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Weg zur Fachhochschulreife '13

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Fachhochschulreife '13, jetzt hab ich dich endlich :)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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sunnymaker

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Halli Hallo Hallöle,

mein letzter Blog-Eintrag ist nun schon sehr lange her,aber das hat auch seine Gründe.

In den letzten 2 Monaten habe ich eigentlich nur noch gearbeitet,geatmet und gelernt.

Am Donnerstag habe ich nun endlich mit der mündlichen Physik-Prüfung mein Fachabi erlangt und bin deshalb einfach nur noch happy.

Insgesamt hatte ich 4 schriftliche Prüfungen (Deutsch,Mathe,Englisch und Physik) und 5 mündliche Prüfungen ( VWL,Sozi,Chemie,Mathe und Physik).Am Ende habe ich mit einem Schnitt von 2,7 abgeschlossen und bin (als Schulfremder) einfach nur glücklich darüber.

Ich hatte das Glück,dass mich unser Regierungspräsidium Stuttgart an mein ehemaliges Berufskolleg geschickt hat (nach 6 Jahren kannte ich noch einige Lehrer,was ein großer Vorteil war).Die Lehrer haben mir sehr geholfen und so war die Externenprüfung auch garnicht so grausam und düster.:rolleyes:

Ich kann meine jetzige Freude nicht in Worte fassen ,es ist unglaublich nach 3 Jahren Fernschule endlich am Ziel zu sein und zu wissen,das man einer von wenigen ist,die das durchziehen.

Heute bin ich zum ersten Mal nach 3 Jahren aufgewacht ohne zu überlegen,was ich wann lernen muss/soll.Es ist ein komisches Gefühl plötzlich lernfrei zu sein :lol: . Ich mache heute zum ersten Mal einen richtigen faulen Tag auf dem Sofa....und es stut wirklich mal richtig gut.

Im Rückblick bin ich froh den Weg gegangen zu sein.Es war zwar wegen meinem Schichtbetrieb oft sehr schwer,mich zu motivieren,aber ich habe es geschafft.Ich denke,dass ich es jederzeit wieder machen würde.Die Fernschule hat mich nebenbei auch noch persönlich weiter gebracht.Ich habe Durchhaltevermögen und Disziplin gelernt und ich denke,dass diese Eigenschaft wichtig für meine berufliche Zukunft sein kann.

Nun bin ich aber in der Situation zu überlegen,was ich mit meinem Fachabi anfangen möchte.

Aktuell bin ich einfacher Anlagenfahrer in einer Anlage.Der Job erfüllt mich kaum und viel Spaß habe ich auch nicht dabei.Deshalb pendel ich zwischen Vollzeitstudium ( Verfahrenstechnik ) und dem neuen Fernstudiengang Verfahrenstechnik an der WBH.Mit 24 Jahren habe ich einige Ersparnisse,die mich für min.2 Jahre über die Runden bringen könnten. Was meint ihr??Sollte ich meinen ,,einfachen unbefriedigenden'' Job behalten und ein Fernstudium machen oder alle Segel abbrechen und ein Vollzeitstudium antreten?

Ich freue mich über eure Antworten/Ratschläge.

Gruß aus dem schönen Baden.

Jens :)

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9 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Erstmal herzlichen Glückwunsch. Nach drei Jahren fertig zu sein ist doch ein gutes Gefühl, oder? :)

Was meint ihr??Sollte ich meinen ,,einfachen unbefriedigenden'' Job behalten und ein Fernstudium machen oder alle Segel abbrechen und ein Vollzeitstudium antreten?

Das ist jetzt nicht ganz einfach zu beantworten. Hängt wahrscheinlich davon ab, ob du tatsächlich die nächsten Jahre von deinem Ersparten zehren willst (vielleicht noch nebenbei jobben). Wenn der Wegfall des Einkommens kein echter Hinderungsgrund ist, würde ich auf jeden Fall die Präsenzvariante ins Auge fassen.

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Von mir auch herzlichen Glückwunsch!

Und ich schließe mich TomSon an: wenn es dir irgendwie möglich ist, dann die Präsenzvariante - ich glaube immer noch, dass man da vom "Studieren" mehr hat als im Fernstudium.

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Ich bin da anderer Meinung, einen festen Job hast du den würde ich nicht so einfach hinschmeißen, gerade wo die Tendenz immer mehr zu befristeten Arbeitsverträgen geht. Was passiert wenn du das Studium nicht packst... Job weg, keinen "neuen" Abschluss? Ich würde mir die Variante mit der WBH auf jeden Fall mal durch den Kopf gehen lassen.

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Ich finde da kann dir keiner wirklich was raten - es kommt einfach auf dich und deine Lebensumstände an.

Verdienst du eher gut? Arbeitest du viele Stunden oder eher wenig? Willst du ansatzweise in dem Bereich/Firma bleiben? Oder willst du sowieso ganz woanders hin? Kannst du deinen aktuellen Job weiter machen (Motivation?) und dazu studieren? Oder kostet es dich bei deinem aktuellen Job schon Kraft ihn überhaupt zu machen? (Dein Beitrag klang so unzufrieden...)

Kannst du mit keinem Einkommen, bzw. evtl Bafög oder einem Nebenjob, über die Runden kommen bzw willst/kannst du deinen Lebensstandard evtl ändern wenn du musst? Hast du irgendwelche Verpflichtungen - Kredite, Familie...?

Bist du jemand der auf Sicherheit bedacht ist oder eher nicht so?

Das wäre so Frage ich mir stellen würde. Und die du nur für dich beantworten kannst, sonst keiner.

Ich bringe bei sowas gerne mich und meinen Freund als Beispiel:

Persönlich bin ich wie Udo - eine Festanstellung kündigen ohne gewisse Zukunft? Puh! In der heutigen Zeit! Das muss doch auch anders irgendwie gehen.

Mein Freund hat mich 26/27 nach 5 Jahren im Beruf von heute auf morgen gekündigt und ist nach D gezogen. Er wollte eine andere Ausbildung machen, hatte aber noch keinen Ausbildungsplatz. Für mich der purer Horror, aber muss ja er wissen. Schlußendlich war es die beste Entscheidung für ihn! Er hat eine andere Ausbildung gemacht und ist wesentlich zufriedener. Früher ist er sehr ungern aufgestanden und ins Büro, war chronisch unzufrieden.

Das kann natürlich auch alles ganz anders laufen. Mit Rückschlägen muss man rechnen. Und ein Plan B schadet auch nie. Aber selbst ich bin mittlerweile bei "du bist 24, hast noch dein ganzes Leben vor dir. Wenn nicht jetzt was riskieren - wann dann?" ...

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Erstmal danke für eure Antworten.

Zur mir:

Ich lebe mit meiner Freundin in einer Wohnung und zahle anteilig im Monat 250 Euro Miete + 170 Euro in die Haushaltskasse. Mit meinem ersparten Vermögen könnte ich so 2 Jahre OHNE Nebenjob gut durchkommen. Mein Lebensstandart würde ich als mittelmäßig beschreiben.Ich brauche kein neues Auto und auch Klamotten kaufe ich nicht übertrieben viel.

In meinem aktuellen Job mach ich immer nur das gleiche ,was bei einem Anlagenfahrer nicht unüblich ist.

Weiterbildung ist in meinem aktuellen Arbeitsverhältnis eher Mangelware und Aufstiegschancen fast gleich Null.

Ich habe halt die letzten 3 Jahre enorm meine Freunde vernachläßigt,deshalb fürchte ich mich vor einem weiteren Studium.

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Ich werfe hier mal das Aufstiegsstipendium in den Raum: 600€ monatlich bei Vollzeitstudium, 500€ im Quartal bei Teilzeitstudium.

Ansonsten: Herzlichen Glückwunsch, hau rein:thumbup:

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Moin

Erstmal herzlichen Glückwunsch zu Abi

Anlagenfahrer, ja so was in der Art mach ich im Endeffekt auch... Monoton, keine große Herausforderung, langweilig und dazu noch Schichtarbeit...

Leider brauch ich den Job um mein Studium zu finanzieren, aber wenn sich irgend was anderes Ergibt (oder ich im Lotto gewinne) bin ich auch da weg...

Was mich dazu bringt... Wenn du es dir leisten kannst zisch ab und konzentrier dich voll und ganz aufs Studium...

Alternativ, solltest du dennoch mal die WBH Idee durch den Kopf gehen lassen, da könntest du dir während des Studiums schon den passenden Job krallen ohne das es das Studium behindert. Bei einem Präsenzstudium bist dann an die Vorlesungsfreien Zeiten gebunden. Allerdings ist ist das Präsenzstudium günstiger von den GEbühren....

Du bist noch recht jung, hast du auch über ein Duales Studium nachgedacht? Dann wächst du auch gleich in deine Neue Tätigkeit rein...

Und du mußt nicht deine kompletten Ersparnisse opfern :)

So viele Möglichkeiten

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Ja, über ein Duales Studium habe ich auch nachgedacht. Aber mit Bafög und Nebenjob hätte ich im Präsenzstudium sehr viel mehr Geld als bei einem Dualen.

Dem neuen Studiengang Verfahrenstechnik an der WBH stehe ich ein bischen skeptisch gegenüber, da dieses Fach sehr vom Praxisunterricht geprägt ist und ich mir es kaum als Fernvariante vorstellen kann.

Wenn das mit dem Deutschlandstipendium klappen würe,würde natürlich alles klar sein.

Denkt ihr,dass jemand,der sein Fachabi als Schulfremder abgelegt hat,bessere Chancen auf dieses Stipendium besitzt?Meine Eltern sind beide Nichtakademiker und ich bin seit 13 Jahren in der Feuerwehr.

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Schön, mal wieder von einem erfolgreichen Abschluss zu lesen - ganz herzlichen Glückwunsch!

Ich würde, wenn es sich für dich realisieren lässt, auch eher zur Vollzeit-Variante für das Studium tendieren. Gerade auch, weil du oben schon geschrieben hast, dass du in den letzten drei Jahren deine Freunde vernachlässigt hast und Sorge hast, dass es dir bei einer weiteren berufsbegleitenden Weiterbildung zu viel werden könnte.

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