Das Kreuz mit dem Fernstudium

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Entscheidung getroffen

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Colibri

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Wie die Überschrift schon sagt, habe ich eine Entscheidung getroffen.

Ich habe über Ostern viel gegrübelt, nachgedacht und auch in mich rein gehört. Ich habe mich mit einem ehemaligen Kollegen ausgetauscht, der seine FH über eine Abendschule (noch in Stuttgart) gemacht hat und nun schon 2 Semester BWL hinter sich. Dabei kam auch zur Sprache ob vor allem Mathe machbar ist und ob ihm FH dabei irgendwie geholfen hat. Seine klare Antwort war "nein".

Ich habe für jede Möglichkeit eine kleine Pro-/Contraliste erstellt. Mit meinem besten Freund gequatscht und auch wild mit meinem Freund diskutiert. Ihm wäre es lieber gewesen, ich hätte keine Möglichkeit gewählt. Ich hab ihm klar gemacht, dass es ohne seine Unterstützung nicht geht und das er eben auch vor Freunden hinter mir stehen muss wenn ich dann eben mal doch nicht kann. Wir haben dann aber schlussendlich einen Kompromiss gefunden mit dem wir beide leben können.

Ganz leicht fiel mir die Entscheidung dann doch nicht, andererseits wollte ich aber auch Nägel mit Köpfen machen. Die Entscheidung fiel dann irgendwie in der Nacht von Sonntag auf Montag. Nach den vielen Diskussionen und Überlegungen stand meine Entscheidung fest.

Ich werde es mit der IUBH versuchen.

Warum?

Nun, ich werde nicht jünger. Hänge ich jetzt noch gut 2 Jahre am Abi rum und quäle mich durch die 2. Fremdsprache und dann? Mal realistisch nachgedacht werde ich es mir nicht leisten können an einer Präsenzuni zu studieren. Dann hab ich das Abi und kann so gesehen nichts damit anfangen ausser vielleicht einem Fernstudium. Also warum dann weiter Zeit und Geld investieren? So sehe ich ob studieren überhaupt etwas für mich ist, wenn nicht hab ich nicht noch Jahre in das Abi investiert.

Ich habe zwar immer noch wirklich ein wenig Muffensausen wegen Mathe. Sowas wie Matrix, Differenzial- und Integralrechnung hab ich noch nie gemacht. Aber ich hab hier ja noch Bücher zu Mathe und mein BWL-Freund wird mir auch helfen. Ansonsten wird dafür eben Nachhilfe genommen, das Geld dafür bekomm ich auch noch irgendwie zusammen.

Studienbeginn wird aber erst der 1.6. werden. Auch dafür gibt es einen Grund. Bis dahin werde ich mich auf die Fortbildung konzentrieren. Die nächsten 2 Module werden etwas härter und ich möchte die Zeit dann für diese nutzen. Eines davon enthält eine Prüfung für ein SAP-Zertifikat, dass ich schon gerne und auch gut mitnehmen würde. Das letzte Modul, das am 5.6. anfängt ist dann BWL und das passt ja eigentlich zum Studium, so bin ich gleich ein wenig drin. Hier bin ich gespannt ob es über das BWL meiner Ausbildung hinausgeht. Sollte dann noch Zeit bleiben werde ich zwischendurch aber sicher auch das ein oder andere Mathethema angehen um ein wenig vorbereitet zu sein. Und ansonsten werde ich meinen Schreibtisch in den nächsten Tagen noch etwas entrümpeln und alles was vom Abi ist (bist auf Mathe) vorerst einlagern.

Außerdem ging heute das zweite Modul meiner Fortbildung zu ende. Die Schwierigkeit der Klausur war fair aber die Zeit doch recht knapp. Viel rumgrübeln ging nicht. Bis auf die letzte Aufgabe bin ich mir auch recht sicher. Naja, Gefühle täuschen ja immer mal wieder, aber auch hier wird es fürs bestehen reichen. Ab morgen geht es dann weiter mit REWE 3. Hier gibt es dann so schöne Sachen wie Buchhalterische Behandlung von Steuern, Sachanlagenbereich, Jahresabschlussarbeiten bei verschiedenen Rechtsformen der Firma, Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden. Ich glaube das wird ein harter Brocken. Wir werden sehen.


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8 Kommentare


Nun, ich werde nicht jünger. Hänge ich jetzt noch gut 2 Jahre am Abi rum und quäle mich durch die 2. Fremdsprache und dann? Mal realistisch nachgedacht werde ich es mir nicht leisten können an einer Präsenzuni zu studieren.

Das sah und sehe ich genauso.

Und mit dem Erststudium wirst Du später auch die unbeschränkte Studierberechtigung erhalten... wenn Du später noch was ganz anderes studieren möchtest.

Das Abi bringt einem da "nur" breiteres Wissen. Zum Erreichen der persönlichen Ziele ist es bei Berufserfahrenen nicht zwingend notwendig - auch wenn man vielleicht später was anderes machen möchte.

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eisenbahner

Geschrieben

ich denke auch, das es eine Gute Entscheidung ist, wenn man älter wie 17 ist, sollte man auch auf die verbleibende Lebenszeit und den effizienten Umgang mit selbiger achten....

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Ich finde es auch richtig mit dem Studium zu beginnen. Abi ist zwar nice to have aber es verlängert deine Ausbildung ja nur.

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Finde Deine Entscheidung auch gut.

Ich habe 3 Jahre auf dem Abendgymnasium verbracht, während andere ins Schwimmbad, auf der Coauch, in der Kneipe, mit dem Freund sonst was gemacht haben.

Ärger mich jetzt auch, da es ja mittlerweile die Möglichkeit gibt, ohne Abi zu studieren.

Als erste Klausur an der IUBH würde ich wissenschaftliches Arbeiten vorschlagen. Da haben wir fast alle ne Eins geschrieben. Gibt Motivation für weiteres.

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Super! Ich finde deine Entscheidung auch nur "folgerichtig".

Wenn ich richtig mitgelesen hab, versuchst du es ja schon seit 2007 (!) mit dem Abi,

wie lang wolltest du dich noch für einen eigentlich nicht notwendigen Schein quälen?

Ab! Los ins Studium! Und Mathe ist an einer FH mit BWL bestimmt machbar,

ich hatte vorher auch noch nie Matrix, Differential, etc., und habs geschafft. Du mußt nicht mit einer 1,0 aus der Matheklausur raus, glaub mir. Im www gibts soviele gute Mathevideos. Das wird schon!

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ich habe vor ewigen Zeiten auch mal darüber nachgedacht, dass Abi am Abendgymnasium nachzuholen.....und hab mich letztendlich dagegen entschieden. Und zwar aus ähnlichen Gründen wie du - es hätte mir nicht wirklich viel gebracht. Nun habe ich über mein BWL-Fernstudium auch die "allgemeinde Hochschulzugangsberechtigung" erhalten.

Mathe ist zwar nicht einfach, aber mit viel üben auf jeden Fall machbar. Viel Erfolg!

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OldSchool1966

Geschrieben

Auch ich finde es sehr gut, dass Du Dich zu dieser Entscheidung "durchgerungen" hast. Denn ein Ringen war es bestimmt. Ich kann vor soviel Konsequenz nur meinen Hut ziehen.

Wegen Mathe würde ich mir auch nicht so den Kopf machen. Ich habe nach gut 20 Jahren Mathe- Abstinenz Mathe für den Ingenieursbereich gehabt. Und, ich habe es erstaunlicherweise (aus meiner Sicht erstaunlicherweise) besser verstanden als zu meinen Schulzeiten. Okay, ich hatte Mathe bis incl. 11. Klasse....aber, wer weiss, ob es Dir nicht ähnlich ergeht.

Zur IUBH kann ich Dir nur gratulieren. Ich fange dort nun auch die Tage an, warte noch auf meine Unterlagen.

Vielleicht kann und will man sich ja mal ein wenig austauschen.

Jedenfalls wünsche ich Dir einen tollen Start und eine positive Erfahrung verbunden mit viel Erfolg.

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Als erste Klausur an der IUBH würde ich wissenschaftliches Arbeiten vorschlagen. Da haben wir fast alle ne Eins geschrieben. Gibt Motivation für weiteres.

Das war auch mein Gedanke ;-)

Danke an alle für die Kommentare. Das bestärkt mich natürlich nur noch weiter die richtige Entscheidung getroffen zu haben :thumbup:

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      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link