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Persönliche Lebensführung - Laudius

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brezel74

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WARNUNG: viel zu lesen - aber ich wünsche trotzdem allen viel Spass dabei ;)

Heute möchte ich mal etwas ausführlicher über meinen Kurs Persönliche Lebensführung bei Laudius berichten.

Als erstes möchte ich erwähnen das ich diesen Kurs gewählt habe, weil in meinem Leben in den letzten 6 Jahren Dinge passiert sind, die man Schicksalsschläge nennen kann und auf einer gewissen Art und Weise eine "besondere" Aufarbeitung brauchen. Und um all dies und auch allgemein mal etwas Ordnung zu bekommen, habe ich mich für diesen Kurs entschieden.

In der allgemeinen Einleitung zu diesem Kurs steht: "Die Kluft zwischen Wirklichkeit und Traum überwinden." In diesem Kurs geht es um einen selber, um sein eigenes Leben, um die eigenen Ziel. Es werden fragen behandelt wie z.B. Wo stehen Sie?, Wo wollen Sie hin?, Welche Hindernisse stehen Ihnen im Weg? und so weiter.

Lernheft 1: Einführung Persönliche Lebensführung, mit folgenden Inhalten:

- Persönliche Lebensführung bedeutet Ihr persönliches Leben aktiv zu gestalten

- lässt sich das Leben überhaupt steuern oder führen?

- Mehrdimensionalität, unser Leben lässt sich in verschiedene Teilbereiche einteilen

- welche Rolle nimmt man in welchem Teilbereich ein

- den Anfang finden, das Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Lebensbereichen

- Bedürfnisse, die Bedürfnispyramide von Maslow spielt eine Rolle, das Bedürfnisse aufgrund eines subjektiven oder objektiven Mangel entstehen

Lernheft 2: Handlungsspielraum erforschen, mit folgenden Inhalten:

- der Begriff "Selbst-Bild" wird erklärt, jeder Mensch hat von sich selbst ein Bild

- unser Selbstbild steuert unser Denken, Fühlen und Verhalten

- Statisches und dynamisches Selbstbild, was gehört zum statischen und was zum dynamischen Selbstbild

- negatives Selbstbild, es ist schwierig damit sich realistisch einzuschätzen udn zugleich offen für neue Erfahrungen zu sein

- innerer Monolog, eine Möglichkeit ihre festgfeahrenen Denkstrukturen zu befreien ist, den inneren Monolog abzubrechen

- Handlungsspielraum erforschen, es geht darum das Leben aktiv zu gestalten

- es geht um die Selbstreflexion, diese bedeutet über sich selbst nachzudenken und mehr von sich zu entdecken

Lernheft 3: Balance, mit folgenden Inhalten:

- die Lebensbereiche und die Rollen die man in den unterschiedlichen Lebensbereichen ausübt

- die Balance und das Ausbalancieren zwischen den Rollen

Lernheft 4: Flussgold - Bilanz ziehen, mit folgenden Inhalten:

- Stärken - Schwäche - Analyse, diese gibt uns eine relativ realistische Einschätzung unserer Fähigkeiten, auch um Fähigkeiten die wir noch nicht kennen, das sogenannte Potenzial

- um die Motive geht es , die sind der Grund für unser Handeln

Lernheft 5: Kopfsache, mit folgenden Inhalten:

- Planung, ein leben zu planen ist eine Herausforderung, Notizen die man sich macht, können hilfreich sein

- der Entwurf eines Lebensplans ist nicht gradlinig, sondern sternförmig, überlappend und geschieht manchmal in großen unvorhergesehenen Sprüngen

- der Dirigent in ihrem Leben sind Sie

- es wird die Frage gestellt was gehört alles in einen Plan?

- Lebensvision, die Lebensvision soll unser Leben halten, sie beinhaltet den Sinn unseres Lebens und die Richtung

- den Kopf vorbereiten, statt "ich kann nicht!" bzw. " ich will nicht!" sollte man denken "Ich sollte..." bzw. "Ich könnte..."

- genug gerübelt, wenn wir zu viel grübeln geraten wir in einen Teufelskreis unserer Gedanken und Gefühle

- statt zu grübeln sollten wir lieber zielgerichtet denken, wir nehmen nur eine ausgewählte und vorsortierte Menge an Informationen bewusst auf

- unser Ziel verändert unsere Wahrnehmung

- was passiert in der linken und was in der rechten Gehirnhälfte?

- Thema sind auch die Lerntypen

- das Lebensrad, dieses besteht aus drei Ringen, in der Mitte kommt das Wort Lebensvision, in den äußeren Ring der momentane Ist Zustand unseres Lebens, in den mittleren Ring kommt unsere traumvorstellung von unserem Leben, dann soll geguckt werden wie viel Zeit welche Rolle einnimmt und wie man sich dabei fühlt

Lernheft 6: Ziele, mit folgenden Inhalten:

- Selbstverwirklichung, sie ist selbstbestimmend, sie beinhaltet ein großes Ziel: die Umsetzunge unserer Lebensvision

- die Selbstverwirklichung hängt hauptsächlich ab vom Wollen, Können, Dürfen sowie den Rahmenbedingungen

- was ist wenn ein Ziel scheitert? warum ist es gescheitert? zwingt mich jemand das ich das Ziel wirklich erreichen muss

- meistens scheitern so viele Ziele, weil man sich zu große vorgenommen hat, besser sind sich Etappenziele zu setzen

- die richtige Formulierung der Ziele, Ziele formulieren in der SMART - Form

So mehr Lernhefte habe ich zu diesem Kurs noch nicht bearbeitet, momentan warte ich noch auf die korregierten Hausaufgaben der Hefte 5 und 6.

In Zukunft werde ich immer gleich einen Blog nach der Bearbeitung von zwei Heften schreiben, damit es nicht wieder so viel Text auf einmal wird.

In diesem Kurs setzt man sich ganz bewusst mut seinem eigenen Leben auseinander und dadurch kommen auch Dinge zum Vorschein die man eigentlich im Keller lassen wollte, ich persönlich finde es gut. Es hat sich bei mir noch nicht so sehr viel verändert aber es ist schon etwas passiert und das finde ich gut.


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11 Kommentare


Wow, das klingt echt interessant. :) Aber vor allem liest es sich, als müsse man sich dabei sehr viel mit sich selbst auseinander setzen. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Bin gespannt was du berichten wirst.

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Hallo Cupcake,

ja da hast du recht man muss sich bei diesem Kurs viel mit sich selbst auseinander setzen. Am Anfang habe ich auch etwas geschluckt aber mittlerweile kann ich es sehr gut.

Und da ich in letzter Zeit auch so schon etwas "aufgeräumt" hatte in meinem Leben war der Zeitpunkt für diesen Kurs genau der Richtige um weiter zu machen. Um ehrlich zu sein bin ich auch gespannt wie es weiter geht, ich werde auf jedenfall in Zukunft zu den Lernheften den Blog schreiben.

Grüße Brezel74

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Wie werden den Einsendeaufgaben in so einem Kurs "korrigiert"? Ich kann mir darunter grad gar nichts vorstellen. Rückmeldung ja, aber "Korrektur"?

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Und wie sieht denn eine Einsendeaufgabe aus? Rekapituliert man nur die Theorie oder wird auch auch geschaut, ob man sich das Thema erarbeitet hat, z.B. über eine Reflektion des eigenen Standpunktes?

Vielen Dank, dass du so viel geschrieben hast! Das war sehr informativ zu lesen und ich freue mich schon auf deine weiteren Beiträge! :thumbup:

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Das klingt richtig gut! Welche Unterstützung bekommt man dabei vom Dozenten? Hilft der einem auch, wenn einem das ganze ein wenig über den Kopf wächst bzw. es einem den Boden wegzieht? Das fände ich noch spannend zu wissen, ob man in solchen Situationen auf sich allein gestellt ist. Weil wie du schon sagst, gerade wenn man einige Schicksalsschläge durchlebt hat, kann da ja einiges hoch kommen! Andererseits ist es eine schöne Methode, um mit solchen Dingen umzugehen :)

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werkstattschreiber

Geschrieben

WOW ~ vielen Dank für den ausführlichen Bericht!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die EA mit dem Schulnotensystem bewertet werden, da hier ganz persönliche Aspekte und Einflüsse in die EA mit einfließen. Kann man so etwas mit 1, 2+ oder 3- bewerten? Ein reines Faktenabfragen dürften diese EA ja nicht sein...

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Markus Jung

Geschrieben

Das hört sich sehr interessant an - ein bisschen wie eine Mischung aus Psychologie und (Selbst-)Coaching sowie allgemeiner Ratgeberliteratur. Damit es richtig etwas bringt, ist es vermutlich nötig, sich viel mit sich selbst auseinanderzusetzen und vielleicht auch mal Feedback von außen einzuholen. Gerade Letzteres finde ich in einem Fernlehrgang ohne Präsenzen schwer. Aber vielleicht hast du ja gute Freunde oder Familienmitglieder, mit denen das möglich ist.

Viele Erfolg. Ich freue mich schon auf deine weiteren Berichte und mir war der Text nicht zu lang.

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Hallo Rumpelstilz, hallo Lumi, hallo sasa und hallo werksattschreiber ,

ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich euch in einer Antwort antworte, da eure Fragen bzw. Kommentare ja fast in dieselbe Richtung gehen. Ich werde meine Antworten auch in der Reihe schreiben wie eure Kommentare waren.

an Rumpelstilz:

Die Hausaufgaben werden nach dem Benotungsschema benotet. Es gibt ein Benotungsschenma und zwar Punktzahl von 15 bis 0 und dazu die Noten 1+ bis 6, ich kann natürchlich nur darüber schreiben wie es in meinen Kursen ist. (Ich hoffe ich darf so etwas hier schreiben?)

Ich bekomme aber auch immer ganz tolle Rückmeldungen von der Fernlehrerin, sie schreibt immer dazu was ich gut gemacht habe, aber auch Fragen warum ich so entschieden habe und nicht anders und es kommen auch Kommentare was man noch anders machen kann.

an Lumi:

In den Hausuafgaben werden zum Beipsiel Begriffe abgefragt, z.B. "Was versteht man unter "Selbst-Bild"?, in einem anderen Lernheft gab es Fallbeispiele und Fragen dazu wo man auch das Wissen aus dem Heft mit einfließen lässt. Fragen zu so einem Fallballspiel sind z. B. "Was läuft hier Falsch?" oder "Was raten Sie den einzelnen Personen?", in den Fallballspielen habe diejenigen Personen Probleme unterschiedlicher Art in ihrem Leben, von Mobbing am Arbeitsplatz, über Eheprobleme bis zum Fall des Ausgebranntseins.

Und es gibt natürlich auch Aufgaben in denen man bei der Bearbeitung sein eigenes Leben mit einbezieht. Dafür gibt es das Beipsiel: "In welchem Lebensbereich hatten Sie den größten Erfolg? warum? Wie haben Sie dieses Ziel erreicht?" bei der Beantwortung dieser Fragen schreibe ich dann aus meinem Leben. Ja man reflektiert dabei sein eigenes Leben, aber damit hatte ich auch voher kein Problem, zumindest haben mir das immer meine Freunde und andere Leute gesagt das ich gut reflektieren kann, aber es dann auch so zu Papier zu bringen ist dann auch nochmal etwas anderes.

Bitte Lumi, ich hatte erst etwas bedenken so viel zu schreiben, als ich fertig war wollte ich den Beitrag erst löschen udn versuchen neu zu schreiben etwas kürzer, weil ich dachte so einen langen Text liest keiner. Meine nächsten Beiträge werden aber kürzer, weil ich will dann immer gleich wenn ich zwei Lernhefte fertig habe darüber schreiben. Da ich die Hausaufgaben per Post verschicke, schicke ich immer von zwei Heften die Hausaufgaben gleichzeitig ein.

an sasa:

Ja die Fernlehrerin hilft einem auch. Also meine Fernlehrerin schreibt ja ihr Kommentare unter meine Hausaufgaben und diese lese ich mir dann durch und denke meistens nochmal drüber nach. Es kam auch schon vor das mir die Fernlehrerin eine Frage zu etwas gestellt hat, die ich ihr dann bei meinen nächsten Hausaufgaben beantworte. Man kann sich aber auch jeder Zeit per Telefon oder E-Mail an den Fernlehrer wenden udn dort sein Problem schilder. Ich habe das aber bis jetzt noch nicht in Anspruch nehmen müssen. Naja die Schicksalsschläge sind schon etwas her, manchmal kommt nur das Unterbewusstsein und errinnert mich daran das da mal was war, aber das kann man ja nun mal nicht wirklich steuern, wann das Unterbewusst der Meinung ist sich genau in diesem Zeitpunkt an dieser oder jener Sache zu errinnern. Ich habe diesen Kurs auch gewählt um mal komplett Ordnung in meinem Kopf zu bekommen und alles etwas besser zu sehen, beziehungsweise andere Möglichkeiten kennen zulernen mit bestimmten Dingen umzugehen.

an werkstattschreiber:

Bitte, mittlerweile schreibe ich gern im Blog, aber so lang sollte der Bericht eigentlich nicht werden. Doch die Hausaufgaben werden mit dem Benotungsschema benotet, also Punktzahl von 15 bis 0 und die Noten dazu 1+ bis 6. Ich habe eben noch mal die Hausaufgaben durch geblättert die ich bis jetzt durch gearbeitet habe, weil ich das so bis jetzt noch nicht betrachtet habe. Naja es geht ja nicht nur um persönliche Aspekte, sonder auch darum das man das was man in diesen Lernheften lernt anwendet in den bestimmten Fargestellungen bzw. Situationen. Es gibt Fargen wo nach Begriffen gefragt wird aber auch wo man das gelernte anwenden muss und auch auf sein eigenes Leben bezogen.

So jetzt habe ich doch wieder so viel geschreiben, ich hoffe ich konnte alle Fragen verständlich beantworten, wenn noch etwas offen ist, einfach schreiben ;) .

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Hallo Markus,

ja mit sich selbst und seinem Leben setzt man sich wirklich auseinander. Ich mache diesen Kurs ganz allein, ich habe zwar auch Freunde mit denen ich mich austauschen könnte, aber ich mach den Kurs ja für mich und deshalb zumindest bis jetzt allein.

Der Grund ist auch, das ich bis vor einem Jahr immer meine Freunde gefragt habe, wann ich etwas machen wollte in meinem Leben. Also immer wenn ich etwas vor hatte habe ich erstmal gefragt soll ich oder soll ich nicht, dadurch habe ich eigentlich mein Leben so gelebt wie es andere wollten. Ich meine ich hole mir auch heute noch ab und zu Rat, aber im Großen und Ganzen bestimme ich jetzt mein Leben.

Seit einiger Zeit gehöre ich auch zu den Bauchmenschen, das heißt wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe und es fühlt sich nicht richtig an überdenke ich das Vorhaben nochmal und gucke dann wie ich was mache. Mit dieser Art und Weise komme ich auch gut klar, obwohl ich früher ganz anders war.

Ich glaube jetzt habe ich auch den richtigen Weg gefunden wie man am besten die Blogeinträge schreibt, macht mir mittlerweile auch Spass und manchmal lese ich meine eigenen Beiträge noch mal und es ist dann toll zu lesen was ich schon geschafft habe, oder mir fallen dann noch Sachen ein die ich nochmal machen muss.

Danke, dir auch viel Erfolg.

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werkstattschreiber

Geschrieben

ich hoffe ich konnte alle Fragen verständlich beantworten,...

Jawoll! Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gegeben hast. Ich bin auf die kommenden Berichte gespannt. Sehr interessant, *gefällt mir* :thumbup:

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Das ganze hört sich ziemlich nach Westentaschenpsychologie an.

Und Hausaufgaben?

Da bewertet dann jemand anders, wie man sich selbst bewertet oder wie?

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