorhergehnede Antwort auch mitnehmen.

Zunächst einmal meinen allerhöchsten Respekt vor euerer Leistung.

Eines möchte ich doch betonen, am Anfang oder besser im Grundstudium ist der Studiengang immer am schwersten - nur wenn man sich durchbeißt und nie aufgibt, (außerdem sollte man auch schon mal eine mittelmäßige bis schlechte Note in Kauf nehmen) kann man es schaffen.

Das ist z.B. eine Gemeinsamkeit eines Präsenzstudium.

Wenn das Studium abgeschlossen ist, interessiert den Personaler kaum welche Note in Mathe, Physik... erreicht wurde. Evtl. sind fachspez. Fächer interessant, normalerweise zählt der Durchschnitt.

Also lasst den Kopf nicht hängen, jammert nicht und legt mit solche besch*** Fächer ab, die euch gar nicht liegen.

Gruß

wt15309

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
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      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
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      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 6
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)