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Adrenalin pur! Danke für sehr aufgeregende Tag heute!

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DolStudent

61 Aufrufe

Hut ab an Felix Baumgartner. Ich habe mit meinem Eltern ganze Zeit daran gefiebert dass es gut klappen soll. Wir haben über Live Internet (offizielle Seite der Redbull) angeschaut. Sehr viele Informationen konnten wir dort lesen. Sehr gute Livequalität bei 430p. :thumbup: Aus 39km hoch! Wahnsinnige Leistung! Es ist gut gelandet!

Wir hatten uns kurz gefürchtet, als er begann sich vielmals zu drehen bei ungefähr 1175km/h schnell. Es wurde immer schneller. Wir fingen an zu bangen. Aber er hatte es wieder unter Kontrolle. Das war dann pure Erleichterung.

Wir haben uns sehr gefreut, als er an dem Boden gut gelandet war. Gänsehaut pure! Gut daran war: Meine Blutkreislauf hatte er richtig in Schwung gebracht. Pure Adrenalin! Nun habe ich echt Lust MAI05-Studienheft heute noch abzuschließen, falls ich bis dahin keine Rechenfehler mache! :thumbup:

PS: Ich war schon zweimal 4000m hoch aus dem Flugzeug gesprungen. Ca. 200km/h schnell für ca. 30 Sek freie Fall. Tandemsprung. Deshalb konnte ich mich schon gut vorstellen, was er da durchmachen musste.


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11 Kommentare


Hey,

wir haben hier auch die ganze Zeit gebannt vorm Schirm gehangen. Wir haben das alles auf Servus-TV und auf youtube verfolgt. An lernen war heute nicht zu denken...

Ich selber würd im Leben nicht aus nem Flieger springen.

gruß

Caroline

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Soll ich mal ehrlich sagen, was ich von solchen Aktionen halte?

Ach nö, lieber doch nicht! :sneaky2:

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Typisch Deutschland muss immer darüber für sinnlose "Projekte" kritisieren. Wir brauchen solche auch. Schauen wir mal in der Vergangenheit: Flugzeug kam zustande dank "wahnsinnige" Experiemente früher. Nach Erkenntnise werden in Weiterentwicklung geflossen.

Und es zählt auch kein Steuerzahler für das. Sondern RedBull als Sponsor. Wenn ihr meint: Es hätte besser für Bildung, Sozial bzw. Spende an arme Kinder gebracht. Bis heute wurde zige Millionen gespendet.

Deshalb freue ich mich für das. Damit künftig solche Notfallsprung aus Raumschiff "selbstverständlich" wird. Heute ist es noch undenkbar: weil Technologie bzw. Erfahrung noch gefehlt hat.

Sehen wir uns noch eine Beispiel an: Wie kam erste Fernseh zustande. Für mich ist diese Erfindung eine Meisterwerk! Um Bild auf Fernseh zu bringen, muss vorher auch Kamera entwickelt.

Also 50 Mio. € für 7 Jahre Arbeit für diese Sprung ist immer noch Witz! Es geht uns alle an. Schau mal, wie viel wir als Steuerzahler für Rüstung investieren haben...? Naja zur Verteidigung...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nein, nicht "typisch Deutschland", höchstens "typisch Sabine Kanzler".

Und dass Red Bull den Zauber bezahlt, das zeigt höchstens, wie viel Geld man mit Energy Drinks verdienen kann und dass man sich dort mit solchen Aktionen hohes Umsatzwachstum verspricht.

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Nein, nicht "typisch Deutschland", höchstens "typisch Sabine Kanzler".

Es steht jeden überlassen, ob jemand RedBull kauft oder nicht.

"Typisch Deutschland" habe ich so geschrieben, weil auch Gruppe Leute über diese Aktion missgefällt. Mein Freunden im Ausland zeigen sehr starke Freude und Fürwort.

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Spannend war es. Wenn die Wissenschaft daraus neue Erkenntnisse gewonnen hat, auch prima.

Aber ich fange jetzt trotzdem nicht an, RedBull zu trinken.:001_tt2:

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Yep, ich habe zurzeit auch kein RedBull im Hand. Wahrscheinlich erst viel später, wenn Party oder so. Zum Beispiel: Nach dem Bestanden der Studium :)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Schmeckt wie flüssige Gummibärchen, das Zeug. Ich für mein Teil nehme dann lieber den Goldbären von Haribo! ;)

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Naja die Erfindung des Fernsehens mit einem Sprung aus 39km Höhe zu vergleichen... ich weiß nicht.

Es gibt genügend Leute die meinen auf einem Einbaum die Weltmeere umrunden zu müssen, mit einem Ballon die Welt zum umfliegen, auf einem Hüpfball den Mount Everest zu erklimmen oder mit auf dem rückend gebundenen Armen den Bodensee zu durchtauchen... das sollen sie auch alle tun, aber man kann doch einfach so eine Aktion auch machen ohne so zu tun, als würde man wissenschaftlich wichtige Daten dabei gewinnen, wenn ein Irrer aus der Stratosphäre springt.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Typisch Deutschland muss immer darüber für sinnlose "Projekte" kritisieren.

Oh es gibt genug Deutsche die das toll fanden. Aber es muss nicht jeder sowas toll/interessant/wichtig finden.

Klar ist es wissenschaftlich interessant, der sinnvolle Gedanke "Notausstieg für Astronauten" ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Ich persönlich bin aber kein Fan solcher Adrenalin-Junkies und finde es bedenklich wenn ein normaler Mensch denkt "Ich würd gern aus dem Weltraum auf die Erde springen".

Ob das nun von Red-Bull, Coca Cola oder Microsoft oder Deichman gesponsert wird ist mir übrigens total egal.

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Also ich oute mich als Werbeopfer: auch, wenn ich Redbull eh schon immer saulecker fand, hat der Baumgartner so viel Sympathie in mir geweckt, hat mir ein paar verdammt spannende Stunden geschenkt - ich glaube schon, dass ich automatisch beim nächsten mal eher Redbull kaufe als die billige Plörre. Mir stellt sich selbst die Frage, warum eigentlich. Ist wahrscheinlich irgendsoein Psychoding, welches ich noch nicht fähig bin, zu durchschauen. Werbepsychologie scheint eben doch ein lohnenswertes Forschungsfeld zu sein.

Ich fand das ganze an sich spannend, die Bilder von oben und die Risiken, das Thema mit der Schallmauer - einfach alles. Wiederum finde ich persönlich es völlig bekloppt, wenn erwachsene Männer hinter einem Fußball herrennen, und da beschwert sich auch keiner über die Sponsoren, und da geht es auch um Millionen. Das ist für mich einfach hirnverbrannt, aber der Rest der Welt steht drauf. Na ja. Manch einer guckt auch Frauenfußball, das ist für mich kein Sport und einfach überflüssig. So geht es eben immer um persönliche Geschmäcker.

Also mein Fazit: ich fands toll, ich saß mit offenem Mund vor dem Fernseher (meine Kinder übrigens auch) und nun hab ich, ganz nebenbei, auch noch Interesse an der Werbepsychologie entwickelt. Ist doch was. Zumindest geht der Sprung in die Geschichte ein - und damit wohl auch die Marke Redbull.

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

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      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

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      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
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      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)